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am 3. April 2010
"Wer immer den 'wirklichen' Karajan sucht - [...] - kann sich eigentlich auf seine Bruckner- und Sibelius-Interpretationen beschränken." So Richard Osborne, und diesem Urteil, das ja ein sehr geschmack- und auch gefühlsbetontes ist , kann ich mich im Grundsatz anschließen. Die Einspielung der Achten, die Karajan drei Jahre nach seiner Ernennung zum Dirigenten auf Lebenszeit bei den Berliner Philharmonikern, vorlegt, gibt - so finde ich - ein sehr beredtes Zeugnis von Karajans Vorstellung von Bruckner. Langsame und auch langsam durchgehaltene Tempi (Bruckner gibt ja in der Regel langsame Tempi vor und selbst wenn hier ein "Allegro" steht, so wird es ja durch das stets beigefügte "moderato" ja sofort wieder abgeschwächt), weiträumige Entwicklung, mächtige, aber nicht übermächtige oder zu vehemente Ausbrüche und Höhepunkte. Der Charakter dieser Einspielung ist allerdings ein ganz anderer als der seiner späten Aufnahme mit den Wiener Philharmonikern. Hat jene einen Hauch von verklärter Jenseitigkeit, von jenem "Mysterium" mit dem Bruckner seine Symphonie gleichsetzte, so ist die Einspielung von 1957 eher düster, bedrohlich, dräuend. Ganz grandios gelingt das Scherzo, das - so scheint es mir - nicht nur den träumerischen Aspekt des "deutschen Michel" zum Thema nimmt, sondern auch immer im Auge hat, dass diese Figur, mit der Bruckner diesen Satz identifizierte - also die Personifikation Deutschlands - zwar (auch) ein Träumer ist, aber eben auch - wehe, wenn er losgelassen - ein gewaltiger, aggressiver Streiter sein kann. Mir scheint dieser Satz - und mir macht dies diese Aufnahme mehr als deutlich - den Charakter des wilhelminischen Deutschlands gut zu treffen.
Sehr beeindruckend das Adagio, dessen eingangs gewähltes Tempo Karajan fast durchgehend durchhält. Als Folge kommt es zu einer ganz erstaunlichen Sogwirkung, deren ungeheure Spannung mir immer wieder deutlich macht, warum man Karajans Art zu musizieren auch mit dem Begriff "kontrollierte Ekstase" umschrieb. Obwohl der Höhepunkt des Satzes, die große Es-Dur Apotheose geradezu herbeigesehnt wird, erlebt man hier ein ganz spektakuläres - ja schon fast erotisches - Hinauszögern, einen Akt musikalischer Selbstbeherrschung. Mich beeindruckt das. Bruckner-Forscher Deryck Cooke zu der Aufnahme: "Sie zeigt die Sinfonie als ein Werk von epischer Größe, ein gewaltiges, sich langsam bewegendes, farbenreiches Schauspiel von ehrfuchtgebietender Schönheit."
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am 3. April 2008
Meines Erachtens eine der aller größte Sinfonien überhaupt. Nie zovor hörte ich eine dynamischere Verschmelzung der 4 Sätze welche sich bombastisch wie auch dramatisch überlappen um somit ein gesammtes Werk zu bilden.

Im ersten Satz findet man eindeutig den dramatischen Kopfsatz der durch alle 4 Sätze gehend einen Spannungsbogen aufbaut. An dramatig kaum zu überbitten.

Im zweiten Satz, dem Scherzo findet man sich sofort in einen heimischen Thema wieder welches durchgehend von Trompeten begleitet wird bis in der Mitte eine sanfte von Harfen begleitete Traumähnliche Stelle erklingt die einem die Tränen aus den Augen treibt.

Im dritten Mysteriösem ruhigem Adagio Satz, gehts richtig an die Grenze des psychischen Mysteriums. Kaum zu vergleichen schön wie traurig abermals von den Harfen unterstützt.

Zu guter Letzt folgt noch das meines Erachtens Beste Stück, das Finale welches dem Beinamen die Apokalyptische geradezu definiert. Hier wird alles geboten, vo und m traurigen Violinensolo bis hin zum bombastischen Trompeten THEMA welches man an Wucht und Stärke nirgendo anders so intensiv findet wie hier in Bruckners Sinfonie.

Mit den zusätzlichen sehr guten Overturen wird der Freiraum der zweiten Cd zur Genze erfüllt.

Zum Schluss möchte ich noch sagen dass der Dirigent Herbert von Karajan sich selbst übertrifft. Vergleicht man nämlich die Beiden Versionen der 8 Sinfonie ( 1958 und 1988 ) kann mal wohl behaupte ndas diese hier vorliegende 58 Version um einiges Wuchtiger ist, ganz besonders beim Schlusssatz.

Als einziges Negatives steht hier der Rauschpekal welcher doch sehr laut ist, ganz besonders wenn man volle Lautstärke horcht. Jedoch ist die Klangqualität voll erhaben.

Fazit: Wer Anspruchsvolle bombastische mysteriöse klassik Musik liebt wird diese Sinfonie verschlingen.
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