find Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Storyteller AlexaundMusic AmazonMusicUnlimited Fußball longss17

Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
3
5,0 von 5 Sternen
5 Sterne
3
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Audio CD|Ändern
Preis:18,95 €+ 3,00 € Versandkosten

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 18. März 2013
Wahrlich ist dies das Debütalbum von Audrey Horne. Die Band hat sich nach einem Charakter aus Lynchs "Twin Peaks" benannt und klang damals noch ebenso mystisch, opak und schön, wie die junge Sherilyn Fenn aussah. Ein Zug, der den Norwegern stand. Heuer (2013) haben sie mit "Youngblood" hingegen eine altbackene rockige Scheibe herausgebracht. Doch warum nun keine Rezension dazu und wieso hierzu?

Ehrlich gesagt werd ich mir keine neue Audrey Horne Scheibe kaufen. Ist es nicht oft so, dass Bands sobald sie Erfolg haben "mainstreaming" und somit uninteressant werden? Musikalisch gesehen haben sie sich mit dem dritten selbstbetitelten Album neu erfunden. Seit diesem Album rocken sie aber nur noch gewöhnlich (hart). Der progressive, undurchsichtige, mystische Zug ist nun mal weg. Tolle Hooklines, wie bei nahezu jedem Song von "No Hay Banda" oder "Le Fol", sind zu gewöhnlichen Refrains abgefallen.

Zu "No Hay Banda":
"Dead" knallt dir von Anfang an in die Fresse. Dann kommt eben eine göttliche Melodie. Lese die Lyrics selbst dazu, denn damals hatten sie noch was zu sagen!
"Listening" fährt ebenfalls sehr progressiv daher. Die Aufforderung es anzuhören. Und dann der Bruch und wieder eine geniale Chorusmelodie. Der Text spielt auch an mehreren Ebenen.
"Get a rope" macht dieselbe Schiene klar. In der Strophe haben wir es mit verzerrten Verdichtungen zu tun, um dann im Chorus erlöst zu werden, um dann wieder in die Strophe überzugehen.
usw.

Alle Songs haben dermaßen viel Potenzial, gigantische Spannungsbögen. Auf- und Entladungen. Wahrlich hat mich das Album - als es damals rauskam - von der ersten bis zur letzten Sekunde tief berührt. Schade, dass Audrey Horne heute nicht mehr fähig sind (un)schuldig schöne Songs wie "Deathhorse", "Confessions & Alcohol" oder "Crust" zu schreiben.

Immer wieder wurde gesagt, dass sie sich bei den ersten Alben vielmehr an progressiven Gruppen wie Tool oder Alice in Chains (aber auch an Led Zeppelin!) orientiert haben. Freilich hört man diese Einflüsse schon heraus. Vielleicht sind die eingängigen Passagen auch deshalb nie so vorhersehbar wie bei ihren letzten zwei Scheiben. Die Range ist einfach größer, das Repertoire experimenteller...

Zu "Le Fol" ("Der Joker") schreib ich keine weitere Rezension, denn dieses Album ist ebensostark wie "No Hay Banda". Der Titel wurde übrigens vom Lynch-Film Mulholland Drive genommen und bedeutet "wir sind keine Band". Damals (wie auch noch beim zweiten Album "Le Fol") waren sie tatsächlich eine Gruppe Musiker verschiedener Bands, die sich trafen und diese Songs zusammen machten. Mit dem dritten Album erst fühlten sie sich - nach eigenen Angaben - wirklich als Band. Der Wechsel von einem Indie zu einem größeren Label war sicher auch nicht von Vorteil. Der Markt hat sie "normal" gemacht - anscheinend sind sie auch "erwachsen" geworden... leider... Wahrlich, immer wieder sind es Jugenderinnerungen, die ich mit den ersten zwei Scheiben verbinde.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. August 2014
Wer Audrey Horne kennt wird auch dieses Album haben müssen!!!
Macht richtig gute Laune und sollte in keine Rocksammlung fehlen!!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Dezember 2009
Audrey Horne ist nach wie vor eine der Bands,die viel mehr Aufsehen erregen müssten.Absoluter Weltklasse Hardrock mit fantastischen melodischen Songs."Geheimtipp"
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden



Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken