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Kundenrezensionen

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am 6. Mai 2011
Das Album - The Masquerade Overture - fiel mir 1996 zufällig beim Stöbern in einem Plattenladen in die Hände, weil sie versehentlich im Fach - Marillion - eingeordnet war. Irgendwie magisch angezogen von Simon Williams Artwork hörte ich die CD erst einmal Probe. Bereits nach dem zweiten Song - Paintbox - war ich begeistert von der "neuen" Musik, die ich hier in Händen hielt, nahm sie gleich darauf aus dem Player heraus, und fragte den Verkäufer, ob es denn von dieser Gruppe noch mehr Alben gäbe. Daraufhin führte er mich zu einem ziemlich versteckten Fach, wo sich auch die Vorgängeralben der Gruppe befanden. Ohne diese anzuhören kaufte ich an diesem Tag neben - The Masquerade Overture auch The Window of Life, The World und die beiden EP's As good as gold und Fallen Dreams and Angels.

Fortan schwebte ich einige Wochen im Siebten Himmer, und freute mich eine so tolle Guppe für mich entdeckt zu haben. Alle Songs, vor allem auf dem Album - The Masquerade Overture - sind absolut hörenswert, und klingen wie aus einem Guss. Die Musik ist durchweg wohlklingend komponiert und konzipeirt. Die melodischen und einschneidenden Gitarrensoli von Nick Barrett erinnern sehr stark an David Gilmour von Pink Floyd und die Keyboardsounds zeigen starke Verwandschaften mit Marillion aus Fish-Zeiten, wobei die Sounds von Pendragon wesentlich tiefer und weiter klingen, und die Soli der einzelnen Songs wesentlich länger sind.

Ein besonderer Leckerbissen erwaret die Musikliebhaber auf der Bonus-CD, die die entält noch den "Hammersong" - Schizo, sowie drei Single- bzw. Alternativ-Versionen der langen Albumsongs - Master Of Illusion, As Good As Gold und The Shadow. Allerdings, weiß ich nicht, ob diese Edition mit der Bonus-CD noch erhältlich ist, und so kann ich mich ein wenig glücklich schätzen, dass ich diesen Schatz bei mir im Schrank stehen habe. Das Album - The Masquerade Overture - ist für alle Musikliebhaber, und vor allem für Pink-Floyd-Fans uneingeschränkt zu empfehlen.
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am 15. August 2005
Eins gleich vorweg: Was Herr Metallaw -steht anscheinend mehr auf Metal- in seiner Rezi schreibt, ist aus meiner Sicht mit Vorsicht zu genießen. Warum? Ganz einfach, weil er so wie es aussieht nicht der richtige Ansprechpartner für diese Art von Musik ist. Um es kurz zu machen: Wer auf Marillion's Album Misplaced Childhood steht (das dürften nicht gerade wenige sein), und so richtig auf Lieder wie Kayleigh oder Heart Of Lothian abfährt, so wie ich, der kommt an dieser Scheibe nicht vorbei. Ja, den genau in diese Richtung geht das Album. Der Song "Paintbox" ist z.B. ein Lied für die Ewigkeit. Auf dem ganzen Album hört man sehr melodiösen und eingängigen Neo-Prog mit vielen tollen Gitarren- und Keyboardmelodien. Einfach Musik zum Träumen. Wer also das oben erwähnte Album von Marillion liebt, kann ganz sicher hier nichts falsch machen, ehrlich!!!!
Übrigens, Sylvan und Riverside sind richtigerweise wirklich klasse Bands, spielen aber ganz klar in eine andere Richtung und können deshalb aus meiner Sicht nicht als Vergleich herangezogen werden.
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am 25. September 2006
The Masquerade Overture

(1996 - Barrett, Gee, Nolan, Smith)

Das Album beginnt mit recht ungewöhnlichen Tönen - nämlich sehr opernhaft. Ein synthetisches Orchester spielt und dann setzt der italienische Chorgesang ein. Ein wunderbar anders gestalteter Einstieg in ein großartiges Album.

Nick Barrett komponiert auch hier gefühlvolle Lieder, die Refrains sind sehr eingängig - Härte gibt es wieder mal nicht - aber die Virtuosität der Musik und Arrangements sind einfach ein Genuß.

Mir gefällt das unverzerrte Gitarrenspiel von Barrett sehr und Clive Nolans Keyboardsolos klingen zwar anders als bei "Arena" sind aber sehr schön geraten.

Refrains zum mitsingen gibt es bei "Good as gold", es klingt sehr fröhlich und frisch und verbreitet eine gute Laune dabei. Progressiver geht es dann bei "Paintbox" zu, das in der Mitte einen größeren, keyboarddominierten Instrumentalteil hat.

Wirklich mißlungen hingegen (genauso wie die anderen Lieder gelungen sind) ist dagegen das sehr kurze "Pursuit of excellence", wo Barretts Gesang einfach übefordert wirkt, auch klingt das ganze Lied recht schräge. Einfach wegprogrammieren und man hat ein wundervolles Album...

"Guardian of my soul" läßt einen auch ganz schnell wieder den vorherigen Horrorpart vergessen, es beginnt diesmal überraschend rockig, dann setzt die eher gefühlvolle Tonart von Barrett ein und es gibt ein ca. 13-minütiges Lied mit vielen Stimmungswechseln und eingestreuten Instrumentalparts, die mal die Gitarre, mal Nolans Keyboard bestreiten.

"The Shadow" ist zumeist eher sinnlich, stellenweise auch leise. Es beginnt allein mit Piano und synthetischen Geigentönen, dazu Barretts weicher Gesang, um dann allmählich leidenschaftlicher zu werden. Es fehlt auch ein schönes Gitarrensolo nicht.

Der Höhepunkt für mich auf diesem Album ist aber "Master of Illusion", es beginnt mit einer sehr netten, schwungvollen Melodie in bekannter Pendragon-Manier, bietet aber über die gesamte Länge auch viel musikalische Abwechslung dabei, so daß bei den knapp 13 Minuten des Liedes immer etwas neues geboten wird. Und am Ende gibt es ein dreiminütiges Gitarrensolo von Barrett, das mir bisher am besten von all seinen Soli gefällt, durchaus leidenschaftlich, nicht so hart und mitreißend wie z.B. bei Arenas "The Visitor" aber mit ebensoviel Gefühl und Hingabe gespielt und einfach ein Genuß.

Bei der Erstauflage des Albums gab es auch eine Bonus-CD mit vier Liedern, die ersten beiden davon Singleversionen von "As good as gold" und "Master of Illusion" - beide sind nicht weiter erwähnenswert, da die langen Versionen auf CD1 ja schon vorhanden sind. Radiotauglich sind beide Singles durchaus, aber die progressiven Elemente bleiben bei der Kürze natürlich auf der Strecke.

Erwähnenswert sind die beiden echten Bonustracks "Schizo" und "The King of the castle", das eine Fortsetzung zu "The Shadow" bildet und dabei ein wunderbarer "Entangled"-Clone geworden ist. Wer das Lied von Genesis kennt und dann den instrumentalen Schlußteil von "The King..." hört, weiß, was ich meine. Das Lied ist zwar keine Kopie, ähnelt aber doch sehr dem Original, es klingt dabei aber natürlich alles andere als schlecht und es gefällt mir sehr.

"The Schizo" ist ein netter Song, erreicht aber nicht ganz die Qualität der anderen Stücke auf dem Album.

Abschließend betrachtet ist "The Masquerade Overture" ein sehr gelungenes Progrock-Album mit netten Melodien, gefühlvollen Arrangements und komplexem Songwriting. Härte bzw. "Power" gibt es bei Pendragon zwar wie bei allen Alben auch hier so gut wie nicht, aber Nick Barrett beherrscht dafür wunderbar die zumeist etwas zarteren, filigraneren und manchmal auch etwas poppigen Klänge. Pendragon sind halt eine Progrockband, die eingängige Refrains durchaus in ihre Musik einfließen lassen. Mir gefällt es - wie schon bei "The Window of life" - sehr gut.
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am 20. Juli 2005
Wenn das meine liebste CD von Pendragon ist, warum gebe ich dann nur 3 Sterne (und habe mit mir gehadert, ob nicht 2 Sterne großzügig genug wären)?
Die Antwort lässt sich recht knapp fassen: Weil sich alle Alben dieser immerhin schon seit 1984 (!) existierenden Band sehr stark nach den frühen Marillion, vornehmlich zu Misplaced Childhood-Zeiten, anhören. Soweit eigentlich auch nicht unbedingt schlimm, sind die frühen Marillion-Alben doch inzwischen fast so etwas wie ein musikalisches Weltkulturerbe. Sich davon ein paar Inspirationen zu holen, ist nicht per se verwerflich. Das Problem, das ich mit Pendragon habe, ist aber, dass ausnahmslos alle mir bekannten Alben dieser Band so klingen, wie die Luft in einem schlecht belüfteten Proberaum einige Stunden, nachdem Fish & Co. dort gejammt haben, riechen dürfte: Die Energie und die Inspiration sind längst weg. Was geblieben ist, ist abgestandener Mief.
Im Klartext: Nick Barrett, Gitarrist, Sänger und Kopf von Pendragon, liebt es, mengenweise Neo-Prog-typische Gitarrenmelodien zu verarbeiten. Was allerdings bei Stücken von Marillion oder IQ bei Neo-Prog-Fans (zu denen ich mich zähle) zu Dauergänsehaut führen kann, will hier einfach nie, auch nach 20 Hördurchgängen, so richtig zünden.
Den Gesang kann man wohlwollend als "neutral" bezeichnen. Anders als z.B. über IQ's Peter Nicholls wird über Mr. Barrett wohl kaum je ein Streit ausbrechen, ob er ein Genie oder einfach grauenhaft ist. Die Gesangsparts bewegen sich (immer!) in dem Bereich, der auch einen Teenager im Stimmbruch technisch nicht überfordern dürfte. Das fördert nicht gerade die Spannung.
Schlimm, und ich meine wirklich, WIRKLICH schlimm, sind die Texte. Wird Marillion schon so manches Mal Kitsch vorgeworfen, so sind sie - zumindest in der Fish-Ära - meines Erachtens stets authentisch geblieben. So ging z.B. das Covermotiv von "Misplaced Childhood", der Junge mit der roten Uniform, ebenso wie der Song "White Feather", recht weit. Unter dem Strich passte dann aber alles so gut ins Gesamtkonzept, dass die Grenze vom (etwas schwülstigen) Drama zum Kitsch nie überschritten wurde. Bei Pendragon wirkt nichts authentisch. Alles macht einen gewollten, aufgesetzten Eindruck, zusammengeklaut aus dem Themenbaukasten von vor allem Marillion, und ohne eigene Emotionen (außer vermutlich der, einen Marillion-Song schreiben zu wollen) umgesetzt. Das ist streckenweise nicht mehr nur langweilig, sondern geradewegs peinlich. Das Artwork ist ganz hübsch (wofür es mindestens einen oder vielleicht auch zwei der drei Sterne gibt), aber detailverliebte Airbrush-Bilder mit Bezug zum Albuminhalt haben wir doch auch schon einmal irgendwo gesehen, oder!?
Die drei Sterne gibt es, weil diese, 1996 veröffentlichte Scheibe von allen mir bekannten Pendragon-Platten die am wenigsten nervige ist. Ich kann nur eindringlich vor dem pseudomelancholischen Nachfolger "Not of this World" (2001) warnen. Der Kitschfaktor dort kann schon beim ersten Hördurchgang Karies verursachen.
Zum festen Lineup von Pendragon gehört übrigens als Keyboarder der seit einigen Jahren auch durch Arena bekannte Clive Nolan. "The Masquerade Overture" wurde von niemand geringerem produziert als Karl Groom, Leadgitarrist von Threshold. Beide konnten dem Album jedoch auch nicht so recht auf die Sprünge helfen, und liefern mit ihren Hauptbands regelmäßig deutlich Hochwertigeres ab.
Wer jetzt noch Lust hat, Pendragon kennen zu lernen, der möge zugreifen; wenn ein Pendragon-Album, dann wenigstens dieses. Allen anderen, die würdige Nachfolger für die alten Marillion suchen, empfehle ich die deutschen Sylvan, die Polen Riverside und Collage (bzw. aktuell mit fast dem selben Lineup als Satellite unterwegs), die Schweden (?) Galleon, die Briten Jadis (inkl. IQ-Mitglieder Martin Orford (k) und John Jowitt (b)) - und natürlich IQ!
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