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am 9. Oktober 2011
Über dieses Objektiv wurde schon viel geschrieben, offensichtlich wird es gern genutzt - was mich wundert, denn außer mir besitzt es in meinem recht weiten Hobbyfotografenumfeld niemand.
Für ein Projekt, in dem es darum geht, Personen in einem für sie typischen Umfeld, in ihrer Umgebung oder auch mit größeren Gegenständen (z. B. Auto) so abzubilden, dass die Person scharf ist, die Umgebung jedoch zwar noch erkennbar, aber in Unschärfe zurücktretend, oder dass der Schärfeverlauf gewissermaßen auf die Person zuführt, hatte ich kein geeignetes Objektiv, denn hier wollte ich natürlich eines mit großer Offenblende, also ein lichtstarkes Teil (obwohl eben das Licht nicht das Problem war). Für die teuren lichtstarken Zooms hatte ich nicht das Geld. Beim Prüfen des Angebots an Festbrennweiten für meine Canon EOS 7D, die bei einer APS-C-Cam als "Normalbrennweiten" durchgehen, fiel meine Wahl schließlich auf das 30-mm-Sigma.
Ich kann nur sagen, dieses Objektiv ist für meine Applikation einfach stark und ideal. Tolle Schärfe, wenn die Personen nicht zu sehr am Rand platziert sind - die abnehmende Schärfe zum Rand hin beobachte ich auch, finde sie aber (bei meinem Exemplar) nicht gravierend und nutze sie meist sogar. Selbst bei den Blenden <2 bin ich absolut zufrieden, und ich verwende diese oft und gern! Inzwischen benutze ich das Objektiv auch häufig für andere Zwecke als den o. g., weil die famose Aufblendmöglichkeit natürlich auch zum Betonen der Staffelung von Objekten oder einfach zum Betonen einzelner Bildelemente genial ist. Ein Quantensprung in Sachen Bildgestaltung bei einer Brennweite, die recht vielen Applikationen gerecht wird. Nur selten reicht der Raum nicht, um durch etwas Vor- und Zurückgehen den gewünschten Bildausschnitt zu erreichen.
Die z. B. von Rezensent "Fotoschlumpf" erwähnte Verzeichnung stört mich manchmal, hier muss ich grundsätzlich beim Fotografieren immer etwas "Raum" zum Korrigieren am Rechner lassen. Dafür würde ich einen halben Stern abziehen, wenn das ginge.
Farben und Kontrast lassen keine Wünsche offen. Ich mag an den Sigma-Objektiven sowieso den edlen "Look" und die angenehme Haptik, und dass Köcher und GeLi dabei sind (und in guter Qualität), zeichnet Sigma gegenüber Canon aus.
Für mich ist das 30er einfach ein enorm vielseitiger "Schatz" unter meinen Objektiven, das meine Bildideen problemlos umsetzt, wenn eine offene Blende gefragt ist. Muss zugeben, dass ich es mit Blenden > 5,6, glaube ich, noch gar nicht genutzt habe. Daher hierzu auch keine Wertung.
Das Objektiv hat mir wertvolle Dienste geleistet, und ich würde es jederzeit wieder kaufen!
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am 30. Juni 2016
Ich kann es jedem nur wärmstens empfehlen! Es macht wunderbare Portraits, schöne Landschaftsaufnahmen... eben alles, was es soll. Einziges Manko: Bei schwachem Licht kommt es häufig zu Fokusproblemen. Wer in dem Fall manuell reagieren kann, ist mit der Linse dennoch gut beraten. Anbei einige Fotos. Aufgenommen mit der Canon 550D.
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am 22. März 2013
Seit dem Erwerb einer Canon EOS 60D fungiert meine 1100D als Zweitbody die ich mit einem 40mm STM Pancake bestückt habe. Durch diese Leichtkombination, die schnell mal mitgenommen ist bin ich auf den Geschmack für Festbrennweiten gekommen. Ich besitze zwar auch, wie wohl die meisten Fotografen, das Canon EF 50mm 1.8. An der Cropkamera ist es aber etwas zu telelastig. Um in etwa 50mm Kleinbild zu erreichen musste also eine Linse um die 30mm her. Blieb nur das Canon EF 28mm 1.8 , oder das Sigma 30mm EX DC 1.4. Da zum Zeitpunkt meiner Entscheidung beide Objektive um die 450 Euro kosteten las ich viel im Internet. Ich las und las ,las viel Unsinn und war am Ende nur verunsichert, aber nicht schlauer. Da die Meinungen keinen Sieger ergaben tat ich, was man die sichere Seite wählen nennt. Ich kaufte das Canon. Canon zu Canon , Staub zu . . .:). Nein , im Ernst.
Viele Fotos habe ich mit dem 28iger gemacht. Ein technisch einwandfreies, scharfes und sehr gut fokussierendes Objektiv. Zufriedenheit machte sich breit, denn auch Blende 1.8 ergab sehr schöne Fotos, wenn man die Erwartung an das in der Optik physikalisch Mögliche knüpft.
Jetzt viel der Preis des Sigma 30mm plötzlich bis unter 280 Euro. Meine mir auferlegte Schallmauer war durchbrochen. Eine immens lichtstarke Brennweite lockte. Ich bestellte bei Amazon, die sofort lieferten. Auspacken und erst mal grinsen. Schöner Objektivköcher und Streulichtblende schon dabei. Angenehme Haptik und solide Verarbeitung lassen Vertrauen aufkommen.
Es ist zwar nicht mein erstes Sigma, aber plötzlich kriecht es wieder den Nacken hoch.Das vielzitierte
Schreckgespenst "Fehlfokus". Was folgt ist klar. Stativ aufgestellt ,Canon 60D montiert, Motiv mit verschiedenen Fokusebenen aufgebaut und Start des großen Vergleichstests Canon 28mm gegen Sigma 30mm. Fotografiert wurde von Offenblende durchweg bis Blende 11 im AV-Modus bei ISO100 , Mehrfeldmessung und mittiger AF-Punkt , immer auf den selben Punkt im Motiv. RAW-Format. um das Ergebnis in Lightroom4 parallel vergleichen zu können. Ich schaute und schaute und erkannte. Beinahe gleiche Brennweite und Offenblende heißt nicht ich bin das Gleiche wie du. Aber erst mal die Fakten. Das Sigma, das Canon sowieso , traf bei mir immer den Fokuspunkt. Erst als es wirklich dunkel wurde lag es einige male daneben. Mit Hilfslicht aussenden geht`s dann wieder. Diese Lichtverhältnisse sind aber ,selbst mit Stativ , ohne Blitz ,oder hohen ISO sehr praxisfern. Ich sag also nicht, da hab ich wohl ein gutes Sigma ohne Fehlfokus erwischt. Nein , ich sage , da haben wohl einige Wenige ein schlechtes Sigma erwischt.
Das 30mm ist um den Fokuspunkt, selbst bei Blende 1.4 schärfer als das 28mm bei Blende 1.8. Das bleibt auch so ,bis etwa Blende 2.8. Jetzt bei 3.5 bis 4.0 liegen Beide etwa gleich auf. Danach überholt das Canon und liegt leicht vor dem Sigma. Achtung , richtig lesen. Die Rede ist immer noch vom Fokuspunkt. Die Gesamtbildschärfe ist beim Canon von Anfang an stärker.
Der Randbereich des Sigma ist immer etwas unscharf, selbst in höheren Blendenstufen. Jetzt fiel es mir wie Schuppen aus den Haren. Hier steht nicht das Eine gegen das Andere, hier scheint sich was zu ergänzen. Da sagt das Canon "Hey ich bin die Festbrennweite im Kleinbild an der Crop. Nimm mich mit, ich sehe was du mit deinen Augen siehst und wenn das Licht schlechter wird geht's noch eine Weile ohne Blitz und fette ISO bis in die Ecken scharf. Betrachte mich bei Offenblende aber nicht zu groß!" Das Sigma meint "Hey ich bin auch ne Festbrennweit an der Crop. Nimm mich und benutz mich hemmungslos bei Offenblende. Vergiss Blitz und hohe ISO. Aber was dich interessiert muss in der Bildmitte liegen, der Rest macht mich nicht so scharf." Was sagt uns das? Als Immerdrauf-Festbrennweite, falls jemand so etwas sucht, favorisiert sich hier klar das Canon 28mm. Bei gutem Licht scharf, bis in die Ecken und selbst bei schwierigeren Bedingungen mindestens so gut, wenn nicht besser wie das 50mm 1.8 von Canon.
Im fahlen Zwielicht, oder um Motive extrem freizustellen, die im Zentrum des Bildes liegen punktet eindeutig das Sigma mit mittiger Bildschärfe und besserer allgemeiner Farbwiedergabe. Auch in den höheren Blendenwerten überzeugt es durch gute Abbildungsleistung, wenn man nicht zu sehr vergrößert, speziell an den Rändern. Die Chromatische Aberration ist bei beiden Objektiven bis etwa Blende 4 furchtbar.Lightroom4 - Besitzer kostet das aber nur ein müden Mausklick und ein schnelles Lächeln, oder andersherum.
Bleibt mein persönliches Fazit. Wer seine Festbrennweite viel, soll heißen, für Landschaft-,Street-,oder Porträtfotografie nutzen möchte, wo es auch mal schneller dunkel wird als erwartet, greift besser zum Canon. Wer wirklich viel Available Light fotografiert, vorwiegend kurze Distanzen und bildmittig, etwa in engen Räumen, der nimmt das Sigma. Wer kann , nimmt Beide und entdeckt selbst, was man hier nicht so genau erklären kann.
Vermutlich werden wieder einige Schlaumeier ihre Kommentare abgeben. Um dem etwas vorzugreifen. Eigentlich habe ich noch nie eine Rezension gelesen, die meine Kaufentscheidung beeinflusst hat. Gerade Objektive sind eine Gradwanderung. Was den einen zur Rücksendung treibt ist dem Anderen jahrelang nicht mal aufgefallen. Speziell nochmal zum Sigma 30mm.
Wer so ein lichtstarkes Objektiv kauft wird wohl kaum Porträts mit Fokus auf die Augen bei Offenblende im Halbdunkel fotografieren . Dies nur mal als Denkanstoß für Leute, die 2-3cm Fehlfokus, Blende 1.4, auf 5m schon als Grund ansehen etwas schlecht zu machen, das sie anscheinend optisch, preislich und von der Physik her gar nicht verstanden haben. Fotografieren bedeutet lernen. Ich lerne gerne. Auch von Anderen, so sie etwas zu vermitteln haben. Dies sei nur angefügt, weil ich mich über die wenig hilfreichen Rezensionen zu den beiden Objektiven sehr geärgert habe. Wünsche allen viel Spaß beim fotografieren und immer ein schönes Motiv vor der Linse.
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am 5. Februar 2015
Das ist meine Lieblingsfestbrennweite! Kompakt, wahnsinnig tolle Schärfe, gute Verarbeitung. Tolles Preis-Leistungsverhältnis! Habe das Objektiv sowohl an meiner Canon 650D, als auch an der 7D! Immer wieder gerne.
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am 24. November 2011
Je nachdem wie man zu Objektiven von Drittherstellern steht, kann man sagen "leider konkurrenzlos" oder "Konkurrenzlos!". Man hört ja immer wieder richtige Schauermärchen zu Objektiven von Sigma oder Tamron, teilweise kann ich die daraus entstandenen Vorurteile auch durchaus nachvollziehen. Aber es scheint durchaus auch davon abzuhängen welche Serie eines Herstellers man betrachtet. Während ich mit den günstigen Serien von Sigma durchaus negative Erfahrungen gemacht, jedoch kann ich Objektive mit "EX"-Branding uneingeschränkt empfehlen, sowohl was die optische Leistung als auch was die Haptik angeht. Natürlich bin ich bis jetzt noch die Erklärung für das "konkurrenzlos" schuldig geblieben, das begründet sich eigentlich ganz einfach aus der Brennweite in Verbindung mit der hohen Lichtstärke. Die einzige Konkurrenz bekommt es von dem EF 28mm 1.8 von Canon, wenn man jedoch bedenkt, dass eine Blende von 2 schon nur noch die Hälfte an Licht verglichen mit einer Blende von 1.4 aufnimmt, kann man ermessen was für ein "Lichtmonster" dieses Objektiv von Sigma ist.

Zu Beginn hatte ich es auf einer EOS 1000D im Einsatz, und suchte ein Objektiv mit dem ich möglichst lange ohne Blitz auskommen konnte. Ich besaß zwar schon das EF 50mm 1.8 jedoch ließen sich damit in geschlossen Räumen nur noch bedingt Fotos machen, die Brennweitenverlängerung von 1.6 machte es dafür einfach zu "lang". Nach einiger Recherche kam ich so zu dem Sigma Objektiv. Und was anfangs nur als Spezialobjektiv zum Fotografieren im Dunkeln gedacht war entwickelte sich mit der Zeit zu dem Objektiv mit dem ich 90% meiner Fotos mache. In der Nachbetrachtung ist es wirklich interessant zu beobachten, wie ein Objektiv die Art wie man Fotos macht verändern kann. Anfangs ist es noch ungewohnt auf den liebgewonnenen Zoom zu verzichten, aber mittlerweile hat sich das sogar in's Gegenteil verkehrt, mittlerweile stören mich Zoomobjektive schon fast. Mit dem Sigma weiß ich einfach genau, wie das fertige Bild aussehen wird, ich muß die Kamera nicht ansetzen. Das führt natürlich dazu, dass man viel schneller in der Lage ist Fotos zu machen, weil man bevor man auslöst nur noch die Kamera ausrichten muß, die Bildkomposition liegt schon längst im Kopf vor. Es vermittelt einfach einen direkten Draht zu dem Bild das man macht, man nimmt es eigentlich kaum war, und das ist das gute daran.

Mittlerweile habe ich das Objektiv auf einer EOS 60D im Einsatz, auf der es sich noch besser anfühlt. Man muß nämlich ganz ehrlich attestieren, dass dieses Objektiv schon sehr groß und schwer ist. Aber DSLRs sind ja per se keine Kompaktkameras und daher spielt das in meinen Augen weniger ein Rolle.

Ein Punkt der mir auch noch am Herzen liegt, woran sich Canon wirklich ein Beispiel nehmen sollte, ist der Lieferumfang. Ein Artikel vermittelt einfach direkt eine ganz andere Wertigkeit wenn er direkt mit Gegenlichtblende und Aufbewahrungstasche daher kommt. Zu der Tasche sein noch gesagt, dass sie sich praktischerweise durch eine Schlaufe an Gürteln (Hosengürtel, Rucksack-Hüftgurt usw.) befestigen lässt.

Auf einen Nachteil muß man aber in meinen Augen bei Objektiven von Drittherstellern immer hinweisen: Die Objektive sind kein Originalzubehör, sprich Sigma hat keinen Zugriff auf die Spezifikationen der Elektronik die Canon verwendet. Das heißt es kann evtl. passieren, dass dieses Objektiv auf einer neueren Kamera nicht mehr funktioniert.

Zum Abschluss ein Fazit in Stichpunkten:
- Verarbeitung gut bis sehr gut (ich mag die matte Optik und die Haptik)
- Autofokus schnell und leise, dazu kann man jederzeit eingreifen ohne auf manuell umstellen zu müssen
- Sehr gute Bildqualität
- Lichtstark
- Gegenlichtblende und Aufbewahrungstasche im Lieferumfang enthalten
- Brennweite in KB-Format: 48mm
- Leider nur für Crop-Sensor Kameras geeignet (wer mit dem Gedanken an eine Vollformat-Kamera spielt sollte sich also anderweitig umschauen)

Also ein Objektiv für jeden der die hohe Lichtstärke von 1.4 braucht und nicht zu den 1000€+ Objektiven von Canon greifen will oder kann. Alle anderen sollten auch einen Blick auf das EF 35mm 2.0 und das EF 28mm 1.8 von Canon werfen.

Ich hoffe, dass das Review hilfreich war.
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am 10. April 2011
Trotz der unheilvollen Berichte betreffend der Serienstreuung von Drittherstellern hab ich mich mal, optimistisch wie ich bin, an das 30mm 1.4 herangetraut. Die ersten Bilder schienen vielversprechend - scharf bei Offenblende; angenehme Brennweite (ca. 50mm an APS-C); leiser und genauer Autofokus; gute Verarbeitung. Bei genauerem Hinsehen schien mir der rechte Rand dunkler und unschärfer als der Rest des Bildes. Die 100%-Ansicht offenbarte dann auch nichts Gutes: massive Schärfeverluste am rechten Bildrand (beginnend ab 33% Bildbreite von rechts), runde Details werden zu "Winkeln <". Das Objektiv ist also dezentriert und geht zurück. Schade eigentlich.

# Update 2011.07
Da mir das 30mm abgesehen von den beschriebenen Mängeln so gut gefallen hatte, habe ich es noch einmal versucht ... dieses Exemplar ist besser, dennoch ist auch hier der rechte Rand deutlich schwächer als der Linke!? Kleine runde Spitzlichter werden hier zu vertikalen Strichen. Dieses Problem beginnt sich erst bei f/4 und aufwärts zu verflüchtigen. Die Ränder bleiben aber weicher als die (wirklich scharfe) Mitte. Diese ist auch bei f/1.4 durchaus brauchbar!

(mit 500D)
PRO: + Bokeh; + Autofokus; + Verarbeitung; + Leistung Bildmitte bei Offenblende + Größe und Gewicht genau richtig
CON: - Ränder; - offenbar Dezentrierung bei vielen Exemplaren

Zur Zeit finde ich den Preis etwas zu hoch (ca. 450 €). Wer sich an der Randunschärfe nicht stört und die Mittel hat, sollte sich das Teil aber ruhig mal zu Gemüte führen.
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am 19. Juli 2005
Das Sigma 30mm 1.4 HSM beeindruckt durch seine extreme Lichtstärke. Dadurch werden selbst bei Dämmerung und schwachem Kunstlicht noch freihändige Aufnahmen möglich. Als in der Abenddämmerung schon Sterne zu sehen waren, konnte ich noch freihändig und ohne Verwackeln fotografieren (1/60s bei ISO1600). Die Verarbeitung macht einen hervorragenden Eindruck. Der Ultraschallmotor HSM von Sigma ist leise und schnell (allerdings etwas langsamer, als der AF-S von Nikon).
Leider hat das Objektiv eine Schwäche: An den Rändern ist (besonders bei offener Blende) eine deutliche Unschärfe zu sehen. In der Bildmitte und bei Blendenstufen ab F8 ist hingegen alles scharf.
Wer ein superscharfes Standardobjektiv sucht, für den ist das Sigma nichts. Wer hingegen Wert auf schnellen Autofokus und hohe Lichtstärke legt, und kein Vermögen dafür ausgeben will, für den ist das Sigma gut geeignet.
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am 22. Januar 2012
Ich habe eine ganze Reihe Rezessionen und Teste gelesen und mir das Objektiv trotzdem für die 7 D geholt. Wer ein solches Objektiv verwendet muß sich aber schon im klaren darüber sein wo die Grenzen und Möglichkeiten einer 1,4 Lichstärke liegen. Ich nenne mal ein paar Aspekte:

- Die Tiefenschärfe ist extrem gering und der kleinste Fehlfokus ist dann sofort zu sehen. Das A und O aufgeblendet ist daher das der Fokus perfekt sitzt. Bei Blende 2,8 fand ich das Objektiv mit dem 24-70 mm L bei 30 mm fast ebenbürtig im Zentrum. Das es gegenüber einem L-Objektiv eine ,zumindest bei meinem Exemplar, nicht übermäßig ins Gewicht fallende Randunschärfeverschlechterung (f=2,8) hat ist eigentlich kein Wunder das L ist für Vollformat gerechnet.

- Grundsätzlich zeigen alle Objektive eine gewisse Randunschärfe, bei einer völlig offenen Blende 1,4 fällt diese dann naturgemäß stärker auf als bei 2,8 oder darüber

- Wenn ich mehrere weiter entfernte Objekte z.B. Häuser einer Stadt mit Blende 1,4 fotografiere und meinen AF ins Zentrum setzte dann ist es doch ganz logisch das dieses Haus im Zentrum scharf erscheint und wegen der geringen Tiefenschärfe die Häuser links und rechts davon, also am Bildrand bereits Unschärfe zeigen. Dies ist dann keine Unschärfe des Objektivs am Bildrand wie vielleicht der eine oder andere meint, sondern der geringen Tiefenschärfe geschuldet. Blendet man auf 2,8 oder gar 4,5 ab dann wird man feststellen das der Randbereich auch beim Sigma noch durchaus brauchbare Schärfe zeigt.

- eine Blende 1,4 setzte ich in der Regel doch genau dafür ein das ein gewisser Bereich des Bildes scharf wird und der Rest sich in Unschärfe verliert, da dürfte eine gewisse Randunschärfe eigentlich überhaupt keine Rolle spielen sondern den Effekt im Gegenteil sogar noch unterstützen

- die nicht sonderlich tolle Randschärfe des Sigmas macht sich vor allem dann bemerkbar wenn sich die Mitte und die Ränder in der gleichen Bildeben befinden und ich voll aufblende und alles scharf haben möchte. Typisch wären hierfür Landschaftfotos. Aber liebe Fotografen wer fotografiert eine Landschaft mit Blende 1,4 ?

- die Schwäche "Randunschärfe" des Sigmas spielen für (fast) alle Anwendungen für die ich ganz speziell eine 1,4er Lichtstärke benötige so gut wie keine Rolle. Und ab Blende 4,5 konnte ich z.B. keine Unterschiede zum 17-85 mm von Canon feststellen.

Mein spezieller Anwendungsfall betrifft die Fotografie von Polarlichtern, da ich die ISO-Zahlen nicht zu stark hochdrehen möchte. Aufgeblendet auf 1,4 dürfte es da schon etwas problematischer sein, da die Polarlichter in einer Bildebene bei Unendlich liegen und dann die Randunschärfe sichtbar werden könnte. Das werde ich aber noch testen müssen.

Ansonsten erscheint es mir wird hier und in den Foren zuviel Wind gemacht um eine Eigenschaft die in der Praxis keine große Rolle spielt und manch einer versteht offensichtlich die optischen Eigenschaften einer 1,4 Lichtstärke nicht richtig.
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am 21. März 2010
Ich fotografiere jetzt schon einigen Jahren mit Spiegelreflexkameras der Marke Olympus. Eines meiner Lieblingsgebiete ist die Portraitfotografie und lange Zeit war ich ausschließlich mit dem Zuiko 50mm 2.0 Makroobjektiv unterwegs. Dieses Objektiv hat eine unglaubliche Bildqualität, aber auch einen langsamen und sehr lauten Autofokus, den ich bei gewissen Anlässen den Anwesenden nicht zumuten würde. Auf meiner Suche nach Alternativen bin ich über dieses Objektiv gestolpert und habe es seit dem Kauf als vielleicht das Lieblingsobjektiv in mein Herz geschlossen.

Spiegelreflexkameras der Marke Olympus (in meinem Falle eine E-30) besitzen einen Cropfaktor von x2, d.h. ein 30mm Objektiv erzeugt den Blickwinkel eines 60mm Objektivs an einer Kleinbildkamera. 60mm sind zwar für die typische Portraitfotografie etwas kurz (man nimmt normalerweise etwas zwischen 75 und 100mm), aber dieser Bereich ist vom 50er Makro ja schon gut abgedeckt. Das 30er Sigma hingegen ist gut für Ganzkörperportraits oder Gruppen geeignet, da die Personen Dank der hohen Lichtstärke schön vom Hintergrund freigestellt werden können. Dazu kommt der schnelle und lautlose Autofokus - ein Traum.

Ganz kritiklos möchte ich aber nicht bleiben. Mein 30mm Sigma hatte zunächst einen wirklich starken Frontfokus. Ich hatte mich erst gewundert, warum fast alle Versuche, Portraits mit großer Blende (1.4) zu machen in unscharfen Bildern resultierten und hatte den Fehler erst bei mir gesucht. Nach einigen Kontrollfotos mit Hilfe eines Testcharts war dann aber klar, dass das Objektiv falsch fokussiert und ich musste es zur Justage einschicken. Es kam innerhalb von zwei Wochen justiert zurück und seitdem trifft es perfekt. Ich war allerdings schon negativ überrascht, bei dem Preis sollte man erwarten, dass das Ding sofort richtig funktioniert. Die Sigma zugesprochene Serienstreuung scheint doch kein Märchen zu sein.

Ich habe mich aber entschieden, keinen Stern abzuziehen, da das Objektiv erstklassige Arbeit leistet und die Justage seitens Sigma innerhalb kurzer Zeit und ohne Kosten für mich erledigt wurde.

Edit: Habe ich oben nicht erwähnt, aber die mitgelieferte Gegenlichtblende und der Objektivköcher sind qualitativ wirklich hochwertig.
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Ich nutze das Objektiv an einer Olympus E-620 und bin bisher sehr zufrieden damit . Es treten keinerlei Fokusprobleme auf . Objektiv einstezen , Kamera an und los gehts .

Da die E-620 mit dem Cropfaktor x2 arbeitet war mir das 30mm gerade recht , das 50mm ist schon wieder zu "lang" für meine Bedürfnisse.

Im Vergleich zu den Standart Olympus Objektiven ist das Sigma sehr wuchtig und schwer . Jedoch nicht unangenehm da die E-620 ja eher etwas kleiner und leichter ist kann man das zusätzliche Gewicht bei low-light Aufnahmen gut gebrauchen . Es macht einen sehr soliden und gut Verarbeiteten Eindruck .

Auf die technischen Daten wurden ja zu genüge eingegangen , wäre nur noch eine Wiederholung dessen . Daher nur noch ein kleiner Erfahrungsbericht .

Ich hatte die Kamera beim Besuch des Freiburger Münsters dabei , der dunkle Innernraum mit den bunten Bleiglasfenstern ist sehr faszinierend. Ich konnte sämtliche Bilder ohne Blitz machen , die Lichtstärke ist einfach fantastisch . Und die weichen Farben gaben die Stimmung der Kerzen in der Kirche sehr warm rüber.Ich bin sehr zufrieden mit dem Sigma und mit welcher Optik kann man zu diesem Preis schon in so dunklen Gemäuern fotorafieren.

Für mich eine klare Kaufempfehlung.
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