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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
27
4,5 von 5 Sternen
Hitman: Blood Money
Plattform: PC|Ändern
Preis:26,90 €+ 5,00 € Versandkosten


am 28. Juli 2006
Nach dem eher misslungenen Hitman: Contracts, welches im Grunde nur eine Zusammenfassung der ersten zwei Teile war, war ich gegenüber Hitman: Blood Money recht skeptisch. Wieder nur ein Abklatsch oder ein Neuaufguss? Weit gefehlt! In Blood Money wurden diversen Schwächen der Vorgänger ausgemerzt, und es gibt diverse kleine aber feine Neuerungen, die sowohl bei Laune halten, als auch den Wiederspielwert deutlich steigern.

Was ist an Blood Money also neu?

Nummer 47 ist wieder da, und trachtet seinen Zielpersonen wie gewohnt mit Klaviersaite und Silver Ballers nach dem Leben. Soweit so gut, das kennt der "Hitman-Fan" ja bereits. Der Unterschied zu den Vorgängern ist aber, dass die Handlungsfreiheit deutlich ausgeweitet wurde. Gab es früher im Grunde nur die zwei Möglichkeiten seine Opfer durch einen tückischen Trick oder einen konsequenten "Hau drauf"-Amoklauf auszuschalten, bringt Blood Money frischen Wind in die Serie, denn hier gibt es deutlich mehr an Möglichkeiten, um eine Mission abzuschließen. So ist es beispielsweise möglich einen Mord wie einen "tragischen Unfall" aussehen zu lassen, was neben den eigentlichen Lösungswegen durch zahlreiche generell anwendbare Interaktionsmöglichkeiten mit der Umwelt (beispielsweise Leute über ein Geländer oder eine Treppe in die Tiefe schubsen) zu bewerkstelligen ist.

Sollten alle Stricke der "Stealth-Methode" reißen, hat Nummer 47 jetzt auch neue Möglichkeiten für die "direkten Konfrontationen" mit seinen Widersachern: Nahkämpfe können u.a. mit den Fäusten bewerkstelligt werden, und wenn ein Gegner hinterrücks überwältigt wird, kann er als Geißel, und somit als "menschliches Schutzschild" herhalten.

Eine weitere Neuerung zeigt sich darin, dass die eben angesprochenen "Arten" der Missionsbewältigung sich auf den letztendlichen Spielverlauf auswirken. Wer unauffällig bleibt, Morde nach besten Kräften wie Unfälle aussehen lässt, und sich nicht stumpf durch die Missionen ballert, wird letztendlich besser bezahlt, und kann sich dadurch mehr "geheime Infos" zu den Aufträgen, sowie zahlreiche nette Waffenupgrades kaufen. Die markanteste Auswirkung zeigt sich allerdings im Spielverlauf selbst, denn wer sich unbehelligt durch die Flure und Strassen ballert, wird sehr bald eine ziemlich bekannte Persönlichkeit mit Wiedererkennungswert sein, und in kommenden Missionen viel schneller das Misstrauen der Zivilisten, Polizisten etc. erwecken.

Wie "bekannt" Nummer 47 ist, zeigt sich am Ende jeder Mission in einem Zeitungsartikel über den letzten Auftrag. Hier sieht man, ob Nummer 47 einen glaubhaften "Unfall" inszeniert hat, oder zu "forsch" vorgegangen ist, und im schlimmsten Fall sogar mit Foto auf der Titelseite als "Massenmörder" angeprangert wird.

Diese Neuerung mag wie ein kleines "Goodie" klingen, hebt die Motivation im Spiel aber deutlich, denn gerade in den vergangenen Teilen der Hitman-Serie war es in schwierigen Missionen oftmals recht verlockend einfach die Silver Ballers zu zücken, und den Auftrag im Schnelldurchlauf zu absolvieren. Einen prunkvollen / amüsanten Zeitungsartikel und eine bessere Bezahlung in Aussicht zu haben, hebt die Motivation es "doch immer wieder als leiser Killer zu versuchen" deutlich.

Die technische Seite des Spiels ist schnell beschrieben. Es gibt kaum grafische Neuerungen gegenüber Hitman-Contracts. Lediglich die Umgebungen wirken etwas detaillierter. Ein wahres Manko ist allerdings der Sound, denn die Soundeffekte (besonders die der Waffen) klingen teilweise so fiepsig und stumpf, als kämen sie aus einem Arcade-Game der 80er Jahre.

Im Großen und Ganzen ist "Blood Money" in meinen Augen der beste Teil der Hitman-Serie, denn es gibt weit mehr an Möglichkeiten als in den Vorgängern, was u.a. auch dazu motiviert, das Spiel ein zweites und drittes mal durchzuspielen.

Sowohl für Fans, als auch für Neulinge in der Hitman-Serie auf jeden Fall kein Fehlkauf.
11 Kommentar| 39 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 23. Juni 2007
Erstmal an Rektar, jo müsste eigentlich das selbe Spiel sein ist bloss noch nicht veröffentlicht (aber bald). Eidos Premier Collection ist ledigleich eine schöner verpackte Budgetversion als was sonst so im Handel fluktuiert.

Nach beenden der Rezension ist mir klar geworden das sie doch recht lang geworden ist, wer also schon Hitman kennt oder dererlei Spiele mag dem sag ich jetzt einfach 'kaufen', da kann man eigentlich nichts falsch machen. Meine Rezension richtet sich eher an Leute die -wie ich- noch nicht mit der Hitmanserie vertraut waren.

Zum Spiel; Mir gefiel es sehr gut. Für mich war es der erste Hitmantitel, aber die Kritik zu den Vorgängern habe ich gelesen und hätte diese vermutlich geteilt. Nicht so mit HBM, dies ist wirklich gut gelungen und da haben sich Eidos doch ganz ordentlich ins Zeug gelegt (im Gegensatz zu Teil 3 wo lediglich alte Missionen aufgewärmt wurden).

Der Spieler ist Agent 47, ein Auftragskiller und Klon wie sich herausstellt, dass letztere ist ein wenig albern und spielt eigentlich keine Rolle und man tut halt das was Killer so tun -Leute ausschalten, in der Regel Kriminelle oder sonstwie zwielichtige Personen. Gespielt wird aus der ISO Perspektive (obwohl auch eine recht schwach implementierte und starre FP Perspektive zur Verfügung steht). Abgesehen von der Klaviersaite zum stillen erdrosseln, stehen einem natürlich noch Schusswaffen (Gewehre, Pistolen, MPs), Sprengstoff, diverse Betäubungsmöglichkeiten zur Verfügung , 'Unfälle' (man kann zB. Gegner über Geländer schubsen oder ein 'wenig' Grillentzünder hinzumischen usw.) und gelegentlich auch Gegenstände die man in den Levels so findet wie zB. Hammer oder Küchenmesser. Aber auch wenn Hammer und automatische Waffen zum Gewaltexzess einladen, geht es in erster Linie um die richtige Organisation und Planung des 'perfect hit'. Ein stiller Anschlag ohne unnötige Tote und Zeugen bringt letztlich mehr Geld, dies kann man dann wiederum in die Aufrüstung seiner Waffen und Ausrüstung investieren (Schalldämpfer, Zielfernrohre, diverse Munition, kugelsichere Westen, Dietriche, Feldstecher usw.). Anstatt also in Rambomanier loszuschlagen überwacht man in der Regel die Gewohnheiten seines Ziels, ggfs. dessen Begleitschutz und probiert über Tarnung (man kann Kleidung von betäubten/getöteten NPCs anziehen) mit möglichst wenigst Aufsehen sein Ziel (oder Ziele) auszuschalten. Wenn man will kann man das natürlich auch einfach vergessen, ein paar Erweiterungen an seine Pump Action oder M4 Sturmgewehr dranbasteln und alles niedermetzeln. Die Freiheit in dem Spiel ist einfach fantastisch, aber letztlich tut man sich damit kein Gefallen weil das Spiel wirklich eher auf Planung/Tarnung ausgelegt ist und man es sich somit ungemein verkürzt. Die Levels sind nähmlich wirklich toll; Sei es der Anschlag in einem Kasino in Vegas, eine verschneite Weihnachtsparty in einer Art 'Playboy Mansion' in den Bergen oder einer gewaltigen Mardi Gras Party in New Orleans, um einige zu nennen. Die Missionen sind wirklich vielseitig und schön gemacht.

Grafisch sieht auch alles ziemlich toll aus, aber was mich noch mehr beeindruckt hat war wirklich die Musik, diese ist praktisch filmmässig und wird perfekt ins Spiel eingebunden, passend zu den jeweiligen Aktionen und trägt viel zur Atmosphäre bei. Nicht verwunderlich also das sie gar bei den MTV Music Awards nominiert war. Was ich noch erwähnen möchte, auch wenns im Prinzip auf das Spiel kein wirklichen Einfluss hat ist die Zeitung. Nach jedem Anschlag wird eine Zeitung eingeblendet die sämtliche Details des Anschlags und was der Öffentlichkeit bekannt ist wiedergibt. Diese mutmasst dann zB. wie geschickt der Attentäter war aufgrund von verbrauchten Schüssen, Treffern (Kopfschüssen) und probiert ua. Details auch noch einen Steckbrief zusammen zu stellen der sich auf eventuelle Zeugenaussagen beruft. Es macht einfach Spass seinen anschlafg zu perfektionieren um in der Zeitung gut auszusehen ohne Bild natürlich (was aber durchaus passieren kann wenn man Mist baut).

Zu kritisieren gibts nicht all zu viel. Insgesamt ist das Spiel vielleicht ein wenig zu kurz geraten, speziell wenn man Shootermässig drangeht und wie ich schon oben sagte ist die first person Perspektive recht starr und nur selten nützlich. Auch hätte ich mir gewünscht das man mehr Gebrauch sonstiger Waffen gemacht hätte, nicht nur weil man dies will aber weils spieltechnisch Sinn gemacht hätte, im Prinzip kann man nämlich fast alles mit der schallgedämpften Pistole erledigen. Apropos Waffen, auch wenn die meisten Sounds okay sind, einige Waffen sind teils wohl aus balancing Gründen extem entschärft worden (so kann man zB. mit der Pump action kaum über 10m was treffen). Letztlich wären auch noch weitere Tarnmöglichkeiten (falsche Bärte, Perücken, Brillen usw.) ganz lustig gewesen, ein muskulöser Glatzkopf mit Strichcode am Nacken ist halt nicht gerade unauffällig und zusätzliche Ausbaumöglichkeiten für erbeutete Waffen wären auch gut gewesen. Aber das ist ja nur Erweiterungspotential für einen möglichen fünften Teil der Serie.

Definitiv tolles Spiel mit vielen Freiheiten und Flair, welches demnächst auch für rund 20€ zu haben sein soll. Wenn man es noch nicht kennt und spiele wie Splinter Cell, Thief oder Shooter mag kann man bedenkenlos zuschlagen.
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am 3. Juli 2007
Konsequente Weiterentwicklung der Hitmanreihe, durchaus auch empfehlenswert für Spieler, die an den Vorgängern keinen Gefallen gefunden haben. Zwar bewegt sich die schwache Hintergrundgeschichte um geklonte Superkiller nach wie vor auf äußerst dünnem Eis, die einzelnen Szenarien aber sind ohne Ausnahme genial erdacht und mit an Perfektionismus grenzender Sorgfalt umgesetzt, stecken voller großartiger Einfälle und kleiner Geschichten und schaffen damit eine sehr dichte Atmosphäre. Sicher kein Spiel für zarte Gemüter, wer jedoch an schwarzhumorigen Gewalteinlagen a la PulpFiction seinen Spaß hat, der wird hier voll auf seine Kosten kommen. Das Spielprinzip würde ich als eine Art modernes nichtlineares Adventuregame bezeichnen, die einzelnen Abschnitte sind nicht übermäßig groß, jedoch dicht bevölkert mit glaubhaften Charaktären, die der Welt ein geradezu pulsierendes Leben einhauchen, dazwischen gehen die Zielpersonen ihren zwielichtigen Geschäften nach und bieten dabei vielfältigste Möglichkeiten zu ihrer Terminierung. Für Spieler die Freude haben am Herumexperimentieren mit der Spielwelt und für vom xten Aufguss traditioneller Spielkonzepte Gelangweilte geradezu ein Pflichttitel. Höchstwertung von mir dafür.
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am 26. Juni 2007
Hitman Blood Money ist das perfekte Spiel für jeden, dem gewöhnliche Shooter zum Hals raushängen. Da ich auf professional spiele, was ich übrigens jedem empfehle, da man länger was von hat, brauche ich ewig für eine Mission. Für besonders knifflige können schonmal ein paar Tage draufgehen. Aber gerade das ist der Reiz. Man muss die Umgebung erstmal kennenlernen und seine Feinde studieren, um ein "sauberes" Resultat zu erzielen. Trotz der vielen Versuche, die man oft braucht, ist das Spiel jedoch niemals frustrierend, da man immer nachvollziehen kann, welchen Fehler man gemacht hat und was man verbessern kann/muss. Hat man dann eine Mission geschafft ohne unbeteiligte Personen zu töten, freut man sich umso mehr auf die nächste.

Auf Youtube gibt es sehr viele Videos mit Lösungen (nicht ansehen, erst selber spielen!). Ich hab mir ein paar davon angesehen, NACHDEM ich die jeweilige Mission abgeschlossen hatte. Es ist schon erstaunlich und sehr interessant, wie unterschiedlich die Leute dieses Spiel angehen und wieviele Lösungswege es gibt.

Zuguterletzt sei noch gesagt, dass die Grafik sich wirklich sehen lassen kann, ein Mittelklasse System vorausgesetzt. Ich hab ein C2D e6600, 2 GB Ram, x1950 Pro und kriege bei höchsten Einstellungen, 1280x960, 6xAA, 16xAF 50-80 Frames. Auch der Sound ist toll. Insgesamt geht der Soundtrack in die klassische Richtung und ist oft direkt ins Gameplay eingebunden, was sehr atmosphärisch ist (NPCs singen oder spielen Instrumente).

ALso, wer Lust auf ein forderndes Spiel hat, bei dem so ziemlich alles stimmt, kaufen!
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am 27. Oktober 2014
Hitman: Blood Money ist neben Absolution der wohl beste Hitman-Teil. Blood Money hat einzigartige Levels die einen sehr hohen wiederspielwert haben und eine einzigartige Atmosphäre. Die Grafik ist ganz gut jedoch ist die Spieldauer wie in den anderen Teilen hier mal wieder viel zu kurz. Ich hätte mir ein paar Level mehr gewünscht weil das Spielsystem in Blood Money am besten im Gegensatz zu den älteren Teilen gelungen ist.
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am 12. Dezember 2006
... aber so langsam machen sich doch Abnutzungserscheinungen breit. Zunächst jedoch zum Spiel: Wieder spielt man den Glatzkopf mit Strichcode durch insgesamt 12 Levels. Dabei hat man nur eines im Sinn: eine oder mehere Zielpersonen eliminieren und dabei möglichst wenig Aufmerksamkeit verursachen. Hierzu stehen Nr. 47 wieder die gewohnte Waffensammlung - von der Klavierseite bis hin zum Scharfschützengewehr - zur Verfügung. Neu an Teil 4 ist , dass jeder Auftrag bewertet wird. Je sauberer und unbemerkter der Hitman sein Auftrag erfüllt, desto mehr Geld kann er auf seinem Konto verbuchen. Mit diesem kann er dann seine Knarren aufrüsten, Zusatzausrüstung kaufen oder Zeugen, die den Auftragskiller bei seinem schmutzigen Werk beobachtet haben, bestechen. Denn nach jedem erfüllten Auftrag kann Nr. 47 in der Zeitung nachlesen, wie gut und unauffällig er war. Im schlimmsten Fall ist sein Foto abgebildet. Das hat zur Folge, das es der Killer in folgenden Aufträgen schwerer hat, da sein Bekanntheitsgrad höher ist.

Theoretisch sollte es so ablaufen - praktisch jedoch ist es wie in den Vorgängern kein Problem, mit einer Pumpgun und einer Kugelweste bewaffnet das Level im Shooter-Manier zu stürmen und jeden und alles über den Haufen zu ballern. Denn Hitman erhält für jeden Auftrag dermaßen viel Geld, dass man sich problemlos jedes Upgrade und jede Bestechungsoption leisten kann. Somit ist das Ruf und Geld-System eher schlecht umgesetzt. Spielt man das Spiel, wie es eigentlich vorgesehen ist, sind beinahe alle Upgrades überflüssig, da meist eh nur den schallgedämpften Silverballer und ein ebenso gedämpftes Snipergewehr sinnvoll sind.

Jedoch lassen sich fast alle Missionen lösen, ohne auch nur einen einzigen Schuss abzugeben. Beispielsweise durch einen »zufällig« abstürzenden Kronleuchter, der »noch zufälliger« auf die Zielperson stürzt. Manchmal wirkt auch ein vergiftetes Essen Wunder :-)

Wahre Hitman-Naturen werden also eher die vorsichtige Variante wählen; die macht auch mehr Spaß!

Pro:

Verbesserte Grafik

Dem Spieler wird viel Freiheit gelassen

Hintergrundgeschichte

Freies Speichern

Contra:

Viele Waffen nutzlos

Ebenso viele Upgrades nutzlos

Rufsystem schlecht umgesetzt

Relativ hoher Schwierigkeitsgrad
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am 25. Mai 2006
Ich habe die Demo getestest um bin von diesem Spiel was die Grafikengine und Videosequenzen betrifft sehr beeindruckt! Hitman wirkt viel lebendiger vor allem sein Gesicht und auch das Umfeld wirkt nicht mehr so leblos. Zum ersten mal kann man Hitman mit der Maus aus 360 Grad Perspektive beobachten. Hitman beherscht nun auch Nahkampftechniken. Macht schon spass die Gegner mit Wurftechniken kampfunfähig zu machen. Leider ist die Kollisionsabfrage mit den Gegnern nicht fein abgestimmt. Steht man zu nah reagiert Hitman nicht oder die Gegner stehen so rum und reagieren nicht oder Hitman macht eine Schlagtechnik in der Luft als direkt beim Gegner und wirft ihn trotzdem um. Sieht schon komisch aus. Hitman kann sogar Leichen in Truhen verstecken damit diese nicht entdeckt werden um Alarm auszulösen oder man kann sich selber im Schrank verstecken wenn jemand ins Zimmer kommt. Das Waffen-,Objekt benutzen Auswahlmenue ist umständlicher geworden. Das gefällt mir nicht so sehr. Das fand ich bei Hitman 2 und Teil 3 besser. Allgemein sind die Tastenkombinationen sehr gewöhnungsbedürftig geworden. Nicht so wie man das im Vorgängerversionen kennt. Darum gebe ich 4 Sterne in der Bewertung. Anscheinend wird das in der Vollversion auch so bleiben, weil das Spiel in wenigen Tagen im Handel sein wird. Wer noch ältere Grafikarten hat wie ATI 9600Pro oder 9800Pro, der sollte sich lieber einen neuen holen. Auf meiner 9600Pro ist das zwar lauffähig aber es macht keinen spass (ruckelt). Von daher empfehle ich mindesten X800XT oder NVIDIA 7000er und darüber. Ein Kauftipp ist das Hitman - Blood Money aber auf jeden Fall!
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am 12. Juni 2006
Wer kennt es nicht heutzutage? Es kommen immer wieder so genannte "bestes-Spiel-das-es-jemals-gab" Spiele heraus. Mit super Grafik. Man könnte meinen, man wäre wirklich auf einer Insel und man kann den Sonnenuntergang in Echtzeit mit super HDR Technik, sogar mit fast realen "blend"-Effekten, verfolgen und das war es dann auch. Heutzutage ist der Schwerpunkt der Spiele-Entwickler viel zu sehr auf die Grafik gelegt und Gameplay, Atmosphere und Story, sowie K.I. (künstliche Intelligenz) kommen mehr als nur zu kurz. Einfach nicht vorhanden. Vorallem die K.I. ist meiner Meinung nach das wichtigste in Spielen. Ich werde wohl nie aufhören mich zu wundern wie Spiele, wie:"Ghost Recon", "Operation Flashpoint" und Co. die alle zehn Jahre alt sind und sogar noch älter, eine bessere K.I. haben als heutige Spiele. Wer ist es, genauso wie ich, Satt immer wieder hirnlos auf dumme Gegner zu ballern? Das zweit wichtigste meiner Meinung nach ist die Story. Ohne eine gute Story kommt ein Spiel nicht weit. Dazu trägt die Story zur Atmosphere bei. Und das "mittendrin" Gefühl darf nicht fehlen. All das bietet "Hitman: Blood Money". Vorbei mit den schrecklichen nachfolgern von Hitman 1, in denen man sich, ganz ohne Probleme innerehalb von einer Stunde durch etliche dumme Gegner geballert hat und man nicht mal eine Sekunde lang, sein Gehirn benutzen musste.

Die Story von "Hitman: Blood Money" ist wirklich super durchdacht. Und nicht nur die gerenderten Zwischensequenzen, sondern auch die Zeitung, die man am Ende jedes Levels zu lesen bekommt, birgt, neben der "Auswertung" des erfüllten "Auftrags", Informationen über die Story. Alles ist miteinander verknüpft. Leider ist selbst der Schwierigkeitsgrad "Profi" noch zu leicht in mancher hinsicht. Wo z.B. die K.I. dann doch noch "schwächen" in Form von "dummheit", oder "blindheit" offenbart. Und trotz der so genannten "Vielfältigkeit" der Art und Weise in der man seine Aufträge erledigt, ist es letztendlich, dann doch immer wieder das gleiche Schema, dass man im ersten Level=Tutorial kennen lernt und man doch das Gefühl hat, man ist in seiner Wahl der Tätgkeiten ziemlich eingeschränkt. Wer seine "grauen Zellen" etwas arbeiten lassen will, sollte unbedingt den Schwierigkeitsgrad "Profi" auswählen. Zum Glück ist Eidos mit diesem Nachfolger der "Hitman" Serie wieder an die Wurzeln ("Hitman 1") zurückgekehrt, in der Hitman kein alberner "Ballerman" (Hitman 2-3) ist, sondern das, was er eigentlich von Anfang an sein sollte: Ein unsichtbarer und lautloser Killer mit Köpfchen.

Fazit:

Ein Spiel mit spannender Story, Atmosphäre die einem ein mittendrin Gefühl verleiht und auch die "grauen Zellen" mal etwas tanzen lässt (bei höchstem Schwierigkeitsgrad).

Alles in allem, hat das Spiel 5 Sterne verdient. Vorallem verglichen zu anderen Spielen heutzutage.
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am 22. September 2006
Nach dem in der Tat katastrophalen "hitman: contracts" ist Nr.47 wieder auf der Überholspur. Coole locations, einfallsreiche Mordmethoden und wirklich harte Gegner, die das "Durchballern" zumindest meistens und auf der höchsten Schwierigkeitsstufe äußersst schwierig machen. Da muss man dann wieder die gute alte Klaviersaite auspacken oder zum Hammer greifen...

Dazu das altbekannte Flair des einsamen Auftragskillers. Was will man mehr.

Einziges Manko: ein bisschen zu kurz geraten.

P.S.: quizfrage: von welchem Film haben die Programmierer die -einzige - Marotte von Nr.47 abgekupfert (namentlich immer einen Kanarienvogel im Käfig mitzuschleppen)?
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am 17. Mai 2007
Mit Hitman hat mich damals ein neues Genre des Shooters sofort fasziniert. War Teil 2 eine würdige Fortsetzung und Contracts eine nette - wenn auch für einen Aufguss überteuerte - Vorbereitung auf den nun eigentlichen dritten Teil Blood Money, putzt dieser nun wieder alle seine Vorgänger weg!

In diesem Spiel stimmt fast alles: die Grafik ist zwar nicht die beste, dafür begeistern nach wie vor Gameplay und Vorgehensweisen bei den verschiedenen Missionen. Zusätzlich gibt es endlich ein paar innovative neue Aktionsmöglichkeiten(die eigentlich für einen Attentäter Pflicht sind und somit auch schon in den Vorgängern Platz gefunden hätten), die allerdings hier an diese Stelle nicht hergehören, da sie z.T. einfach zu krass sind. Womit wir dann auch schon bei einem der wichtigsten Themen, dem Gewaltfaktor wären. Denn der ist in Blood Money mit einer der höchsten, die mir je in einem PC-Shooter untergekommen sind. In einigen Missionen ist es so, dass die Opfer um Gnade betteln oder einfach nur Unschuldige aus Pech dran glauben müssen. In solchen Fällen geht mir bisweilen wirklich ernsthaft der Skrupel durch, da diese Situationen ausgesprochen realitätsgetreu rüberkommen. Doch meist handelt es sich um Zielpersonen, ohne deren Tod die Mission nicht geschafft werden kann, sodass letztendlich kein anderer Weg hilft, als den Abzug zu drücken. Aus diesem Grund gehört dieses Spiel absolut nicht in Kinderhände. Sind Games wie Postal 2 oder FEAR z.T. nur makaber, zynisch oder einfach nur lustig, muss man hier bisweilen vor der Kaltblütigkeit des Mr. 47 doch unfreiwillig zusammenzucken - wohlgemerkt, ich habe die deutsche Version gespielt! Freunde derber Schlitzerfilme oder Thriller kommen hier jedoch voll auf ihre Kosten.

Ein kleines Manko gibt es jedoch: die Steuerung ist unnötig kompliziert geworden, man braucht für ganz einfache Aktionen inzwischen drei Tasten, da kann es im Eifer des Gefechts schonmal passieren, dass man die falsche erwischt und sich damit die Mission verbaut. Und ich kann nicht nachvollziehen, warum die Entwickler das Spiel so eingerichtet haben, dass sich nach verlassen der Mission, wenn dies noch nicht abgeschlossen ist, alle bisherigen Missionssaves löschen? Der Fortschritt insgesamt bleibt zwar erhalten aber der innerhalb einer Mission ist futsch, sodass man die Sache nochmal von Anfang an beginnen darf. Für Leute, die aus Zeitgründen oft pausieren müssen, bedeutet das evtl. unnötigen Ärger. Deshalb auch nur 4 Sterne

Nichtsdestotrotz ist das Spiel in meinen Augen das beste, das jemals in der Hitman-Reihe erschienen ist, und sieht man vom erschreckend realistischen Gewaltfaktor ab, hat man hier ein Game in der Hand welches jedem Liebhaber von Schleich-und-Tüftel-Spielen große Freude bereiten wird.
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