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Kundenrezensionen

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4,3 von 5 Sternen
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VINE-PRODUKTTESTERam 16. Oktober 2007
Nun wartet mittlerweile der 3. Teil der Aufbau-Strategie aus deutschen Landen auf die Spieler. Der erste Teil, Anno 1602 revolutionierte damals das Genre und sorgte für viel Aufsehen. Kann jetzt der dritte Teil an diesen Erfolg anknüpfen und genauso noch Jahre später Stunden an den Bildschirm fesseln? Bedingt ja... aber...
Im Einzelnen:

1. Grafik: Wenn man bedenkt dass das Spiel mittlerweile auch gut ein Jahr auf dem Buckel hat, ist die Grafik fantastisch! Hier sind es natürlich insbesondere die kleinen Details, die begeistern: Grashalme wogen im Wind, Vögel fliegen durch den Wald, auf der Wiese hoppeln Hasen, usw. Selbst das Meer sieht klasse und realistisch aus! Hinzu kommen noch die Gebäude und die Menschen. Die Gebäude sehen auch klasse aus, besonders die besseren" Häuser von den Aristokraten sind sehr eindrucksvoll! Und überall auf der Stadt und in den Straßen wuseln die Menschen umher. Das Tolle daran ist, dass man immer gut erkennt, welche Stimmung gerade in der Stadt herrscht. Sind die Leute grimmig, laufen sie mit Protestschildern auf dem Marktplatz umher. Geht des der Stadt gut, tanzen sie in den Straßen und die Straßenhändler haben alle Hände voll zu tun. Gelegentlich treten auch immer mal wieder besondere Events ein, die sowohl Auswirkungen auf die Stadt haben, als auch optisch sichtbar sind. Z.B. kommt der fahrende Bierbrauer in die Stadt. Dann sieht man die Leute betrunken durch die Straßen torkeln, usw. usw. Es gibt immer was zu sehen.
Ein Highlight des Spiels ist, einfach nur dem Treiben in den Straßen der Stadt zuzuschauen, das macht unheimlich viel Spaß. Hier hat das Spiel gegenüber dem Vorgänger (Anno 1502) wieder mehr Spaß ins Spiel gebracht! Super! Und das Tolle ist, dass selbst bei mittleren Grafikdetails" das Spiel noch immer großartig aussieht.

2. Sound: Die Hintergrundmusik ist anfänglich ganz nett, fängt aber bald an zu nerven, da sie sich auch zu oft wiederholt. Die Musik hab ich dann beim Spielen meist ganz ausgeschaltet. Ansonsten ist die Vertonung klasse. Die Sprecher sind allesamt in Höchstform und auch die Umgebungsgeräusche" sind fantastisch. Je nachdem, wo man sich mit der Kamera befindet, hört man dem Geplauder der Stadtmenschen zu, hört das Rauschen der Wellen in der Brandung oder das Zwitschern der Vögel im Wald... Klasse!

3. Gameplay: Hier hat sich gegenüber den Vorgängern nichts esentliches verändert. Es geht wie immer darum, die Bedürfnisse der Bürger zu befriedigen (die mit der Zeit freilich immer anspruchsvoller werden) und ihnen somit den Aufstieg zur nächsten Stufe" zu ermöglichen. Die Warenkreisläufe sind altbekannt und im klassischen Stil gehalten: komplex aber nicht unübersichtlich. Es gibt zudem ein nettes Tutorial, das mit den Wichtigsten Spielelementen vertraut macht. Die Steuerung ist einfach, übersichtlich und intuitiv zugänglich. Rein formal stimmt hier also alles.

4. Langzeitmotivation: Negativ anzumerken ist hier, dass das Spiel (trotz zufällig generierter Maps im Endlosspiel) immer nach dem gleichen Prinzip abläuft. Man macht in jedem Spiel eigentlich immer das Gleiche. Am Anfang macht das unheimlich viel Spaß, weil es in der Welt so viel zu entdecken gibt, nach einer Weile wird es aber doch etwas eintönig. Wenn man mal den Dreh raushat, wie eine Siedlung gut funktioniert, läuft eigentlich jedes Spiel gleich ab. Insbesondere dann, wenn man eine gut ausgebaute und florierende Siedlung mit 2000+ Aristokraten hat, und ständig Profit macht, wird das Spiel langweilig, da es nichts mehr zu erreichen gibt. Die Stadtverbesserungen und das Schloß können da auch nicht drüber hinwegtäuschen, vor allem nicht, weil die Stadtverbesserungen im Wesentlichen alle gleich aussehen (Brunnen Typ 1, Brunnen Typ 2, Brunnen Typ 3...) und das Schloß aus so unübersichtlich vielen Teilen besteht, dass man gar nicht weiß, welches Teil eigentlich wohin gehört. Bei der Langzeitmotivation hapert es also...

5. Multiplayer: Hier kommen wir zu einem Punkt, der mich immer noch (auch nach all den Monaten) maßlos aufregt: Um das Spiel im Mehrspielermodus im LAN spielen zu können, benötigt jeder (sic!) Spieler einen eigenen CD-Key, also ei eigenes Spiel! Und das ist schlichtweg eine Frechheit. Heutzutage ist es Standard, dass fürs LAN kein CD-Key benötigt wird, lediglich im Internet jeder sein eigenes Spiel braucht. Das ist ja auch legitim. Aber dass ich mir zwei Spiele (85 Euro!!!) kaufen muss, um mit meiner Frau im LAN spielen zu können, finde ich eine Schweinerei!
Wie auch immer. Auf der anderen Seite muss man positiv anmerken, dass das Multiplayer-Spiel problemlos und sehr gut funktioniert. Insbesondere die frühen Synchronisationsprobme gibt es nicht mehr, alles läuft flüssig und glatt. Und selbstverständlich macht das Spiel mit (oder gegen) menschliche Mitspieler wesentlich mehr Spaß!

FAZIT:
Anno 1701 macht im Prinzip alles richtig, formale Schwächen oder gar Fehler kann ich keine bedeutenden finden. Fans der Anno"-Reihe werden hier auf jeden Fall wochen- oder gar monatelangen Spielspaß haben. Das Spiel orientiert sich wohlweislich an den Tugenden des Klassikers Anno 1602", alles transportiert ins Jahr 2007 und auf dem aktuellen Stand der Technik. Doch auch alte Annoholiker" stoßen hier schnell an die fehlende Langzeitmotivation. Irgendwann hat man halt einfach mal alles gesehen und auch im Multiplayer gibt's ja nichts wesentlich neues zu entdecken. Dann wird das Spiel doch schnell eintönig, weil man einfach immer nur das gleiche macht. Eventuell kann da das bald veröffentlichte AddOn etwas retten, das wird sich aber auch erst herausstellen.
Wer noch kein Spiel der Anno"-Reihe kennt und sich für Aufbau-Strategie interessiert sollte auf jeden Fall mal einen Blick wagen. Die komplexen Warenkreisläufe und das motivierende Pionier-bis-Aristokrat-Aufstiegssystem fordern doch einiges an strategischem Denken. Letztlich ist Anno aber doch ein friedliches Wusel-Siedler-Spiel", wer also Wert auf strategische Echtzeitschlachten zu See und an Land legt, wird hier sicherlich unterfordert, denn das Kampfsystem ist nur sehr oberflächlich integriert. Achtung für Mehrspieler-Fans: Jeder Spieler braucht einen eigenen CD-Key - auch im Netzwerk!
Aber das allerwichtigste und der Punkt, der am meisten Spaß am Spiel macht, ist einfach das Zuschauen, wie die Siedlung zu einer Stadt heranwächst, wie die Leute durch die Gassen wuseln, usw. Das macht den Hauptreiz des Spiels aus! Probleme mit der Installation oder ähnlichem, was einige Vorrezensenten bemängelt haben, hatte ich keine.
Zusammenfassend gebe ich 4 Sterne. Einen Stern Abzug gibt's auf jeden Fall für die fehlende Langzeitmotivation (s. oben). Ansonsten sind wochenlanger Spielspaß garantiert!
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am 3. Dezember 2006
Ich gebe ja zu, dass ich ein Liebhaber von Aufbau-Strategiespielen bin und der Hau-Druff-Mentalität einiger Spiele nichts abgewinnen kann. Findet der eine seine Freude daran einem haarigen Monster den Schädel fachgerecht zu spalten, bin ich eher der Typ, der einem Baum beim gemütlichen Wachsen zusehen kann.

Anno 1701 hat aber eine Menge mehr zu bieten, als "nur" nicht blutrünstig zu sein. Es gibt verschiedene Modi, mit denen man vor dem Start auswählen kann, wie sich das Spiel entwickeln soll. Man kann wählen, ob man gerne Kriege führt und fremde Länder erobern möchte. Wer es mag kann sich auch mit Piraten einlassen und sich mit denen richtige Seeschlachten liefern (oder sich mit denen auch verbrüdern). Will jemand danach streben möglichst reich zu werden, steht ihm auch dieser Weg offen.

Mein der zeitiges Faible besteht in dem Endlosspiel, in dem es "lediglich" darum geht, die eigenen Siedlungen möglichst lange am Leben zu erhalten. Doch wer glaubt, hierbei könnte schnell Langeweile aufkommen, der kennt die trickreiche KI noch nicht. Seine Bürger zufrieden zu stellen und in guter Steuerbezahl-Laune zu erhalten bedarf einer steten Abwägung von Kosten und Einnahmen. Wer nachlässig wird, dem brennen seine Bürger schon mal die Siedlung ab und proben den Aufstand. Aber auch wer alles richtig macht, dem kann ein Wirbelsturm oder ein anderes Naturereignis durchaus mehr als nur die Ernte verhageln.

Jede Siedlung will zudem gut geplant sein. Ein einfaches platzieren der Gebäude in der Landschaft "weil das Haus sich so lieblich vor dem Felsen da macht" wäre nur zufällig zielführend. Jedes Gewerbegebäude zeigt vor dem Aufstellen genau an, welche Siedlungsfläche seine Produktion versorgen kann. Vor Versorgungslücken sollte man sich hüten, die Bürger lassen sich nicht hinter das Licht führen; Nichtbeachtung ihrer Bedürfnisse führt zum Aufstand und dann kann man letztendlich doch nur noch klein beigeben und diesen Missstand beseitigen. Was natürlich wesentlich teurer kommt, als wenn man von vorherein darauf geachtet hätte...

Durchaus lehrreich diese Erfahrung, die aber manchem ohne Nehmerqualitäten die (Spiel-)Laune verhageln könnte ;-)

Die Befriedigung aller Siedler-Bedürfnisse lässt sich mit der Zeit nicht allein auf der Startinsel bewältigen. Es müssen durch "Entdeckerschiffe" Siedlungen in Übersee angelegt werden; die Erzeugnisse dieser Siedlungen dann wieder per Handelsschiff auf Handelsrouten an die Hauptinsel geliefert werden. Jedes Schiff kostet Unterhalt, grössere Schiffe sind teurer als kleinere, fassen andererseits aber mehr Ladung, die Fahrten müssen sich also jeweils lohnen, also gut geplant sein.

Damit das Spiel nicht nur so dahinplätschert gibt es einen Händler, dem man Waren abkaufen aber auch verkaufen kann und der zudem mit der einen oder anderen Aufgabe "Sie könnten mir da mal einen Gefallen tun..." für Abwechslung (sollen angeblich etwa 100 Missionen sein) und etwas Geld nebenbei sorgen kann.

In der Siedlung selbst lassen fahrende Händler, Gaukler oder ein Zirkus keine Langeweile aufkommen. Mal kommt ein Schmied vorbei und hilft bei der Werkzeugherstellung oder ein alter Admiral im Ruhestand hilft bei dem Aufbau der Flotte. Die KI ist da wirklich für allerlei Überraschungen gut. In der Schule werden Produktionsprozesse optimiert oder ein Bierwagen kommt vorbei, füllt die Siedler ab und "befreit" Sie wie im richtigen Leben eine gewisse Zeit lang von all' ihren Sorgen :-)

Und, und, und...

Gekrönt wird das wirklich abwechslungsreiche Spiel von einer wunderbar anzuschauenden Grafik.
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am 1. Januar 2007
Das neue Anno ist eindeutig der am besten gelungene der drei erschienenen Teile.

Die Grafik ist absolut Filmreif und der Sound ist altbewährt.

Viele tolle grafische und strategische Spielereien sind jedoch hinzugekommen.

So kann man für den freien Händler, welcher für Jedermann erreichbar ist, Aufträge ausführen und somit die Stadtkassen füllen.

Ebenso wurde -gegenüber Anno 1503- die Steuerschraube eingeführt, welche das Feintuning für Stadtkasse und Wohlergehen der Bewohner ermöglicht.

Ebenso hinzugekommen sind regelmäßige Besucher auf dem Marktplatz, welche die Stadtbevölkerung verzücken und auch oftmals nützlich für Wissensstand und Materialwirtschaft sind. So kommt z.B. ein Schmied, welcher Werkzeuge herstellt, oder eine Gauklertruppe, welche die Dorfbewohner belustigt.

Ansonsten ist es im Großen und Ganzen Anno geblieben. Wer die ersten Beiden Teile mochte, wird den dritten Teil lieben.

5 Sterne für eine Super Grafikleistung, eine Mengen Neuerungen und einer Riesenportion Spielspaß!

Doch Achtung! Absolute Suchtgefahr!
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am 16. März 2007
Da mir schon seinerzeit Anno 1602 sehr viel Spaß machte, war es keine Frage, ob ich Anno 1701 kaufen wurde oder nicht.

Anno 1701 ist ein Wirtschaft-Aufbauspiel, welches im Jahr im Titelname spielen soll. Eine Story gibt es im Endlos Spiel nicht. Nur bei den Szenarien, aber dazu später etwas.

Zum beginn des Spiels wählt man Schwierigkeitstuffe, Inselgrößen, Mitspieler (CPU gesteuert) und eventuelle Missionsziele aus (ohne Ziele spielt man endlos), wie auch Piraten oder Handelsvölker.

Je nach dem, ob man mit Startkontor oder mit Schiff anfängt, sucht man sich zuerst eine Insel. Dabei hat jede Insel andere Eigenschaften, was für Rohstoffe man anbauen kann. Auch vom Aussehen unterscheiden sich die Nördlichen Inseln, mit den Südlichen. Die Nördlichen sehen Europäisch aus, die Südliche dagegen wie in Afrika.

Die CPU Gegner gibt es in drei Schwierigkeitsstufen. Dabei hat jeder Charakter eine andere Persönlichkeit und vorlieben bei den Wahren. Dabei Kommentieren sie auch Fortschritte des Spielers. Die Mitspieler auf leichter Stufe sind Sympathische Handelspartner, welche kein Interesse an Krieg oder so haben.

Auf Mittlerer Stufe sind die Charaktere etwas Charakterstärker und sind nicht immer gleich zum Handeln bereit. Auch ihre Inselbesiedlungen sind aggressiver (soll heißen, sie besetzten schnell weitere Inseln). Sie bauen zwar Kriegsschiffe und Armeen auf, eine Kriegserklärung bekam ich aber nie von ihnen.

Mit den Gegner auf der Schwierigen Stufe ist nicht zu spaßen. Sie steigen schnell auf in der Siedlungsstufen und erklären einem schnell den Krieg, ohne dass man sie Provoziert hätte.

Dann gibt es noch den Freien Händler, welcher immer Wahren hat, die man braucht. Dabei kommt er zu einem selbst, oder man kann direkt beim Händler kaufen (er ist immer in der Mitte der Karte).

Ab und an kann man Aufträge für den Händler in einer vorgegebenen Zeit erfüllen wie z.B. berge einen Schatz, bring Wahre XY oder versenk die Piraten. Wenn man sie erfüllt, bekommt man Geld und kann zwischen zwei Waren wählen.

Es gibt auch noch drei weitere Volker. Asiaten, Inder und Indianer. Mit denen kann man Handeltreiben. Dabei braucht jedes Volk eine andere Wahre und bietet bestimmte wahren an. Im Gegensatz zum Händler sind die Preise der anderen Völker billig.

Die Piraten ziehen meistens durch die See und greifen Schiffe an. Es ist auch möglich im Ansehen der Piraten zu steigen um mit ihnen Handel zu betreiben, aber dabei wird man bei den anderen schnell unbeliebt.

Eine weitere Erneuerung ist die Königin. Sie besitzt keine Insel oder Siedlung. Wichtig bei ihr ist, dass man von ihr Geld bekommt, sollte man ins Minus rutschen (wobei ich nicht weis, wie oft sie das tut). Sollte man die Stufe der Aristokraten erreichen, verlangt die Königin Tribut und dies nicht zu knapp. Dann kann man die Unabhängigkeit verlangen. Dies geht aber nur, wenn die eigene Armee stark genug ist.

Im großen und ganzen stellt sich die KI nicht schlecht an. Wobei ich nicht sagen kann, ob die KI in der schwersten Stufe Cheatet. Die einzigsten Aussetzer hat sie, dass sie keine Händler Aufträge erfüllen kann.

Es gibt fünf Zivilisationsstufen: Pioniere, Siedler, Bürger, Kaufleute und Aristokraten. Mit jeder Stufe werden die Bedürfnisse der Einwohner größer, dafür Zahlen sie auch mehr Steuern. Während die Pioniere noch mit Stoffe und eine Kirche zufrieden sind, möchten die Siedler auch noch Tabak und Alkohol. Die späteren Stufen verlangen noch Lampenöl, Pralinen, Schmuck, Theater und einiges mehr.

Dabei findet man nicht alle Rohstoffe auf einer Insel. Deshalb ist es nötig weitere Inseln zu besetzten. Um die Waren abzuholen, kann man den Schiffen Seeruten geben, welche sie Automatisch abfahren.

Dabei gibt es fünf Schiffstypen. Großes- und Kleines Handelschiff, Großes- und Kleines Kriegschiff und Endeckerschiff. Die Handelschiffe sind unbewaffnet, haben aber viel Laderaum. Bei den Kriegsschiffe ist es gerade andersherum. Das Endeckerschiff ist dazwischen mit ein paar Kanonen und mittleren Laderaum.

Mit jeder neuen Stufe kann man auch neue Gebäude bauen, welche man braucht um die Bedürfnisse der Bevölkerung zu stillen. Auch sind neue Baumateriale wie Marmor nötig.

Sollte man mal ein Bedürfnis nicht erfüllen könne, muss man die Steuern senken, damit die Leute wieder zufrieden sind. Wenn aber ein Grundbedürfnis wie Essen fehlt, fackelt das Volk schnell die Häuser nieder. Dann bedarf es einer Feuerwehr. Genau so ist es möglich, dass die Menschen die Pest bekommen. In der Zeit steuern die anderen Mitspieler das Kontor nicht mehr an und man kann dadurch keine Waren mehr handeln. Dann benötigt es einen Arzt.

Durch Forschung (möglich sobald eine Schule/Universität gebaut wurde) können weitere hilfreiche Aktionen erforschen, wie z.B. Tiefbau um in Lehmminen mehr Rohstoff zu vordern.

Wer glaubt, sobald die Aristokraten erreicht sind, ist es geschafft, irrt sich. Da geht es erst richtig los. Wenn die Einwohner in die mehrere Tausend gehen, werden schnell die Waren knapp. Was vorher eine Stunde gehalten hat, ist nun in wenige Minuten verbraucht. Somit müssen die Rohstoffinseln maximal ausbauen und der Schiffverkehr bedarf eine durchdachte Logistik.

Das besondere an Anno 1701 ist sein süchtigmachendes Spielprinzip. Manchmal habe ich fast fünf Stunden am Stück gespielt. Witzig ist: alle zwei Stunden schlägt das Spiel einem vor, abzuspeichern und mal eine Pause einzulegen.

Noch kurz was zu den Szenarien. Es gibt zehn Stück davon. Jede Mission erzählt eine kleine Geschichte. Die Szenarien werden zwar schwerer, aber man kann sie eigentlich nicht verlieren. Sobald das Geld ausgeht, bekommt man von einem neues Geld. Die Geschichten der einzelnen Missionen sind nicht zusammenhängend, können aber immer wieder unterhalten.

Die Grafik von Anno 1701 ist eine Augenweite. Die Menschen tummeln sich am Markplatz und das Wasser spiegelt die Schiffe. Aber dementsprechend hoch ist die Hardware Anforderung. Besonders wichtig ist der Arbeitsspeicher. mit 512 MB sieht man sehr oft die Sanduhr. Mit 1GB gibt es zwar noch ein paar Ruckleer, aber das Spiel lässt sich spielen.

Grafikkarte habe ich eine Radeon X800GTO, aber es lief auch schon auf einer Radeon 9700. CPU ist PIV mit 2.8 GHz. Wichtig ist der Arbeitsspeicher. Wenn man die Grafik Runterschraubt, dann läuft es auch noch auf ältere Rechner. Auch auf niedrigeren Grafikeinstellungen ist es noch sehr ansehnlich.

Fazit: Eindeutig fünf Sterne bei Spielspaß, da es mehrere Stunden (am Stück) fesseln kann und dies auch, wenn man es zum dritten und vierten mal spielt.

Genau so in "Insgesamt". Da stimmt einfach alles (außer dass die KI keine Händleraufträge erfüllen kann). Was ich noch loben muss: Das Spiel ist quasi Bug frei (ich habe keinen bemerkt).

(Zum Multiplayerteil kann ich leider nichts sagen).
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am 9. Oktober 2006
Ich war beim geschlossenen Anno1701 Beta Test dabei und habe so das fast fertige Spiel lange Zeit Probespielen können. Es ist schön zusehen, dass dieser Teil der Anno Reihe diesmal ganz Bugfrei auf den Markt kommt. Auch der Multiplayer lief sehr gut ohne Probleme.

Es gibt nun 3 Schwierigkeitsstufen. So können auch Anfänger Problemlos Spaß haben ohne Pleite zu gehen. Auch fortgeschrittene und Anno Profis werden ihren Spaß haben.

Sehr viele Sachen wurde verbssert. Das Steuersystem ist wieder so wie es in Anno1602 war. Aus Kaufleuten werden wieder direkt Aristokraten, ohne das man für diese extra Häuser bauen muss. Handelsrouten lassen sich nun total einfach anlegen. Mit den Eingeborenen kann man nun richtig Handeln, sie sind nicht mehr nur Statisten. Es würde lange dauern bis alles aufgezählt wäre.

Alles was in Anno1602 gut lief, wurde verbessert und alles was in Anno1503 nicht gut war, wurde über Bord geworfen. Ich war anfangs selbst auch skeptisch, aber nachdem ich den neuen teil selbst gespielt habe kann ich ihn nur empfehlen. Alle Anno Spieler die von Anno1503 vielleicht etwas enttäuscht waren, werden mit Anno1701 wieder richtig Spaß haben.
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am 11. November 2006
Zunächst einmal die Pluspunkte:

* Im Gegensatz zum Vorgängerspiel gibt es diesmal keine Fehlerorgie. Ich habe jetzt mehr als eine Woche lang täglich mehrere Stunden gespielt ohne einen einzigen Absturz. Auch sonst ist mir kein Fehler aufgefallen.

* Oberfläche und Bedienung wirken "rund" und durchdacht. Das Spiel ist erkennbar mit "Liebe gemacht".

* Das Spiel läuft auch auf meinem nicht mehr ganz taufrischen Rechner (Athlon 3200+, GeForce FX 5900XT, 1GB Ram) mit der Auflösung 1280x1024x32 flott und ruckelfrei (ich habe allerdings einige Grafikdetails ausgeschaltet).

* Die Animationen der Konkurrenten und der eigenen Einwohner sind witzig und geben den jeweiligen Charakter treffend wieder (keiner grinst so schön wie ein glücklicher Kaufmann).

* Der freie Händler mit seinen Aufträgen sorgt für Abwechslung und Motivation.

* Allgemein ist die 3D-Grafik sehr schön (jedenfalls solange man nicht zu dicht heranzoomt).

Doch leider gibt es auch viel zu bemängeln:

* Abgesehen von den Aufträgen des freien Händlers gibt es keine wirkliche Neuerung.

* Es gibt keine Übersichten/Statistiken über Warenverbrauch und -produktion, und keine vernünftige Bilanz. Eine vernünftige Planung für den Bau von Produktionsgebäuden ist kaum möglich (man hat eigentlich immer viel zuviel oder viel zuwenig von einer Ware).

* Die KI-Gegner expandieren anfangs sehr schnell und besetzen viele Inseln, errichten meist aber nur ein Kontor und ein oder zwei Produktionsbetriebe. Nach einiger Zeit scheinen sie dann in Winterschlaf zu fallen und entwickeln sich kaum noch weiter.

* Selbst große Handelsschiffe können nur maximal 4 verschiedene Waren transportieren.

* Die Handelsrouten sind immer noch sehr simpel gestrickt (um nicht zu sagen primitiv). Pro Route sind maximal 4 Waren möglich, die im Verlauf der Route nicht geändert werden können. Da selbst in den Eingeborenensiedlungen bis zu 6 Waren handelbar sind, braucht man schon dafür 2 Schiffe. Außerden kann man noch immer keine Mindestmengen gegen Abholung schützen, so dass häufig Lager durch die Handelsrouten leer geräumt werden.

* Die Diplomatie scheint keine besonderen Auswirkungen zu haben. In einem Spiel mit zwei KI-Gegnern verweigerte der eine jeden Handels- oder Bündnisvertrag, forderte aber ständig Tribut (ohne Gegenleistung). Einige Male habe ich gezahlt, dann nicht mehr. Folgen hatte weder das eine noch das andere. Der andere KI-Gegner bot Handelsverträge nur gegen üppige Zahlungen meinerseits, nur um dann nach kurzer Zeit den eben geschlossenen Vertrag wieder zu kündigen. Auch von diesem Spielchen hatte ich nach 2 oder 3 Wiederholungen genug. Also hatte ich dann 2 KI-Gegner, von denen keiner am Handel interessiert war. Toll! Ist schon ziemlich langweilig, nur mit sich selbst Handel zu treiben.

* Die Militäreinheiten sind genauso fummelig wie eh und je und wirken wie auch in den beiden Vorgängerversionen nur wie ein drangebasteltes Anhängsel.

In meinem aktuellen Spiel habe ich auf meiner Hauptinsel ein Schloss gebaut, mir fehlen allerdings noch die letzten "Bauelemente". Nur habe ich überhaupt keine Lust, noch mehr Aristokraten zu "produzieren", nur damit ich zur Belohnung ein Torhaus bauen kann.

Ich habe auch keine Lust, ein neues Spiel anzufangen. Denn was soll da schon neues passieren?

Das ist auch genau das Grundproblem des Spiels: Es fehlt einfach die Langzeitmotivation, jedes neue Spiel ist wie das vorherige.

Für ein so häufig verkauftes Spiel in der dritten Generation bietet Anno 1701 unter der schicken Oberfläche einfach zu wenig Tiefgang.
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am 16. Oktober 2006
Anno 1701 hat viel Aufsehen erregt, nicht zuletzt, weil die zwei Vorgänger von großer Popularität und Qualität gewesen sind.

Also lag die Messlatte für Anno 1701 entsprechend hoch. Was erwartet einen aber nun eigentlich?

Zum ersten ein ganz klassisches Anno 1701, mit allen bekannten Features, einer umgänglichen Steuerung, dem alten Zauber von Aufbau und Wirtschaft - und das alles mit vielen Komfortfunktionen aufgebessert und neuen Dingen wie Händleraufträgen ausgebaut.
Also ein Anno im guten alten Stile?

Nicht wirklich, denn was herausstechend auffällt ist die überragende Optik, die technisch, wie optisch alles bietet, was derzeit visuell in Spielen möglich ist. Anno sieht unverschämt gut aus, hat einen wundervollen Charm und einen wirklich passenden, atmosphärischen Stil. Allerdings sollte die entsprechende Hardware vorhanden sein. Ein guter Rechner der 1500+ € Klasse sollte es dann schon sein.

Und auch der Sound ist wieder klasse. Bekannte Stücke kombinieren sich mit neuen epochalen Machwerken, das alles in knackigem 5.1 Sound und tollen Effekten. Auch da hat man alles richtig gemacht.

Um es kurz zu machen - man kann sich in dieses Spiel verlieben. Wem es einen auch nur ein bisschen ins Aufbaugenre verschlägt kann sich nur schwer von diesem Machwerk lösen. Ein klassisches Anno im neusten Technikgewand.

Zum Schluss noch ein Pro/Kontra-Listing:

Pro:
- überragende Optik mit viel Liebe zum Detail
- epochaler Soundtrack mit knackigen Effekten
- bekannt geniales Aufbau/Wirtschaftskonzept
- viele neue, sinnvolle Features und Verbesserungen
- endlich funktionierender Multiplayermodus
- alles in allem gute und präzise Bedienung und gutes Interface

Kontra:
- immenser Hardwarehunger
- weniger Übersicht, bedingt durch 3D-Optik (im Vergl. zu den Vorgängern)
- aufwendigere Kamerabedienung
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am 10. Dezember 2006
Über das Spiel brauch man eigentlich nicht mehr viele Worte verlieren.

Ich habe mir dieses Spiel als nicht Anno Fan und Aufbauspiel Freund gekauft,ich hatte einfach nach den vielen Berichten Lust die Demo mal anzuspielen und wurde sofort in den Bann des Spiels gezogen.
Das ich es mir dan auch sofort hier Bestellt habe.

Es hat eine Super Einsteigerfreundlichkeit und Top Benutzeroberfläche das man selbst als absoluter Anfänger des Genres sich sehr leicht reinfindet.
Die Szenarien machen viel Spaß von denen ich mir auch mehr als insgesammt 10 Gewünscht hätte.

Die Grafik lässt sich sehen und stellt selbst absolute Grafik Giganten wie Age of Empires 3 in den Schatten.

Auch die Händleraufträge die einen hauch von RPG in das Spiel bringen machen viel Spaß nebenbei bei der Siedlung,oder auch viele andere kleine Sachen wie zb. die Kommentare der Piraten oder den anderen Computer Gegner oder Freunden.
Der Multiplayer sorgt für lange stunden mit Freunden im Lan oder im Internet und bis jetzt hatte ich auch keine Probleme,sei es mit der Verbindung oder sonstigen Fehlern.
Auch die Soundkulisse im Spiel ist Bombastisch und rundet das ganze ab.

Kurz um: jeder kann hier ohne bedenken zugreifen,die vorraussetzung ist natürlich das man sich ein klein wenig für das Genre interresiert.
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am 16. April 2007
ANNO 1701 läuft auf meinem Laptop mit Windows Vista Home Premium ohne Probleme und ohne Abstürze. Das Problem mit dem grünen Wasser bei Nvidia Grafikkarten (besitze eine Geforce 7600 Go) ist zumindest bei mir durch die Installation des Forceware 100.30 Treibers behoben. Die Pauschalisierung, daß ANNO nicht auf Vista-Rechnern läuft, ist demnach definitiv falsch - mag auf der Packung stehen, was will. Bei mir läuft's ohne Probleme. Ansonsten kann ich den meisten anderen Rezensionen zustimmen: ANNO 1701 ist wirklich ein tolles Spiel.
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am 10. Dezember 2006
Also ich hab das Game schon seit einiger Zeit, aber vor ein paar Tagen hab ich erst angefangen ernsthaft zu spielen, da ich vorher keine Zeit hatte.

Das Spiel ist einfach ein Wahnsinn. Ich habe mit 12/13 Jahren angefangen Anno 1602 zu spielen, dann Anno 1503 (war aber davon ein bisschen enttäuscht). Anno 1701 kehrt wieder zu den Wurzeln zurück und spielt sich einfach toll. Man muss aber auch viel Zeit mitbringen, denn bis man eine ordentliche Siedlung mit vielen Kaufleuten/Aristokraten und eine funktionierende Wirtschaft beisammen hat, dauert es schon einige Zeit. Und selbst dann kann man endlos lange weiterspielen wenn man will.

Das Spiel läuft auf meinem PC mit P4 (3,2GHz), ATI Radeon X740XL (128MB) und 1GB RAM auf Mittel und 1280x1024 recht gut. Mit einer neueren Graka und 2GB RAM könnte ich das Spiel wahrscheinlich auf max. Details spielen, aber finde Aufrüsten lohnt sich momentan nicht und das Spiel sieht so auch schön genug aus.
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