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Kundenrezensionen

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am 30. August 2004
Dieser Film wird meiner Ansicht nach zu Unrecht oft mit American Pie verglichen. Ausser dass der Film an der High School spielt und die Probleme aufwachsender Teenager behandelt, konnte ich wenig Gemeinsamkeiten entdecken. Vor allem, der Grundton ist bei weitem ernster. Matthew, Teil einer Dreiergruppe von Nerds, ist eigentlich ein echt netter Typ, der sich um seine Mitmenschen kuemmert (so schafft er es im Alleingang, 25000 Dollar fuer das Stipendium eines begabten Studenten aus Kambodia zu sammeln) aber mit den Maedchen (oder seinen Kommilitonen im allgemeinen) klappt es nicht so recht. Bis eines Tages Danielle (zugegeben ein echter Hingucker) im Nachbarhaus einzieht und seine gesammelten Hormone in den roten Bereich schiessen laesst. Die beiden verlieben sich, bis Matthew ueber einen Freund herausfindet, dass Danielle bisher in der Pornobranche gearbeitet hat. Er begeht den Fehler, das ausnutzen zu wollen um sie ins Bett zu kriegen und das geht natuerlich nicht gut und Danielle verlaesst ihn veraergert und enttaeuscht. Matthew will jedoch nicht aufgeben, und beschliesst, um seine Liebe zu kaempfen. Dieses Vorhaben wird dadurch verkompliziert, dass Danielles alter Produzent (eine seeehr unangenehme Person) auftaucht, und sie ueberzeugen will, wieder fuer ihn zu arbeiten. Da steht ein Freund natuerlich im Weg und so ist dem Mann kein Trick zu mies, um Matthew auszubooten. Die Story ist im Prinzip nichts, was man nicht schon ein paar mal gesehen haette, aber dadurch, dass Matthew's Probleme im Laufe des Films immer gravierender werden und wie dann zum Schluss doch alles zu einem guten Ende kommt, bleibt die Handlung trotzdem interessant. Die Gags sind nie wirklich ueberzogen und auch die schauspielerische Leistung der jungen Akteure ist (im Gegensatz zu American Pie) durchaus sehenswert.
Insgesamt eine wirklich sehenswerte Komoedie mit ernstem Hintergrund (und in der ungeschnittenen Fassung auch einigen recht deftigen Szenen) ueber Liebe, Freundschaft und den Willen nicht aufzugeben, die gut unterhaelt, ohne staendig ins Laecherliche abtauchen zu muessen.
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am 25. August 2010
"The girl next door" gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Und das aus einem einfachen Grund: ich mag zwar derben Humor und anzügliche Witze, aber mit dem streckenweise schon hirnzellentötenden Schwachsinn und der penetranten Herumreiterei auf Zoten weit, weit unterhalb der Gürtellinie, wie sie Filme à la "American Pie" an den Tag legen (streng nach dem Motto: wird schon irgendwie lustig sein, wenn nackte Brüste und sabbernde Nerds drin vorkommen) kann ich bis heute absolut nichts anfangen. "The girl next door" ist da eine erfrischende und erstaunlich gut gemachte Abwechslung.

Der eher etwas schüchterne und in Schule und im Privaten grundsolide Matthew Kidman (toll gespielt von Emile Hirsch) führt ein ebenso beschauliches wie langweiliges Leben. Während die "coolen" Kids um ihn herum den bevorstehenden Abschluß feiern, mit den weiblichen Schönheiten herummachen und zu rauschenden Partys am Strand aufbrechen, bleibt er immer brav und anständig zurück. Dennoch wäre er irgendwie gerne mit dabei. Der Mut, diesen Schritt zu gehen, fehlt ihm jedoch. Sein größtes Ziel im Leben ist augenscheinlich nur, bei einem bevorstehenden Schulwettbewerb ein Stipendium zu gewinnen, was er mit einer Rede zum Thema "Moralische Charakterstärke" erreichen will.

Alles ändert sich in jenem Moment, als urplötzlich die wunderschöne und erotische Nachbarin Danielle (gigantisch gut und super sexy: Elisha Cuthbert) auftaucht. Schon bei ihrem ersten Anblick vergißt Matthew alles um sich herum und läuft geradewegs in die elterlichen Mülltonnen hinein. Kurz danach erspäht er von seinem Zimmerfenster aus auch noch, wie sie sich in ihrem Schlafzimmer auszieht, womit es endgültig um ihn geschehen ist. Doch Danielle bemerkt den jungen "Spanner" und marschiert geradewegs zu seinen Eltern, die ihn auch prompt zu sich rufen. Was zu Matthews großem Erstaunen folgt ist aber keine Standpauke, sondern Vater und Mutter bitten ihn lediglich darum, die neue Nachbarin etwas herumzuführen, da sie ja neu in der Gegend ist. Danielle hat ihn nicht "verpetzt". Dafür verlangt sie aber eine kleine Gegenleistung: Matthew soll sich mitten auf der nächtlichen Straße, direkt vor ihrem Auto (und vor ihr), nackt ausziehen - als fairer Ausgleich. Matthew ist das sichtlich peinlich, aber dennoch rafft er sich auf und tut es. In den folgenden Tagen sucht ihn Danielle immer wieder auf und überredet ihn zu immer weiteren kleinen Mutspielen und verrückten Aktionen, die er mehr und mehr zu genießen beginnt. Und er verliebt sich in sie.

Ein erster großer Bruch folgt, als Matthews chronisch pornofilmversessener Freund Eli (göttlich ferkelhaft gespielt von Chris Marquette) ihm offenbart, daß Danielle ein Pornostar ist und ihm ein entsprechendes Video zeigt. Von da an erwarten alle, daß er mit Danielle Sex hat. Doch ein mehr schlecht als recht gemachter, krampfhaft cooler Annäherungsversuch in einem Motel scheitert kläglich. Und dann taucht plötzlich noch Danielles früherer Erotikproduzent Kelly auf (phantastisch böse und cool: Timothy Olyphant), ein ebenso magisch vereinnahmender wie diabolisch gerissener Profi, der selbst Matthews Klassenkameradinnen problemlos um den Finger wickelt und zu "Photoshootings" überredet. Er will, daß Danielle wieder für ihn arbeitet. Und die willigt auch ein. Matthew ist am Boden zerstört.

Auf einer Erotikconvention, zu der er mit Eli und seinem zweiten Freund Klitz reist, will Matthew einen letzten Versuch wagen, Danielle doch noch zu überreden. Was zunächst scheitert, stellt sich im Nachhinein als Erfolg heraus: Danielle willigt ein und will die Branche endgültig verlassen.

Dann jedoch folgt der zweite Rückschlag: Kelly holt Matthew stinksauer ab und erklärt ihm, daß er Danielle nur dann gehen läßt, wenn Matthew ihm dafür etwas besorgt. Der Pornoproduzent Hugo Posh besitzt eine Trophäe, die er unbedingt haben will, und Matthew soll in sein Haus einbrechen und sie ihm holen. Notgedrungen willigt jener ein und entgeht nur knapp einer Festnahme, denn Kelly hat den Einbruch als Falle ausgelegt und das Interesse an der Trophäe nur vorgetäuscht, um sich an Matthew zu rächen. Hinzu kommt, daß er Matthew vorher Ecstasypillen gegeben hat (unter dem Vorwand, es sei Aspirin), worauf dieser völlig "benebelt" auf der Wettbewerbsfeier für das ersehnte Stipendiat erscheint und seine Rede zur "Moralischen Integrität" total in den Sand setzt.

Und damit noch nicht genug: Kelly hat auch noch das von Matthew verwaltete Konto geplündert, auf dem er und seine Schule Geld für den hochbegabten kambodschanischen Austauschschüler Samnang gesammelt hatten. Damit ist der Junge endgültig am Boden zerstört.

Doch Danielle hat eine Idee. Zusammen mit ihren ehemaligen Filmkolleginnen "April" und "Ferrari" und unter Zuhilfenahme von Matthews Freunden Eli und Klitz drehen sie beim Schulabschlußball einen vermeintlichen Pornofilm, der sich im Nachhinein als moderner, sexy Aufklärungsfilm für Jugendliche herausstellt. Mit dem Verkauf wollen sie das gestohlene Geld wieder reinholen. Wieder erscheint Kelly auf der Bildfläche und versucht Matthew zu erpressen, ihn am Gewinn zu beteiligen, doch diesmal sitzt jener am längeren Hebel und Kelly muß sich geschlagen geben und von dannen ziehen.

Am Ende finden - natürlich - Matthew und Danielle zusammen, Matthew verdient mit dem Video viel Geld und kann sich selbst ein Stipendium finanzieren, Eli wird Regisseur, Klitz kommt durch sein im Aufklärungsvideo gezeigtes enorm großes "bestes Stück" zu Ruhm und Ehre, und Samnang darf in die Vereinigten Staaten kommen.

Soviel also mal zur Handlung.

Was diesen Film nun so besonders macht, sind zum einen die hervorragend ausgesuchten Schauspieler. Emile Hirsch mimt sowohl den Nerd als auch den lockeren Typen herrlich sympathisch, und die Zeit zwischen diesen beiden Phasen birgt einen Lacher nach dem anderen - so zum Beispiel die schon erwähnte Stipendiatsfeier, auf der er herumlallt, mit glasigem Blick gestreifte Krawatten anstarrt oder Liebesbekundungen an seinen Rektor verteilt. Elisha Cuthbert wiederum tritt gleichzeitig so wunderschön und sexy, so geheimnisvoll und cool wie auch sympathisch und liebenswert auf, daß man als Zuschauer gar keine andere Wahl hat als sich - genau wie Matt - in sie zu verlieben. Man kauft ihr den Pornostar ebenso ab wie das nette Mädchen. Das ist eine Gratwanderung, die nur sehr wenige Filme hinbekommen, und dieser ist einer davon. Timothy Olyphant ist der Dritte in der Reihe. Mit wuscheliger Frisur, coolem, eindringlichem Blick, bissigen Sprüchen und Lederjacke verkörpert er den einerseits sympathischen Draufgänger, andererseits den skrupellosen, egomanischen Oberfiesling einfach phantastisch gut. Auch alle anderen Rollen - einschließlich Matts Freunden - sind einfach durchgehend toll besetzt.

Punkt zwei ist die wahre Kannonade an lustigen Szenen und Sprüchen, Situationen und Ereignissen. Die Witze sitzen einfach alle, wirken nie holperig oder verkrampft und driften erfrischenderweise nie in das zotig-dümmliche Niveau anderer Teeniefilme ab.

Punkt drei ist die stets prickelnde aber niemals ins Banale oder Geschmacklose abdriftende Erotik im Film, die perfekt mit dem Witz verknüpft ist. Wenn Eli und Klitz gerade vor einem Pornofilm sitzen, es an der Tür klingelt und die völlig durchnäßte Danielle davorsteht, mit schmachtendem Blick, um zu sagen: "I'm all wet. Can I come in?", dann kann man bei den total perplexen Gesichtern der beiden Freunde einfach nur loslachen - und sie um diesen Moment beneiden. Ebenso wie der "Pornodreh" am Abschlußball: alte Teenie-Phantasien kommen da hoch und lassen einen wohlig erregt schmunzeln.

Punkt vier ist die sympathische Geschichte: Matthew bei seiner "Wandlung" vom reservierten, braven Nerd zum charmanten Draufgänger mitzuverfolgen ist einfach schön. Am Ende gönnt man ihm - und allen anderen - den Erfolg, denn man hat den Eindruck, daß sie sich diesen wirklich verdient haben.

Einziger Minuspunkt ist die etwas seltsam wirkende amerikanische Prüderie, die dann doch an ein paar wenigen Stellen hervordringt. Warum, fragt man sich beispielsweise als europäischer Zuschauer, muß denn Danielle unbedingt aus der Pornobranche "gerettet" werden? Das sind moralische Unsinnigkeiten, über die man aber dank der ganzen anderen Pluspunkte gerne hinwegsieht.

Alles in allem also eine der besten und sympathischsten Teeniekomödien, die es zur Zeit gibt. Ein echtes Goldstück im DVD-Regal.

Volle und verdiente 5 Sterne!
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am 27. Dezember 2011
Der Film bekommt wirklich nicht umsonst (überwiegend) so gute Rezensionen.
Ich bin auch aus der Fraktion "5 Sterne" und deshalb möchte ich nur wenig zum Film erzählen sondern mehr auf die Unterschiede zur DVD eingehen, die ich ebenfalls besitze.

Zum Film:
Eine Liebesgeschichte der "etwas anderen Art"...
Ein Junge verliebt sich in das Mädchen von "nebenan", die sich zufällig noch als Pornostar entpuppt.
Aus diesem recht simplen Stoff haben es Die Macher von The Girl next door" geschafft einen glaubhaften, lustigen, manchmal traurigen sowie ernsten Film zu machen der sich auch noch zusätzlich einem wichtigen Thema annimmt, der Aufklärung der Jugendlichen zum Thema Sex.

Mich haben vorallem die Hauptdarsteller überzeugt.
Nicht nur die Hauptdarsteller sondern auch die Nebendarsteller sowie Statisten spielen mit einer Leichtigkeit das es fast schon traurig erscheint was teilweise deutsche Schauspieler so täglich mit uns veranstalten.

Ich freue mich bereits darauf mir diesen Film mit meinen Kindern anzuschauen wenn diese groß genug sind =)

Technische Details:
Unterschiede zwischen der DVD/Blu-ray Version
DVD:
- Animierte Menüs
- Liebevolle Animationen zwischen den Menüs
- Farben wirken ziemlich blass
- Sound mit DD ist ziemlich gut

Blu-ray:
- HD Bild etwas schärfer und farbenfroher, wirkt aber "nur" hochskaliert und nicht hoch aufgelöst
- DTS Sound (DD bei DVD) noch ein wenig besser
- DTS HD Master leider nur beim englischen Ton!
- günstiger als die DVD! (Im Moment)

Fazit:
Absolut empfehlenswerter Film und ein Meisterstück in diesem Genre!
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am 12. Juli 2006
oder auch die Antwort aller Fragen: Warum wir Männer o h n e zu murren den Müll heraustragen?! ;-)

Ein berüchtigter Amazon-Rezensent (dessen Person allerdings zu unbedeutend ist, um hier namentlich erwähnt zu werden ;-) hatte angesichts meiner Begeisterung für "The Girl next door" doch tatsächlich die Frechheit, mir zum Titel "OOOOH Elisha Cuthbert - Du bist mein (feuchte(st)er) Traum *sabber/hechel/lechz/jauuuuuul*!!!" zu raten. Mmh. Besagter Oberhalunke hat zwar nur in der Theorie recht, zur näheren Information des Lesers seien mir noch einige erklärende Worte gestattet:

Es war einmal... ein hoffnungsvoller junger Bub', Mathew Kidman (Emile Hirsch) mit Namen, der die ehrenwerten Charakterzüge eines braven Sohns, sympathischen Spießers und aufrechten Strebers tadellos verkörperte und dem dafür eine verheißungsvolle Zukunft an einer renommierten US-Universität in greifbare Nähe gerückt war. Nur eine einzige Sache quälte den jungen Recken: Je näher der Schulabschluss rückte, desto schmerzlicher nahm er das Fehlen diverser Erfahrungen wahr, die man wohl am besten mit "Wein, Weib und Gesang" auf den Punkt zu bringen vermag. Eines schönen Tages, den Müll heraustragend, erfasst sein ziellos umherirrender Blick zufällig eine junge Maid (Elisha Cuthbert) von betörendem Aussehen, die in wenigen sich u n e n d l i c h dehnenden Sekunden im Haus verschwunden ist und unseren hilflos stolpernden Helden in einem Berg an Mülltonnen zurücklässt. (Nicht nur ihn. Boah.) Wenig später schließen sie unvergleichlich charmant - er beobachtet Danielle beim Ausziehen, sie leiht sich ihn bei seinen Eltern als Fremdenführer aus, weiteres Geschehen: ohne Worte - Bekanntschaft: er, der junge schüchterne Spießer, sie, die selbstbewusst natürliche und sich ihrer Anziehungskraft vollauf bewusste Schönheit. Unser junger Held und unerfahrener Spanner darf nun mit dem steilen Zahn um die Häuser ziehen und eine ganze neue aufregende Seite des Lebens kennen lernen. Ein Hochgefühl, nunja zumindest bis er auf dem Gipfel des Glücks - Tötet den Überbringer! - erfahren muss, dass die strahlend reine Dame vor kurzem nicht in einem Schlosse, sondern in einem Schmutztümpel namens Pornobranche beheimatet war. Der jugendliche Trottel tapft daraufhin in ein folgenschweres Fettnäpfchen, die holde Maid kehrt zu ihrem ehemaligem Produzenten (Timothy Oliphant) zurück. Das Band, das geschmiedet ward, ist gebrochen...

Soll mich doch der Teufel holen, wenn ich w i r k l i c h verstehen kann, wie "The Girl next door" funktioniert - ist besagter Film doch ein Hybrid, ein Spagat, eine schwer fassbare Mischung aus Teeniekomödie, Liebesfilm, Drama und Melodram. Trotz meiner hochtrabenden Worte ist "The Girl next door" zu einem guten Teil unzweifelhaft eine erfrischend locker-flockige Teeniekomödie. Man achte nur auf das sehr plastische DVD-Cover, triebgesteuerte Helden, zeitweiliger Brachialhumor (allerdings stets charmanter, ja wirklich!) und ein Umfeld namens "Highschool"... dies lässt Schlimmes befürchten... glücklicher- oder besser kurioserweise zu Unrecht, denn "The Girl next door" ist auf der anderen Seite nicht nur erstaunlich geradlinig und erwachsen, sondern verblüfft mit überraschendem Tiefgang, Sensibilität und pfiffigen Dialogen. Obwohl in den USA die üblichen Verdächtigen gegen diesen Film Sturm liefen, Stichwort Porno, geht die Kritik wie allzu oft - wenn sich die moralisch integren Kritiker den kritisierten Film nicht anschauen (wollen od. dürfen?) - fehl. Hätten sie es, so hätte selbst dem borniertesten Schergen (nicht wirklich) kaum entgehen können, wie überraschend einmütig die guten alten konservativen Werte (jedenfalls die, die's wert sind, bewahrt und konserviert zu werden) wie die Verantwortung des Erwachsenwerdens, die erste Liebe, Freundschaft, Treue, Loyalität und moralische Charakterstärke (Hehehe) beschworen werden, während auf Kontrahenten wie falsche Moral, Bigotterie, Vorurteile, plagende Selbstzweifel und Flucht vor sich selbst scharf geschossen wird. Wenn naiv aufrichtige Charaktere in einen gnadenlos abgebrühten Sumpf geraten, bekommen die oft so inflationär bemühten Worte "Moral" und "Charakter" eine gaaaanz neue Bedeutung: Wer denkt auch nicht bei dem Wort "Pornodarstellerin" spontan an den ganzen Schmutz und die gesellschaftliche Feme derselben und ist allzu schnell dabei, mit dem "Beruf" auch den Menschen zu verurteilen?

Elisha Cuthbert feierte als hinreißende Aphrodite mit diesem Film hochverdient ihren Durchbruch und ist eine WUCHT an Sexappeal, Natürlich- und Verletzlichkeit, die perfekte Verkörperung des "Mädchens von nebenan", in das ich mich bei jeder neuen Sichtung wie der letzte degenerierte Teenie auf's Neue verknalle. Hauptdarsteller Timothy Hirsch agiert zwar noch nicht ganz so versiert wie in Into the Wild, liefert dennoch eine charakterlich reife Leistung ab .Die Krone des besten männlichen Hauptdarstellers muss er sich allerdings mit Timothy Oliphant teilen, der in seiner Nebenrolle eines abgewrackten Porno-Produzenten sowohl den sympathischen großen Bruder als auch den ausgekochten knallharten Geschäftsmann unverschämt charismatisch heraushängen lässt und mit diebischen Gaudi und krachender Diabolik die Leinwand annektiert.

Angesichts meiner schwärmerischen Lobeshymne noch ein Wort der Warnung:

"The Girl next door" ist alles andere als perfekt. Die ebenso krude wie charmante Genremischung schafft nicht immer das Spagat, was sich insbesondere in der zweite Hälfte mit einigen Längen, vereinzelten ausgesprochen teenieesk verkorksten Szenen (stumpfer Bruch, Marmorbüste mit Vogelnest) und stellenweise fehlender Dynamik (E. Cuthbert rückt nach der Hälfte ins zweite Glied) bemerkbar macht - eine Tatsache, die mir nach mehrmaligem Schauen immer deutlicher auffällt. Kurioserweise schafft es das Filmchen eben auch immer und immer wieder, mich restlos zu begeistern (was nicht nur an Elisha Cuthbert liegen kann, oder?) - was u.a. darin begründet liegt, dass der Film neben dem anfänglichen "Kriegen-Sie-Sich?!" eine eigene herrlich ausgefuchste Handlung entwickelt und mich die Pointe derselben jedes einzelne verflixte Mal hilflos lachend und prustend zurücklässt.

Fazit:

Die etwas andere Alternative zu Bright Star - Die erste Liebe strahlt am hellsten.

Ich bin dann mal - wo ist der Müll? - wech....

Für die Unverbesserlichen:
Der DVD-Stempel "Unzensierte Version" bezieht sich allein auf eine überschaubare Anzahl überdimensioniert aufgeblasener Silikonhalter, die wohl nur stahlverstärkte Korsetts im Zaume halten könnten. MEHR GIBT'S NICHT, IHR FERKEL! Leider. *schnief*
2424 Kommentare| 69 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. September 2005
Nun, The Girl Next Door, was ist das für ein Film? Was kann man erwarten, wenn man sich diesen Film kauft? Ein zugegebenermaßen sehr unbekannter Film! Einfach mal ins blaue kaufen?
Ich kann Ihnen dazu nur eins sagen, es lohnt sich! Der Film überzeugt von Anfang an, man wird in eine Stimmung versetzt als hätte man in seiner eigenen Schulzeit etwas verpasst, und in genau dieser Stimmung befindet sich der Hauptdarsteller, Matthew Kidman (Emile Hirsch) zu diesem Zeitpunkt! Er hat nie etwas spannendes, aufregendes, oder gar verbotenes gemacht. Und dann kommt er nach Hause, und nebenan ist dieses wahsninnig süße, ausgesprochen hübsche Mädchen (Elisha Cuthbert) eingezogen. Er muss natürlich sofort seinem Pornossammelden Freund Eli davon ezählen, und währenddessen, sieht er durch sein Fenster, wie sie sich umzieht, und natürlich wird er dabei erwischt, sie kommt rüber, und es kommt wie es kommen musste. Sie sagt niemandem etwas und lädt ihn antatt dessen ein, ihr doch die Stadt zu zeigen. Es entwickelt sich ein hoffnungsvolle Romanze, nun ja, bis Eli in seiner Sammlung einen Film mit dem Mädchen entdeckt, und Matthew dazu überredet mit ihr in ein Motel zu fahren...
Zu den Schauspielern: Durch und durch Klasse besetzt, über alle Zweifel erhaben, Elisha Cuthbert. Man(n) verliebt sich mit Matthew gleich mit in sie. Ein große Schauspielerische Leistung, dieser jungen Kanadierin. An ihrer Seite, in der Rolle des Matthew spielt Emile Hirsch, der erst 17 Jährige spielt mit bravour. Und wer hier natürlich auch nicht feheln darf, Timothy Olyphant in der Rolle des Pornoproduzenten Kelly. Mit ihm kommen die Lacher in den Film, mit ihm und Chris Marquette in der Rolle des Eli. Auch Paul Dano als Klitz (with a K) (Matthews anderer Streberhafter Freund)
Der Regieseur Luke Greenfield hat Klasse Arbeit geleistet, alles was er sich vorgenommen hat beim Zuschauer zu erreichen, hat er erreicht. Er sagt ja selbst im Audiokommentar, das er sehr viel in den Kinos sitzt und sich die Reaktionen der Zuschauer auf seine Filme ansieht. Auch die Dialoge von Stuart Blumberg sind nicht zu verachten. Einige davon sind so klasse gewählt, dass man sie einfach ncht aus dem Kopf bekommt!
Nun zum Soundtrack, der eines der Hieghlights des Films ist, mit Songs wie David Bowies "Under Pressure", The Who`s "Teenage Wasteland" aus dem Album "Baba O`Riley" und natürlich David Grays "This Years Love", wird man immer in die entsprechende Stimmung versetzt.
Das Bonusmaterial der DVD weis ebenfalls zu glänzen. Entfallene Szenen, Audiokommentare der Darsteller und des Regieseurs, Bilder galerie und natürliche "The Eli Experience" E-L-I, Eli.
Alles in allem bleibt mir nur eins zu sagen, dieser Film ist ein MUSS, nicht nur für Fans von Elisha Cuthbert.
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am 28. Mai 2016
American Pie und Co. sorgen für das leider schlechte Image des Genres, für das The Girl Next Door als eines der gelungensten Beispiele steht. Nur ganz wenige Worte zum Story Kick-off: Hoch talentierter, aber etwas introvertierter Schüler verliebt sich in seine neue Nachbarin, findet heraus, dass sie Porno-Darstellerin ist und startet daraufhin in eine emotionale Achterbahnfahrt (der Ereignisse) - hier sei Schluss, um nicht zu spoilern.

Die Gags sind gelungen und, ganz wichtig: Weder peinlich noch besonders ordinär. Das Tempo ist etwas unglücklich: Sehr schnell im ersten Viertel, dafür kommt im dritten Viertel ein Durchhänger. Das Finale ist jedoch gelungen. Interessant auch, Paul Dano (There Will Be Blood, Prisoners, 12 Years a Slave) in ganz jungen Jahren zu sehen.
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am 17. Dezember 2015
Der Film ist leichtverdaulich und man kann die Handlung durchaus verfolgen, auch wenn man man 5 Minuten weggeschaut hat. Alles spielt sich in einem überaus amerikanischen Setting ab, die einzelnen Figuren im Film sind karikaturhaft überzogen, ebenso die erlebten Gefühle und Spannungen. Abgesehen davon ist es eine Freude, die schöne junge Frau zu beobachten, die kann man lange anschauen ohne davon müde zu werden. Alles in allem ein kurzweiliges und unschuldiges Vergnügen.
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am 8. März 2005
Eigentlich sollte der Film "The Boy Next Door" heißen, denn er handelt in erster Linie vom Erwachsenwerden des jungen Matthew Kidman (Emile Hirsch - Club der Caesaren), ein Streber erster Güte, der kurz vor seinem Highschool Abschluss steht, dass Ticket für die Elite-Uni bereits in der Tasche hat und nur noch eines im Kopf hat, nämlich ein Stipendianten-Dinner, welches ihm die nötige finanzielle Unterstützung fürs Studium sichern soll. Bis, ja bis nebenan die umwerfende Danielle (Elisha Cuthbert - 24) einzieht und sein Leben vollkommen aus den Angeln hebt.
Matthew verliebt sich auf der Stelle in das undurchsichtige, gutaussehende Mädchen von nebenan und nach einem anfänglichen Kennenlernen bringt Danielle ihn dazu allerlei Verrücktes anzustellen. Matthew strippt auf der Straße, badet mit Daniella im Pool des Direktors und schwänzt den Unterricht, um mehr Zeit mit seiner Traumfrau verbringen zu können. Danielle erwidert Matthews Gefühle, verliebt sich ebenfalls in ihn und Matthews Leben scheint aufregender nicht werden zu können. Doch gerade wo alles so gut zu laufen scheint, fangen die Probleme erst an.
Matthews Freund Eli (ausgesprochen witzig: Chris Marquette) erkennt in seiner umfangreichen Sammlung von XXX-Filmen Danielle als Darstellerin wieder. Mit anderen Worten: Sie ist ein Porno-Starlet. Enttäuscht von dieser Entdeckung und unfähig mit ihr umzugehen, fängt Matthew an Danielle als solche zu behandeln und das anfängliche Glück der beiden droht an Danielles Vergangenheit und Matthews Unreife auseinanderzubrechen. Genau der richtige Zeitpunkt für Pornoproduzent Kelly (umwerfend: Timothy Olyphant) um auf den Plan zu treten und Danielle ihrer Illusionen eines normalen, glücklichen Lebens zu berauben und sie dazu zu überreden, ins Porno-Buisness zurückzukehren. Doch Matthew hat sich inzwischen eines besseren belehren lassen und als Kelly Danielle dazu überredet zur Erotik-Konvention nach Las Vegas zu fahren, packt Matthew seine sieben Sachen inklusive seiner beiden Looser-Kumpel Eli und Klits ein und fährt ihr nach, um sie zur Rückkehr zu bewegen. Dies gelingt auf abenteuerliche Art und Weise, die Probleme aber nehmen erst zu.
Pornoproduzent Kelly erscheint erneut auf der Bildfläche, verlangt 30.000 Dollar Vorschuss für einen Film-Deal zurück, den Matthew mit seiner Las Vegas-Aktion vermasselt hat und bringt Matthew dazu bei Kellys konkurrierenden Porno-Produzenten einzubrechen. Matthew wird dabei fast von der Polizei hochgenommen, Kelly beraubt ihn daraufhin eines 25.000 Dollar Kontos, Spendengelder, die Matthew in seiner Funktion als High School Präsident für das Stipendium eines hochintelligenten aber verarmten indischen Schülers zusammengetrieben hatte. Dazwischen liegen eine Stependianten-Rede unter dem Einfluß von Ecstacy, ein eigener "Pornodreh" auf der Highschool Prom, um das verlorene Geld wieder aufzutreiben und ein Masterplan, bei dem man sich letztendlich auch des Porno-Produzenten Kelly entledigen kann.
Erwartungsgemäß gelingt dies am Ende von "The Girl Next Door", wenn auch auf unkonventionelle Art und Weise und mit einigen überraschenden Schlusspointen.
Regisseur Luke Greenfield drehte einen abwechslungsreichen Film mit sehr guten Darstellern und einem umwerfenden Timothy Olyphant in der Rolle des zwielichtigen Porno-Produzenten Kelly, der mit seinen Auftritten allen die Show stielt. Das Drehbuch versucht billige Gags und grobschlächtigen Humor zu vermeiden und setzt sich damit wohltuend von anderen Teenager-Klamotten wie z.B. "American Pie" oder "Road Trip" ab. Elisha Cuthbert ist zweifellos ein echter Hingucker in dieser Produktion und stellt ihren Sex-Appeal ein ums andere Mal unter Beweis. Die Chemie zwischen ihr und Emile Hirsch (Matthew Kidman) scheint ebenfalls zu stimmen.
Leider sind die Abenteuer der beiden Hauptdarsteller manchmal zu bruchstückhaft aneinandergereiht, so dass der Fluss der Erzählung immer wieder unterbrochen wird. Ein Mehr an verknüpfenden Momenten hätten dem Film gut getan. Auch die Beziehung zwischen Matthew und Danielle hätte mehr Tiefgang bzw. Zeit verdient gehabt.
Ton und Bild sind hervorragend. Das Bonusmaterial ist umfangreich und sehenswert.
Eine sehr gewagte FSK 12 Freigabe, witzig und unterhaltsam.
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am 31. Oktober 2015
Diese Highschool-Komödie versucht mit Elisha Cuthbert (bekannt als Tochter von Agent Jack Bauer in der Serie 24) zu punkten, die hier als Vamp mit Herz durchaus überzeugen kann. Ansonsten sind Story und Gags eher durchschnittlich. An turbulenten Abschlussbällen und romantischen Irrungen und Wirrungen mangelt es ja in ähnlichen Filmen wahrlich nicht.
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am 6. April 2014
Endlich mal ein Amerikanischer High-School Film der nicht so ganz in sein Genre gepasst hat.

Wer bei diesem Film den typischen Amerikanischen Kitsch Film erwartet wird nicht auf seine Kosten kommen, allerdings positiv überrascht sein. 'The Girl Next Door' ist eine Komödie aber auch (mehr oder weniger) ein Liebesfilm der sich auf jeden Fall lohnt.

Man fängt schon von Anfang an, mit dem Protagonisten zu sympathisieren und fieber zuweilen richtig mit. Man erlebt Hochs aber auch Tiefs bis schließlich das Happy-End doch noch kommt.

Ich bereue keine Minute die mich dieser Film von meiner Arbeit abgehalten hat :)
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