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am 6. November 2006
"Jeux d'enfants" ist alles andere als eine seichte Liebeskomödie. Zwar kann man sich an zahlreichen Stellen das Lachen nur schwerlich verkneifen, wenn man nach etwas eher schlicht unterhaltendem sucht, sollte man sich dieses wunderschöne Werk für einen anderen Moment aufheben.

Die beiden Hauptpersonen lernen sich schon in ihrer Jugend kennen. Als Zuschauer darf man sie durch die Pubertät, die Uni bis ins Erwachsenenleben begleiten. Ihre Wegen trennen sich immer wieder, dennoch führen sie ihr Kinderspiel (tue dieses oder jenes, wenn du dich traust - daher auch der Titel der deutschen Übersetzung) jedes Mal wenn sie sich wiedertreffen, fort. Aus unschuldigen Herausforderungen entwickelt sich ein perverses Spiel, durch das sich die Protagonisten am Ende des Filmes das Leben zerstört haben. Und dennoch kann man wohl während keiner Sekunde des Filmes bezweifeln, dass man eine besondere Liebe beobachten darf.

Fazit: Traumhaft, geeignet für ein paar kleine Tränen und ein wenig besser geeignet, um mal wieder über das Leben nachzudenken.
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am 13. August 2007
Ich bin nicht allgemein ein Fan franzäsischen Kinos, aber diesen Film kann man nur empfehlen. Für das Erstlingswerk eines jungen Regisseurs ungemein professionell, klug und hintergründig. Zum Plot haben hier ja andere schon viel geschrieben. Der Film ist eine moderne "state of the art"-Komödie, schnelle Erzählung, jede Menge jump-cuts, rasante Kameraarbeit, viele Szenen digital bearbeitet und farblich verfremdet. Trotz des hohen Einsatzes moderner Filmtechnik entsteht aber eine sehr anrührende Geschichte, vielleicht auch kitschig, aber wo ist da das Problem? Der Film ist eine Komödie im chaplinesken Stil, also auch tragisch. Die Mutter eines Kindes stirbt an Krebs, eine (zerrissene?)Einwandererfamilie kämpft um Integration, gleich zwei bürgerliche Familien werden getrennt und zerschlagen usw. - Es ist keine schöne und schon gar keine heile Welt, die der Film malt. Und dort hinein werden die zwei Hauptdarsteller gesetzt, die sich weigern, das Leben so wahrzunehmen,wie es ist. Sie erklären es zum Spiel, zu einem ganz eigenen Konkurrenzkampf um die größere Herausforderung für den anderen. Der Zaubertrick ist, dass der Film uns genau in diese Welt des Lebens als Spiel der beiden hineinzieht.Für mich ist die Geschichte der beiden ein Kampf um Nähe, der über Jahrzehnte geht und an dem sie fast scheitern. Mit einer anderen Perspektive des Erzählens hätte es also auch ein soziales Drama werden können. Das liegt auch immer etwas in der Luft, aber das Phänomenale ist, dass der Film über 90 Minuten eine spielerische Leichtigkeit behält und dabei auch seine beiden Figuren ironisiert. Dabei heraus kommt eine luftig leichte Geschichte mit gehörigen Fallstricken; ein sehr wahres und im Ergebnis wunderbares ( im wahrsten Sinne des Wortes)Werk. Mich erinnerte er mehr an Louis Malles "Zazie" als an die viel zitierte "Amelie". Ich denke, Yann Samuel wird mal ein Großer!
Nachtrag Januar 2012: Damals wusste noch kaum jemand, wer Marion Cottilard ist.Es war dann aber dieser Film, der sie groß ins Geschäft gebracht hat.Inzwischen hat sie ja ihren ersten Oscar zuhause stehen. Zu Recht.
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am 20. Januar 2016
Marion Cotillard und Guillaume Canet sind die Stars dieser kohlpechrabenschwarzen Komödie um eine ganz große Liebe, die sich darin äußert, dass sich die beiden 8jährigen Kinder (sie die Außenseiterin, "Polackin!", er der Halbwaise) daran ergötzen, sich was zu trauen, nämlich anderen Streiche zu spielen, die manchmal lustig, manchmal auch abgedroschen sind. "Top oder Flop", bei jedem gelungenen Streich wechselt die Spieluhr den Besitzer, die der Junge von seiner krebskranken Mutter bekommen hat. Im Teenageralter und als Studenten machen sie so weiter, und wem schadet es, wenn sie sich BH und Höschen über die Oberbekleidung zieht und so zur Matheprüfung erscheint, während Julien eine Komillitonin vernascht, die so ihre Prüfung verpasst und sich noch die Ohrringe abschwatzen lässt, die Sophie so gerne hätte.
Und man mag es ja als Beweis eines ungeheuren Vertrauens ineinander sehen, welches nur im Rahmen einer großen Liebe entstehen kann, wenn sie sich mit verbundenen Augen auf die Schienen stellt und in letzter Sekunde vor dem nahenden Zug beiseite springt. Und natürlich ist die Liebe fast zeitlos, 10 Jahre, in denen beide mit anderen verheiratet sind und er zwei Kinder von einer sehr sympathischen Frau hat, sind ja nichts als Langeweile und öde Wiederholung (die Geschlechtsakte, Küsse oder andere Ereignisse werden mit genauen Zahlen versehen aufgezählt), und endlich sehen sie sich wieder und dürfen mit ihren Streichen weitermachen, was hat er sie vermisst(mehr die Streiche oder Sophie?)!
Und ehe etwas schlimmeres passiert, wird von beiden ihre "Liebe" im wahrsten Sinne des Wortes zementiert.
Und am Ende pinkelt ein Greis neben einer Greisin durch die Hose auf den Boden, wie es der 8jährige Junge schon vor dem Direx getan hat, als sich beide dort ihren Rüffel abholen sollen.
Die Leistungen der beiden Hauptdarsteller sind großartig, auch wenn mir ein Typ, dessen Koteletten weiter hinabreichen als die Haare am Hinterkopf, einfach nicht sympathisch ist, aber das rechtfertigt keine Abwertung des Filmes. Manche Szenen sind noch lustig, die Knutscherei der beiden auf dem Dach eines PKW einfach nicht, die Störung seiner kirchlichen Trauung durch sie war voraussagbar, und die Botschaft, so der Film sie haben sollte, dass wahre Liebe keine Konventionen und keine Rücksicht nimmt, mag man dem Film als sehr tiefsinnig anrechnen, originell und ungewöhnlich ist er, aber gefallen konnte er mir ganz und gar nicht.
Nichts gegen schwarzen Humor und Komödien mit tiefersinniger Aussage, die ich auch hineininterpretieren kann, aber nur die guten Darsteller haben mich bis zum zementierten Ende durchhalten lassen.
Und ganz drastisch gesagt: Hätte einer der beiden den anderen zwecks ungeschütztem Sex mit einem/einer HIV-Infizierten verkuppelt, könnte man das ja auch als einen Hinweis auf Liebe und Vertrauen und einen Streich empfinden, der ein "Top" verdient.
Für mich waren die Schauspieler top, der Film ein Flop.

Doc Halliday
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am 6. Januar 2006
Solche Streifen bringt nur das französiche Kino hervor. Bei "Liebe mich, wenn du dich traust" werden sich die Geister scheiden. Einige werden mehr Tiefgang in die Geschichte hinein interpretieren, als notwendig, andere werden sie für zu flach halten. Wer sich allerdings, so wie ich, lediglich gut unterhalten lassen will und noch immer an die Macht der Liebe glaubt, der wird begeistert sein. Kamerafahrten a'la Amelie, Dialoge und Pointen, die besser nicht sitzen können. Dazu zwei junge, unverbrauchte Gesichter in den Hauptrollen, die sich die Seele aus dem Leib spielen. Julien und Sophie sind ein Paar, das man einfach nur ganz fest in sein Herz schließen kann. Julien verliert als Kind seine Mutter, die an Krebs stirbt. Sophie ist als Zuwanderer der geborene Looser in der Grundschule. Als die beiden zusammenfinden und ihr Spiel "Flop oder Top" spielen, verlieren die Gesetze der realen Welt ihre Wirkung auf sie. Und das, für die nächsten knapp 30 Jahre. Eine Spieldose wechselt stets den Besitzer, wenn der eine eine Wette anbietet, die der andere erfüllt. Und Wetten gibt es...also das war für mich der absolute Bringer des Films schlechthin, Wetten die so skuril sind, dass einem das Zwerchfell bis in den Hals hüpft. Das Ganze auf eine spezielle französiche Art, die man in den letzten Jahren, als auch Frankreichs Filmszene vor der Amerikanisierung des Kinos fast die Waffen streckte, so vermisst hat. In diesem Sinne mein Tipp für frisch Verliebte, oder solche, die es werden wollen: Unbedingt anschauen und genießen!
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Dem ehemaligen französischen Storyboard-Künstler Yann Samuel gelang mit "Liebe mich, wenn du dich traust" (OT: Jeux d'enfants) eine wunderbar fantasievolle romantische Komödie, die oft sehr verschroben und komisch ist, aber auch vor düsteren Handlungselementen nicht zurückschreckt. Der Film ging leider ein wenig im Fahrwasser von Jean-Pierre Jeunets "Die fabelhafte Welt der Amélie" unter, wobei die beiden Filme sich eigentlich nur in ihrer Optik stark ähneln.

Im Zentrum der Geschichte stehen Julien (Guillaume Canet) und Sophie (Marion Cotillard), denen wir ab ihrer Kindheit folgen. Sie spielen anfangs ein unschuldiges Wahrheit-oder-Pflicht-Spiel, das sich über viele Jahre hin in immer extremere Gefilde bewegt. Als Art Pfand dient eine Spieldose, ein Geschenk von Juliens Mutter. Dabei verletzen sich beide gegenseitig, was das Zeug hält und sie sind beide nicht in der Lage, sich ihre wahren Gefühle einzugestehen.

Strukturell gesehen ist der Handlungsverlauf eigentlich relativ konventionell, doch Samuel, der auch das raffinierte Drehbuch geschrieben hat, überrascht den Zuschauer immer wieder aufs Neue. Der Schluss, soviel sei gesagt, bleibt dem extremen Charakter der Beiden treu und kulminiert nicht in einem typischen Zuckerguss-Ende, das zudem auch ein klein wenig ambivalent ist.

Für viele Zuschauer könnte der extreme Charakter der beiden Protagonisten ein Problem sein, denn sie sind nicht gerade als sympathisch zu bezeichnen. Für sie ist das Leben nur ein Spiel, worauf auch der Originaltitel hindeuet, da sie im Grunde auch als Erwachsene sich noch wie Kinder verhalten. In so manch einer Situation stockt einem als Zuschauer schon mal der Atem, so boshaft verhalten sich die Charaktere.

Die locker-leichte, enorm verspielte und farbenfrohe Inszenierung lenkt eigentlich von der Ernsthaftigkeit der Situationen ab, wodurch der Film dann doch irgendwie das Romantische der Geschichte akzentuiert. Humor kommt in dem Film definitiv nicht zu kurz.

Die beiden Darsteller machen jedenfalls jede Menge Spaß: Guillaume Canet, einer der großen französischen Shootingstars ist durchweg charmant und spitzbübig. Marion Cotillard, die mittlerweile schon einen Oscar ihr Eigen nennen darf (2008 für "La Vie en Rose"), sieht wie immer umwerfend aus und spielt auch so. Die Chemie zwischen den beiden ist auch außergewöhnlich, was im Nachhinein nicht verwunderlich ist, da sie mittlerweile tatsächlich ein Paar sind.

"Liebe mich, wenn du dich traust" ist somit eine wundervolle romantische Komödie, die herrlich unkonventionell und stellenweise wagemutig inszeniert ist. Optisch bietet der Film auch einige echte Highlights. Zudem ist der Streifen tiefgründiger, als es vielleicht auf den ersten Blick scheint. Wer also das Unkonventionelle liebt und gerne "eckige" Charaktere sieht, dem sei dieser Film sehr ans Herz gelegt.
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am 24. Juni 2006
Obwohl ich zugeben muss, dass ich das Ende nicht ganz verstanden habe, finde ich den Film sehr gut.

Die Schauspieler sind toll. Die Abwechslung von tragischen und komischen Aspekten führt wie eine Achterbahn durch den gesamten Film. Man kann in einer Szene mitlachen und in der nächsten schon wieder weinen.

Man weiß nie was als nächstes passiert.

Der Originaltitel, welcher im Deutschen "Kinderspiele" bedeutet, passt allerdings meiner Meinung nach besser.

Absolut sehenswert und eine gelungene Abwechslung zu sonstigen Liebesfilmen!
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am 22. November 2015
Excellent movie, really.
Great play from the actors, and great script too.
It can be seen as a fairy tale... very interesting and touching. Better watch it in French if you can.
Highly recommended.
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am 12. Mai 2007
Einige vergleichen diesen Film mit Jeunets "Die fabelhafte Welt der Amélie", ein Vergleich, dem keiner der beiden Filme wirklich gerecht wird. Gemeinsam haben sie nämlich nur zwei Dinge: sie kommen beideaus Frankreich und sind gespickt mit Phantasie und schönen Bildern. Dieser Film ist vor allem eine mal düstere mal komische Geschichte über die Liebe, mit all ihren perversen Folgen.

Besonders großartig ist hier die schauspielerische Leistung Marion Cotillards, die mittlerweile ganz zurecht zu einer der größten Damen des französischen Films avanciert ist.
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am 12. April 2006
Ein Film, der harmlos beginnt, mit zwei Kindern, die sich ein Spiel ausdenken und daran auch im Erwachsenenalter festhalten. Was zunächst noch witzig, wenn auch etwas skuril ist, wird später ernst und lebensbedrohlich. Die Spannung, die in diesem Film erzeugt wird, ist bedrückend und erschreckend und man wünscht sich schnell, dass die beiden Dickschädel sich endlich mal ehrlich gegenüber stehen. Das Ende... ja, dass Ende hatte für mich erst etwas erschreckendes, dann gab es aber doch eine Wendung und dennoch blieb ich etwas verwundert zurück und deshalb auch nur 4, statt 5, Sterne. Aber lassen sie sich überraschen... die Wette gilt!!
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am 29. Juni 2008
Ein Film der unter die Haut geht. Ich saß 90 Minuten wie gebannt vor dem Schirm und habe mich von diesem Film verzaubern lassen. Der Film besticht durch eine überwältigende Optik und dem bravousem Spiel der Akteure. Die Geschichte selbst ist vielleicht nichts Neues doch die Umsetzung hat es in sich. Mir war lange unklar warum der Film ab 16 ist, doch die psychologische Brutalität des Films kann mann sicher erst verstehen wenn man ein reifes Alter erricht hat.
Denn was zart und als Spiel anfängt endet in ernster Brutalität.
Der Film zeigt sehr gut die Verletzlichkeit der menschlichen Gefühle und das dieser Dorn Jahre, ja "Jahrzehnte" anhalten kann.
Für mich ein echter Geheimtipp, der leider unter dem Blockbusterwahn untergegangen ist.
5 Punkte!!!
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