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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
10
4,7 von 5 Sternen
Phallus Dei
Format: Audio CD|Ändern
Preis:17,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

TOP 1000 REZENSENTam 21. August 2006
Phallus Dei ist eine verdammt heiße Scheibe aus der guten alten Krautrockzeit und hat die 37(!) Jahre, die sie bereits aufm Buckel hat, extrem gut und unbeschadet überstanden. Das Mastering samt extrem liebevoll gestaltetem Digipak ist ebenso über jeden Zweifel erhaben.

Musikalisch erwartet einen eine sehr wilde Mischung aus psychedelischen und experimentellen Rockspielarten sämtlicher Facetten. Und einen guten Schuß Individualität und Unerhörtes an neuartigen Soundwelten. Da tun sich wirklich Welten auf.

Amon Düül II waren trotz zeitweiliger Bedröhnung, sehr versierte Musiker, und wurden auf späteren Alben sogar "noch besser".
Vergleiche mit den frühen Pink Floyd und Velvet Underground sind sicher berechtigt, aber wirklich nur die Spitze dieses genialen Eisbergs. Die gebrannten Kinder erschufen sich Ihre eigene neue kulturelle Welt und Sprache und wollten sich nicht ausschließlich auf die Vorgaben englischer und amerikanischer Mitbewerber beschränken.
Das es Ihnen vollends gelungen ist, ist bereits reichlich dokumentiert. Tretet ein in eine wundersame, eigensinnige und oft auch eigenartig-schöne Welt und genießt unsere Helden von "Daheim". Hier schwingt echt noch eine Art romantische Mystik mit; sehr intensiv, aber ohne jeden Kitsch.
Alles Liebe und ganz viel Freude mit Phallus Dei.

ps: auch die Bonustitel sind sehr sehr hörenswert, wenn auch ein klein wenig "moderner".
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HALL OF FAMEam 7. Mai 2002
Die damalige Musikkommune klingt so märchenhaft, fremdartig wie bei ihren frühen Live-Auftritten in München. Ein exotischer Touch von Japanischer, afrikanischer und arabischer Musik. Einflüsse von Pink Floyd. Man hört aber etwas damals ganz Neues. "Phallus Dei" gilt geschichtlich gesehen als Geburtsstunde des deutschen Pop und muß für die Musik-Kommune Amon Düül II von einer berauschenden Aura umgeben sein: Gute Kritiken, viel Presse, eine neue Ära schien zu beginnen. Die Platte klingt auch typisch teutonisch: gregorianischer Choräle, Feierlichkeit, Kirchenhall, doppelter Schlagzeug Rhytmus, verkündigender mittelalterlicher Gesang (Karrer) und die weiblichen Vocals (Renate Knaup) als Singstimme (leider zu selten) und im Background als Choral (Titelstück).
"Phallus Dei" klingt heute noch als eine total ausgeflippte Platte, die eine Bewegung auslöste. Der nicht mit Worten zu beschreibende exotische Sound klingt dennoch durchdacht und scheint in Schüben aus sich selbst zu kommen, nichts wiederholt sich, ständig neue Klänge zu seltsamen Lyriken wie dieser: "Ihr ließet die Kindlein zu mir kommen, in weißen Kleidern und Blumen im Haar. Hab` ich ihnen die Unschuld genommen kann euch nicht sagen wie schön es war, ..." (Kindermörderlied: "Dem Guten, Wahren, Schönen"). Die Gruppe sollte noch auf weiteren Platten in seltsamer Weise mit der Todessymbolik spielen.
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am 18. Oktober 2002
Ist das ein Seltsam-Sound. Es gab vor und nach den frühen Amon Düül wohl nie mehr solche Klänge. Die unzusammenhängenden Sätze auf dem Hülle, das unheimliche Cover aus München und die exotische unbeschreibliche Musik. So viele Ideen auf einmal, alles kommt wie in Schüben eines unbekannten Rituales, Chöre und Schreie tauchen auf und verebben wieder ...
Klingt als ob man durch versehentliche Einnahme eines Halluzinogenes im Münchner Museum "Villa Stuck" eingeschlafen ist und vom Wärter eingeschlossen wurde.
Da wacht man nach Anbruch der Dunkelheit wieder auf und die Geister der Vergangenheit fangen an sich im Jugendstil-Garten zu dem "Gutem Schönen Wahren" zu gruppieren.
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am 5. Januar 2006
Psychoaktiver Sound der 1968 gegründeten Kommunenband. Für viele eine total verrückte Musik gerade neben den damaligen kommerziellen Band`s. Im Gegensatz zu Deutschland war diese Scheibe in UK sehr begehrt und konnte sich neben den zahlreichen Psychedelic Gruppen behaupten. Eigenwilliger Stil mit schrägen Gesangseinlagen von Renate Knaup-Krötenschwanz. Ein Muß für jeden Psychedelic Fan. Für mich als 65er Baujahr war das erste Konzert 1995 nach langer Pause ein kleiner Höhepunk in meinem Musik Leben. Wem diese Scheibe gefällt empfehle ich dringend das Album "Wolf City" aus dem Jahr 1972.
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am 3. Juli 2013
Was für eine Band! Was für eine Scheibe! Ich liebe die vertrackten Stücke dieser Gruppe. Herrlich anzuhören, am Besten alleine, weil man wirklich zuhören sollte.
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am 21. Mai 2013
Meiner Meinung nach spricht die Musik für sich. Ein unglaublich schönes Album einer prägenden Band. Ich persönlich schätze "Yeti" jedoch noch mehr...
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am 23. September 2001
Die damalige Musikkommune klingt so märchenhaft, fremdartig wie bei ihren frühen Live-Auftritten in München. Ein exotischer Touch von Japanischer, afrikanischer und arabischer Musik. Einflüsse von Pink Floyd. Man hört aber etwas damals ganz Neues. "Phallus Dei" gilt geschichtlich gesehen als Geburtsstunde des deutschen Pop und muß für die Musik-Kommune Amon Düül II von einer berauschenden Aura umgeben sein: Gute Kritiken, viel Presse, eine neue Ära schien zu beginnen. Die Platte klingt auch typisch teutonisch: gregorianischer Choräle, Feierlichkeit, Kirchenhall, doppelter Schlagzeug Rhytmus, verkündigender mittelalterlicher Gesang (Karrer) und die weiblichen Vocals (Renate Knaup) als Singstimme (leider zu selten) und im Background als Choral (Titelstück).
"Phallus Dei" klingt heute noch als eine total ausgeflippte Platte, die eine Bewegung auslöste. Der nicht mit Worten zu beschreibende exotische Sound klingt dennoch durchdacht und scheint in Schüben aus sich selbst zu kommen, nichts wiederholt sich, ständig neue Klänge zu seltsamen Lyriken wie dieser: "Ihr ließet die Kindlein zu mir kommen, in weißen Kleidern und Blumen im Haar. Hab` ich ihnen die Unschuld genommen kann euch nicht sagen wie schön es war, ..." (Kindermörderlied: "Dem Guten, Wahren, Schönen"). Die Gruppe sollte noch auf weiteren Platten in seltsamer Weise mit der Todessymbolik spielen.
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am 25. Februar 2010
Phallus Dei ist das Debut der Band mit der römisch II am Ende, aber nicht das Debut der Düüls. Das Debut war die Band ohne II am Schluss.
Als es um Karriere ging oder das Ausleben der Hippiekultur entschieden sich die Düüls für eine Trennung in AD und AD II. Zur II wechselten die Musiker der Band (wer AD ohne II Aufnahmen kennt der weiß was ich meine...) und debütierten mit eben dieser phallistischen Scheibe.

Drogengeschwängerte, dem Zeitgeist entsprechend flowerpowerte die Musik aus dem Lautsprecher. Aber ohne Drogen ist diese Art von Musik schwerlich verdaulich. Da ich nie Drogen nahm, brauchte ich Zeit um die Musik der ersten Düül II Platten "zu verstehen". Aber dann, nach 10-15 Jahren öffnete sich ein Horizont, der Vergleich zu den zeitnahen Debuts z.B. Can`s Monstermovie, Organisation (Vor-Kraftwerk) kommt nicht so ran. Ist aber auch nicht so abwegig.

Die deutsche Rockkultur hat zu dieser Zeit tatsächlich Neues geschaffen. Sozusagen, die neue deutsche Welle im psychedelic-progressiv Bereich.

Wer sich schwer tut sollte erst mal Mittsiebziger wie Hi Jack, Made In Germany oder Pyragony X antesten, dann in der Discography Rückwärts sich zu Phallus Dei ranwagen.

Über kurz oder lang wird er es nicht bereuen.

DSDS-Sehern seien gewarnt: Bohlen würde die Düüls nicht mal zu Türe reinlassen. Aber was versteht der Mann schon von Musik? Nichts...
Und die Betonung liegt auf MUSIK, nicht auf Marketing u.ä.
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am 10. Dezember 2004
Ein geniales Meisterwerk nach der Spaltung von Amon Düül I zu
Amon Düül II. Das ist Krautrock pur wie er den Beginn der 70er
Jahre nicht besser hätte einläuten können.
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HALL OF FAMEam 27. Oktober 2008
Kommet zu Hauf in die Katakomben von Kanaan. Wer hat sie in jener violetten Stunde durch das Schlüsselloch gesehen? Die Priester auf Stelzen, eingeflogen zum intergalaktischen Fest.
Das sprach der Kindermörder, der erlauchte Erfinder der Trompetenmesse (dem Guten, Schönen, Wahren), als er den Karawanenwagen bestieg. Geier von Golgatha, jeder ist ein Komponist, wenn er den Schnittpunkt zweier Parallelen im Unendlichen findet.
Unerwartet betrat Luzifer Ghilom den magischen Kreis und die Versammelten verneigten sich gen Morgen. Er kam aus dem Tal der einbalsamierten Engel,wo im Wahrsage-Fluss gregorianische Chöre die Vision von Henriette Krötenschwanz beklagen.
Abgehoben von der Rollbahn mit hypnotischen Messern in den Händen: Phallus Dei.
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