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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
1

am 2. September 2005
Elvis hatte in der 100-Jahre Las Vegas-Serie - diese CD ist ja nur ein Teil davon, und es gibt ja in dieser neuen Serie zum 100. Geburtstag der Spieler und Show-Biz Stadt noch CD's von Frank Sinatra, Dean Martin, Bobby Darin Wayne Newton etc..) - eine Sonderstellung - das Album kam einfach ein paar Tage später raus. Ähnlich wie bei dem vom anderen Vegas-King, nämlich Frank Sinatra, hat man auch bei Elvis mit unterschiedlichen Produzenten gearbeitet, aber hier hat es sich ausgezahlt. Ich bin ja kein Elvis-Spezialist, habe allerdings den „King" just durch ein Vegas-Konzert schätzen gelernt, entsprechend gespannt war ich auf die Aufnahmen, die zumeist zwischen 16. und 18 Februar 1970 bzw. fast auf den Tag genau zwei Jahre später im Internation bzw. Hilton entstanden sind.
Um so neidischer könnten wir werden, wenn wir sehen, dass im Booklet Frank, Dino & Sammy Tribut gezollt wird und es eine weiter Kaufempfehlung für Elvis-Arbeiten in Vegas gibt.
Die Musik kannn unterschiedlicher nicht sein. Es ist hier keinesfalls ein Best-Of-Auftritt dokumentiert, dafür bietet der Handel andere Produkte, aber es ist eine interessante Auswahl:
Am intensivsten kommt Elvis wohl bei den Rock-Nummern rüber und da wohl am allerbesten bei „Proud Mary".
Gewaltig ist aber auch, was Elvis aus Nummern mit überzogenem Pathos herausholt: „Let It be Me" wäre wohl - zumal mit diesem Arrangement - zur Schnulze verkommen - Elvis gibt dem Song etwas hymnisches, großartig. Das gilt auch für „You Gave Me A Mountain"
Schade, dass er „Blueberry Hill" nur kurz anstimmt, wer darunter leidet, wird sofort mit einer grandiosen Version von „I Can't Stop Loving You" entschädigt.
Interessant ist natürlich auch die Verwendung von klassischem Material jener Zeit, vor allem dann, wenn wir die Nummern auch von anderen Interpreten kennen: Etwa „Release Me" oder „Sweet Caroline". Na da sind auch andere an Neil Diamonds Original gescheitert.
„I Can't Stop Loving You" gelingt Elvis auf alle Fälle grandios, Bei Perry Como's „It's Impossible" zeigt sich wieder einmal, dass man Signature-Songs von anderen besser sein lässt, egal wer man ist; obwohl, so übel macht er seine Sache auch wieder nicht.
Interessant (mehr aber nicht, vor allem wer Frank Sinatras Version kennt) ist auf die Elvis-Interpretation von „The Impossible Dream".
Den Abschluß bildet „an American trilogy" dessen Glory, Glory, Haleluja an pathos nicht mehr zu übetreffen zu sein scheint.
Fazit: Das Teil ist sein Geld wert, auch oder gerade weil es sich nicht als einzige Elvis-CD im Regal eignet.
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