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Kundenrezensionen

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am 11. Februar 2013
na wer kennt den Song noch von Jürgen von der Lippe? Naja ist ja auch egal, aber der Titel passt ein wenig zum Film welcher um zwei Brüder handelt, die jeweils ihrer Wege gegangen sind und sich nach einer mehr oder wenigen unglücklichen Lage in der der gute alte Dino nachher steckt wieder finden. Ich will nicht spoilern, aber die Geschichte hat schon einige amüsante Wendungen die mich etwas zum Schmunzeln brachte, besonders mit dem Henker und der Bank ;).

Die anschliessende Verfolgungsjagd hat es wirklich in sich. Man hätte die Sache natürlich noch etwas spannender gestalten können. Denn wenn ich zum Beispiel an Butch Cassidy und Sundance Kid denke, dort hatte man das Gefühl die kommen gar nicht mehr zur Ruhe die beiden, als diese vom Sheriff und Gefolge verfolgt werden. Dennoch ist die Banditenhatz sehr spannend inszeniert und natürlich wird mit dem Blei nicht gespart wenn es um die eigene Haut geht ;). Das Ende ist doch recht dramatisch und zeigt ein wenig Zynismus ohne den "alles wird gut Tenor", der in früheren Jahren vom US Western ständig gepuscht wurde...

Die Blu-ray fand ich ordentlich restauriert vor, zwar dringt an einigen Stellen arges Filmkorn hervor. Aber bei jenen Klassikern aus dieser Zeit, die eine Restaurierung erfahren haben, war dies nie ganz zu vermeiden anscheinend. Man mag sich über den gelungenen Restaurierungsgrad also streiten, mir hingegen hat es sehr gefallen und ich hoffe das noch weitere Klassiger diesen liebevollen Umgang erfahren auf die Diskgenerationen der Zukunft.

Die Blu-ray wurde sehr liebevoll gestaltet mit Pappschuber und mehrseitigem farbigen Beiheft, welches etwas zu dem Western erzählt und seiner Zeit. Dazu kommt ein Wendecover und eine schön bedruckte Blu-ray, welche das Packet von aussen abrunden. BANDOLERO gehört zu den Western, die Rückblickend das Genre groß gemacht haben. Zwar erzählt die Story nichts neues mehr, aber es kann auch als Hommage an die Tage gesehen werden. Denn auch wenn man vielerorts behauptet das die Amerikaner keine Kultur hätten, so muss man an dieser Stelle wiedersprechen. Denn gerade dieses "Cowboy" Image welches vielleicht auch nicht immer korrekt im Hollywood Milieu dargestellt wird, ist dennoch etwas was sich aus dieser Kultur heraus in der kurzen Zeit entwickelt hat und auf alles weitere seinen Einfluss nahm in der Geschichte.
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TOP 1000 REZENSENTam 20. November 2015
Nachdem das Western Genre in den 50er Jahren und auch noch zu Beginn der 60er Jahre in seiner Blüte stand, begann der Stern zum Ende der 60er Jahre langsam aber stetig zu sinken. Die großen Stars des Genre, allen voran John Wayne und James Stewart waren bereits in die Jahre gekommen, während aus Europa neue Trends den Western stark beeinflussten. Neben den deutschen Karl May Filmen, oder auch den sogenannten Euro-Western hat der harte und dreckige Stil des Italo-Western angefangen den Western zu verändern. Doch auch in Hollywood hat mit Sam Peckinpah, ein Regisseur, der auch als der Bastard von John Ford bezeichnet wurde, erfolgreich begonnen, das Genre grundlegend zu erneuern.

Wie Regisseur Dominik Graf, mit seinem hervorragenden Begleittext im beigelegten Booklet, darlegt, etablierte sich um Regisseur Andrew V. McLaglan eine Gruppe altvertrauter Veteranen, welche John Ford nahestanden, die zwar einerseits dem traditionellen Western verbunden blieben, andererseits aber auch behutsam Einflüsse des Italo-Western einfließen ließen. Ein solches Werk stellt der grandiose Western „Bandolero“ dar, der sowohl vor der Kamera, als auch im Stab mit bekannten Namen gespickt ist. Joe Hembus hat in seinem Standard Werk „Western Lexikon“ dem Streifen zwar einen Stern verliehen, schreibt aber gleichzeitig: “Aus der Abteilung ‚Letzte Auftritte der müden Helden’, mit viel Geschwätz und Anleihen beim Italo-Western.“ (ebenda, Wilhelm Heyne Verlag, München, 1978, Seite 47). Die Aussage hat zwar einen wahren Kern, dennoch halte ich diese für falsch und überzogen, wie ich nachfolgend darlegen werde. Ich habe bei den Namen der Filmbeteiligten bewusst darauf gemerkt, an welchen Filmen diese jeweils mitgewirkt haben, und so fällt wohl jedem auf, wie stark die Verknüpfungen zwischen den Beteiligten waren.

Basierend auf einer Story von Stanley L. Hough, der meist als Assistant Director u.a. für „Drei Rivalen“ (1955), oder auch „Land der tausend Abenteuer“ (1960) tätig war, der aber ebenfalls die Vorlage für „Die Unbesiegten“ (1969) schrieb, hat James Lee Barrett (Der Mann vom großen Fluß, 1965; Die Unbesiegten, 1969; Ein ausgekochtes Schlitzohr, 1977) das Drehbuch verfasst, welches von Andrew V. McLaglan (Der Mann vom großen Fluß, 1965; Die Unbesiegten, 1969; Die Wildgänse kommen, 1978) mit einem Budget von ca. 4,5 Mio. USD inszeniert wurde.

Im Mittelpunkt stehen die beiden sehr unterschiedlichen Brüder Mace (James Stewart) und Dee (Dean Martin) Bishop, die beide während des Bürgerkrieges verschiedene Wege eingeschlagen haben. Während der ältere und reifere Mace auf den Seiten der Südstaaten gekämpft hat, hat sich sein Bruder der verbrecherischen Horde von Quantrill angeschlossen, und wurde zum gesuchten Verbrecher. Als Dee mit seiner Band eine Bank im texanischen Val Verde überfällt, geht dieser Überfall entsetzlich schief. Nachdem man den Mann (Jock Mahoney, in einer Cameo Rolle) von Maria Stoner (Raquel Welch) erschossen hat, wird die Bande vor der Bank vom Sheriff July Johnson (George Kennedy) und seinem Deputy Roscoe Bookbinder (Andrew Pine) verhaftet, und vom Gericht zum Tod durch Erhängen verurteilt. Durch Zufall erfährt Mace Bishop davon, und durch einen Trick gelingt es ihm nicht nur die Bande zu befreien, sondern überfällt sogar noch die Bank in der fast menschenleeren Stadt (nahezu alle Männer verfolgen bereits die flüchtende Bande), bevor er seinem Bruder folgt. Dieser bringt auf der Flucht nach Mexiko auch noch Maria in seine Gewalt, woraufhin der Sheriff auch noch persönliche Gründe für seine Verfolgung hat, da er seit langem in Maria verliebt ist. Doch auf der Flucht nach Sarita, einem winzigen Nest weit hinter der mexikanischen Grenze müssen beide Gruppen noch das Gebiet der Bandolero durchqueren, mexikanische Banditen, die eine tödliche Abneigung gegen alle Gringos haben. Doch nicht zur die äußeren Gefahren setzen der Bande zu, sondern auch die Schönheit Marias, die keinem der Männer ist entgangen...

(Der folgende Absatz enthält einige Spoiler)

Wenn man sich die Geschichte genauer anschaut, merkt man, daß Hough, Barrett und McLaglan verschiedene Ideen und Elemente anderen großen Klassikern entnommen haben. So haben wir zuerst die Idee mit den beiden Brüdern, die in einer anderen Konstellation bereits bei dem Klassiker „Die vier Söhne der Katie Elder“ ebenfalls mit Dean Martin und George Kennedy zu finden ist, und auch hier gar vortrefflich funktioniert. Auch Jimmy Stewart scheint seine Rolle aus „Der Mann vom großen Fluß“, ebenfalls von McLaglan inszeniert, in einer modifizierten Weise fortzuführen. Die Flucht nach Sarita, welche sich letztendlich als Geisterstadt entpuppt, scheint seine Wurzeln in dem legendären Western Klassiker „Der Mann aus dem Westen“ (1958) zu haben, als Lee J. Cobb als Dock Tobin so lange von dem Banküberfall auf Lassoo träumt, die sich bei der Ausführung aber nun ebenfalls als Geisterstadt entpuppt. Der Traum von Mace zusammen mit seinem Bruder auszusteigen, und in Montana neu anzufangen findet sich in unzähligen Werken wieder. Jedoch ist dieser Neuanfang den Bishops ebenso wenig gestattet, wie Butch Cassidy und Sundance Kid, denen George Roy Hill in seinem legendären Western Klassiker ein unvergessliches Ende bereitet hat. Hier setzt McLaglan auf einen eher konventionellen, aber harten Shoot out am Ende, der zwar an den Italo-Western erinnert, aber den beiden Brüdern ein Ende bereitet, das sowohl dem traditionellen Western nahesteht, aber auch die Legenden dieser beiden Western Ikonen würdevoll darstellt.

Neben der gelungenen Inszenierung von McLaglan fallen auch die tollen Aufnahmen von Kameramann William H. Clothier auf, der bei vielen legendären Klassikern wie beispielweise „Bis zum letzten Mann“ (1948), „Alamo“ (1960), oder ebenfalls „Die Unbesiegten“ (1969) für die Kamera verantwortlich war. Für die Musik wurde kein geringerer als Jerry Goldsmith verpflichtet, einer der ganz großen Namen in diesem Business. Goldsmith erhielt einen Oscar 1977 für „Das Omen“ und war 17 mal für den Oscar nominiert (u.a. Planet der Affen, 1968; Chinatown, 1974). Neben den Legenden James Stewart (Mr. Smith geht nach Washington, 1939; Ist das Leben nicht schön, 1946; Der Mann vom großen Fluß, 1965), Dean Matin (Wo Männer noch Männer sind, 1956; Rio Bravo, 1959; Die vier Söhne der Katie Elder, 1965), George Kennedy (Die vier Söhne der Katie Elder, 1965; Das dreckige Dutzend, 1967; Im Auftrag des Drachen, 1975) zeigt Raquel Welch (Eine Million Jahre vor unserer Zeit, 1966; 100 Gewehre, 1969; In einem Sattel mit dem Tod, 1971) in ihrem ersten Western eine großartige Leistung. In den Nebenrollen tauchen viele Grenre bekannte Namen auf wie Harry Carey Jr. (Spuren im Sand, 1948; Der schwarze Falke, 1956; Der Mann vom großen Fluß, 1965), Will Geer (Der gebrochene Pfeil, 1950; Jeremiah Johnson, 1972; Die Walons, TV-Serie 1972 – 1978), Andrew Pine (Die Teufelsbrigade, 1968; Chisum, 1970), Denver Pyle (Die letzten der zweiten Schwadron, 1958; Alamo, 1960; Der Mann vom großen Fluß, 1965) und Sean McClory (Formicula, 1954; Das Fort der mutigen Frauen, 1957; Cheyenne, 1964).
Dieser großartige Western wurde durch Explosive Media auf einer würdigen Blu-Ray veröffentlicht. Das Bild ist jederzeit klar und sauber. An der einen oder anderen Stelle ist Filmkorn zu erkennen, aber dies ist zu keinem Zeitpunkt störend und mindert das Sehvergnügen in keinster Weise. Das Bildformat ist im ursprünglichen Format 2,35:1. Als Sprach Optionen gibt es Deutsch und Englisch jeweils im Tonformat PCM, was jederzeit gut und klar verständlich ist. Untertitel gibt es in Deutsch. Auf der Blu-Ray gibt es einige nette Extras wie eine kurze Featurette aus dem Entstehungsjahr 1968 mit James Stewart, George Kennedy und Raquel Welch, Western Trailer- Reel, Diverse Trailer zum Film sowie eine Galerie mit seltener Artworks. Ein ganz besonderes Highlight ist für mich das schon erwähnte Booklet mit dem Begleittext von Dominik Graf, das noch einmal aus der Sicht eines Filmschaffenden absolut erwähnenswertes erzählt. Aus meiner Sicht hat sich das Upgrade von der DVD zur Blu-Ray absolut gelohnt, weshalb ich hier nur fünf Sterne vergeben mag.
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am 30. April 2017
Der Film ist Kult und sehr schön
Das ist ein Film für die ganze Familie
Den Film kann mann immer wider Anschauen
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am 4. Dezember 2012
Heute habe ich endlich diesen Film auf Blu Ray bekommen. Ein Spitzenwestern, der in allen Bereichen überzeugt.

Eine Bande von Outlaws trifft in Mexiko auf skrupellose mexikanische Banditen. James Stewart, Dean Martin und Raquel Welch in einem actionreichen Western von Andrew V. Mc Laglen.

Zum Inhalt: Val Verde 1867: Durch eine List gelingt es dem Revolverhelden Mace Bishop (James Stewart "Das war der Wilde Westen") seinen Bruder Dee (Dean Martin "Airport") und dessen Bande vor dem Galgen zu retten. Die Bande flüchtet, mit der attraktiven Mrs. Stoner (Raquel Welch "Die phantastische Reise") als Geisel, nach Mexiko. Gefolgt von Sheriff Johnson (George Kennedy "Airport-Reihe") und seinen Männern. In den mexikanischen Schluchten bahnt sich das nächste Unheil an: Eine Bande mexikanischer Banditen, Bandoleros, hat die Fährte der Fremden bereits aufgenommen und beginnt, Johnsons Männer auf brutale Art zu dezimieren. Für die Bishop-Bande wird es gefährlich, denn jetzt haben sie gegen zwei Todfeine zu kämpfen...

"Bandolero" ist für mich einer der besten Western, die in den späten 1960er Jahren gedreht wurden. Regisseur Andrew V. Mc Laglen hat hier mit den Stars James Stewart, Dean Martin, Raquel Welch und George Kennedy in den Hauptrollen einen actionreichen, dramatischen, spannenden Western inszeniert. Die Atmosphäre, die Schauplätze, die schauspielerischen Leistungen und die Action überzeugen in allen Bereichen. Einfach toll!!

Zur Blu Ray: Die Blu Ray präsentiert den Film im Format 2.35:1 und "Digital Remastered" lässt auf eine schöne Bildqualtiät schließen. Und so ist es auch: Von Anfang wird ein sehr schönes und scharfes Bild geboten. Und die Schärfe hält sich den ganzen Film über auf einem guten Niveau. Die Farbgebung präsentiert sich jederzeit sehr natürlich. Gesichter der Schauspieler und andere Konturen werden immer wieder sehr klar und scharf gezeigt. In Panorama-Aufnahmen wird eine gute Detailzeichnung geboten. Leichtes Filmrauschen ist nur in dunklen Szenen am Anfang auszumachen und Filmkorn ist ständig leicht - in Tageslichtaufnahmen - und etwas mehr in dunklen Szenen präsent, stört aber den Filmgenuß nicht weiter. Kontrast und Schwarzwert sind ebenfalls gut. Also ich bin mit der Bildqualität zufrieden und ein Upgrade von DVD und Blu Ray lohnt sich.

Die Tonformate sind Deutsch und Englisch in PCM Stereo und klingen sehr gut (habe zeitweise herumgeschaltet).

In der Blu Ray Hülle gibt es ein 12seitiges Booklet mit Szenenbildern aus dem Film und einen Bericht über den Film und über den Regisseur Andrew V. MC Laglen.

Als Bonusmaterial gibt es den deutschen und englischen Filmtrailer und historische Interviews (von 1968) mit James Stewart, George Kennedy, und Raquel Welch, gemischt mit einem kleinen Einblick in die Dreharbeiten des Filmes, weiters Western Trailer mit James Stewart und Dean Martin - bei beiden eine Auswahl der jeweils gedrehten Western - und eine Bildergalerie.

Was den FSK-Flatschen betrifft: Es gibt ein Wendecover.

Von mir eine klare Kaufempfehlung.
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am 28. März 2014
Auch ein Western, den ich nicht kannte (und davon gibt es viele) und der mir gut zwei Stunden toller Unterhaltung bot. Mit schönen feinem Bild, das auch bei Panoramaaufnahmen seine Trümpfe ausspielt. Jimmy Stewart und Dean Martin sind die Hauptdarsteller dieses Western, der wirklich ohne Ausnahme zu empfehlen ist.
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am 4. April 2015
What can I add? The blu-ray quality of this movie is outstanding! I was very glad to have purchased a copy of this movie.
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am 25. Februar 2013
Diese Bluray kann gemessen am Alter des Films als gut angesehen werden. Gegenüber der DVD ist eine deutliche Bildverbesserung zu sehen.
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am 29. Januar 2013
Ein Staraufgebot in einen US-Western der durchaus an Italowestern erinnert. In den ersten 45 Minuten passiert ziemlich viel, dann wird es etwas ruhiger bis zum Showdown mit mexikanischen Bandoleros. Die Hollywood Altstars James Stewart und Dean Martin spielen Banditen-Brüder und einer muss dem anderen gleich mal vor dem Galgen retten. Raquel Welch spielt eine Witwe die von der Bande gekidnappt wird und 70er Jahre Katastrophenfilm Dauerdarsteller George Kennedy darf den guten Sheriff mimen der die Verfolgung aufnimmt. Unterhaltung bieten auch der stimmige Soundtrack von Jerry Goldsmith und die wunderbare Kameraarbeit von William H. Clothier.

Die Veröffentlichung von Explosive finde ich sehr gut. Gut gefallen hat mir bei den Extras der Western Trailer-Reel von Dean Martin, James Stewart und Raquel Welch. Vor allem bei James Stewart und Dean Martin gibt es zahlreiche Trailer. Sehr nett zu Lesen auch das Booklet mit dem Text von Dominik Graf. Bild und Ton gefallen ebenfalls.
Eine Veröffentlichung die Fans des Genres mögen werden.
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TOP 1000 REZENSENTam 9. Oktober 2016
Westernregisseur Andrew V. McLaglen drehte fünf Filme mit John Wayne und vier mit James Stewart - einer davon ist der 1968 entstande "Bandolero", der sich auch durch den Italo Western inspirieren lässt und auf dem Höhepunkt einer Verbrecherjagd die amerikanische Grenze überquert und ins wilde Mexiko führt.

"Bandolero" ist auch ein Film über die zwei ungleichen Brüder Dee (Dean Martin) und Mace Bishop (James Stewart). Dabei darf James Stewart vorübergehend als falscher Henker auftreten. Beide Brüder sind Banditen geworden, Mace war im Bürgerkrieg auf der Seite der Nordstaatler, während Dee für den Süden kämpfte. Allerdings an der Seite des berüchtigten Partisanenführer William Quantrill. In der texanischen Stadt Val Verde will Dee mit seinen Kumpanen (Will Geer, Clint Ritchie, Denver Pyle und Tom Heaton) die Bank ausrauben. Dabei kommt es aber unerwartet zu einer Schießerei. Der Mann von Maria Stoner (Raquel Welch) kommt dabei zu Tode. Die Gangster können von Sheriff July Johnson (George Kennedy) und vom Deputy Roscoe Bookbinder (Andrew Prine) gefasst werden. Da die Anklage nun "Mord"heißt, ist aus der Gefängniszelle der Todestrakt geworden. Ein Henker von auswärts wird erwartet und soll die Schurken aufhängen. Zufällig trifft Mace Bishop auf diesen Henker und erfährt so, dass sein Bruder gehängt werden soll. Er bringt den Henker um die Ecke und gibt sich als der Vollstrecker aus. Keiner ahnt, dass die Gefangenen befreit werden sollen. Das Unternehmen gelingt und während die Bürgerwehr die flüchtitge Bande jagt, hat Mace noch Zeit die Bank alleine auszurauben. Dee nimmt Maria Stoner als Geisel und beide verlieben sich spontan, obwohl auch der Sheriff ein Auge auf die schöne Maria geworfen hat. Die Banditen überqueren die Grenze von Mexiko, ebenso die Bürgerwehr und damit haben sie einen neuen Feind. Das Gebiet wird von den Bandoleros beherrscht, die alle Gringos töten, die sie rfinden können. Im finalen Showdown auf mexikanischen Boden gibts ne Menge Leichen...

"Bandolero" kam nicht sehr gut bei der Kritik weg, dennoch hat der Film sehr gute Szenen zu bieten. Und natürlich auch eine hochkarätige Besetzung mit den alten Herren James Stewart und Dean Martin. Für das neue Kinopublikum verpflichtete man die attraktive Raquel Welch, die damals als eine der schönsten Filmstars galt und George Kennedy, der gerade in den 60s durch viele überzeugende Nebenrollen bekannt wurde. Für seine Rolle in "Der Unbeugsame" bekam Kennedy sogar einen Oscar zugesprochen. Dabei sind natürlich die Helden der Geschichte fragwürdige Banditen, aber sie werden von McLaglen sehr sympathisch inszeniert, was der Geschichte vielleicht etwas Kraft nimmt.
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am 3. April 2005
Handlung (ohne zu viel zu verraten):
Eine Bande von Outlaws sitzt im Jail und wartet auf ihre Hinrichtung. Erst im letzten Moment werden sie vom Bruder (James Steward) des Anführers (Dean Martin) auf eine wirklich originelle Weise befreit und flüchten über die mexikanische Grenze; nehmen dabei auch noch eine Geisel (Raquel Welch) mit. Das wiederum führt dazu, dass sich ein Aufgebot von - vorerst - zu allem entschlossenen Bürgern an die Verfolgung macht. In Mexiko dann bekommen es beide Gruppen mit einer Horde ultrabrutaler ortsansässiger Banditen zu tun. In einer kleinen Geisterstadt kommt es zum Showdown.
State:
Als großer Westernliebhaber (dies ist meine 21te Rezension zum Thema) fehlen mir zurzeit nur noch 3 Unbedingthabenwollfilme des Genres in unserer inzwischen mehr als 2000 DVDs umfassenden Sammlung. Neben "The Wild Bunch" von Sam Peckinpah in der Langfassung und "Yukon" (spielt zwar im Norden, sehe es aber trotzdem als Western) mit Lee Marvin und Charles Bronson in den Hauptrollen, betrifft das bislang halt auch "Bandolero".
Der Film startete am 16.08.1968 in den Kinos, stammt also aus einer Periode, in denen die "Helden" etwas vielschichtiger sein durften, sprich - durchaus auch mal ihre schlechten und schwachen Seiten zeigten und manchmal sogar - ein Happy End verschmähend - "in die ewigen Jagdgründe eingingen".
Was macht "Bandolero" zu einem meiner (vielen) Lieblingswestern?
--- Da wäre erst einmal der insgesamt stimmige, teils mit deftigen Überraschungen garnierte, - wenn auch insgesamt etwas zu gradlinige - Plot. Allein schon der Anfang bis zur Gefangenenbefreiung macht den Streifen sehenswert.
--- Die Hauptdarsteller: James Stewart spielt wieder einmal mit ausgesprochen köstlichen trockenem Humor einen linkischen aber durchaus zupackenden Charakter, Raquel Welch sieht nicht nur wirklich gut aus, sondern beweist auch das sie durchaus schauspielern kann, Dean Martin (in seiner m. E. besten Rolle) ist nicht nur Sonnyboy und Frauenschwarm, sondern kann auch glaubhaft den Bad Guy vermitteln.
--- Auch die Nebenrollen sind durch die Bank gut und stimmig besetzt: Harry Carey jr., George Kennedy, Will Geer sind noch die bekanntesten Namen, die Gesichter aller Bandenmitglieder und der Anführer des Aufgebotes sind dem geneigten Filmfan älteren Datums aber alle bekannt.
--- Die vielschichtige Charakterdarstellung innerhalb der Outlawbande
--- Ähnlich wie in "The Wild Bunch" gibt es eine Running Gag Situation indem zwei der Nebendarsteller sich ständig in den Haaren haben (Geldgier, mangelnde, bzw. nicht vorhandene Sozialkompetenz, Vater/Sohn Konflikte auf unterstem Niveau)).
--- Jede Menge gut choreographierter - wenn auch nicht sonderlich realistischer - Ballereien.

Die DVD:
Ist zum Zeitpunkt der Einsendung dieser Rezension noch nicht erschienen.
Wenn Fox allerdings seine Standards bei der Veröffentlichung älteren Filmmaterials hält, dürfte(n)
--- der Film ungekürzt sein (106 Min)
--- das Original Bildformat (hier: 2.35:1) beibehalten werden
--- der O-Ton auf der Scheibe enthalten sein.
--- dem O-Ton deutsche Untertitel zuschaltbar sein
--- Ton und Bildqualität lediglich altersbedingte Mängel aufweisen
Beispiele: Der Flug des Phönix (1965), Butch Cassidy and Sundance Kid (1969)
Fazit:
Zu empfehlen für alle
--- Fans der 3 Hauptdarsteller
--- Nostalgiker
--- Westernliebhaber
--- Actionliebhaber (sofern sie auf Tricktechnik verzichten können)
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