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am 17. Juni 2007
Eines Vorweg: Ich mag an sich keine Horror-Splatter-Verstümmelungs-Folter-Filme deren Schockeffekte darin bestehen, möglichst detailliert brutale Bilder zu zeigen. Ich finde es auch nicht besonders reizvoll, mich in den kranken Geist eines möglichst bestialisch mordenden Psychopathen hinein zu versetzen. Was ich allerdings mag, sind gut gemachte und spannende Psychothriller und schalte dann auch nicht gleich angewidert ab, wenn mal Blut fließt.

"Schweigen der Lämmer" mochte ich sehr und "Sieben" empfand ich als eine gelungene Gradwanderung aus Ekel und Faszination über das Konzept der Morde. Beide Filme hatten zudem gemeinsam, dass der Zuschauer das Geschehen aus dem Blickwinkel der ermittelnden Polizisten erlebt. Die Brutalität und entsetzlichen Morde, werden als pervers dargestellt, denen sich die Hauptpersonen hilflos gegenüberstehen. Es wird vor allem Wert darauf gelegt zu zeigen, wie normale Menschen damit umgehen und es verarbeiten (oder eben auch nicht).

Ich habe mich lange dagegen gesträubt, mir "Saw" anzusehen, weil ich befürchtete, dass es vor allem eine Metzel-Blut-Orgie ist. Aber nach vielen sehr guten Kritiken, die versprachen, dass es weit mehr ist, als ein simples Aneinanderreihen von Schlachtszenen und der Film für dass Horrror-Genre ausgesprochen originell und intelligent ist, habe ich mich entschlossen, dem Film doch mal eine Chance zu geben.

Ich war sehr angenehm überrascht, dass der Film seine Spannung tatsächlich vor allem im Kopf erzeugt. Das Szenario mit zwei Menschen in einer aussichtslosen Extremsituation und wie sich darin verhalten, ist ausgesprochen spannend. Sehr gut gemacht ist zudem die Umsetzung. Die Kamera filmt nicht einfach nur das Geschehen, sondern nutzt die visuellen Möglichkeiten die ein Film bietet: Es werden extrem schnelle Schnittwechsel gemacht, kurze Rückblicke eingestreut, passende Musik unterlegt usw. um eine sehr bedrohliche Atmosphäre zu schaffen. Das ist handwerklich bemerkenswert gut gemacht und lässt den Film trotz eher einfacher Ausstattung ziemlich professionell und keinesfalls billig wirken.

Die gezeigten Bildern sind weniger brutal, als ich befürchtet hatte. Selbst in der "ab 18"-Version werden die (ohnehin nicht übertrieben vielen) Ekelszenen nicht in allen Einzelheiten und Großaufnahme gezeigt (Einige werden enttäuscht sein, für andere ist es noch immer zu hart - Für mich war es problemlos zu ertragen).

Weitere Pluspunkte verbucht der Film für seine trickreiche Auflösung.

Trotzdem möchte ich nicht so weit gehen zu behaupten, dass sich "Saw" im Anspruch mit "Sieben" messen kann. Die Todesspiele werden nicht als abartig gebrandmarkt, sondern sollen möglichst cool und stylisch wirken. Es ist ein Film für Menschen, die Spaß daran haben, sich Gewallt anzusehen und nicht für jene, die lieber darüber nachdenken, was man dagegen tun kann.

Die Vergabe der Punkte war für mich keine leichte Sache. Da ich an dieser Stelle keine Diskussionen über den Sinn solche Filme im allgemeinen anfangen will, ist es letztlich ein Kompromiss daraus geworden, dass ich diese Art von Filme einerseits nicht sonderlich mag, andererseits aber auch zugebe, dass er verglichen mit ähnlichen Filmen überdurchschnittlich gut ist.

Normalerweise würde ich zu solchen Filmen gar keine Kritik schreiben und die Horror-Fans mögen mir die geringe Punktzahl verzeihen. Da dieser Film aber als Genre-Highlight gilt, auf den auch viele Menschen aufmerksam werden, die solche Filme normalerweise nicht gucken, halte ich in diesem Fall die Meinungsäußerung eines Laien wie mich für angemessen. Anhänger solcher Filme werden ihn sowieso gucken und alle anderen wissen jetzt hoffentlich ein bisschen besser, ob dieser Film etwas für sie ist oder nicht.
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am 16. Februar 2006
Zugegeben, das Ende von "Saw" ist genial! Eine solche Wendung und das gleichzeitig ablaufende, wirklich blutige Todesspiel ist absolut unvorhersehbar und gelungen. Die 90 Minuten vorher jedoch bestehen aus einem mehr oder minder langweiligen Kammerspielchen in einem dreckigen, gekachelten Keller und kurzen Rückblicken zu vergangenen Morden bzw. Ausflügen in das Haus des Doktors, wo dessen Frau und Tochter gefangen gehalten werden. Die Tötungsmethoden des "Jigsaw"-Killers sind recht innovativ und spektakulär, aber ist das wirklich etwas, was man sehen will? Für Voyeure und angehende Psychopathen ist "Saw" sicherlich ein Fest, für etwas gemäßigtere Filmfans wie mich eher eine Zurschaustellung krankhafter Grausamkeiten, die es in unserer Realität leider schon zuhauf gibt. Da muss ich nicht noch einen Film schauen, der diese Perversitäten offen zeigt und als Konzept benutzt. Gegruselt habe ich mich auch schon besser, die Atmosphäre des Films ist zwar ganz gut und unheimlich, aber so richtiger Angstschweiß brach keineswegs aus. Ich habe mir von "Saw" viel mehr erwartet und kann den Hype um diesen Film und seine gerade im Kino laufende Fortsetzung (die natürlich nochmal einen Tacken blutiger und grausamer ist), nicht verstehen. Es gibt weitaus bessere, spannendere und unterhaltsamere Horrorfilme als "Saw", denn als unterhaltsam kann man das Zuschauen beim "kreativen" Abmetzeln von Menschen meiner Meinung nach nun wirklich nicht bezeichnen.
Fazit: Fragwürdiger und überschätzter Film für Nachwuchsvoyeure!
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am 20. Dezember 2013
Zum Film muss ich nicht viel sagen: Zwei Männer wachen angekettet in einem Raum auf, wo sie herausfinden müssen, wer sie hierher gebracht hat und was hier los ist.
Der Film ist geschnitten, das macht zwar nicht sooooooooooo viel aus, aber die Szenen, wo Amanda dem Typen den Bauch aufschneidet und wo Lawrence sich den Fuß absägt, wurden mehr verstümmelt als die Opfer, die in diesen Szenen zu Schaden gekommen sind. Ich weiß, dass man Amanda in der UNCUT-Version das Messer hebt und dann zu sticht. Man hätte ja noch zeigen können, wie sie das Messer hebt, um den Mord anzudeuten. So checkt man erst gar nicht, warum sie die Bärenfall los ist, die sie mit dem Schlüssel öffnen musste, der sich im Magen des Typen befand. Auch bei Lawrence sieht man nur, wie er sich die Säge schnappt und etwas später kriecht er ohne Fuß am Boden. Man hätte von der UNCUT-Version ja den gequälten Gesichtsausdruck von Lawrence und seine Armbewegungen während er sägt noch zeigen können. Außerdem verstehe ich nicht, warum die Szene geschnitten wurde, wo Jigsaw Adam mit dem Elektroschocker einen Schlag verpasst. Die könnte man in einem Kinderfilm UNCUT zeigen.
Aber sonst ist der Film okay!
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am 4. März 2006
Saw bietet uns nach Jahren der Abstinenz endlich mal wieder einen Film, den man uneingeschränkt jedem ab 18 empfehlen kann.
Seit Sieben, gab es kaum einen Film der so fazieniert wie SAW.
Eine super Story, ein Katz und Maus-Spiel, die Morde sehr ausgefallen, und bis zum Ende kann man nicht erkennen wer der Mörder ist.Umso überraschender ist es dann auch.
Und genau das, erfreut un Kinobesucher und DVD/Vidoegucker. Allen die SAW mögen und das sind nicht gerade wenig Leute, den kann ich nur empfehlen, sich auch den zweiten Teil an zuschauen, den der man glaubt es kaum, schafft es fast, den ersten Teil noch zu überbieten.
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am 25. August 2005
"Sieben" von David Fincher (mit Brad Pitt und Morgan Freeman) gilt als einer der besten Thriller-Filme mit einem Serienkiller aller Zeiten. Dafür sorgte wohl zum einen das klasse Intro, der überraschende Schluss und die Story an sich, denn der Mörder suche sich Menschen aus, die gegen die sieben Todsünden verstoßen haben. Sich also weder an Moral oder Ethik oder die guten Sitten gehalten haben - und dafür leiden mussten. Sie wurden zum Teil eines perversen Spieles - sie wurden zu Opfern.
Wie auch bei die beiden Hauptfiguren in "Saw", die in Schwierigkeiten stecken: Sie erwachen an einer Kette gefesselt in einem heruntergekommenen Raum auf jeweils verschiedenen Seiten, sodass ihr begehbarer Radius nur minimal ist. Sie scheinen sich nicht zu kennen und wissen auch nicht, wie sie hierher gekommen sind und was sie hier zu suchen haben. In der Mitte des Raumes liegt ein regungsloser Körper, umgeben von Blut und einer Waffe in der Hand, mit der er sich offenbar selbst erschossen hat - das erste Indiz dafür, dass den beiden wohl keine Märchenstunde erwarten wird. Nun versuchen sich beide daran zu erinnern, was zuletzt passiert ist und damit das Netz des Rätsels zu lösen. Als sie jedoch in ihren Hosentaschen Hörkassetten finden und ein passendes Abspielgerät auch nicht weit ist erfahren Sie die Regeln des Spieles: Einer der beiden, ein Familienvater mit Tochter, muss seinen Gegenüber innerhalb einer bestimmten Zeitspanne töten, um seine Lieben vor dem Tod zu retten.....Währenddessen ermittelt Detective David Tapp (Danny Glover, „Lethal Weapon 1-4") und scheint auf der Spur nach dem eiskalten Mörder zu sein....wobei man nicht direkt von Mörder sprechen kann, denn für jedes seiner Opfer sucht er sich eine andere brutale Art zu sterben aus, doch er tötet sie nicht selber, sondern überlässt das ihnen selbst...
Kurz vor Ende des Filmes wusste ich in groben Zügen bereits, was ich darüber schreiben soll. Doch die letzte Minute warf (fast) alles über den Haufen - doch dazu gleich mehr. Lässt man diese erstmal beiseite, kann man schon mal eines zu „Saw" sagen: Die Geschichte ist wirklich spannend und man kann seinen Opfern mitfühlen, was sie gerade durchmachen - besonders natürlich den beiden gefesselten. Die Handlung wird nicht einfach von vorne nach hinten chronologisch erzählt, sondern offenbart sich in Form von Erinnerungen der Hauptcharaktere und parallel laufende Geschehnisse, sodass einige male zwischen den Schauplätzen hin- und hergeschaltet wird. Leider ist die Inszenierung nicht ganz so gut gelungen: Zwar stimmt der dreckige und grimmige Look zur Atmosphäre, doch zu schnelle Schnitte und hektisches „Vorspulen" (wie in der Szene mit der Frau, die eine Art Bärenfalle auf dem Kopf hat und sich von ihrem Sitz befreit) wirken wie ein Musik-Videoclip und zerstören sowohl die Spannung als auch die Bedrohung des Moments. Außerdem macht er den selben Fehler wie schon viele andere zuvor: Der Täter wird viel zu schnell angedeutet und als man ihm lange vor dem Finale bereits in voller „Pracht" sieht, wirkt er weit weniger bedrohlich als mit Maske. Desweiteren kann ich den Vergleich des Filmes mit „Sieben" bzw. „Seven" nicht so ganz nachvollziehen. Zwar gibt es in beiden einen Psychopathen und der schmutzige Look ist derselbe, sie gehen aber in unterschiedliche Richtungen und während bei „Sieben" die Ermittler im Vordergrund stehen, so sind es in „Saw" die beiden aktuellen Opfer. Nur bei dem Motiv des Killers und vor allem einem lässt sich eine wirkliche Parallele ziehen, und das ist in der bereits erwähnten letzten Minute: Der Überraschungseffekt ist fast genauso groß wie bereits in „Sieben" und lässt viele Schwächen des Filmes in Vergessenheit geraten - so „rettet" mal wieder ein gelungener Abschluss die restlichen Minuten und „Saw" verdient sich 3 Sterne ;-)
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am 10. April 2007
Mein Fall ist dieser Film nicht, da meiner Meinung nach zu wenig Spannung vorhanden ist. Die Idee der Story ist zwar super, aber irgendwie kam es mir so vor, als wenn alles nur oberflächig abgehandelt wird. Allerdings sind auch viele Leute begeistert von dem Film und deshalb wird es sicherlich an meinem Geschmack liegen.
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am 12. Januar 2007
Nachdem mir viele von diesem Film erzählt hatten und mir auch geraten haben ihn nicht allein zu gucken, habe ich mir die DVD (ab 18) gekauft. Leider wurden meine Erwartungen enttäuscht. Ich finde ihn zwar nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Die Story ist ein Gemisch aus "Sieben", "Das Schweigen der Lämmer", "Der Name der Rose" usw., einige Szenen sind ganz gut, aber alles ist total konstruiert und das Ende ist komplett unrealistisch. Der "Doktor" ist meiner Meinung eine Fehlbesetzung, er spielt schlecht und seine verzweifelten Weinkrämpfe führten bei mir eher zu Lachkrämpfen... "Sieben" ist viel viel spannender und auch viel besser umgesetzt.
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am 1. März 2006
Ich bin ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Hatte mir sehr viel von dem Film versprochen, da er überall so hoch gelobt wurde.
Sicherlich, teilweise kam ziemliche Spannung auf und auch ich habe mich kurzzeitig hinter dem Kissen versteckt. Aber die Handlung an sich war teilweise recht albern und überzogen. Ich sehe selten, aber gern Horrorfilme und bin daher glaube ich auch noch nicht abgestumpft. Dennoch habe ich stellenweise laut loslachen müssen...
Also: KANN man sehen, MUSS man aber nicht.
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am 26. Oktober 2005
Als großer Fan des Films "Sieben" war dieser Film für mich Pflicht. Bis zu einem gewissen Teil ist er auch relativ spannend, aber ab einem gewissen Zeitpunkt (meines Erachtens ab dem Moment, wo sich Adam die Zigarette ansteckt) sackt der Film zunehmend ab, um zu einem aus den Fingern gezogenen Schluss zu kommen, der bei weitem nicht die Ironie und Vollendung von Sieben erreicht. Mehr noch: einige Stellen gegen Ende wirken nahezu lächerlich (z.B. die Stromschläge, die gestellte Vergiftung, u.a.), was vielleicht an der nicht unbedingt überragenden schauspielerischen Leistung liegt.
Eines muss ich dem Film allerdings zugestehen:
- die Fallen und Rätsel sind nicht schlecht
- der Film regt zum Nachdenken an
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am 17. Dezember 2005
Eines möchte ich bei dieser Kritik schonmal vorwegnehmen, aus diesem Film hätte man letztlich viel, viel, viel mehr machen können.
Dabei beginnt der Psycho-Thriller „SAW“ wirklich durchaus vielversprechend.
Zwei Männer, beide einander (scheinbar) unbekannt, wachen eines Tages unerwartet in einem großen verwahrlosten Badezimmer auf. Beide sind an den Füßen festgekettet, weswegen sie sich nicht „auf eigene Faust“ aus dieser Notlage befreien können. Das schockierende hierbei ist, dass in der Mitte des Raumes eine grausam zugerichtete Leiche eines Mannes liegt. Relativ schnell erfahren sie, dass beide zum mörderischen Spiel eines wahnsinnigen Serienkillers gehören, der beiden ein Ultimatum stellt. Bis sechs Uhr muss einer der beiden den anderen umgebracht haben !!! Ansonsten zieht es grausame Konsequenzen für beide Gefangenen nach sich. Der Killer hat hierzu im Raum einige versteckte Hinweise sowie Gegenstände hinterlassen, die es beiden ermöglichen sollen, sich aus dieser scheinbar aussichtslosen Situation zu befreien, um die an sie gestellte Aufgabe erfüllen zu können.
Doch gibt es zahlreiche Fragen, die beiden „Opfern“ im Verlauf dieses packenden Thrillers durch den Kopf schießen.…Was sollen sie hier ? Wie sind sie hierher gekommen ? Wurden sie zufällig ausgewählt ? Ist vielleicht doch alles nur ein böser Traum ? Wer ist der andere Gefangene ? Kann man ihm blind vertrauen ? Sollen die beiden zusammenarbeiten ? Und gibt es überhaupt einen Ausweg ?
Was anfänglich als „Kammernspiel“ beginnt, nimmt im Verlauf des Films gehörig an Fahrt auf. Durch gekonnte Rückblenden, erfährt der Zuschauer sehr viel über das Vorgehen des so genannten „Puzzlemörders“, welcher schon einige Opfer auf ähnlich grausame Art und Weise ihrem qualvollen Schicksal überließ. Hierbei taucht der Zuschauer gleichzeitig in die Ermittlungsarbeiten zweier Cops (u.a. Danny Glover) ein, welche sich mit dem Verrückten ein zermürbendes „Katz-und-Maus“-Spiel liefern, wobei der Puzzlemörder beiden immer einen Schritt voraus ist. Ein Genie, welcher – ähnlich wie bei einem Schachspiel – alle möglichen Züge im voraus überdenkt, ehe er den nächsten macht. Ein Film voller Drehungen und Wendungen. Die Geschichte ist derart mitreißend, hochspannend und blutrünstig erzählt, dass man stellenweise tatsächlich Vergleiche zum Psycho-Meisterwerk „Sieben“ (vielleicht der beste Film in diesem Genre!) ziehen kann. Fasziniert sitzt man vor dem Fernseher und gräbt die Finger immer tiefer in die Sessellehne. Beklemmt vor Angst !!!
In die Story von „SAW“, welche über 70 Minuten dieses unvergleichlichen Schockers wirklich tadellos funktioniert, schleichen sich im weiteren Verlauf jedoch zahlreiche Fehler und Ungereimtheiten, so dass die Atmosphäre merklich abflacht. Die Personen verhalten sich stellenweise komplett unangemessen…die Dialoge sind einfach nur lächerlich…bestehende physikalische Gesetze (z.B. von Stromschlägen, etc…) werden komplett missachtet. Und dieses sind nur einige der störenden Elemente, die „SAW“ gegen Ende des Films ins Mittelmaß des Thriller-Einheitsbreis hinabdrücken. Die Story ist einfach nicht mehr glaubwürdig, und der Zuschauer letztlich nur noch belustigt bzw. angenervt.
Auch wenn das tolle, schockierende Überraschungs-Finale des Films noch mal für ein gehöriges Aha-Erlebnis sorgt, bleibt einfach ein maues Gefühl zurück. Unzufriedenheit !!!
Schade…einfach sehr schade. Aus dieser Story hätte man echt viel viel mehr machen können. Aber das sagte ich ja schon.
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