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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
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am 15. August 2005
Wie schreibt man ein Review zu einem Film den man nicht wirklich verstehen kann?
Ein Film der einem auch gar nicht die Möglichkeit dazu gibt, ganz im Gegenteil der seine ganze Bestrebung darin setzt sich dem Verständnis des Zuschauers zu entziehen. Was wie eine einfache Geschichte über einen wahnsinnig gewordenen Yakuza beginnt wandelt sich spätestens in dem Moment wo Manimi das Homo-Cafe betritt zu einer einzigen großen Groteske, die dem Zuschauer eine absurde Szene nach der anderen vorsetzt.
Davor war es noch relativ einfach. Ozaki schien eindeutig ein total Verrückter in einer normalen Welt zu sein. Nicht nur seine Handlungen sondern auch die quietschich verzerrte Musik mache uns das mehr als deutlich. Doch plötzlich verdreht sich die gesamte Situation. Plötzlich scheint die ganze Welt den irre zu sein und nur Manimi ist ein letzter Normaler unter all den Narren. Doch auch das löst sich langsam auf und bald ist man bereit zu glauben das Manimi der verrückte ist und die Welt um ihn herum die Normalität.
Dabei gibt uns der Film am Anfang sogar noch den ein oder anderen Strohhalm in die Hand, der uns andeutet das man die ein oder andere Szene ja vielleicht so oder so deuten könnte. Den feigen blassgesichtigen vielleicht als Anklage des Mobbings in Schulen oder die Milch spendende Hotelbesitzerin vielleicht als das nicht abfinden können mit dem älter werden.
Aber mehr als Vermutungen und persönliche Deutungen sind auch das nicht.
Am Ende aber wird uns überhaupt kein Hinweis mehr zugebilligt was denn nun eigentlich all das bedeuten soll, wenn es denn überhaupt irgendwas bedeuten soll. So bietet der Film viel Raum für Interpretationen an denen sich geneigte stundenlang versuchen und anschließend in der Gruppe darüber diskutieren können.
Doch ist das jetzt gut oder schlecht?
Das ist eine Frage die sich nicht pauschal beantworten lässt.
Nun sind Miikes Filme eh schon immer auch eine Geschmackssache gewesen, doch dieser Film führt das von allen die ich bisher von ihm gesehen habe am weitesten.
Hat sich der Meister nun was dabei gedacht oder vielleicht doch einfach nur sinnlos drauf los gefilmt, der Zuschauer wird sich schon selbst was draus machen. Wer weiß?
Aber egal ob man die Story nun für grenzgenial Tiefgründig oder billig zusammengeschustert hält, eines wird wohl keiner abstreiten könne: Der Film trifft einen frontal wie ein Güterzug!
Man zeige mir bitte den Zuschauer dem nicht Augen und Mund weit offen stehen wenn er das erstemal diesen Film sieht und ich sage derjenige kann sich nicht mehr begeistern lassen. Was Miike hier an Skurrilitäten und surreal Groteskem zusammengefilmt hat sucht wohl seines gleichen. Total verrückt ist da noch viel zu harmlos ausgedrückt. Eine Absonderlichkeit jagt die nächste und das noch gewürzt mit Miikes typischen Tabu- und Geschmacksbrüchen, so wie einer priese seinen kleinen, fiesen Humors sorgt dafür das der Film über seine ganze Länge hinweg zu fesseln weis. Man kann einfach nur ungläubig daneben sitzen und sich fragen wem so etwas nur einfallen kann. Man möchte sich quasi die ganze Zeit mit der flachen Hand auf die Stirn schlagen. ^^
Auch auf der optischen Seite legt es Miike darauf an den Zuschauer zu ärgern. So triebt er des öfteren das Spiel das er dem Seher etwas vorenthält und ihn schmoren lässt, indem er zum Beispiel bei Dialogen hartnäckig auf der Person bliebt die wir eh schon kennen und uns eine kleine (gefühlte) Ewigkeit schmoren lässt bis er uns dann doch noch gnädig einen Blick auf den Konversationspartner werfen lässt. Ansonsten wird unter anderem auch wieder mit einer wackeligen Handkamera gearbeitet und ähnliche kleine Spielereien die das sehen noch interessanter machen als es die Motive die dabei gefilmt werde eh schon tun.
Auch musikalisch wird gespielt. Da wäre der schon erwähnte quitsch-Sound, aber auch sonst wird der Score gern mal zerstückelt und quasi angegriffen. Da kommen gibt es unter anderem eine kleine Sexszene am Ende die uns durch eine immer wieder abbrechende und neu ansetzende Bassspur quasi über die Musik im Kopf visualisiert wird. Wir sehen eigentlich nichts, aber der ton sorgt dafür das die Bilder die wir mit den Augen nicht sehen im Gehirn nachgeliefert werden.
All das macht „Gozu“ zu einem Filmerlebnis das mich auf jeden Fall begeistern konnte und mir schöne und vor allem interessante 130 Minuten beschert hat.
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am 15. August 2005
Miike macht es schon wieder... er macht einen Film, wie es ihn so schnell nicht noch mal geben wird. Auch Gozu ist mal wieder sehr lustig (schon der Anfang ist der Hammer). Mich persönlich ekeln die Szenen im Film nicht und ich kann herzhaft lachen. Gozu ist in meinen Augen eine ziemlich gute Komödie, die völligst überzeugen kann.
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am 6. Juli 2013
Den Film Gozu kannte bereits vorher und ich habe ihn gekauft, weil ich gut finde. Für den Film also 5 Sterne.

Was mich allerdings bei der Veröffentlichung ovn I-ON New Media stört, ist die schlechte Bildqualität bei Bewegungen. Was kann da passiert sein? Immerhin steht auf der Rückseite Anamorphic 16:9. So ein Fremdwort soll wohl Qualität suggerieren. Aha, der Film ist immer noch interlaced! Das steht allerings nirgendwo auf dem Cover. Hat als Masterband ein Fernseh-Tape gedient? Auf jeden Fall werden bei mir wieder Erinnerungen an das gute alte PAL-Fernsehen wach ...

.
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am 25. Mai 2006
Okay. das ist zugegebenerweise der erste Miike den ich gesehen habe.

Und ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich mir nochmal einen ansehe.

Der Streifen beginnt wie eine Mischung aus Yakuzafilm und Roadmovie, wird aber nachher immer abgedrehter.

Als langjähriger Horrorfilmfan (und ich rede hier nicht von den sogenannten "ab 16 Uncuts")muß ich sagen, daß mir der Film im späteren Verlauf schon etwas zu merkwürdig war.

Jede Menge abgedrehte Figuren und Wendungen machen den Film zwar durchaus interessant, aber (Spoiler!)über junge Frauen die ausgewachsene Typen gebähren und dann verschrumpeln brauch' ich nicht unbedingt.

Das Ende hab ich erst gar nicht verstanden.

Wer es wirklich abgedreht mag, kann mal 'nen Blick riskieren, der Rest lässt besser die Finger davon.
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am 19. September 2015
Es empfiehlt sich, die normalen Sehgewohnheiten im Kühlschrank frisch zu halten, bis die Endcredits zum Film über den Screen flimmern.

Ein Film, der nicht nur ständig Tabus bricht und mit absurden Freaks groteske Situationen zaubert, sondern so unkonventionell eigen ist, dass eine Empfehlung sehr schwer auszusprechen ist.
Die Aneinanderreihung von alptraumartigen Situationen und Personen ist in diesem Machwerk besonders strange geraten.
Normalseher sind hier falsch und können gar nichts mit der fragmentartigen Handlung anfangen. Gegen Ende gibt es dann einige widerliche Sequenzen, die seltsamerweise in einem Happy End münden.

Hmm?
Warum vergebe ich 3 Sterne - ja, wenn ich das so richtig wüsste!
Vielleicht hat mich diese bizarre Freakshow doch ein wenig unterhalten. Außerdem mag ich hin und wieder Film, die gegen den Strich gebürstet sind.
Aber nur hin und wieder!

Fazit:
Keine Empfehlung an 99% aller Zuschauer.
Das eine Prozent weiß hoffentlich, auf was es sich bei GOZU einlässt.
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am 3. Juli 2005
Takashi Miike, der grössenwahnsinnige Vielfilmer aus Japan ist wieder da. Wieder einmal widmet er sich seinem Lieblingsthema, der Yakuza, doch das nur am Rande. Der Trip in den uns Miike entführt, gleicht einem David Lynchfilm, am Ende kommt einem David Cronenberg in den Sinn und man fragt sich, ob der Mann wirklich noch ganz dicht ist. Der Film bietet viele unvorhersehbare Überraschungen, wirklich schlau wird man aus dem ganzen nicht und doch lohnt es sich, den doch etwas lang (stellenweise gar langatmig, was bei Miike leider öfters mal vorkommt) geratenen Film durchzustehen. Skurrille Charaktere a la
Lynch, Muttermilch, sexuelle Extravaganzen und seine typische Art, zu filmen, machen den Film interessant. Leider zieht sich der Mitelteil arg in die Länge und nervt etwas, wirkt stellenweise uninspiriert. Dafür entschädigen dann die unglaublichen letzten fünfzehn Minuten, die teilweise an den Körperhorror in früheren Cronenberg Filmen erinnern.
Was lässt sich nun über den Film sagen? Er erreicht nicht die Klasse von Miikes Meisterwerken, wie etwa "Audition", "Graveyard of honour", "Ichi the killer", "Visitor Q" oder den ersten Teil von "Dead or alive" (bzw. dessen Anfangs- und Endsequenzen). ER ragt aber über durchschnittliches wie "City of lost souls", "Blues Harp" oder "Dead or alive 2 & 3" hinaus. Er gehört auch sicher zu Miikes eigenständigsten Werken. Schlecht ist er also sicher nicht, seltsam vielleicht. Aber auch mit diesem Film bleibt uns Miike den Gegenbeweis zu der These schuldig, daß er zwar ein sehr talentierter und kompromossloser Regiesseur ist, seine wirklich guten Filme aber eher "Ausrutscher" waren. Mal zwei, drei Filme im Jahr weniger und dann vielleicht einen Film, der mit einer guten Story und guten Darstellern a la "Audition" aufwartet, gewürzt mit der Obszönität und dem schwarzen Humor eines "Visitor Q", der Coolness von "Ichi" und dem düsteren Nihilismus von "Graveyard of honour"? Aber das bleibt wohl Wunschdenken. Na ja, wenn ab und zu mal so ein skurriles Filmerlebnis wie "Gozu" dabei herausspringt, kann man Miike auch seine Direct-to-Video Heuler mit Betonfrisur Riki Takeuchi verzeihen.
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am 25. Juli 2010
Alle anderen einfach nur Finger weg.
Unter normalen Gesichtspunkten fehlt jede Handlung. Nichts wird erklärt oder aufgelöst.
Ansonsten krank, verwirrend und ekelhaft. Wie ein Auto-Unfall wo man nicht weg schauen kann.
Vor allem habe ich die ganze Zeit darauf gewartet, dass doch noch etwas erklärt wird und meine Lebenszeit nicht verschwendet war.
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wenn ihr das Gefühl habt der Film hat euch noch nichts gegeben, und ihr möchtet ihn aus machen, dann macht das einfach.
Dabei schaue ich ansonsten auch gerne brutale oder durchgedrehte Filme. Aber das ist zuviel des Guten.
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am 29. Dezember 2014
ein absolutes Highlight des japanischen yakuza-films. wer filme von terentino oder rodriguez mag ist da genau richtig . ein Roadmovie der extraklasse
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am 6. Februar 2009
Takashi Miike ist nicht nur bekannt als einer der visionärsten Filmeschaffenden unserer Zeit, er ist auch bekannt für einige reichlich eigenartige Filme. GOZU ist solch ein Film und vielleicht sogar einer von Miikes seltsamsten Werken. Dabei sollte man gar nicht erst in der Erwartungshaltung an den Film herantreten, eine typische Yakuza-Geschichte zu erleben. GOZU ist ein filmgewordener Albtraum, bei dem der Wahnsinn aus jeder Szene gekrochen kommt. Natürlich ist GOZU, wie die meisten von Miikes Werken, nichts für zartbesaitete. Gerade die Geburts-Szene ist überaus drastisch anzuschauen. Doch wer sich auf diesen Film einlässt, wird es nicht bereuen. GOZU ist witzig, unterhaltsam, seltsam, steckt voller denkwürdiger Momente und ist vor allem eines: Wahnsinnig!
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am 21. Oktober 2007
Nach diesem Ende weiß ich sonst nicht was ich schreiben sollte.

Abgedreht Leute. ;)
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