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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
22
4,5 von 5 Sternen
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am 14. Dezember 2011
Eine junge Frau von animalischer Erotik zieht in einem kleinen südfranzösischen Dorf neu ein. Alle Männer bekommen Stielaugen. Sie hat aber genug erotisches Selbstbewusstsein, um sich ihrerseits den Passenden auszusuchen. Was als Teenie-Liebelei beginnt, wird zum Psychodrama, als sich herausstellt, dass sie das Ergebnis einer Vergewaltigung ist, die ihre Mutter einst seitens dreier Lastwagenfahrer über sich ergehen lassen musste. Sie sucht diese drei, von denen einer ihr Vater sein muss, und sie will Rache. Das Psychodrama wird zur Tragödie als alles damals Geschehene endlich klar wird, sie aber gleichzeitig seelisch zusammenbricht und bereits in die Wege geleitete Automatismen nicht mehr stoppen kann.

Der Betrachter bleibt schon deshalb hautnah am Geschehen, weil immer wieder wechselnde Hauptfiguren die Handlung aus eigener Sicht schildern und weiterführen. Das ganze spielt in mediterranem Dorfleben, bei dem jeder jeden kennt und das Leben sich mehr auf der Straße als in den Häusern abspielt. Alles bleibt hierbei authentisch, weil der Ort nicht von Touristen heimgesucht wird. Die Milieu-Studie ist einfach hinreißend.

Alles überragt aber die schauspielerische Leistung von Isabelle Adjani. Zunächst glaubt man, sie sei nur etwas kapriziös, worüber man bei einer schönen Frau gerne hinweg sieht. Dann aber steigert sie sich in einen zutiefst verletzten Menschen, dessen Herz zerstört ist, sodass er sich mit einem Eispanzer umgibt, um weiteren Verletzungen zu entgehen, der gleichzeitig aber Zärtlichkeit und Zuneigung sucht ohne diese erleben - geschweige denn erwidern - zu können. Dann wieder erscheint sie klar, plant, gestaltet und hat scheinbar alles im Griff. Oder wiederum sie beleidigt Menschen, deren Zuneigung sie sucht, fällt in die Kindheit zurück und sucht die Brust der Mutter. Die ganze Zerrissenheit sieht man in ihrem Gesicht und in jeder ihrer Bewegung. Dem Betrachter des Filmes geht es wie ihrem Mann. Er liebt sie und verzweifelt gleichzeitig, weil er nicht die Möglichkeit hat, ihr zu helfen. Diesen Film vergisst man nicht.
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am 31. Mai 2005
Als ich den Film damals (1984 )im Kino sah,war ich von der schauspielerichen Art von I.Adjani fazsiniert. Fast 21 Jahre danach,bin ich es immer noch.Sie spielt eine wunderschöne verstört-aufsässige Dorfschönheit,die nur eins im Sinn hat;ihre schwache und labile Mutter zu rächen. Mehr sollte nicht verraten werden,denn wer auf französische Filme steht,kommt hier auf seine Kosten.Mein Filmbeurteilung lautet 4 Sterne für die DVD ( Nur Trailer; keine informativen Extras)und 5 Sterne für den Film.
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am 31. Mai 2013
Die Geschichte ist eher im guten Mittelmaß erzählt, doch ist der Film allein deshalb fünf Sterne und sehenswert, da Isabelle Adjani hier umwerfend schön aussieht. ;D
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am 18. August 2009
Es beginnt wie eine lockere Sommerkomödie mit einer ausgeflippten, rotzfrechen, impulsiven Isabelle Adjani. Nie wieder war sie so offenherzig und so knackig sexy wie hier. Doch spätestens als sie an der nackten Brust ihrer Mutter hängt, ahnt man den tiefsinnigen Hintergrund des Titels. Die Geschichte wird von den Beteiligten mitunter kommentiert und weckt so das Interesse des Zuschauers, weil dadurch das Geschehen lustig oder auch ironisch begleitet wird. Besonders das Verhältnis zur manchmal stocktauben Oma, mit der sie sich allerdings immer nur flüsternd verständigt, verdient besondere Beachtung, weil die längst nicht so vertrottelt ist wie sie scheint. Es beginnt ein spannender und zugleich ergreifender weiblicher Rachefeldzug, der genial eingefädelt ist und voller unvorhersehbarer Wendungen steckt, aber auch romantische Elemente enthält. In mehrfacher Hinsicht ein ganz toller Film mit einem überzeugenden Ende.
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am 12. März 2013
Vergessen Sie alle aufregenden Frauen welche Sie kennen. Isabelle Adjani stellt sie in diesem Stück alle in den Schatten! Eine hervorragende Schauspielerin mit wunderbaren Darsteller an ihrer Seite! Das Stück scheint ihr auf den Leib geschrieben.
Sehen Sie sich diesen Film an, sonst haben Sie im Leben etwas versäumt.
Ich selbst habe ihn schon drei oder viermal gesehen und bewahre ihn sorgfältig auf - für die nächste Aufführung.
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am 19. August 2005
"Ein mörderischer Sommer" ist einer meiner absoluten Top-Filme und hat seit über 20 Jahren nichts von seinem Charme, von der superstarken Präsenz von Isabelle Adjani und von der atmosphärischen Dichte verloren. Ich habe keine so einnehmende Filmfigur erlebt wie die rachsüchtige, freche, kindliche, nägelkauende Eliane (da mag höchstens noch Marlee Matlin als Sarah in "Gottes vergessene Kinder" mithalten). Wie oft habe ich mir diesen Film im Kino angesehen und wie oft habe ich über verstümmelte Versionen auf RTL 2 geschimpft. Da half nur die VHS-Kassette. Nun also endlich auf DVD. Aber ach: ein paar kleine Trailer und der Hauptfilm und das war's (mal wieder). Eine Adjani-Bio oder eine Bildergalerie wären schön gewesen. Das Bild ist leider etwas flau (stumpf und bläulich), aber endlich hört man mal den Film in Französisch... Nun: der Film bekommt also auf jeden Fall 5 Sterne (immer noch zu wenig), die lieblose Umsetzung auf DVD nur drei, macht zusammen vier. Man hat ja für das wärmere Bild immer noch die VHS-Kassette im Schrank.
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am 8. Juli 2016
Mit dieser DVD wird der Film 'Ein mörderischer Sommer' vorgestellt. Dies ist ein französischer Thriller, wobei ich ihn eher als ein Drama im wahrsten Sinne des Wortes sehe. Der Regisseur Jean Becker hat ihn 1983 herausgebracht und seine Hauptdarstellerin Isabelle Adjani hat sich mit diesem Film wirklich unsterblich gemacht. Ich sah ihn seinerzeit im Kino und jetzt wieder auf DVD. Es war, als wären zwischen dieser Zeit nur einige Tage vergangen, denn dieser Film hat bei mir immer noch den gleichen Eindruck vermittelt wie damals, obwohl ich ja jetzt schon viel älter bin.
Regisseur Jean Becker erzählt in diesem Film eine Geschichte, die eigentlich im Endeffekt sehr hart ist. Trotzdem läuft sie so ab, dass man meint, es ist eine Liebesgeschichte, oder auch eine Komödie, vielleicht auch ein klein wenig ein Krimi. All das kommt vor und die Schauspieler bringen dies allesamt perfekt herüber. Eine Besonderheit ist hier, dass der Regisseur Jean Becker in diesem Film einen Erzähler hat, der aber immer wieder wechselt.
Anfangen lässt er den Pin-Pon (Alain Souchon). Dieser lebt in einer provençalischen Kleinstadt mit seinen zwei Brüdern Mickey (François Cluzet) und Boubou (Manuel Gélin), seiner Mutter (Jenny Clève) und deren schwerhörigen Schwester Cognata (Suzanne Flon) zusammen. Er arbeitet in einer Werkstadt und versucht in seiner Stadt das Provinzleben zu genießen, oder besser gesagt, hier das Beste aus seinem Leben herauszuholen. Und dabei trifft er die sehr freizügige Eliane (Isabelle Adjani), die mit ihrer Mutter Paula Wieck (Maria Machado) und ihrem im Rollstuhl sitzenden Vater Gabriel Devigne (Michel Galabru) in den Ort hinzugezogen ist. Trotz dass Eliane (Isabelle Adjani) einen sehr wilden Ruf in diesem Ort besitzt, versucht Pin-Pon (Alain Souchon) mit ihr anzubandeln, was sich bei ihrer Art auch als sehr einfach darstellt. Aber so richtig gefällt es ihm nicht und er hört auf seine innere Stimme und lässt die Finger von Ihr. Nach einiger Zeit aber kommt sie zu ihm in die Werkstatt. Danach gibt es kein Halten mehr. Er verliebt sich in sie trotz ihrer immer wieder auftauchenden Gefühlsschwankungen. Sie zieht zu ihm und seiner Familie und es kommt sogar im Laufe der Zeit zur Hochzeit zwischen den Beiden. Bei dem Einzug zu Pin-Pon (Alain Souchon) wechseln dann die Erzähler in diesem Film. Manchmal ist es Eliane (Isabelle Adjani), sowie auch Cognata (Suzanne Flon). Auf jeden Fall werden hier die Erzähler erstklassig eingesetzt und geben dem Film eine zusätzliche Sichtweise, mit der man sehr gut zurechtkommt. Gerade als Eliane (Isabelle Adjani) zwischen Einzug und Hochzeit bei Pin-Pon (Alain Souchon) lebt und wir die Geschichte aus ihrer Sicht manchmal zusätzlich wahrnehmen können, bekommen wir etwas von ihrem Familiengeheimnis mit, das diesen Film und deren Geschichte dann zu einem extremen Drama macht.

Eigentlich hat der Regisseur Jean Becker hier einen intelligenten und gut ausgearbeiteten Film geschaffen. Er nutzt die Ländlichkeit in diesem Film sehr gut aus. Er hat überragende Schauspieler, sowie auch Isabelle Adjani, die ihre Rolle großartig und zusätzlich auch mit viel Haut und Haaren spielt. Eine kleine Schwäche für mich ab dem Zeitpunkt, als wir Zuschauer wissen, was es mit dem Geheimnis von Eliane (Isabelle Adjani) auf sich hat und wir dann zusätzlich erfahren , was sie vorhat zu tun, also als sie ihren entscheidenden Plan vorbereitet. Hier geht etwas von Gefühl, -wir sind in dem Film dabei- verloren. Ab da dachte ich manchmal, es könnte auch anders gehen. Vorher nimmt man nur, was uns der Regisseur Jean Becker hier erstklassig vorsetzt.

Ich werde den Film wohl ab jetzt nicht jährlich sehen, aber diese DVD ist für mich trotz ihrer mageren Bonus-Zugabe ein Sammelobjekt.

Meine Schulnote: 2-
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am 3. Juli 2005
Einer meiner Lieblingsfilme, in dem alles vor kommt - nur kein Hollywood Happy End. Von anfangs Teenie-Film, "Heimatfilm", Ehefilm über Krimi/Thriller bis Drama. Und genauso ist auch die Gefühlswelt. Von leidenschaftslos über lustig bis Spannung, Wut und Trauer. Als großer Fan von Isabelle Adjani ist die Begeisterung für diesen Film mit einer mal nicht stereotypen Story natürlich groß. Abgerundet wird der Film von einer typisch französischen, atmosphärisch super passenden Musik und schönen Bildern. Wie bereits ein Vorgänger bewerte ich den Film, die DVD gibt nicht mehr her.
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am 2. Juli 2017
... Film hat mich nicht überzeugt - ich find ihn irgendwie bescheuert wie viele dieser Franzosenfilme -
das einzige > nackt sie die ganz brauchbar aus ...
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HALL OF FAMEam 22. August 2005
die morde werden ausschließlich von männern begangen - aber alle, weil sie verfallen sind: an die adjani. die und ihr regisseur gehen in diesem psycho-thriller mit der darstellung von nacktheit recht ungezwungen und häufig um. dabei sollte eigentlich und hauptsächlich dargestellt werden, dass isabelle adjani (als elle) unter erheblicher traumatisierung leidet, dass sich der in die climax hineindrehende taumel von der neurose zur psychose, von der egozentrischen verführungssucht in eine zwanghafte rachsucht steigert, die letztlich überhaupt nicht mehr möglich werden lässt, worauf ein hollywood-film unbedingt geachtet hätte: ein happy end. leider nicht. eher die moral, dass morde die innere befindlichkeit von zwangskranken auch nicht bessern helfen ...
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