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am 12. Juli 2005
Von kaum einer Band klangen die CDs der ersten Generation so schauderhaft wie von den unglaublichen Funkadelic. Die mangelnden Bässe waren am schlimmsten, aber auch der verrauschte Sound in den leisen Passagen und die lachhafte Dynamik führten dazu, dass Aficionados ihre Vinylscheiben zu Tode spielen mussten, weil die CDs inakzeptabel schlapp klangen. Diese düsteren Tage sind nun vorbei, und Funkadelic erklingt endlich, wie Gott, George Clinton und ich es sich immer schon gewünscht haben. Nämlich so fett und funky, dass die Wände zittern.
Unmöglich, die extrem komplizierte Funkadelic/Parliament-Geschichte hier zusammenzufassen. Jedenfalls brauten Oberchef George Clinton (alias Dr. Funkenstein) und unzählige Mitmusiker (darunter Meister wie Bernie Worrell, Bootsy Collins und der grosse, unvergessene Eddie Hazel) da auf einem guten Dutzend Alben zwischen 1970 und 80 eine Mischung aus Funk und Soul und Psychedelic zusammen (in etwa: Sly Stone + Hendrix + Sun Ra + Gospelchöre, nur besser), die auch heute noch aufregender klingt als das meiste, das danach kam. Oder davor. Oder überhaupt. Hier müssen Worte versagen, also warum nicht einfach Song 1 der 1. CD anhoeren: „Mommy, What's A Funkadelic?" und alle Fragen werden beantwortet. Das Debut punktet ausserdem noch mit „I Got A Thing" und „I'll Bet You" und 8 Bonustracks. Der Nachfolger hat nicht nur einen der besten Titel aller Zeiten (Free Your Mind And Your Ass Will Follow) sondern auch noch den Beleg dafür in Form eben dieser Titelnummer mit dem Monstergroove. Und „Funky Dollar Bill" und „I Wanna Know If It's Good For You" sind auch noch drauf! Tja, und als der Höhepunkt erreicht schien, kam Maggot Brain, eine der grössten Gitarrenplatten überhaupt, mit „Hit It & Quit It" und „You & Your Folks" sowie Eddie Hazels Magnum Opus, der Titelnummer, einer Gitarrenelegie (hier sogar in 2 Versionen enthalten) auf die Hendrix stolz sein hätte können. Ich lass mich dazu einäschern, muss ich sonst noch was sagen? Tausendfach kopiert und gesampled, nie erreicht, absolut durchgeknallt und völlig unverzichtbar: Funkadelic. Und das beste daran: dies sind nur die ersten drei Alben in einer Bandgeschichte, der es - auch wenn die einsamen Höhen dieser drei epochalen Alben nicht mehr oft erreicht wurden - an weiteren Grosstaten nicht mangelte. Ich kann die nächsten Remasters kaum erwarten. Bis dahin - „Free Your Mind..."
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am 20. April 2010
P-Funk als Religion und postulierter Way Of Life, der mit einer gehörigen Portion an schrägem Acid Rock alle Korsette sprengt und die Grenzen zwischen den einzelnen Musikgenres auflöst, ist die unheimlich wirkende Zukunftsvision von George Clinton und seiner legendären Detroiter Band Funkadelic auf Maggot Brain, das inzwischen längst zum Klassiker geworden ist. Bis heute überweisen vor allem Hiphopper regelmäßig Tantiemen an Clinton, weil sie einzelne Fragmente des Albums als Sample verwenden. Das atemberaubende und mitreißende Meisterwerk, das aufgrund seiner Qualität zurecht oft in einem Atemzug mit dem ebenfalls 1971 veröffentlichten Shaft-Soundtrack von Isaac Hayes genannt wird, strotzt nur so vor psychedelischem Funk, schwarzem Blaxploitation-Stolz, unbändig heulenden E-Gitarren, echoplexen Gospelchören, angeflanschten Proto-Dub Drums und seufzendem Soul. Hört man Maggot Brain, sieht man Sly Stone angetrieben von gut geschmierten Rhythmusmaschinerien, aufrührerischen Texten und wahnsinnigen Melodien um die Ecke schleichen. Man glaubt gar nicht, dass man eine solche Flut an kreativen Ideen und originellen Soundeinfällen auf einem Album unterbringen kann. George Clinton tritt hier den Beweis an, dass es doch funktioniert, ohne dass die motivische Stringenz aufgegeben wird. Auch weil die einzelnen Facetten des Sounds effektiv und äußerst clever arrangiert sind. Auf dem Cover gräbt sich der Kopf einer kreischenden Frau wie aus einer anderen Welt aus den Tiefen des Erdreiches an die Oberfläche und nimmt auf der Rückseite des Booklets die Gestalt eines Skelettkopfes an. Die ideal in diesen Kontext passende großartige Opening Line des Albums "Mother Earth is pregnant for the third time, for y'all have knocked her up" ist dann die letzte düstere Vorwarnung, ehe die Schleusen für das Armageddon geöffnet werden, die Party beginnen kann und der Rest des Albums alles wegbläst, was nicht fest verangelt in den Scharnieren hängt. Der instrumentale Titeltrack "Maggot Brain" glänzt durch dieses einzigartige spektrale und traurige Gitarrensolo von Eddie Hazel, der von George Clinton mit der Maßgabe im Studio eingeschlossen wurde, so emotional zu spielen, als ob seine Mutter gerade gestorben wäre. Clinton hat Gerüchten zufolge kurz zuvor die Leiche seines Bruders mit gespaltenem Gehirn in einer Wohnung in Chicago aufgefunden, weswegen er das Stück und auch das gesamte Album schließlich auf Maggot Brain (Madengehirn) getauft hat. Was auf dem psychedelischen Opener dann folgt, sind zehn Minuten eindringlicher Seelenschmerz in einem sehr virtuos improvisierten kosmischen Gitarrengewitter, dessen kreischende Entladungen jeden treffen und nie wieder loslassen, der sich nicht rechtzeitig in Sicherheit gebracht hat. Den Rest der Band hält Clinton beim Abmischen des Stücks bewusst im Hintergrund. Nur ein anmutig und zerbrechlich klingender Gitarrenrhythmus von Tawl Ross schimmert als Lichtstreif am Horizont durch Hazels elektrische Donnerwolken. Das andere Hauptstück des Albums, der ebenfalls knapp 10-minütige apokalyptische Schlusstrack "Wars Of Armageddon", ist eine halluzinatorische Audiocollage bei der Hazels eindringliches und eruptives Gitarrenspiel mit originellen Soundeffekten wie Kuhglockengeläut, Pferdewiehern, weinenden Babys, Kuckucksuhren und miauenden Katzen vermischt wird. Zwischendurch werden immer wieder beißende Slogans wie "More Pussy To The Power, More Pussy To The People" in den Sound skandiert. Das Stück hat einen sehr perkussiv galoppierenden Rhythmus und geißelt in einem hypnotischen Sog offen den Vietnam-Krieg und endet ähnlich traumatisch im Napalmbombenhagel. "You And Your Folks, Me And My Folks" ist ein typischer Song der Bürgerrechtsbewegung, der mit delirant artikulierten Yeah-Gospelgesängen und bissigen sozialen Kommentaren gegen Segregation und Rassismus ankämpft. Im Gesang wird Gary Shider von Rose Williams sowie Diane und Pat Lewis unterstützt, die auch auf Isaac Hayes' "Hot Buttered & Soul" die Backing Vocals eingesungen haben. "Hit It And Quit It" besticht durch das markant groovende Keyboardspiel von Bernie Worrell, das ein wenig an den Fusion-Jazz eines Herbie Hancock erinnert. Dass Heavy Metal auch funky klingen kann, beweist Eddie Hazel mit seinen wabernden Riffs auf "Super Stupid". Als Bonustracks wurden auf dem Album noch die beiden Maxi-B-Seiten "Whole Lot Of BS" und "I Miss My Baby", sowie eine alternative Abmischung von "Maggot Brain" veröffentlicht. Qualitativ hervorragend ist auch die Remaster-Arbeit. Das Mojo-Magazine führt diesen Klassiker bis heute auf Platz 4 seiner "List Of Great Guitar Albums".
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TOP 500 REZENSENTam 29. September 2011
Es beginnt mit einem 10 minütigen Gitarrensolo von Eddie Hazel über 3 Akkorde gelegt, dass atmosphärisch so dicht und so packend gespielt ist, wie man das nur selten zu hören bekommt. An sich ein sehr simples Stück, dass aber wie so oft, durch die Virtuosität und das gefühlvolle und abwechslungsreiche Spiel und durch die diesem innewohnende Dramatik eine ungeheure Wirkung erzeugt.

Nach dieser ,Overtüre` ziehen Funkadelic dann alle Register die es im Genre Funk-Rock (das es damals eigentlich noch gar nicht gab) gibt. Von fast schon purem Hardrock zu blueslastigem R&B (,You And Your Folks...`), das alles aber immer very groovy.

,Can You Get To That` kann Sly Stones Einfluss nicht leugnen, allerdings groovt es relaxter als die meisten Stone Family tracks jener Zeit, aber nicht weniger zwingend. Ausserdem wurden hier all songs mit einer Rock-Besetzung eingespielt (keine Bläser, keine Synthies, keine Streicher) und das macht den Funk und R&B hier enrom druckvoll. Dort wo die Riffs genial sind klingt das über weite Teile auch schon manchmal wie ein Jam (,Hit It And Quit It` bspw.), aber die gekonnten Instrumental Passagen lassen das nie langweilig werden.

Auch psychedelic ist hier natürlich eine Zutat, der wird aber nie schwelgerisch eingesetzt, sondern immer rockig, so wie im Hardrock Jam ,Super Stupid`, der mit jeder Menge percussion unterlegt ist und dadurch automatisch an die frühen Santana erinnert.

Achja,einmal gibt's doch Bläser, am Ende des partyhaften Honky-Tonk track ,Back in our Minds`, aber auch das hat genügen Bumms um auf diese Scheibe zu passen.

Das Riff zu ,Wars Of Armageddon` könnte auch von Hendrix stammen, aber dieser Jam wird mit den percussions auch wieder ,Santanafiziert`.

Funk meets Rock mit psychedelischen Sprengsel und jeder Menge R&B, so könnte man den Stil dieser Platte am ehesten beschreiben. Auf jeden Fall war das Anfang der 70er eine der aufregendsten Mischungen die man bekommen konnte - und ist es eigentlich auch heute noch.
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am 22. Januar 2013
Weil ich im Webradio "Maggot Brain" gehört habe, musste ich mir die CD kaufen und muß sagen, das der Titelsong, der in 2 Versionen auf der CD ist Spitze ist, der Rest ist 70er Jahre Funk und für meine Ohren nur akzeptabel.
Trotzdem bereue ich den Kauf nicht.
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am 6. März 2013
super Artikel, super lieferservice, jederzeit wieder . . . . . . . . . . . . . . . . ..
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