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am 5. April 2008
Mit seiner dritten Veröffentlichung, "The Times They Are A-Changin'", setzte Dylan die mit dem Vorgängeralbum "The Freewheelin' Bob Dylan" eingeschlagene Richtung fort. Nach Stücken wie "Blowin' in the Wind" und "A Hard Rain's A-Gonna Fall" wurde der Titelsong eine weitere Hymne der zunehmend selbstbewusster auftretenden Jugend. Die Bürgerrechtsbewegung verschaffte sich Gehör und prangerte erfolgreich offenkundige Missstände mit dem Hinweis auf ihre Verfassungswidrigkeit an. Soziale Reformen kamen allmählich in Gang. Die großen Firmen begannen, auf die entstehende Gegenkultur aufmerksam zu werden und witterten Profit.

Joan Baez war seit dem Ende der Fünfzigerjahre die große Diva des Folk und die Beziehung zwischen ihr und Bob Dylan gab seiner Popularität einen großen Anstoß. Sie adaptierte einige Dylan-Songs für ihre eigenen Alben. Gemeinsame Auftritte machten ihn einem noch größeren Publikum als bisher bekannt. Kommerziell war Dylan jetzt so erfolgreich, dass er für seine Gastauftritte bei einer Tournee von Joan Baez eine höhere Gage erhielt als sie selbst. Seit 1965 gingen die Wege der beiden auch künstlerisch auseinander. Das folgende Album, "Another Side of Bob Dylan" zeigt bereits einen deutlichen Persönlichkeitswandel und eine Abkehr von seiner Rolle als Leitbild der Protestgeneration an.

Sicher ein großartiges Album. Die Produktion der (remasterten) CD wird jedoch dem Stellenwert dieses Albums nicht gerecht. Der Gesang ist zu laut, die Gitarre zu leise ausgesteuert. Wer hat da an den Reglern gesessen?
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TOP 1000 REZENSENTam 5. Juli 2011
Warum Bob Dylan schon in ganz jungen Jahren als Sprachrohr einer Generation galt, bestätigt sich allerspätestens mit Erwerb und Konsum dieser Scheibe.

Die Zeiten ändern sich. Natürlich, das tun sie immer. Bob Dylan bietet auf dieser Scheibe jedoch einen sehr düsteren Ausblick, der eigentlich wenig Hoffnung macht. Kein Wunder: Wir schreiben das Jahr 1964. Man war gerade mal eben noch am 3. Weltkrieg vorbeigeschrammt (Kuba-Krise 1962) und die kommunistische Weltbedrohung, die jederzeit überschwappen konnte, war in den Köpfen der Menschen jener Zeit wohl tatsächlich erschreckend real. Noch dazu, wo die amerikanische Regierung alles tat, um stets daran zu erinnern wie böse, schlecht und gefährlich die bloße Existenz der "Roten" war... Von den innenpolitischen Krisen - obligatorisch (leider immer noch) hierfür die Auseinandersetzungen zwischen Weißen und Schwarzen sowie die Sackgasse Armut, die die Kehrseite des American Dream widerspiegelt - denen sich ein Herr Dylan auf diesem Album ebenfalls annimmt, ganz zu schweigen.

Was sollte da schon anderes rauskommen, als eine melancholische, traurig stimmende Platte?
Wenn man die Scheibe am Stück durchhört könnte man tatsächlich glauben, das war das allerletzte Musik-Album, das man noch zu Lebzeiten hören durfte. Nach "Restless Farewell", das den Schlusspunkt der Platte markiert, scheint alles gesagt, was es noch zu sagen gab. Schnell noch die CD wieder zurück in die Hülle geben und auf die Apokalypse warten...
Sogar Beziehungskisten-Balladen im klassichen Sinne (und die fand man am Vorgänger THE FREEWHEELIN` BOB DYLAN noch zu Hauf) gibt es auf der Platte keine. Diesmal geht es ausschließlich um Politik (u.a. der Titelsong), Mord (resultiert aus Armut und Ausweglosigkeit - u.a. "The Ballad Of Hollis Brown"), westliche Arroganz ("With God On Our Side") und noch so manches andere brisante gesellschaftlich-(westlich)-globale Thema.

Wenn man sich die Mühe machen möchte und - während des Hörens - die Lyrics-Sammlung (mit deutscher Übersetzung) zur Hand nimmt, um mitzulesen, wird man erkennen, welch großartiger Lyriker ein Bob Dylan war und ist. Er schafft es, sämtliche Missstände anzuprangern, ohne lehrerhaft zu wirken. Wie schon beim genialen Vorgänger THE FREEWHEELIN` BOB DYLAN bedient sich der junge Bob Dylan einer klaren, verständlichen, direkten, aber künstlerisch sehr wertvoll aufbereiteten Sprache.

Was auf diesem Album allerdings (leider) etwas kurz kommt sind die Melodien, weshalb es - so denke ich - auch ein bisschen schwer ist, die Scheibe als deutschsprechender Konsument schnellstens innig ins Herz schließen zu können. Wie gesagt, es lohnt sich, mit dem Lyrics-Schmöker bewaffnet und gespitzten Ohren, aufmerksam der Platte beizuwohnen... So schnell allerdings, wie z.B. eben der direkte Vorgänger oder aber auch spätere 60er-Jahre-Werke, wie etwa BRINGING IT ALL BACK HOME, HIGHWAY 61 REVISITED, BLONDE ON BLONDE oder auch NASHVILLE SKYLINE erschließt sich vorliegendes Produkt - selbst dem treuen Dylan-Freund - nicht, würde ich meinen.

Inhaltlich jedenfalls ist THE TIMES THEY'RE A-CHANGING über jeden Zweifel erhaben, melodiös klingt es stellenweise etwas einfallslos und fad.

Als (deutschsprechender) Bob-Dylan-Verehrer würde ich dem Album schlussendlich 4 STERNE verleihen.

Ausdrucksstarke Protest-Poesie, anstatt dumpfem Parolengegröle - das ist die richtige Waffe, um Kriegstreiber - zumindest auf sprachlich-philosophischer Ebene - zu entwaffnen!

Für Fans jedenfalls ein Muss!
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am 7. Dezember 1999
Vergleicht man das Cover-Photo von "The Times They Are A-Changin'" mit denen der vorhergehenden Dylan-Alben stellt sich unweigerlich die Frage: Wo ist der nette junge Mann von "Bob Dylan" hin oder der, der auf "The Freewheelin' Bob Dylan" Arm in Arm mit einer jungen Frau durch eine verschneite Straße läuft? Derjenige junge Mann, der hier zu sehen ist, der sieht jedenfalls eher zornig oder verdrossen aus. Und er möchte auch kein netter junger Mann sein. Auf keiner anderen Dylan-Platte ist Dylan so kritisch und so wenig humorvoll. "The Times They Are A-Changin'" verbreitet mit Ausnahme von "When The Ship Comes In" eine bedrückte, fast apokalyptische Stimmung und dennoch oder vielleicht gerade deshalb ist zumindest der Titelsong zu einem der wichtigsten Protestlieder überhaupt geworden. Allerdings läßt diese Bekanntheit die anderen Lieder auf dem Album ungerechtfertigterweise in den Hintergrund treten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 7. März 2016
Alle Dylan Scheiben als CD nochmal gekauft, da viele LPs leider nicht mehr hörbar oder verschwunden. Für Youngsters eine gute CD zum Dylan-Einstieg.
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am 1. Juli 2005
..gibt es das dritte Album von Bob Dylan nun auch auf CD mit angemessener Tonqualität. Auf diesem Album finden sich die letzten typischen Protestsongs seiner frühen Karriere, Songs, die noch heute die gleiche Kraft haben wie damals. Also, wer zu faul ist selbst zu protestieren, kann sich zumindest mal die Platte anhören.
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