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am 10. Februar 2006
Alle Achtung !! Ich höre wirklich sehr viel und auch unterschiedliche Musik, aber sowas ist mir schon länger nicht mehr untergekommen. Der Musikexpress machte mich auf diese Platte aufmerksam und ich habe einfach mal blind gekauft.
Sufjan Stevens fesselt seinen Zuhörer von der ersten bis zur letzten Minute dieser Folk/Songwriter/Country/Rock CD. Die Stücke sind wunderschön Multiinstrumental arrangiert und bergen unglaublich viele schöne Momente, die nach und nach entdeckt werden wollen. "Come on feel the Illinoise" wird selbst beim dreißigsten Durchlauf nicht langweilig.
Er hat zu jedem US Bundesstaat eine Platte angekündigt... - das scheint endlich mal ein Musiker zu sein mit dem man gemeinsam alt werden kann.
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am 17. Juli 2005
Man kann Sufjan Stevens nur ein sehr langes Leben wünschen. Der 30-jährige Songwriter, Sänger und Alleskönner (laut "Illinois"-Booklet spielt er über 20 Instrumente) will zu jedem der 50 US-Staaten ein Album veröffentlichen. Zwei hat er jetzt geliefert - wenn auch nur drei, vier weitere so fantastisch, berauschend und im besten Sinne größenwahnsinnig ausfallen wie dieses hier, wird man Stevens eines Tages zu den ganz großen Komponisten Amerikas zählen. In einer Reihe mit Großmeistern wie Brian Wilson/Van Dyke Parks oder Burt Bacharach - auch britische Genies wie John Lennon/Paul McCartney, Nick Drake oder Paddy McAloon (Prefab Sprout) kommen als Vergleich in Frage.
"Illinois" - Nachfolger des bereits sehr vielversprechenden Albums "Michigan" (2003) - ist eine Wundertüte mit mal abenteuerlich-verschlungenen, mal schlicht-betörenden Melodien sowie hochintelligenten Texten zu Land und Leuten, Mythen und Geschichten des Präriestaates. Teilweise sind die Songtitel länger auszusprechen als die Lieder selbst dauern (eines davon ist nur wenige Sekunden lang), andere überschreiten locker die Sechs- oder Sieben-Minuten-Marke.
Die Rafinesse der Kompositionen und Arrangements lässt sich kaum beschreiben. Klavier, Banjo, Gitarren, Bläser und Streicher werden oft von einem gemischten Chor unterstützt, der teilweise wie in einem antiken Drama Position bezieht. Das hört sich jetzt vielleicht spinnert oder zumindest überintellektuell an, ist es im Ergebnis aber nicht. Denn über allem schwebt die sanfte, warme Stimme von Sufjan Stevens, die letztlich doch den Pop-Faktor der meisten Songs sichert.
Wegen der Länge der Songtitel lassen sich einzelne kaum hervorheben. Nur soviel: Der Stil-Mix dieser randvollen 75-Minuten-CD ist atemberaubend. Viel Singer/Songwriter, Folkpop, Country-Elemente, deutliche Spuren von amerikanischer E-Musik (Aron Copland) und Minimal Music (Steve Reich, Philip Glass), auch ein Soul-Ausflug und Rock-Gitarren sind dabei. Und doch wirkt die Platte nie überproduziert, alles fügt sich luftig, leicht und locker an seinen - den stets richtigen - Platz.
Es gibt heute so viel lieblose Massenware in der Popmusik und so wenig Mut zum Risiko, dass "Illinois" und die dahinter stehende Idee (50 Platten zu 50 US-Staaten) umso wundersamer wirken. Die 2005er Verkaufs-Charts wird Sufjan Stevens mit dieser ergreifend schönen Platte wohl nicht erobern, ganz gewiss aber die Liebhaber großer, ambitionierter Pop-Kunst. Die Musikkritiker in den USA und Großbritannien sind jedenfalls unisono hellauf begeistert - sie vergeben derzeit ohne Ausnahme Fünf-Sterne-Höchstwertungen.
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am 25. April 2009
Wenn mir jemand Ende der 90er gesagt hätte, dass ein Singer/Songwriteralbum eines meiner Lieblingsalben der nächsten Dekade werden würde, ich hätte ihn ausgelacht. Aber Sufjan Stevens ist nicht irgendein Songwriter. Mit seinem 2005er Album revolutionierte er das Genre. Sufjan Stevens legt über jeden Mythos, über jede Legende, über jede kleine Geschichte eine geniale Melodie, singt dazu mit warmen, sentimentalen Falsetto hintersinnige und verschmitzte Texte, begleitet von klar phrasierten, wunderschönen Kompositionen. Bestes Beispiel ist Track 4: John Wayne Gacy Jr. Eine Ballade über einen Serienkiller, der einst 33 Kinder in Illinois umbrachte. Mit seinen Illinoisemakern, bestehend aus 4 Streichern, und jeweils einer Trompete und Drum, füllt er diese Geschichten mit Leben und zwar dermaßen real, dass es für den Hörer fast schon wieder surreal wirkt. Er singt über Lincoln, Bürgerkrieg, Großmütter, Decatour, UFOs, die nahe Highland gesehen wurden. 18 Instrumente hat Stevens selbst eingespielt. Ein Garant für einen breit diversifizierten und bunten Klang des Albums. Casimir Pulaski Day wird beispielsweise getragen von einem schwer atmenden Banjothema. Genial wie trickreich und kühn Stevens in den gesamten 75 Minuten arrangiert, wie reichhaltig seine Songideen sind. Da wechseln sich fröhlich klingende Sezessionskriegsflöten, elfenhafte Xylophone, melancholische Violinlinien und maritim anmutende Akkordeonthemen miteinander ab, um dann doch in einen gängigen Rocksong zu münden. Pastorale Kinderchöre folgen auf amish-ähnlichem Hippiegesang. Bestimmte akustische Themen kehren auf späteren Stücken immer wieder. Track by Track fließt alles ineinander, alles kommt wie aus einem Guss.

So vermittelt Stevens dem Hörer seine äußerst intime Sichtweise von Amerika. Er erzählt über reale Leute, von realen Geschichten. Er nimmt den Hörer mit zu ganz banalen Alltagsmenschen, dann wiederum in den Kopf eines Serienkillers, später an das Bett eines Todgeweihten, und letztendlich in das Auto einer aus Illinois flüchtenden Person, die ihr Leben ändern will. Es ist ein zeitloses Meisterwerk.
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am 9. Juli 2005
In letzter Zeit bin ich eigentlich musikalisch verwöhnt, dazu beigetragen haben nicht zuletzt Arcade Fire, Flotation Toy Warning und natürlich immer wieder der Griff zu den musikalischen Wunderwerken von Belle & Sebastian und The Divine Comedy. Etwas überrascht von der schnellen Veröffentlichung erhielt ich nun Sufjan Stevens, Illionois, der sich nach Michigan und Seven Swans ebenso in mein (musikalisches) Herz geschlichen hatte. Nun habe ich eine Marotte, immer wenn ich eine neue CD bekommen, bewerte ich beim ersten Hören mit 0-5 Sternen (5=das Beste). Und was soll ich sagen, was ich bisher noch nie erlebte, schaffte Sufjan Stevens: Von 22 Werken, 20 fünf Sterne und 2 vier Sterne. Aber damit nicht genug, was immer seltener, aber zuletzt bei Divine Comedy mit Charmed Life geschah, bei Casimir Pulaski Day strömten in einer Mischung von Glücksgefühlen und Traurigkeit zugleich die Tränen.Rührend schön.
Hört selbst,überragend !!!
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Großartig! Sufjan Stevens ist Kino für die Ohren! Diese Platte (wie auch das Nachfolgewerk the avalanche" und das Vorgängeralbum Michigan") besticht durch ganz große Arrangements und süchtigmachende Musik. Wer sich traut, sich auf symphonisch anmutende Stücke einzulassen, die mal nach dem (frühen) Mike Oldfield, mal nach Neil Young, dann wieder nach den (ganz frühen) Genesis klingen, wird belohnt mit großer Kunst, die sich freilich erst nach und nach entfaltet. Dies ist eine der Platten, die mit jedem mal hören besser wird.

Keine Angst vor Sufjan Stevens! Keine Angst vor 11/8-Rhythmen, minimalistischem Banjo, ausgefeilten Holzbläsersätzen, wilden Free-Gitarrensoli, betörenden Frauenchören oder melancholischen Klangbildern. Das hier ist Musik für den Kopfhörer, eine Reise in psychedelische Welten mit einem glänzend aufgelegten Sufjan Stevens, von dem man nachhaltig in den Bann gezogen wird. Für mich persönlich, die Entdeckung des Jahres. Kaufen!

Anspieltipps: 3,4,5,15
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am 12. November 2008
So viel gehört über Sufjan Stevens. Doch nur wenig gehört von ihm.
Ein, zwei Songs. Richtig gut. Keine Frage.
Doch ein komplettes Album? Muss das sein? Warum nicht.

Jetzt also Illinois. Ab in den Player.
Erstes Lied. Direkt ins Ohr. Direkt ins Herz.
Zweites Lied. Nur instrumental. Stutzen.
Drittes. Episch. Wunderschön.
Viertes. Fünftes. Sechstes. Verliebt!
Immer mehr. Rausch. Kein Ende. Wunderschön.
Ab an den PC.
Michigan bestellen. A sun came bestellen.
The Avalanche bestellen. Songs for Christmas bestellen.
Dabei Illinois hören. Immer wieder....
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am 7. Dezember 2005
Sufjan ist einer von diesen - heute jedenfalls - selten anzutreffenden Musikern, die alles selbst spielen, in der Garage alles zusammenbasteln und dann kommt ein Geniestreich dabei heraus, der einen nicht mehr los lässt. Wenn der geneigte Käufer sich mal kurz überlegt, bei wie vielen CDs in der letzten Zeit jeder Song einfach nur wunderbar war und man jeden einzelnen wieder und wieder hören mochte, weil einfach alles stimmte...es dürfte wenig gewesen sein. Dem sei dieses Album an das Käuferherz gelegt...Sufjan macht einfach alles richtig und da bezahlt man gerne 17 Euro für 22 perfekt arrangierte, lyrisch verzaubernde Songs. Come and feel the Illinoise!
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am 17. April 2006
ich kann mich nicht mehr genau erinnern, wie ich auf sufjan stevens kam, aber ich bin dankbar dafür, dass ich ihn entdeckt habe. es finden sich auf dieser cd wirkliche musikalische perlen. so zumindest hab ich mich in come on! feel the illinoise verliebt. aber andere songs haben es auch in sich, wie z.b. jacksonville oder they are night zombies. über weite strecken erinnert mich sufjan stevens an belle & sebastian, aber von der stimme ist stevens um hausecken angenehmer.
der grundton der cd ist schon sehr melancholisch, ähnlich wie funeral von arcade fire, aber genauso wie die kanadier schafft es stevens doch mit seiner musik fröhlich zu machen...
egal was ich 2006 noch entdecken werde, aber illinoise kommt auf meine "best of 2006"-liste, das wage ich zu sagen...
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am 16. Januar 2007
Geneigte Hörer wohlfeiler Populärmusik,

Ekklektizismus ist in den meisten Fällen ein verachtenswertes Mittel, diversesten Geschmäckern Jubelarien entlocken zu wollen. Nur wenigen Künstlern gelingt der Spagat zwischen Könnenzeigen, Gefallenwollen und Eigensein. Brian Wilson ist einer davon, Ben Folds sicher auf dem Weg dazu, Rufus Wainwright versteht auch, um was es geht, aber Sufjan Stevens ist mit diesem Werk nicht eine melodisch orgiastische Ode auf 40 Jahre Pop-Musik gelungen, sondern er schafft es, durch seine programmatische Ausrichtung auch noch inhaltliches Neuland zu betreten. Mehr kann von Kunst im allgemeinen und von Musik im speziellen Sinne nicht erwartet werden. Volle Punktzahl, mit Nachdruck und Freudentränen verliehen.
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am 23. Oktober 2005
durch "seven swans" war mir der eigentümliche Folkpop dieses Sängers schon bekannt, meine Erwartungen waren also recht hoch an dieses zweite Album, das Sufjan Stevens einem amerikanischen Bundesstaat widmete. und dann: die ersten Töne, "concerning the ufo sighing..." und alle Skepsis hinweggewischt durch diese atemberaubende Leichtigkeit und Leidenschaft. was sich in der nächsten Stunde auf der Platte ereignet, ist kaum in wenige Sätze zu fassen: nicht nur Pop ist das, sondern eher Kammermusik, Gitarren und Klavier ergänzt durch ein wunderbares Banjo, Streichquartett, Trompete und allerlei Holzbläser... schließlich Strukturen aus der Minimal Music. Short stories, wie sie anrührender nicht sein könnten: "casimir pulasky day", "chicago","the predatory wasp..." und immer das Spiel mit Identitäten, mit Beziehungen... und: DIESE STIMME.
neben Rufus Wainwrights "want two" und Roisin Murphys "ruby blue" eindeutig mein Album des Jahres.
(gestern das Konzert in Schorndorf: fantastisch!)
also: uneingeschränkt empfohlen.
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