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Kundenrezensionen

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am 27. August 2017
Dieses Album überraschte mich 1994 sehr, und zwar im positiven Sinne!! Bruce Dickinson, die Stimme von Iron Maiden, hatte sich von seiner Stamm-Band getrennt und betrat gar nicht erstmals einen Solo-Pfad (er rückte auch schon früher aus und besang sich selbst als "Tattoed Millionair"). Dass bei einem Solo-Album nicht unbedingt Großes entstehen wird, denkt man gern, nur trifft dieses Vorurteil hier absolut nicht zu! Denn dieses Album "Balls to Picasso" hat absolut Charakter und besondere Klasse!

Die Songs kommen total pur, spielen Rock und Metal, lassen sich in keine Schublade stecken. Ein Alternative Album reinsten Wassers. Und neben dem höchst feinen Songwriting und der fast schon versteckten Grandiosität der beteiligten Musiker besticht "Balls to Picasso" durch seinen Sänger, der hier nicht seine maximale Aussteuerung ausreizt, sondern gefühlsbetont charakterstark performt. Aber Bruce bleibt Bruce, daran lässt sich niemals rütteln. Und genau so kommt er auch hier daher, aber seine stimmliche Macht zeigt Schönheit. Dieser Mann ist nicht umsonst eine Ikone, er beherrscht alle Stimmlagen und sein Timbre ist definitiv einzigartig.

Dieses sein Album ist ein Kompendium des Alternative Rock. Und es kommt von den Songs her total intensiv. Es ist eine überaus coole Fußnote in der Geschichte des Rock. Ich verehre es. Diese neue Ausgabe mit einer genialen Bonus-CD ist ein absolutes Muss für alle Fans des phänomenalen Sänger-Monuments Bruce "Air Raid Siren" Dickinson!
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VINE-PRODUKTTESTERam 1. April 2008
Mittlerweile sind ja schon wieder Jahre ins Land gegangen, seit die Scheibe erschien. 1992 kündigte Bruce seinen Job bei Maiden, um fortan Solo unterwegs zu sein. Kurz darauf stand mit 'Tears of the Dragon' die erste Single, dicht gefolgt von dem Album 'Balls to Picasso' im Rampenlicht.

Damals fand ich das Album rundum gelungen, habe es immer wieder gehört und fand auch die B-Seiten genial. Heute muss ich aufgrund des Mix/Sounds einen Stern abziehen, da dieser doch recht eigenwillig und dabei drucklos scheint. Besonders verglichen mit 'Chemical Wedding', seinem letzten Solo-Album vor der Iron Maiden Reunion, ist 'Balls to Picasso' doch etwas schmächtig.

Trotzdem: Bruce singt hier um Klassen besser, als auf vielen Maiden-Scheiben, die Gesangslinien scheinen ihm besser zu liegen, und mit dem druckvollen Live-Sound gehört, sind auf diesem Album bereits einige Highlights enthalten, allen voran das epische, geniale und einfach wunderschöne 'Tears of the Dragon'. Aber auch 'Laughing in the hiding Bush', 'Shoot all the Clowns', '1000 Points of Light' oder 'Sacred Cowboys' sind Knaller. Das abgefahrene Cyclops zu Beginn des Albums ist etwas sperrig, hat aber einige fette Riffs, die sich unweigerlich in die Stirnlappen meiseln werden.

Kurz noch zu der Bonus-CD: Wer die Singleauskopplungen zu diesem Album hat, wird die Bonus-Cd nicht wirklich brauchen. Allen anderen seien diese Songs ans Herz gelegt, besonders 'No way out' und 'No way out ... continued' sowie die Peter Gabriel mäßig klingende Version von 'Tears of the Dragon'.
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am 14. Oktober 2005
In der ersten Hälfte der 90er hatten Bruce Dickinson (und Rob Halford) mit Heavy-Musik traditioneller Machart nix am Hut. Abgrenzung hieß die Devise und auf "Balls to Picasso" hat es der Sänger-Pilot-Buchautor-Tausendsassa Dickinson penibel vermieden, musikalisch in die Nähe der eisernen Jungfrauen zu geraten.
Aber auch zu seinem ersten Solo-Album ging Dickinson auf Distanz und mit Roy Z fand er den richtigen Partner dafür, mal etwas "anderes" zu machen und die Grundlage für künftige gemeinsame Projekte zu schaffen.
Die Musik auf "Balls to Picasso" ist ein Kind der 90er, daran gibt es nichts zu rütteln. Roy Z bringt als Gitarrist und Produzent seinen originellen Stil deutlich mit ein. Frisch, nach damaligen Verhältnissen modern, mit einem interessanten Mix aus melodischen und schrägen, harten und ruhigeren Passagen.
Das ist allerdings auch gleichzeitig der Schwachpunkt, der einen Stern kostet: Manche Songs haben auch nach mehrmaligen Anhören keinen roten Faden und klingen so ein bisschen zusammengeklebt.
Einen bis heute andauernden Effekt konnte man damals schon bewundern: Irgendwie klingt Dickinson auf seinen Soloscheiben motivierter und singt im Schnitt einfach besser als auf den neueren Maiden-Platten. Scheint so, als habe er einfach mehr Spaß daran und mehr Lungenvolumen.
Fazit: Keine Scheibe zum Mitbangen, mehr zum Zuhören. Nichts ür puritanische Maiden-Anhänger, für Dickinson-Fans dafür eigentlich Pflicht.
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am 4. Dezember 2016
Dickinsons 2.Solo-Album aus 1994, produziert von Shay Baby, geschrieben grossteils mit Gitarrist Roy Z. 10 Songs auf 51 Minuten Spielzeit. Die Ballade und erste Singleauskopplung "Tears of a dragon" und die Ballade "Change of heart" sind die beiden einzigen traditionellen Tracks des Albums, wobei es letzteren Song auch von den Bands Fastway, Driver und Robin Beck zu hören gibt, meiner Meinung nach von Lea Heart geschrieben. Der Musikstil des Albums hat weder was mit Dickinsons 1. hardrockigen Soloalbum Tattood Millionaire was zu tun, noch mit seiner vorherigen Band Iron Maiden, davon wollte er sich wohl besonders krass abgrenzen. Herausgekommen ist ein modernes Alternativ-Rock-Album, mal wuchtiger, mal balladesker, dass für traditionelle Metalhörer äusserst gewöhnungsbedürftig ist. Die geniale emotionale Ballade "Tears of a Dragon" ist der beste Song des Albums, darüberhinaus hörbar sind für mich "Shoot all the Clowns", "Laughing in the hiding Bush","Change of Heart" und "Sacred Cowboys" - den Rest finde ich unterirdisch schlecht und einfach nur nervig. Mit den ersten 4 Songs kann ich so gut wie gar nichts anfangen. Die Stimme von Dickinson ist natürlich wie eh und jeh erhaben, aber ansonsten hat er hier meiner Meinung nach ziemlich ins Klo gegriffen.
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am 9. Juni 2008
Gerade die Beginnenden 90er Jahre waren für traditionelle Rock und Metal Musik nicht einfach. Neuer Sound - mit Ursprung in Seatle - war angesagt. Für Viele Bands bedeutete diese Phase Umorientierung: Helloween veröffentlichen mit Pink Bubbles Go Ape und Chameleon zwar zwei hervorragende aber wenig erfolgreiche experimentelle Alben; Rob Halford trennte sich nach Painkiller von Judas Priest und wanderte ebenfalls auf Non-Metal Pfaden; Pink Cream 69 z.B. spielten mit Change und Food for Thoughts zwei ungewöhnliche Platten ein. Auch der Frontman der Eisernen Jungfrau Bruce Dickinson war von diesem Phänomen nicht ausgenommen!
Bruce erstes Soloalbum nach seiner endgültigen Trennung von Iron Maiden erschien 1994 und überraschte die Hörerschaft ungemein! Kein klassischer Heavy Metal oder vielleicht Hard Rock wird hier dargeboten, sondern ein Mix verschiedenster Stile, von Metal und Rock über Alternative Klänge bis hin zu poppigen Nummern! Über allem der thront natürlich die Ballade Tears of the Dragon, welche in allen 3 Versionen unglaublich gut ist, wobei mir persönlich die First Bit, Long Bit, Last Bit - Version am meisten zusagt. Es muss sowieso angemerkt werden, dass das Album als solches das Prädikat sehr gut ohne weiteres verdient, erst aber unter der Einbeziehung der Bonus Disc dem Wort Meisterwerk gerecht wird. Auf der regulären Scheibe sind - neben oben genannten Tears of the Dragon - Cyclops, Laughing in the hiding bush und das poppige Change of heart meine Favoriten. Aber die zweite CD sprengt dann alles hinweg: Now Way Out (1+2), Spirit of Joy, Winds of Change, Cadillac Gas Mask usw. sind allesamt erstklassige Songs und es ist mir unbegreiflich wie man diese damals als Bonustracks und B-Seiten verstecken konnte! Betrachtet man die ganze Bandbreite dieses Meisterwerks wird einem klar, was ein genialer Künstler - welcher Bruce Dickinson ohne Frage ist - schaffen kann, wenn er sich in einer kreativen Phase befindet und hinzu noch ohne Rücksicht auf Erwartungshaltungen oder irgendwelche anderen Konventionen arbeitet. Hinzu kommt natürlich noch, dass er ihn Roy Z den perfekten Partner gefunden hat! Balls to Picasso ist eines dieser Alben, das in einer turbulenten Zeit entstanden ist, in der sich Künstler gezwungen sahen (zurecht oder unrecht lasse ich offen) ihre alten Pfade zu verlassen und Neues zu versuchen. Bei Bruce Dickinson ist es, wie bei anderen auch, in musikalischer Hinsicht, meiner Meinung nach jedenfalls, ein voller Erfolg geworden. Leider haben das damals und auch heute nur wenige so gesehen, so dass sich auch Balls to Picasso eher mäßig verkaufte! Schade, ein solch mutiges, ambitioniertes Werk hätte mehr (positive) Aufmerksamkeit verdient!
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am 15. Mai 2009
als dieses album damals erschien, hat es mir den schädel weggeblasen. als alter metalfan, den die letzten alben der großen bands vor langeweile einschläferten (zb fear of the dark), empfand ich es als befreiung: ja, es geht weiter, es gibt einen weg, der spannend und aufregend ist, ohne grunge-klischees unglaubwürdig nachzubuchstabieren.

heute muss ich zugeben, dieses album ist nicht wahnsinnig gut gealtert. das liegt einerseits am sound, der ist zu brav, zu schlank, zu geglättet. und andererseits daran, dass sich die harte musik seither so ungemein aufregend weiterentwickelt hat. dieses album klang damals radikal - und wirkt heute fast halbherzig, auch die kompromisse zwischen klassischen und modernen metal-sounds, die bruce hier einging, wirken heute weniger vernünftig, als fast ein bisschen mutlos.

das ändert aber nichts daran, dass wir hier nahezu ausnahmslos große, inspirierte songentwürfe hören - und einen ungewohnt topmotivierten bruce dickinson, dem zu roy z's harten riffs tolle gesangslinien einfallen.

fazit: ein übergangsalbum, heute fast historisch, aber nach wie vor spannend, wenn ich nicht mehr so wichtig wie damals.
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am 21. Mai 2015
wer Iron Maiden gut findet, der sollte sich auch mit den Solo-Eskapaden des Frontmanns beschäftigen, denn die sind höhrenswert bis herausragend. Sein Stil ist im Gewande von Iron Maiden aber zweifelsohne sind seine vokalen Leistungen mehr im Zentrum, so dass es weniger "heavy" ist, als mehr Gesang und akustische Instrumente.

Die Neuausgabe glänzt mit einer ganzen Bonus-CD, die andere Künstler schon als eigenständiges Werk veröffentlicht hätten. Deswegen lohnt sich das zugreifen ungemein. Einfach mal entspannt reinhören, der Sound lässt einen nicht mehr los.
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