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am 8. Juli 2012
Ich bin "Canonist", stehe aber einer Nikonianerin sehr nahe ;-), die dieses Objektiv kürzlich angeschafft und auf einer gemeinsamen Fotoreise durch Skandinavien intensiv an einer Nikon D300 eingesetzt hat. Ich selbst habe ein uraltes Canon EF 500 mm f/4,5 von 1995, und es war sehr interessant, beide in der Spezifikation so ähnliche Superteles im Vergleich zu erleben und die Resultate zu sehen. Wir haben damit vor allem wilde Seevögel fotografiert, darunter auch anfliegende Papageitaucher. Die sind klein, schnell und stellen hohe Anforderungen an den AF-Antrieb des Objektivs, natürlich im Zusammenspiel mit dem AF-System der Kamera (bei mir Canon EOS 7D und 5D Mark III).

Um gleich die Nachteile des Sigma 500/4,5 gegenüber dem aktuellen Nikkor 500/4 abzuhaken: Es hat keinen Stabilisator und ist um eine halbe Anfangsblende weniger lichtstark. Bei schnell bewegten Objekten ist das fehlende Stabi kein Problem, "Birder" müssen sowieso meist bei Verschlusszeiten jenseits von 1/2000 s operieren, nur das Sucherbild ist unruhiger und braucht etwas Gewöhnung (wie früher). Bei ruhigeren Objekten fehlt aber eine Reserve zu längeren Verschlusszeiten, kleineren Blendenöffnungen und geringeren ISO-Werten, die jedoch ein gutes Stativ mit gutem Kopf (oder eine andere gut gedämpfte Unterlage, z. B. Bohnensack) weitgehend ausgleichen kann. Dafür kostet das Sigma (je nach Anbieter) grob die Hälfte und wiegt gut ein Pfund weniger im Vergleich zum Nikkor. Im Vergleich zum alten Canon EF 500/4.5 ist das Sigma gleich schwer, aber kompakter und bietet eine größere Nahgrenze mit 4 m anstatt 5 m (und damit eine größere maximale Vergrößerung), auch der moderne Ultraschall-Antrieb (heißt bei Sigma HSM) ist deutlich flinker als der etwas antiquierte Ultraschallantrieb der 1. Canon-Generation aus den frühen 90ern.

Besonders beeindruckt mich die Optik des Sigma: schön scharf bis in die Bildecken (zumindest beim um einen Faktor von 1,5 kleineren APS-Sensor im Vergleich zum Vollformat bei Nikon), schönes weiches Bokeh. Im Vergleich zu meinem 500er von Canon sehe ich nur zwei Nachteile: 1. schützt keine zusätzliche, notfalls austauschbare "Frontscheibe" die große Frontlinse; 2. ist die Gegenlichtblende überraschend kurz (vermutlich wegen der geringeren Nahdistanz), was die Frontlinse weniger gut vor Verschmutzung schützt. Sie ist aber so vergütet, dass sie sich gut reinigen lässt und einiges aushält, z. B. eine Mischung aus Vogelschitspritzern und Seesalz geht ohne Spuren ab. Haptik, Mechanik und Verarbeitung des Sigma sind absolut topp.

Wenn man sich die neueren Tests des aktuellen Nikkor 500/4 (Website von colorfoto, Fototest 3/12) mit den hoch auflösenden 16-MP-APS-DSLRs von Nikon anschaut (D7000 z. B.), dann kommt hinzu, dass die optische Qualität dieses Nikkors demnach zwar gut, aber im Vergleich zur Konkurrenz nicht überragend ist. Ich kann das nicht beurteilen, aber auch in dieser Hinsicht könnte angesichts des saftigen Preises, den man für das Nikkor abrufen muss, für Manche das Sigma richtig interessant sein (bei der hier erwähnten Nikonianerin war diese Testergebnisse im Zusammenspiel mit den Preisen sogar kaufentscheidend). Wichtig: nach dem Kauf sofort prüfen, ob das Sigma eine Feinjustierung des Autofokus benötigt und das entweder selbst oder beim Fachhändler machen (lassen). In unserem Fall war das Objektiv von Anfang an perfekt justiert.

Pluspunkte:
++ super Optik: scharf, schönes Bokeh
++ schneller, leiser Ultraschallantrieb (HSM)
++ unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis im Vergleich zur Konkurrenz
+ geringe Nahdistanz von 4 m
+ Autofokusbegrenzer für verschiedene Bereiche einstellbar
+ permanenter manueller Eingriff in die Scharfstellung
+ topp Haptik und Verarbeitung
+ sehr kompakt und relativ leicht für ein lichtstarkes 500er Supertele, selbst die zart gebaute Nikonianerin hat damit ab und zu Freihandschüsse machen können
+ Filterschublade mit vorgelagertem großem Drehgriff, um eingeschobene Polfilter einfach drehen zu können (bei Canon z. B. teures Zubehörteil mit fummligem kleinen Rad auf Filtereinsatz)
+ Nikon-Anschluss noch mit klassischem Blendenring, damit ist das Objektiv an allen älteren analogen Nikon-SLR einsetzbar (z. B. der legendären FM-2).

Minuspunkte:
- kein Stabi
- (nicht gravierend) ausladende, weit vorne angeflanschte Stativschelle bietet zwar ergonomisch guten Handgriff beim Hantieren, neigt aber bei so einem großen Objektiv konstruktionsbedingt auf dem Stativ etwas leichter zum Schwingen als weiter hinten angebrachte, kürzere Schellen (wie bei Nikon und Canon)
- Geli arg kurz
- keine schützende, austauschbare Scheibe vor Fontlinse wie bei Superteles anderer Hersteller.

Fußnote April 2016: Wie wichtig ist ein Stabilisator?

Ich fotografiere überwiegend freihand mit meinem alten EF 500mm 1:4.5 L USM (derzeit an EOS 5D3 und 7D2), und die erwähnte Nikonianerin tut das längst auch. Mit etwas Übung funktioniert ohne Stabi bestens bis zu Verschlusszeiten von etwa 1/800 s hinunter. Man nutzt dabei aus, dass die physikalische Masse, mit Kamera rund 4 kg, sehr gut als passiver Stabilisator funktioniert. Bei der Fotografie kommt man also ziemlich gut ohne Stabi aus.

Das Bild wandelt sich, sobald man von einem Stativ filmt. Selbst ein sehr stabiles Stativ mit massivem Stativkopf kann die leichten Schwingungen, die Wind verursacht, nicht komplett wegdämpfen. Man bekommt unschöne Wackler ins Video. Hier also ein gutes, aktives Stabi wie bei den aktuellen 500/4rer von Nikon und Canon oder den aktuellen 150-600er Zooms eine echte Hilfe. Das 500/4.5 von Sigma muss man dazu auf einer Unterlage haben, die es über seine Länge hinweg stabilisiert, zum Beispiel ein Bohnensack auf einer Mauer. Das steht halt nicht immer zur Verfügung.
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am 27. Juli 2014
Wer ein einigermaßen preisgünstiges 500er Tele sucht und auf Stabi verzichtern kann - mit dieser Brennweite fotografiert man ja sowieso nur mit Stativ, also, was brauch ich einen Stabilisator? - der sollte zugreifen. Die Sigmas sind ein Drittel bis 50 % billiger als die Pendants von Canon bzw. Nikon, von der Bildqualität her aber absolut vergleichbar. Die Qualität der Fassung und der Linsen ist absolut professionell, die Bildqualität sucht ihresgleichen. Absolute Empfehlung.
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