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Kundenrezensionen

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am 9. März 2005
Und man sollte noch betonen, auf diesen Film lohnt es sich zu warten. "Die Stadt der verlorenen Kinder" (1995) ist nach "Delicatessen" (1991) Jean Pierre Jeunets zweiter und mein allerliebster Film. In "Die Stadt der verlorenen Kinder" verzaubert das Regieduo Jeunet/Caro sein Publikum vor Allem durch eine unglaublich tiefgreifende Athmosphäre einer düsteren, vor sich hinmodernden Hafenstadt: kalt, feucht, gotisch, abweisend. Und auf dieses Tableau malen die beiden Regisseure ein farbenprächtiges Kreativfeuerwerk, das nur so strotzt von merkwürigen, surrealen, nahezu grotesken, jedoch liebenswürdigen Charakteren - allesamt äußerst liebevoll und wunderbar dargestellt. Womit wir zu der lobenswerten Leistung der Schauspieler kommen, die es schaffen diese "verschobene" Welt zum Leben zu erwecken, allen voran Jeunets Langzeitbeschäftigter Dominique Pinon (als die Klone), Ronald Perlman (als One - er spielt übrigens die Hauptrolle in Hellboy) oder Daniel Emilfork (Krank).
Und es sind gerade diese liebevoll umgesetzten Ideen, die diesen Film meiner Meinung nach von allem bisher dagewesenen abheben. Dieser Film ist einfach anders, originell, märchenhaft - aber vor allem mit viel Herz! Geradezu unverständlich dagegen ist die bisher sehr stiefmütterliche Behandlung, die dieser Film bisher erfahren hat.
Naja, nicht ganz unverständlich: Menschen, die Jeunets erst durch seine späteren Werke "Die fabelhafte Welt der Amelie" und "Mathilde" kennengelernt haben, werden sich vielleicht mit den früheren Werken des Regisseurs nicht so anfreunden können. Während "Mathilde" - zumindestens für Jeunets Art und Weise - recht nüchtern und "Amelie" auf eine durchaus unkonventionelle Art erzählt ist - rückt in der "Stadt der verlorenen Kinder" das Surreale, das Seltsame - dieses düstere märchenhafte, in den absoluten Mittelpunkt. Was meiner Meinung nach zwar zur Einzigartigkeit und Schönheit dieses Films beiträgt. Allerdings habe ich die Erfahrung machen müssen, dass es durchaus viele Menschen gibt, die den Film "unrealistisch" (Autsch!) finden :-(.
Zum krönenden Abschluß, muß man noch sagen, dass dieser Film, der einzige Film in der Menschheitsgeschichte ist, der mit einem brachialischem Rölpser endet. Na, dann - Mahlzeit :-D!
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am 19. April 2005
Auf den ersten Blick bekommt man den Eindruck, als befände man sich in einem 2stündigen Videoclip von Schock-Rocker Marylin Manson. Aber „Die Stadt der verlorenen Kinder" hat weitaus mehr zu bieten, als skurrile Kulissen und abgedrehte Charaktere. Die visuell beeindruckende Fantasy-Groteske der beiden Regisseure Jean Pierre Jeunet („Die fabelhafte Welt der Amelie", „Mathilde - Eine große Liebe", „Alien Resurrection", „Delikatessen") und Marc Caro („Delikatessen") besticht vor allem durch seine originelle und, auf humorvolle Art, abgedrehte Geschichte, sowie einem wahren Bilderbogen aus surrealen, fantastischen Bildern.
Der alternde Wissenschaftler Krank (Daniel Emilfork) entführt zahllose Waisenkinder, auf seine einsame Plattform, mitten im Meer, um Ihre Träume zu stehlen. Da Krank selbst unfähig ist, zu träumen und dadurch rasend schnell altert, erhofft er sich, seinen Alterungsprozess, durch die Kinderträume, stoppen zu können. Als sich bei den entführten Kindern der „Kleine Bruder" Denree, des geistig zurück gebliebenen Riesen One (sehr sympathisch dargestellt durch Ron Perlman „Hellboy", „Der Name der Rose") befindet, macht er sich, mit Hilfe des Waisenmädchens Miette auf, den „Kleinen Bruder" zu retten. Dabei erleben die beiden Protagonisten, sowie die Zuschauer, ein sagenhaftes Abenteuer, welches bislang, in der Filmgeschichte, einzigartig ist.
Die beiden französischen Filmemacher, Jeunet und Caro, entführen den Zuschauer in eine dunkle, post-apokalyptische Welt, die von teilweise recht seltsamen Gestalten bewohnt ist. So wird das Waisenhaus von einem diebischen siamesischen Zwillingspärchen geleitet oder so schuf der Wissenschafter Krank Klone (alle Klone werden von Dominique Pinion gespielt, der in bisher allen Filmen von Jean Pierre Jeunet seinen Auftritt hatte), die alle körperlich erwachsen, aber geistig noch Kleinkinder sind und züchtete sich ein sprechendes Gehirn, welches in einem Aquarium wohnt und unter Migräne leidet. Für die Kostüme der schillernden Figuren konnte man Modeschöpfer Jean Paul Gaultier gewinnen.
Die DVD macht technisch einen recht ordentlichen Eindruck. Das Bild ist, wenn man mal vom Alter des Films absieht, recht sauber und rauschfrei und auch der digitale 5.1 Surround-Sound ist sehr räumlich. Die tolle Musik sorgt, passend zu den jeweiligen Situationen, für die perfekte Atmosphäre. Als Bonus gibt es, neben Cast- und Crew-Infos, nur ein Making-Off, dass allerdings sehr interessant ist.
Fazit: „Die Stadt der verlorenen Kinder" ist eine Perle des modernen Films. Das Meisterwerk von Jeunet und Caro wurde mit mehreren Cesars (französischer Oscar) ausgezeichnet. Die Fantasy Groteske wird ganz bestimmt nicht jedermanns Geschmack treffen, aber wer Lust hat, sich 2 Stunden lang in eine der ungewöhnlichsten Filmwelten entführen zu lassen, der sollte Miette und One auf ihrer Suche nach dem „Kleinen Bruder" begleiten. Eine Anschaffung lohnt sich auf jeden Fall. Diesen Film sieht man sich mehr, als nur einmal an. Garantiert!!!
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am 30. August 2015
Visuell einer der ansprechendsten Filme überhaupt! Trotz der Düsternis spricht dieser Film die Liebe zu Ausstattung und Kompoition in jedem Frame aus und bleibt immer in meiner ewigen Bestenliste. Ich hätte mir mehr Hintergrundinformation gewünscht, auch wenn die Featurette schon einen guten Einblick hinter die Kulissen gewährt! Für echte Filmfreunde ien Must-See!
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am 2. Februar 2001
Ein Meisterwerk. Wer nicht verlernt hat zu träumen, wird an diesem Film seine Freude haben, Gewaltige Bilder, eine zu Herzen gehende Geschichte und gruselige Typen machen diesen Film zu einem Erlebnis. Bitte unbedingt ansehen!!!!
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am 6. Juli 2005
Hallo Freunde des guten Films. Nicht ganz einfach, 'La cite des enfants perdus' einem Genre zuzuorden. 'Ein Phantastischer Film' klärt uns das Booklet auf. Damit ist der Unwissende jedoch noch nicht restlos informiert. Die Bezeichnung 'modernes Märchen' passt wohl noch am besten. Und wie fast alle Märchen kommt auch dieses nicht ohne Gewalt und blutrünstige Szenen daher. Hier sind insbesondere Kinder die Opfer. So wirken z.B. die sehr jungen Protagonisten angesichts des den Weihnachtsmann gebenden Dr. Krank sichtlich gestresst (Petit Papa Noel...). Es wird kolportiert, dass der Regissuer beim Dreh dieser Szene so einiges herausschneiden musste, weil einige Kinder richtige Panikattacken bekamen. Das wird beim Ansehen dieser Filmszene nur allzu deutlich. 'Die Stadt der verlorenen Kinder' ist meiner Ansicht nach eindeutig kein Kinderfilm, weil er zu zynisch und der Humor zu schräg ist, die Handlung zu komplex. Auch beim Duo Miette/One
fragt man sich, wer wessen 'starker' Beschüzer ist. Kinder wirken in dieser brutalen Welt sehr erwachsen. Dass es aber auch zahlreiche humorvolle Szenen gibt, macht den Film noch nicht zur kindertauglichen Komödie. Also Warnung an die Eltern. FSK12.
Dennoch liebe ich den Film gerade wegen obig genannter
Eigenschaften. Irgend jemand hat mal gesagt, das Geheimnis aller Kunst sei es, den Menschen zu überraschen. Wenn das zutrifft, ist der Film ein Kunstwerk, denn so ein Feuerwerk an Einfällen und schrägen Charakteren sieht man nicht alle Tage. Und man kann den Machern nicht vorwerfen, irgend eine bestimmt Art Publikum erreichen zu wollen. Wer die anderen Filme des Gespanns Jeunet/Caro ebenfalls kennt (ich sag nur 'Delicatessen'), bekommt vor allem bei diesem Film den Eindruck, dass hier pure Phantasieauslebung und Spieltrieb am Werk waren. Mit >18 Mio. Produktionskosten auch überigens auch ziemlich kost-spielig. Nicht jeder so teure Film vermag, so gut zu unterhalten. Die Umsetzung auf DVD steht dem in Sachen Qualität in nichts nach. Bild sehr gut, sehr plastisch. Sehr kräftige Farben (die
Atmosphäre im Film lebt sehr von den Farben). Ton ist herausragend. Im französischen Originalton sehr dynamisch, klar und räumlich. (Tip: Im Originalton DD5.1 wird der fiese Dr. Krank erst so richtig fies). Schön gestaltete Menüs. Extras bis auf ein Making-Of sehr mager. Noch zu erwähnen die tolle schauspielerische Leistung aller Charaktere und der tolle Soundtrack von Angelo Badalamenti, übrigens Haus- und Hofmusikus von David Lynch (Twin Peaks).
Also, alle großen Kinder: Worauf wartet Ihr noch? Holt ihn Euch!
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am 4. November 2014
Ich habe "Die Stadt der verlorenen Kinder" schon im Kino geliebt. Skurril, düster, völlig unwahrscheinlich erzählt und liebevoll. Jetzt habe ich diesen Film meinem ältesten Sohn gezeigt.Tatsächlich wirkt er nach wie vor und zieht selbst einen jugendlichen Urdigitalen in seinen Bann.

Wahrscheinlich braucht man Spaß am Verrückten und an nachdenklichen Tönen, um die "Stadt der verlorenen Kinder" ganz genießen zu können. Dennoch glaube ich, dass dieser Film für alle Würze in die Hollywood-Suppe bringt und deshalb sehenswert ist.
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am 28. April 2007
Amélie lässt grüßen, doch taucht sie leider nirgends auf, um in diesen grotesken Albtraum ein Stück französische Romantik zu bringen. Stattdessen besteht die ,gute' Seite aus dem Mädchen Miette, das ihren Bruder aus der ,verlorenen Stadt' retten will, in das Kinder für geheimnisvolle wissenschaftliche Versuche entführt werden. Der einzige, der ihr beisteht, ist ,One', ein ehemaliger Walfänger, der zuletzt als Jahrmarktsathlet gearbeitet hat. Gemeinsam taumeln sie durch die Welt der ,verlorenen Stadt', immer am Rand der Vernichtung, aber auch ganz offenbar von einem guten Geist beschützt, der sie im letzten Moment rettet.
Die Atmosphäre des Films ist skurril-düster und die dargestellte Technik eher die des neunzehnten Jahrhunderts, obwohl es um wesentlich modernere Themen geht. Dieser Widerspruch bleibt unaufgelöst als Kuriosum stehen und erzeugt neben den fast albern gespielten Figuren eine gespenstische, verrückte Grundstimmung. Bleibt die Handlung auch überall nachvollziehbar und klar, die Bewohner der ,verlorenen Stadt' entziehen sich einem verständnisvollen Zugang. Sie sind Wesen ohne Vergangenheit und Zukunft, ohne Vernunft und ohne Mitgefühl. Schon aus diesem Grund verdienen sie es, bekämpft zu werden ...

Wie eine Mischung aus ,Die fabelhafte Welt der Amélie', ,Matrix' und ,Die Insel' mutet dieses Werk von Jeunet an, das unverwechselbar seinen eigenwilligen Stempel trägt. Wer seine übrigen Filme kennt und mag, wird auch ,Die Stadt der verlorenen Kinder' mögen. Der Zugang erschließt sich wie immer durch die Bereitschaft, einer betont individuellen Fantastik zu folgen.
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am 29. März 2001
einer meiner totalen lieblingsfilme. die verschwimmung der rollengrenzen zwischen jung + alt mit dem naiven one und der gewieften miette ist klar, tritt aber hinter der bildgewaltigkeit der apokalyptischen szenerie zurück, ein echter kunstfilm eben. auch das traummotiv scheint ins visuelle einzufliessen, so surreal werden stadt und charaktere dargestellt. so wird atmosphaere geschaffen!
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am 1. November 2002
Ein düsterer Film vom Regisseur der "Fabelhaften Welt der Amelie".
Vollständig realitätsfreie Story, härter als die meisten Horrorfilme, die sich offiziell als solche bezeichnen. Dabei aber ziemlich aktuell und greift viele gesellschaftliche Fragen der heutigen Zeit auf. Die Welt, in der der Film spielt ist voll von Zitaten auf frühe Werke der Filmgeschichte wie "La Strada", "Nosferatu" und "Frankenstein" wie "Amelie" auf diesen Film. Besonders harte Szenen sind oft im Märchenstil gehalten, was den Zuschauer gleich doppelt verletzt.
Bevölkert ist der Film von Zyklopen, Homunkuli, Tauchern, wie sie in Kinderträumen vorkommen, Weihnachtsmännern und erschreckend erwachsenen Kindern. Was an dem Film wirklich fertig macht ist aber die Dichte der Handlung und die Verkettung der einzelnen Handlungsstränge durch Reihen von nahezu mystischen Zufällen, die oft 'a la Amelie dem Publikum im 2-Sekunden-Takt präsentiert werden. Nichts für schwache Nerven aber: Extrem empfehlenswert.
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am 25. April 2016
Dieser Film mit seinen gemäldeartigen Bildern, seinen albtaumartigen wie auch wundervollen Kulissen, den skurrilen Gestalten und der unglaubliche fantasiereichen Geschichte entführt seine Zuschauer in ein Gänsehaut erzeugendes Traumland. Der Film fesselt von Anfang bis Ende durch sein eindringliches Farb-, Licht- und Schattenspiel. Die vorherigen 5-Sterne Rezensionisten haben bereits zum Inhalt eine ausreichende Beschreibung wiedergegeben und ich schliesse mich diesen an. Ich habe die Stadt der verlorenen Kinder gestern zum ersten Mal gesehen, er gehört nun zu meinen absoluten Lieblingsfilmen.
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