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am 8. Juli 2012
Das Jahr 2478, der 22. Oktober - 500 Jahre sind vergangen, seit der Nacht des 22. Oktober 1978, in der Rust Never Sleeps aufgenommen wurde. Die Technik hat es möglicht gemacht, aus Film-Ton-Dokumenten eine Quasi-Wirklichkeit zu rekonstruieren und via Bioport (siehe Cronenbergs eXistence) in das aktuelle Leben der Menschen einzuspeisen. Ich werde wiedergeboren sein - und bin nun also mit ein wenig Verzögerung doch noch live dabei, wie Neil Young und Crazy Horse im Cow Palace San Francisco das Rock-Konzert aller Rock-Konzerte geben.

Im Ernst: dieser Film macht einen fertig, und er allein sichert Neil schon einen Platz in der Ewigkeit. Mehr Gottesdienst als Konzert enthält der Film Neil and only Neil will survive. Die besten Songs in den besten Interpretationen (Cortez, Loner, Powderfinger usw.) mit einem Neil-really-far-out (im elektrischen Set), von dem er selbst mal sagte, dass er sich nachträglich Sorgen um sich selbst mache, wenn er sich in Rust never sleeps sehe.

Nie hat Neil Hey, hey, my, my besser gebracht als hier (mal von der gleichwertigen Version in Human Highway abgesehen).

Achtet auf: Frank Poncho Sampedro nach den letzten Takten von Powderfinger.

Trivia:

In der Nacht des 22. Oktober 1978 brannte Neils Haus in Malibu ab, das zuvor mal F. Scott Fitzgerald gehörte. Nun ja.

Die drahtlose Mikrofontechnik bei diesem Konzert war von Sennheiser aus Hannover.
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VINE-PRODUKTTESTERam 5. Oktober 2005
Das Album Live rust" ist eines der Neil Young Alben, das man haben muß. Es enthält einige seiner allerbesten Songs wie Cortez the killer", Like a hurricane" und Powderfinger". Der Konzertmitschnitt auf dieser DVD enthält grundsätzlich die gleichen Songs plus einige Extas, etwa den großartigen Beatles-Song A day in the life" zu Beginn. Und dann sind da noch diese seltsamen Kapuzenmänner auf der Bühne, die sehr nach den Wüstenbewohnern von Star Wars" aussehen, was kein Zufall sein wird, Star Wars erschien 1977, das Konzert wurde 1978 aufgezeichnet.
Ein kurzer Blick auf einige der großen Songs:

Sugar Mountain: eine wunderschöne Metapher für die herrliche Kindheit. You can't be twenty on sugar mountain, though you're thinking that you're leaving there too soon." Bittersüß und treffend!

After the goldrush: eine Drogenhymne? Wegen der Zeile I felt like getting high"? Nicht auch ein Abgesang auf die ungehemmte Fortschrittsgläubigkeit der 60er?

My, my, hey, hey & Hey, hey, my, my: die große Hymne auf die Rockmusik, einmal in der Akustik-Version, einmal elektrisch!

The needle and the damage done: glaubwürdiger Anti-Drogen Song. Heroin tötete zwei enge Freunde von Neil, für die er Tonight's the night" schrieb, Denk- und Mahnmal.

Powderfinger: erinnert sehr mitreißend an das Leid der amerikanischen Ureinwohner. It don't look like they're to deliver the mail" - ist eine witzig-ironische Zeile, Raised my rifle to my eye, never stopped to wonder why" eine äußerst intelligente Aussage.

Cortez the killer": der beste Song von Neil Young bisher. Es geht nicht darum, daß es schlimmere Eroberer als Cortez gab und natürlich war auch Montezuma niemand der idealisiert werden sollte. Thema des Liedes ist die Zerstörung eines Paradieses durch Gewalt von außen. Wunderschöne Musik, genialer Text - der perfekte Rocksong!

Anspieltipps: Comes a time, Cortez the killer, Hey, hey, my, my
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am 23. August 2004
Ein wie immer schrulliger Neil Young, wie er Ende der 70er-Jahre eines seiner typischen Konzerte gab, nun auch auf DVD konserviert: Ein absolut fantastischer Akustik-Teil eröffnet das Spektakel, dann kommen die Kumpels von Crazy Horse auf die Bühne - eine Stunde mit ungeschliffen-ungestümen Rock-Songs auf höchstem Young-Niveau folgt. Vater Young ist für seine Verhältnisse erstaunlich stimmsicher, an der Gitarre sowieso ein kleiner Gott. Das Bild ist bescheiden, sowohl was die Kameraführung, als auch was die Bildqualität anbelangt (1978 ist eben schon ein Weilchen her!). Offenbar hat Young, der stur ein gutes Remastering seiner Audio-CDs verweigert, auch eine Überarbeitung dieses Videos nicht in Betracht gezogen. Die Inszenierung auf der Bühne ist lustig, man braucht allerdings ein wenig, um reinzukommen. Ich persönlich ertappe mich übrigens fast immer dabei, die Titel direkt anzuwählen. P.S. Sechs Sterne für Young's Musik, ein Punkt Abzug für die angestaubte Präsentation auf DVD - ergibt fünf Sterne.
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am 13. März 2001
Mit diesem Film hat sich Neil ein vorzeitiges Denkmal gesetzt. Seine wohl kreativste Phase, die viele Musiker weiterhin inspiriert, siehe Pearl Jam. Langweilig wird das Video nie, die Stücke sind natürlich alle erste Sahne. Leichte Abzüge gibt es lediglich für die etwas uninspirierte Regie und Kameraführung. Einen Live-Auftritt des live übergenialen Young kann man auch interessanter ab/-verfilmen. Ansonsten unbedingt empfehlenswert.
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am 21. November 2002
...ist immer ein Ereignis der besonderen Art, besonders in Verbindung mit seinen Haus- und Hofmusikern von Crazy Horse.
Das Konzert ist absolut einzigartig und verdient 6 Sterne,
leider ist die Umsetzung auf DVD nicht optimal gelungen. Das
Bild wurde nicht oder nur wenig überarbeitet, und die DTS-Spur
ist viel zu centerlastig. Außerdem ist der Baß etwas, naja,
milde ausgefallen, der Subwoofer meldet sich gar nicht zu Wort. Richtig gut klingt das Ganze im DD 5.1 Format, mit zugeschaltetem
Bass-Boost, und wer die Möglichkeit hat, sollte an seinem
Digital-Verstärker den Live-Modus wählen.
Die Extras sind auch nicht der Rede wert, Songtexte und eine
Bildergalerie, dazu ein Trailer. Ich hätte mich über Interviews
oder ein Making-Of gefreut!
Trotzdem ist die Scheibe unbedingt kaufenswert, soundmäßig um
einiges besser als die VHS-Version, und man kann die Titel
einzeln anwählen. Also: Kaufen und genießen, trotz einiger
kleiner Mängel.
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am 30. März 2003
gut, zugegeben:
schon seit deren erscheinung waren LIVE RUST und RUST NEVER SLEEPS meine absoluten favoriten an neil young lps. aber als ich dann das erste mal den film (in einem amsterdamer kino) sah, war ich sofort hin und weg.
ich kaufte mir irgendwann das video, bekam sogar einmal eine deutsche übersetzung und natürlich auch die dvd!
eigentlich ist der rolling-stones-kritik, die diesen film als eines der besten konzerte überhaupt bezeichnete nichts mehr hinzuzufügen. aber in heutigen zeiten, in denen mehr wert auf "äußerlichkeiten und herumgetanze" als auf musikalische werte gelegt wird, in denen sich worte und melodie (und videos) gleichen wie ein ei dem anderen, wirkt dieses immerhin 25 jahre alte relikt aus der vergangenheit immer noch frisch und unverbraucht!
neil young spielte hier eine show, nicht - wie sonst üblich - ein reines konzert. die show beginnt mit den sandmännchen (star-wars), die auf der bühne überaus beschäftigt sind und überdimensionales equipment installieren. irgendwann hebt sich der kofferdeckel eines riesigen verstärkers und neil young sitzt mit seiner gitarre, schaut etwas verwirrt und fängt an zu spielen. es folgen die asoluten akustischen highlights seiner musik: SUGAR MOUNTAIN, I`M CHILD, MY, MY, HEY, HEY und sogar die liveversion meines absoluten lieblingsstückes TRASHER, auf der er sich böse versingt. schließlich erlebt man, wie seine band crazy horse live auf der bühne rostet und von stück zu stück härter wird. das konzert gipfelt schließlich in LIKE A HURRICANE & HEY, HEY, MY, MY, dazwischen alle perlen seines schaffens bis dahin. rauh und ungeschliffen im electrischen und sanft und suberp vorgetragen um akustischen set.
dieser film ist ein erlebnis!
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am 12. November 2002
Meiner Meinung nach das Beste was es jemals von Neil Young gab.Das 78er Konzert im DTS Sound (Herz was willst du mehr).Ein absolutes Muß für jeden Fan. Also einfach überzeugen.
Titelfolge:
1. Introduction: Star spangled banner/A day in the life
2. Sugar mountain
3. I am a child
4. Comes a time
5. After the gold rush
6. Thrasher
7. My my, hey hey
8. Stage announcements
9. When you dance I can really love
10. The loner
11. Welfare mothers
12. The needle and the damage done
13. Lotta love
14. Sedan delivery
15. Powderfinger
16. Cortez the killer
17. Cinnamon girl
18. Like a hurricane
19. Hey hey, my my (into the black)
20. End Credits: School days/ Tonight's the night + Photo Gallery, Lyrics u.a. (120 min.)

DSS 5.1/Dolby Digital/DTS
Bild:4:3;Spr:E
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am 4. Mai 2006
Diese DVD zeigt einen völlig authentischen Neil Young, einen der größten Musiker unserer Zeit und einen genialen Songschreiber.

Junior-Soprano hat es trefflich auf den Punkt gebracht, ein muß

für alle Fans und solche die es danach sein werden.
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am 13. September 2007
Ich habe den Film damals im Kino gesehen und war begeistert. Aber es war eine andere Zeit. Ich war jung und zwischenzeitlich hat der Rost auch nicht geschlafen. Heute erwarte ich von einer Wiederveröffentlichung einfach eine bessere Qualität. Das es geht haben andere bewiesen. Die teilweise langen Sequenzen mit den "Star Wars Männchen" nerven heute. Alles in allem muss ich sagen: Für's Auge ist das nichts und für's Ohr gibt's die CD. Dann Augen zu und seinen eigenen Film im Kopf abspielen.
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am 20. Januar 2006
Kurzum, eine der besten Musik-DVD dies gibt, ein muß für alle Fans. Ich hatte damals den Kinofilm gesehen und bin wieder völlig begeistert.
Also ein absoluter Kauftip.
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