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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
9
3,9 von 5 Sternen
The Futureheads
Format: Audio CD|Ändern
Preis:6,13 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


TOP 1000 REZENSENTam 6. September 2015
Tatsächlich hätte es für das poppig-erfrischende Debütwerk der Futureheads keinen besseren Zeitpunkt geben können!
2005 schossen junge, mehr oder minder innovative, Britpoprock-Bands wie Pilze aus dem Boden (u.a. brachten in diesem Jahr auch die Kaiser Chiefs ihren durchwegs begeisternden Erstling EMPLOYMENT heraus), woran vor allem Franz Ferdinand Schuld sein dürften, wobei manche später wiederkehren sollten und manche in Vergessenheit gerieten...

Vorliegende Scheibe, die vom Sound her wie eine glattgebügelte Garagenrock-Session daherkommt, gehört zur letzteren Sorte, obwohl ich Kritiker ehrlich gesagt etwas zu hart finde, wenn sie mit Begriffen wie "Schülerband" und dergleichen um sich werfen. Zwar bin auch ich der Meinung, dass der zappelige, fast schon hyperaktive Gesamteindruck, den dieser Silberling schon nach wenigen Hördurchgängen hinterlässt, am Ende es wirklich fast schafft, die Oberhand zu gewinnen, insgesamt aber präsentieren sich die Futureheads - wie ich finde - als durchaus passable Musiker und Komponisten, die mit (zu) viel Leidenschaft und frischem Wind am Nektar des Ruhms bzw. der Aufmerksamkeit, der bzw. die damals vielen aufkommenden UK-Neulingen (sei's zurecht oder nicht) zuteil wurde, mitnaschen wollten - was ihnen ja offenbar - trotz geteilter Kritiker-Meinungen - durchaus gelungen sein dürfte. Kommerziell gesehen ist dieses Debütalbum jedenfalls kein wirklicher Flop geworden, soweit ich informiert bin (immerhin ein beachtlicher 11. Platz in den UK-Charts).

Und wie schon gesagt: Auch künstlerisch finde ich diese Scheibe offengestanden gar nicht soooo schlecht, wenngleich ich z.B. das Debüt der zuvor schon angesprochenen Kaiser Chiefs (die mich mittlerweile aber auch schon lange nicht mehr interessieren) um einiges besser und nachhaltiger finde. Jedenfalls nehme ich EMPLOYMENT auch heute noch dann und wann zur Hand und leg's auf, während THE FUTUREHEADS über einen längeren Zeitraum unbeachtet im Regal vor sich hinverstauben...

Sie sehen: Es ist gar nicht so leicht, am Ende ein halbwegs faires, objektives Bewertungsmaß für vorliegenden Silberling zu finden! Freilich ist den Burschen damals der Brit-Pop/Rock-Hype nicht unwesentlich zugute gekommen. Freilich sehen allzeitbeständige Soundinnovationen und musikgeschichtlich bedeutende Platten am Ende anders aus, als dieses Werk hier. Dennoch versprüht THE FUTUREHEADS in meinen Ohren auch heute noch ein Stück weit Unbekümmertheit, Spielwitz und Freude am gemeinsamen Musizieren, weshalb ich mich hier weder den Lobrednern noch den (über)kritischen Nörglern anschließen möchte/kann und mit 3 Sternen letztlich ein einigermaßen haltbares Bewertungsmaß gefunden zu haben glaube.

P.S. Offengestanden haben mich die allseits hochgelobten Franz Ferdinand auch nie so richtig in den Bann ziehen können - weil die hier irgendwo als Vergleichsmaßstab herangezogen wurden. Tatsächlich haben sich fast alle der damaligen UK-Superbands (Kaiser Chiefs, Maximo Park, Franz Ferdinand usf.) in meinen Ohren totgespielt, wenngleich ich mir damals - als musikalisch unbefangener Jungspund - mit Begeisterung ihre CDs gekauft und angehört habe.
Lediglich EMPLOYMENT (,das Debütalbum) von den Kaiserchiefs (,) find ich eigentlich immer noch gut. Das ist aber sowieso eine andere Geschichte...

Tja, Geschmäcker sind halt - Gott sei Dank - verschieden. Also, nichts für ungut, liebe Fans ;)

Mein Gesamturteil: +++
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am 4. Juni 2005
Dass Musikgeschmack ja (glücklicherweise) immer noch höchst subjektiv ist, läßt sich sehr schön an den Rezensionen zu "The Futureheads" in den einschlägigen Fachorganen ersehen: hier ist vom "Rolling Stone" über "Spiegel-Online" bis zum "Musikexpress" die gesamte Skala an Bewertungsmöglichkeiten bedient worden, so dass ich erstmal ziemlich unschlüssig war, ob diese CD wohl ihr Geld wert sein könnte. Allerdings hatten mich schon die Hörpröbchen bei Amazon für die Futureheads eingenommen und dieser erste positive Eindruck hat sich nach dem Kauf bestätigt: die Jungs brennen ein Feuerwerk an angenehm kurzen, punkig-new wavigen Stücken mit hohem Spaßfaktor ab, das irgendwie gute Laune verbreitet. Dabei erfinden sie die Musik natürlich nicht neu, wie man an den tonalen Reminiszenzen an u.a. XTC oder (den von mir besonders geschätzten) DEVO hören kann. Aber wer erwartet das schon ernsthaft? Was diese Band von ihren musikalischen Wurzeln unterscheidet, ist die Kombination aus punkig-schrammeligen Gitarren und den gesanglichen Qualitäten der Zukunftsköpfe, mit denen sie in dem quasi A capella-Stück "Danger Of The Water" ganz nett kokettieren. Abgesehen von diesem untypisch langsamen Song geht es auf der Platte mit nervös-fiebrigem höheren Tempo zu, das schon mal zum Mitzucken verleiten kann. Anspieltipps habe ich keine; alle Stücke bewegen sich auf einem gleich hohen Niveau (wobei zwei Versionen von "Hounds Of Love" m.E. nicht nötig gewesen wären) und auffallenderweise wird die Scheibe auch nach mehrmaligen Durchhören nicht langweilig. Was will man mehr? Meine Meinung: beste Unterhaltung, die 4 Sterne mehr als dicke verdient hat.
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am 12. April 2005
xtc sind wieder auferstanden. (fairerweise muß man sagen, daß die legendären xtc nie darniederlagen.) diesen eindruck bekommt man beim anhören des fantastisch knackigen futurehead debuts. (ist es wirklich ein debut oder stecken nicht doch andy partridge und co. dahinter).melodienreichtum und kantige mit verve gespielte gitarren sowie unvermutete rhythmuswechsel machen dieses album zu einem wahren freudenspender.
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am 22. September 2005
Ich habe mir das Album schon vor der Deutschlandveröffentlichung besorgt und es hat mir über viele Stunden lang gute Laune beschert. Für mich ist dieses Album das absolute non-plus ultra wenn es um schnellen, energetischen Punkrock geht. Das ist es nämlich Punk. Für mich klingt das Album wie eine Mischung aus The Clash und Queen ( was den Gesang angeht ). Das grandiose an den Futureheads ist das alle Mitglieder singen. Und das machen Sie fantastisch. Mein absoluter Klassiker ist "Decent Days and Nights". Jeder Song rockt wie sau und wird durch den schönen britischen Akzent nur noch besser. Es geht kaum besser und hoffentlich kann man bald was neues von den symphatischen Engländern hören.
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am 18. Januar 2006
Kennen Sie das, wenn man ein Album (am besten ein hochgelobtes) zum ersten Mal hört und absolut nichts damit anfangen kann? Und dann, ein paar Wochen oder Monate später hört man es wieder und fragt sich plötzlich wo diese gute Musik herkommt und wieso man nicht gleich bemerkt hat, wie toll das ist?
Das ist mir schon einige Male passiert (Franz Ferdinand, Tomte, Kashmir, Element of Crime, Interpol, Kaiser Chiefs) und oft wurde aus diesen Alben, bei denen ich nach dem ersten Hören nur mit einem "Ach nee, lass mal" reagieren konnte, später Lieblingsalben. Wirklich Gutes braucht vielleicht seine Zeit zum Wachsen.
Ebenso erging es mir mit den Futureheads, die ich mir, nach einer frenetisch jubelnden Rezension, mit hohen Erwartungen anhörte und nach einer Weile eher genervt als erfreut war. Doch ich gab dem Album noch eine Chance, und noch eine, und irgendwann gefiel mir ein Lied ganz gut, und dann kam noch eine Chance und irgendwann gefiel mir das Album ganz gut und nach noch einigen Hörens war es plötzlich passiert: The Futureheads waren meine neue Lieblingsband! Es hat zwar fast ein halbes Jahr gedauert, aber was lange währt, wird ja doch mal gut und so sind sie dann auch verdammt gut, diese Jungs, frisch, energetisch, wild, verrückt und irgendwie brillant.
Im Einzelnen:
1. Le Garage: es fällt sofort auf - so singen die meisten Britbands nicht, im Chor, sich abwechselnd und dabei noch mit leicht überschnappender Stimme. Seltsam harmonisch beginnt das Album, bricht plötzlich aggressiv ab und wandelt sich weiter und weiter.
2. Robot: Vielleicht das beste Einsteigerlied, irgendwie das tanzbarste und eingängigste, soweit man das bei dieser Gruppe überhaupt sagen kann. Immerhin kommt es einem "normalen" Lied mit sich wiederholenden Stellen (aka Refrain) am nächsten und wem dieses Schlagzeug nicht in die Beine oder an die Nieren geht, ist irgendwie taub. I! Have! No! Mind!
3. A to B: Einer der Songs, mit einem eher gewöhnungsbedürftigen Refrain, aber die Strophen sind spitze. Und wieder das Schlagzeug.
4. Decent Days and Nights: Man kann es nicht mehr übersehen, wie einen jedes Lied sofort packt und nicht zulässt, dass man es ignoriert. Und die mehrstimmigen Gesänge, das Zugerufe, die Jauchzer zwischendrin sind einmalig. Schöne Gitarren obendrein.
5. Meantime: Eines der absoluten Highlights. Mit tollen Gitarren beginnend spielt sich das Lied schnell auf einen flotten Rhythmus ein und bekommt Gesellschaft von einem besonders gelungenen Gesang und Text. Und diese Bridge! Und das Finale!
6. Alms: Vielleicht das am wenigsten von mir gemochte Lied, wohl weil mir die Wiederholungen hier einen Tick zu arg sind und die Musik etwas schwach. Trotzdem noch ein gutes Lied, das nach "Meantime" nicht mithalten kann.
7. Carnival Kids: Gitarrenwahnsinn zu Beginn, ein neuer Art von Gesang (sie hören nicht auf sich Lied um Lied neu zu erfinden), dann beginnt plötzlich eine rhythmische Gitarre und der Gesang wird melodisch, dann kommt eine ganz andere Bridge und man will nur noch bis zum Ende mitsingen.
8. Danger of the Water: Was ist denn jetzt los? Ist das wirklich fast nur Gesang? Wo ist das Tempo, der Wahnsinn, der Rausch? Dieses Lied ist ein absoluter Geniestreich, weil es so dermaßen überrascht und gleichzeitig so gut und einmalig ist, dass man einfach baff ist. Und dieses Ende wieder!
9. The City Is Here For You to Use: Schlagzeug, Klatschen, Gitarre und später der Gesang klingen als würden sie gemeinsam in einem Raum herumspringen, dann kommen sie mal kurz zusammen und produzieren eine Art Refrain, dann trennen sie sich wieder, noch ein Kanon und alles ist gut.
10. First Day: Was für ein Lied. Der Text erreicht einen sofort mit seiner simplen Botschaft, dann singen die vier einen tollen Refrain, immer wieder singt jemand im Hintergrund noch eine Zeile und plötzlich bricht die Hölle los und das Tempo zieht an, dabei brüllen sie "Faster! Faster!" und plötzlich ist die Musik weg und der Song rum.
11. He Knows: Ein Krachgewitter eröffnet den Song, der plötzlich ganz normal klingt, die Gitarre singt schon mal den Text vor und ist überhaupt sowas wie der fünfte Sänger hier. Und plötzlich singen alle "Oho" und schon geht's weiter.
12. Stupid and Shallow: Wieder so ein Anfang, der nichts mit dem Rest des Liedes zu tun hat, welches vielleicht das simpelste des Albums ist und trotzdem in 90 Sekunden mehr Komplexität entwickelt als das auf manch anderem Album der Fall ist.
13. Trying Not to Think About Time: Sehr eingängiger Titelgesang und eine so ganz andere Gitarre, die immer eine Spur neben allen anderen zu spielen scheint und dann auch das Lied beenden darf.
14. Hounds of Love: Kate Bush-Cover oder nicht, dieser Song ist ein weiteres absolutes Highlight, von den Ahs und Ohs zu Beginn, bis zum eigentlichen Gesang und der noch harmlosen Bassbegleitung, dann plötzlich reißt einen der Song mit allem was er kann mit und legt nochmal zu und alles wird zu einem kleinen Gesamtkunstwerk, dass für das Ende nochmal alles in den Ring wirft außer dem Handtuch. Fantastisch!
15. Man Ray: Singen sie da "Go" zu Beginn des letzten Liedes? Es würde passen, denn man hat eigentlich noch nicht genug, vor allem nicht nach der Gesangs/Schlagzeugs/Klatscheinlage nach einer halben Minute, bei der man lachen und tanzen will. Am Schluß wird nur noch wild gesungen und gespielt und man kann nicht mehr sitzenbleiben und ein wilder Schrei macht allem ein Ende.
Kaum ein Lied über 3 Minuten, kaum ein Refrain, fast immer mehr als eine Stimme gleichzeitig, ein einschlägiger britischer Akzent und irrste Instrumentüberschneidungen und -virtuositäten. Es ist vielleicht nicht das zugänglichste Album, aber wenn man sich erstmal darauf eingelassen hat, kann man es eigentlich nur noch bewundern, immer wieder hören und auf mehrmehrmehr hoffen.
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am 22. Mai 2005
Wenn in Großbritannien mal wieder was Neues und Heißes heranwächst, dann geizt die Presse auf der Insel ja nicht mit Superlativen, allen voran der NME. Aber momentan bauschen sie nichts auf - es ist wirklich erstaunlich, was da gerade alles von der Insel schwappt: Bloc Party, Maximo Park und jetzt noch The Futureheads. Ihr selbst betitelte Werk ist nicht leicht zugänglich. Eingenwillige Arrangements und Songs, die dich förmlich überrennen! Im Hause Futureheads singen alle 4 Protagonisten - das heißt sie singen oder werfen einfach so Laute in die Songs. Das Ganze mixt sich mit Elementen aus Post-Rock und New Wave. Was dabei rauskommt ist hochexplosiv! Hit reiht sich an Hit - allen voran aber sicher das Kate-Bush-Cover "Hounds Of Love". Der NME titelte ganz richtig: "Their Time Is Now".
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am 15. September 2005
mit ein bißchen eingewöhnung ist dieses album für mich das beste was zu finden ist und sehr schnell zu meinem lieblingsstück geworden.
wer auf aussergewöhnliche musik steht sollte unbedingt zugreifen und sich selber eine meinung bilden.
:)
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am 5. Februar 2010
The Futureheads hören sich für mich wie eine Schülerband an: frisch, unverbraucht und die flotten, recht minimalistischen Songs vermitteln den Eindruck, als hätten die Jungs beim Musizieren viel Spaß. Aber so richtig zünden will das Ganze nicht.
Die immerhin 17 Songs sind alle um die 2 bis 3 Minuten lang und hören sich ziemlich ähnlich an. Okay, ein paar nette Einfälle haben die Futureheads schon, aber alles in allem reicht das nicht. Am Ende der CD weiß man schon nicht mehr, was man am Anfang gehört hat.
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am 2. August 2005
Ich interessiere mich fuer Rock von PINK FLOYD ueber die CHAMELEONS bis FRANZ FERDINAND und besitze ungefaehr 800 Cds. Entsprechend bin ich vielleicht etwas ueberkritisch. Meiner Meinung nach ist das Album der FUTUREHEADS ein Fehlkauf und zwar hauptsaechlich wegen des Saengers. THE FUTUREHEADS hoeren sich vom Gesang her (gelegentlich auch die Musik) nach den JAM an, aber wo die ueberzeugen (THAT'S ENTERTAINMENT, GOING UNDERGROUND, NEWS OF THE WORLD), langweilt mich die Musik der FUTUREHEADS nach drei /vier Songs. Kein Vergleich mit den grossartigen Franz Ferdinand (DARTS OF PLEASURE, CHEATING ON YOU) oder Bloc Party (BANQUET), bei denen mir die Songs gar nicht mehr aus dem Kopf gehen. Selbst das ueberall gelobte ROBOT nervt spaetestens beim dritten anhoeren. Fazit: LANGWEILIG. Hoere ich mir vielleicht in einem Jahr nochmal an.
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