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am 16. Februar 2006
Der junge Ausnahmepianist Evgeny Kissin sagte in einem Dokumentarfilm über bedeutende Pianisten des vorigen Jahrhunderts, dass selbst Giganten des Klavierspiels wie etwa Horowitz bei öffentlichen Auftritten Fehler machten, aber dass man bei Michelangeli selbst in Konzermitschnitten eine beängstigende Perfektion hört (wovon man sich hier überzeugen kann). Die Fehler und nicht getroffenen Noten schmälern den Ruf und die Bedeutung großartiger Pianisten sicherlich nicht im Geringsten, aber machen diese Musiker menschlicher, was sie für uns Normalsterbliche nahbarer macht. Über Cortot beispielsweise sagte man, dass er viele falsche Noten spielte, aber dass seine richtigen Noten mit zum Schönsten gehören, was man jemals vernommen hat.
Ich muß ganz ehrlich zugeben, dass ich mich nicht ohne Vorurteile auf die Erkundung der 10-CD Box gemacht hatte, nämlich, dass das ständige Feilen und Arbeiten an den Werken, die Suche nach dem perfektem Klang, das Streben nach der völligen Durchdringung und Beherrschung der Werke unwillkürlich auf Kosten des musikalischen Flusses und der Spontaneität geht. Ganz konnte ich dieses Vorurteil beim Hören nie abstreifen. Aber man wird dann doch gefangen von der absoluten Virtuosität Michelangelis und den betörenden Klängen, die er aus dem Klavier herauszuholen vermag. Auf diesen CDs findet man einen repräsentativen Zusammenschnitt des überschaubaren Repertoires, welches Michelangeli dann auch zum großen Teil sein ganzes Leben hindurch spielte.
Ein unbedingtes Muss sind natürlich die Paganini Variationen von Brahms. Michelangelis Einspielung dieser technisch extrem schwierigen Werke hat Referenzcharakter. Bewusst lässt er dabei einige Variationen aus und spannt einen sehr überzeugenden Bogen vom Thema bis zur Schlussvariation. Weiter geht es dann zu Debussy, einem Komponisten, welchem Michelangeli fast sein ganzes Leben widmete. Die Reflexionen im Wasser lassen uns nicht gerade an das berühmte Seerosengemälde aus dem Impressionismus denken: viel zu hell funkeln dazu seine herrlich klaren Läufe in der rechten Hand in aberwitzigem Tempo. Sein Debussy, vor allem die Einspielung der Preludes sind von einem anderen Stern.
Franz Liszt ist mit seinem Totentanz vertreten. Die berühmte Aufnahme mit Krystian Zimerman kenne ich leider (noch) nicht. Aber mit einiger Bestimmtheit kann man behaupten, dass man den Totentanz sicherlich nicht gespenstischer umsetzen könnte als in der Live-Aufnahme des vatikanischen Konzerts. Schon die ersten Akkorde der Einleitung nehmen einen gefangen. Und nicht nur in den knochentrockenen Repetitionen des Fugatos hört man die Skelette tanzen. Schumanns Klavierkonzert ist gleich zwei Male vertreten, des weiteren der Carneval und der Faschingsschwank. Michelangelis Scarlatti gehört mit zum feinsten, was man zu hören bekommt.
Die Chopin-Aufnahmen haben mich nicht so sehr überzeugt. Eine Spur zu statisch und fast lethargisch klingt nach meinem persönlichen Ermessen Michelangelis Altersaufnahme des so ungeduldig drängenden ersten Scherzos, auch wenn die schier unfaßbar stürmische und brillante Coda einiges wieder ausgleicht.
Einige Wermutstropfen noch zum Abschluß: so weit ich es überblicke, sind die Aufnahmen Konzertmitschnitte, mit obligatorischem Husten und ab und an nicht so idealen Aufnahmebedingungen. Und alle diejenigen, die beim Hören der CDs auch gerne das dazugehörige Booklet lesen, werden hier schwer enttäuscht: es ist keines vorhanden. Davon abgesehen wird hier eine sehr lohnende Klavierexkursion über einen allemal interessanten Jahrhundertpianisten geboten.
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am 24. Januar 2010
ABM ist als Pianist sicher eine Ausnahmeerscheinung, vielleicht auch gerade deswegen nicht unumstitten. Ich schätze seine Aufnahmen sehr, gerade wegen der klassisch zu nennenden Anschlagkultur und des Eindrucks wirklich gereifter Interpretationen.

Diese Box bietet für wenig Geld einen umfassenden Überblick. Die Aufnahmen sind klangtechnisch befriedigend bis gut (mit Ausnahme von CD 10: Schumann, Franck und Grieg - hier handelt es ich um schlechte Überspielungen von LPs mit Rauschen, Knistern und Aussetzern; das Schumann-Konzert ist zum Glück noch in einer weiteren Aufnahme dabei). Die Begleitinformationen sind dürftig (bei der ersten CD finden sich nicht mal die Aufnahmedaten, obwohl die laut Internet-Diskografie der Firma Aura bekannt sein müssten: 5. April 1974 und 19. September 1972).

Interessant sind Vergleiche mit anderen (älteren oder neueren) Aufnahmen des gleichen Interpreten: während ich bei Brahms (4 Balladen Op. 10) kaum Unterschiede erkennen kann, geriet das Mozart Klavierkonzert Nr. 15 in der früheren Aufnahme von 1974 wesentlich jugendlicher und ausdrucksstärker als die ebenfalls live aufgenommene CD mit dem NDR-Sinfonieorchester unter Cord Garben (DG 431 097-2, 1990).

Für Michalangeli-Fans und solche, die es werden wollen, ein Muß!
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am 24. Mai 2008
Hat Benedetti Michelangeli je gelächelt ?

"Auf mich wirkte er gar nicht wie ein "typischer" Klaviervirtuose. Da war nichts von einem selbstsicheren "Tastenlöwen", der in der Gewißheit seines Könnens die Bühne betritt. ABM schlich fast zu seinem Steinway, lächelte scheu ins Publikum, schloß dann die Augen und nach einer langen Pause begann er, zu spielen"

Sein Repertoire war ein begrenztes.
Ein Kenner hat dies einmal zusammengestellt:
"Albeniz: Malaguena op. 71,8
Bach: Italienisches Konzert BWV 971
Bach/Busoni: Chaconne (4)
Beethoven: Bagstelle op. 119,3; Sonaten op. 2. Nr. 3 (acht in Worten, der Editor spielt verrückt und gibt Smilie!), op. 7 (3), op. 22 (2), op. 26 (2), op. 111 (6); Klavierkonzerte Nr. 1,3,4,5 (9: Nr. 5)) (Nr. 4 Sdravkovic Belgrad 1974)
Brahms: Balladen op. 10 (4), Paganini-Variationen (5)
Chopin: Andante Spianato u. Polonaise op. 22 (5); Berceuse (2); Ballade g-moll (5); Fantasie op. 49 (3); Sonate Nr. 2 b-moll (5); Mazurkas (div.); Prelude cis-moll op. 45; Scherzo Nr 1 h-moll (2) u. Nr. 2 b-moll (3); Walzer (div.)
Clementi: Sonate op. 12,1
Debussy: Childrens Corner (3); Images I u. II (5), Preludes I (3) u. II (2)
C. Franck: Symphonische Variationen
Galuppi: Sonate Nr. 3; Sonate b-moll, Presto (2)
Granados: Andaluza op. 37,5
Grieg: Lyrische Stücke op. 47,5, op. 68,5, op. 43,5 (2); Klavierkonzert (4)
Haydn: Klavierkonzerte 4 und 11 (Nr. 11: 3)
Liszt: Eglogue (aus Annees de Pelerinage "Suisse"); Klavierkonzert Nr. 1 (4); Totentanz (2)
F. A. Marescotti: Fantasque (Wettbewerbs-Pflichtstück des Klavierwettbewerbs in Genf 1939, den ABM gewann, toll!)
Mompou: Cancyon i danza Nr. 1 (2) u. 6 (Nr. 6: nur Cancion!)
Mozart: Qartett KV 439 (Mitschnitt von einem Kreuzfahrtschiff im Mittelmeer!); Konzerte KV 415 (6), 450 (4), 466 (4), 488 (2), 503
Ravel: Gaspard de la nuit (5): Valses nobles et sentimentales, Klavierkonzert G-Dur (3)
Rachmaninow: Konzert Nr. 4
Scarlatti: Sonaten (div.)
Schubert: Sonate D 537 (2)
Schumann: Winterszeit I u. II, Matrosenlied (aus "Album für die Judend"); Carnaval op. 9 (5); Faschingsschwank aus Wien (5); Klavierkonzert (6)
Tomeoni: Allegro
Vivaldi: Konzert b-moll (3. Satz Allgegro)"
Vieles davon findet sich in dier Box mit zehn Cds.
Der gleiche Kenner über den Brahms von Michelangeli:
"Die Brahms-Balladen von ABM sind für mich die schlechterdings unerreichte Referenzeinspielung! Und ich sammle Aufnahmen der Balladen - habe so ziemlich alle wichtigen... Sie gibt es übrigens auch auf Video, Konzertmitschnitt aus Lugano aus demselben Jahr der Studioeinspielung (auf CD beim Label Aura"
Brahms liegt Benedetti Michelangeli gut in der Hand. Noch mehr die Paganini-Variationen. Er war halt ein grosser Virtuose."Cortot sagte über ihn:"Er ist der neue Liszt"
Diese Virtuosität kommt ihm beim Totentanz von Liszt und verschiedenen anderen Stücken sehr zu Gute.
Weniger gefällt mir die Härte, mit der ABM Chopin und Schumann zu Leibe rückt. Von der Eleganz des Carnaval bleibt wenig übrig, das Scherzo op. 31 von Chopin beginnt ABM in einem Konzert von März 1986 in Bregenz so, dass man denkt,jetzt reissen gleich die Saiten seines Flügels ("Arturo Benedetti Michelangeli reiste grundsätzlich mit seinem eigenen Flügel. Er stand im Rufe eines unnahbaren Perfektionisten, bereits wegen geringfügiger Mängel sagte er Konzerte ab.")
Sehr ernst, gravierend, eben ohne jedes Lächeln.

Was bei Chopin und Schumann ein Mangel ist, gehört bei seinen Beethoven-Interpretationen zu einem Gewinn. Die wenigen Aufnahmen von Beethoven-Werken, die er gemacht hat, sind immer ein Gewinn, die Sonaten op. 2 Nr.3, op. 7, op. 26 oder op. 111. Die Interpretation steht völlig ausserhalb der Konkurrenz. Wie schade, dass es so wenig Beethoven von diesem Pianisten gibt.

Höre ich seinen Scarlatti, sehne ich mich nach der Eleganz eines Christian Zimerman, auch wenn ich die ungeheure Fingerfertigkeit von ABM bewundere.
Aber es geht um anderes.
Nur bei Galuppi höre ich etwas von der Anschlagskultur, der er gerühmt wurde ."Viele seiner Interpretationen zeichneten sich durch großen farblichen Reichtum, klangliche Vollendung und strukturelle Klarheit aus.
" Oft klingt der Flügel ziemlich hart, die Bässe donnern öfters förmlich.
Deswegen sagt mir auch sein Debussy nicht sonderlich zu. Man höre Golliwoggs cake walk und dann Krystian Zacharias. Mir ist dies zu ernst.
Zu wenig " ironisch". Leichtigkeit ist keine Domäne von ABM.

Fazit: Ein grossartiger Virtuose. Als Interpret ruft ABM bei mir gemischte Gefühle hervor. Hätte er doch mal gelächelt....
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am 22. August 2009
Gut hörbar sind alle Aufnahmen einschl. der CD1 (Aufn.-Dat. fehlt) mit Ausnahme von CD 10 (insbes. Franck u. Grieg) aufgr. des Aufn.-Alters. Bis auf Teile aus CD 7 (Bach: Ital. Konzert 1943, Scarlatti Sonaten K96, K29 1943 bzw. 1952 u. Galuppi Presto in B 1941) und CD 10 (1942/1948/1949) sind alle Mitschnitte nach 1960 aufgenommen worden. Auf die Paganini-Variationen, das Schumann-Klavierkonzert (1962) und den Totentanz (1962) von Liszt möchte ich nicht mehr verzichten. Gerade das Klavierkonzert Schumanns gehört zum absoluten Standardrepertoire. Trotz der vielen klangschönen Studioaufnahmen des Schumann-Klavierkonzertes haben für mich ABM/Gianandrea Gavazzeni(live 1962) die vermutl. zwingendste Deutung dieses Konzertes, sowohl leidenschaftlich, ernsthaft und nicht zuletzt technisch blendend bestritten, so dass man sich die Frage nach dem Sinn und der Aussage dieses Konzertes niemals stellen würde. Auch bei Carnaval (1973, in sehr guter Klangqualität) hält man erst mal den Atem an... freilich kein leichtfertiger, schwärmerisch-romantischer (naiver) Schumann. Bei Faschingsschwank aus Wien (1968) vielleicht ein zu ernster Schumann, aber einer, der etwas sagen will: Schwank im wahrsten Sinne des Wortes zwar mit burlesk-aufgeladenen Elementen aber gar nicht naiv, der hier die Innenwelt offenbahrt, ähnl. wie ABM: "aber eine halbe Stunde nach dem Konzert fühlt man sich einsamer als zuvor." Hier wird eindeutig ein reflektierter, aber selbstbewusster, kein schwächelnder Schumann präsentiert. Dabei bleibt ABM gewohnt unsentimental und "meißelt" die Stücke mit techn. perfektem, vollen Klavierklang wie in Marmor zu einem großen Schumann-Bildnis. Allein das und z.B. die überwiegend gute Tonqualität der bek. Chopin-Stücke einschl. der Sonate Nr.2 mit dem Marche funebre rechtfertigen m.E. die Anschaffung dieser Niedrigpreis-Box. Ob z.B. Martha Argerich ihren Lehrer in Sachen Chopin-Interpretationen nicht überholt hat oder ob das in Anbetracht der hohen Qualität eine ungebührl./überflüssige Überlegung ist, darüber könnte man diskutieren. Jedenfalls entsteht bei mir größtenteils der Eindruck "riesiger" Interpretationen.

Liste der Titel einschl. Aufnahme-Ort u. -Jahr:
CD 1 Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Concerto for Piano and Orchestra No. 15 in B flat major, KV 450; Arturo Benedetti Michelangeli, piano; Zürcher Kammerorchester; Edmond De Stoutz, conductor
Piano Quartet in E flat major, KV 493; Arturo Benedetti Michelangeli, piano; Jean-Pierre Wallez, violin; Claude-Henry Joubert, viola; Frank Dariel, cello; Radiotelevisione della Svizzera Italiana/Rete 2 (keine Aufn.dat., gute Tonqualität)
CD 2 Frédéric Chopin (1810-1849), Vol. 1: 1. Scherzo No. 2 in B flat major, op. 31 11:59; 2. Ballade No. 1 in G minor, op. 23 10:46; 3. Andante spianato et Grande Polonaise Brillante in E flat major, op. 22 15:35; 4. Berceuse in D flat major, op. 57 4:15; 5.-8. Piano Sonata No. 2 in B flat minor, op. 35 Marche funèbre"; 9. Mazurka in F sharp minor, op. 59 No. 3 3:04; 10. Valse in E flat major, op. posth. 3:02; Recorded in Bregenz 1985 (1-3), Torino 1962 (4, 10), Lugano 1968 (5-8), 1967 (9)
CD 3 Robert Schumann (1810-1856): Carnaval, op. 9; Scènes mignonnes sur quatre notes; 22.-26. Faschingsschwank aus Wien, op. 26; Recorded in Lugano 1968 (22-26), 1973 (1-21)
CD 4 Ludwig van Beethoven (1770-1827): 1.-4. Piano Sonata No. 11 in B flat major, op. 22; 5.-8. Piano Sonata No. 12 in A flat major, op. 26; 9.-10. Piano Sonata No. 32 in C minor, op. 111; Recorded in Lugano 1981 (1-8), London 1990 (9, 10)
CD 5 Johannes Brahms (1833-1897): 4 Ballades, op. 10; 5.-30. Variations on a Theme by Paganini, op. 35; Recorded in Lugano 1973
CD 6 Claude Debussy (1862-1918): 1.-6. Children's Corner; 7.-9. Images I; 10.-12. Images II; 13.-21. Préludes, Livre I (Excerpts); Recorded in Lugano 04.06.1977 (1-6), Vatican City 29.04.1977 (13-21) u. 13.06.1987 (7-12)
CD 7 Johann Sebastian Bach (1685-1750): 1. Chaconne from Violin Partita No. 2 in D minor, BWV 1004 (trans. Ferruccio Busoni); 2.-4. Italian Concerto in F major, BWV 971
Domenico Scarlatti (1685-1757): Seven Sonatas: 5. D major K. 96 (L. 465) 5:06; 6. D major K. 29 (L. 461) 3:39; 7. Cminor K. 11 (L. 352) 2:57; 8. C major K. 159 (L. 104) 2:41; 9. A major K. 322 (L. 483) 3:20; 10. D minor K. 9 (L. 413) 3:32; 11. B minor K. 27 (L. 449) 3:23
Baldassarre Galuppi (1706-1785): 12. Presto in B flat major 4:09; 13.-15. Sonata V in C major; Recorded in Lugano 1973 (1), Milano 1943 (2-5), 1941 (12), Arezzo 1952 (6), Helsinki 1969 (7-11), Torino 1962 (13-15)
CD 8 Frédéric Chopin (1810-1849), Vol. 2: 1. Scherzo No. 1 in B minor, op. 20 13:10; 2. Fantaisie in F minor, op. 49 14:30; 3. Valse in A minor, op. 34 No. 2 7:23; 4. Valse in A flat major, op. 34 No. 1 5:40; 5. Valse in A flat major, op. 69 No. 1 4:18; 6. Mazurka in A minor, op. 68 No. 2 3:07; 7. Mazurka in F minor Op. 69 No. 4 3:40; 8. Mazurka in A flat major, op. 41 No. 4 1:45; 9. Mazurka in G sharp minor, op. 33 No. 1 2:50; 10. Mazurka in D flat major, op. 30 No. 2 2:58; 11. Mazurka in G minor, op. 67 No. 2 2:34; 12. Mazurka in B minor, op. 33 No. 4 8:06; Recorded in London 1990 (1, 12), Bregenz 1985 (2, 11), Bregenz 1988 (3), London/Torino 1962 (4-6), 1967 (7-10)
CD 9 The Concertos in Vatican City for Pope John XXIII
ROBERT SCHUMANN (1810-1856): 1.-3. Piano Concerto in A minor, op. 54
FRANZ LISZT (1811-1886): 4. Totentanz (Dans macabre) for Piano and Orchestra, S 126 16:36
LUDWIG VAN BEETHOVEN (1770-1827): Missa Solemnis, op. 123* 5. Gloria 16:27
Orchestra e Coro* della RAI di Roma; Gianandrea Gavazzeni, conductor; * Nino Antonellini, chorus master; Recorded live in the Aula delle Benedizioni, Vatican City, 28. April 1962
CD 10 ROBERT SCHUMANN (1810-1856): 1.-3. Piano Concerto in A minor, op. 54; New York Philharmonic Orchestra; Dimitri Mitropoulos, conductor; Recorded in New York 1948
CÉSAR FRANCK (1822-1890): 4. Symphonic Variations for Piano and Orchestra 15:20; Los Angeles Philharmonic Orchestra; Alfred Wallenstein, conductor; Recorded in Los Angeles 1949
EDVARD GRIEG (1843-19 07): 5.-7. Piano Concerto in A minor, op. 16; Orchestra del Teatro alla Scala di Milano; Aliceo Galliera, conductor; Recorded in Milano 1942
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am 18. Oktober 2010
Die Box beinhaltet ein paar sehr interessante, unbekanntere Aufnahmen wie die Chaconne von Bach/Busoni oder Stücke von Galuppi und Scarlatti.
Die Klangqualität von CD 10 ist schwer erträglich, aber da auch 9 CDs noch zu diesem Preis fast geschenkt sind, gibt's die Höchstwertung.
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