Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos yuneec Learn More Sommerschlussverkauf Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
141
4,2 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:4,17 €+ 3,00 € Versandkosten
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 10. Januar 2005
Meiner Meinung nach ist "Jackie Brown" ein Meisterwerk. Zum einen ist er ein echter Quentin Tarantino. Die Dialoge und Schnitte tragen unverkennbar seine Handschrift. Zum anderen ist er ein penibel durchgearbeitetes Krimi-Verwirrspiel mit einem hervorragenden Drehbuch, was auf dem Roman "Rum Punch" von Elmore Leonard basiert. Was ich an dem Film jedoch am meisten schätze, sind seine einmaligen Charaktere, die nicht nur aufs Konto des Drehbuchs gehen. Das Casting, was die beiden Hauptcharaktere, eben Jackie Brown und den Kautionsagenten Max Cherry, besetzt hat, ist ein aussergewöhlicher Glücksgriff.
Pam Grier und Robert Forster passen so dermaßen gut in ihre Rollen, dass es eine pure Freude ist, die beiden spielen zu sehen. Wie sich die beiden betagten und durch ihr Leben und ihre Vergangenheit gezeichneten Menschen auf eine feine und auf wundervoll subtile Weise zueinander hingezogen fühlen und miteinander flirten, ist ein Meisterstreich. Pam Grier strahlt eine phantastische Aura aus, ist auf ihre Weise, auch im Kontrast zu der derb-erotischen Melanie Ralston (Brigdet Fonda), eine markante Schönheit und spielt sich spielend in den Mittelpunkt des Films. Robert Forster mimt den gealterten, abgeklärten und doch symphatischen Kautionsbüroinhaber so genial, dass man glauben könnte, er würde sich selbst spielen.
Robert de Niro und Samuel L. Jackson spielen ihre Gangster-Rollen souverän und überzeugend. In Nebenrollen brillieren Chris Tucker als Drogenjunkie und Michael "Batman" Keaton als Special Agent.
Ein weiterer Faktor, der dem Film einen hohen Skillfaktor verleiht, ist der Score. Mit stilsicherer Hand wählten die Filmmacher eine perfekte szenische Untermalung mit Klassikern aus der Generation der beiden Protagonisten, die einem als Ohrwürmer nach dem Film nicht mehr loslassen.
Jackie Brown ist sicherlich aufgrund seiner zahlreichen derben und expliziten Szenen a la Tarantino nicht jedermanns Geschmack. Dem Charme der Protagonisten dürfte sich jedoch niemand entziehen können. Aufgrund dieses Trumpfes verdient der Film die volle Punktzahl: 5 Sterne!
11 Kommentar| 29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Juli 2006
....pimps try to catch a woman that's weak

Aber Jackie Brown ist alles andere als schwach! Vielleicht die beste Story, die Tarantino jeh verfilmt hat und wahrscheinlich der am meisten unterschätzte Film von ihm obendrein.

Über die Story möchte ich eigentlich nichts verraten, denn selten schafft es ein Regisseur, eine recht komplexe Handlung dermaßen eingängig in einem wenig turbulenten Plot aufzubauen, wie in Jackie Brown. Zugleich stellt der Film einen angenehmen Bruch zu seinen früheren Filmen dar, indem er auf plakative Gewaltdarstellungen verzichtet, ganz einfach weil dieser Film sie nicht braucht. Der Film lebt von seiner ausführlich erzählten Geschichte, den langen Dialogen und genügend Zeit, um die anderen Personen des Films genau zu charakterisieren. Nichts desto trotz verstrickt sich die Hauptfigur immer weiter in einem Strudel aus Gewalt, der am Schluß seinen kurzen, aber dennoch dramatischen Höhepunkt findet. Dennoch ist die Gewalt nie Mittel zum Zweck der Effekthascherei oder Überzeichnung, sondern ist tragender Bestandteil der Geschichte, mehr als in Filmen wie Resevoir Dogs oder Kill Bill. Sie ist subtiler eingesetzt, es ist fast schon "Film Noir"-Stimmung, deshalb gewinnt der Film für mich an Glaubwürdigkeit. Wer am Blutorgien wie Reservoir Dogs denkt und etwas derartiges erwartet, liegt mit diesem Film wohl daneben. Wer sich gerne Filme mit viel Handlung anguckt, eben auch erzählendes Kino mag, wird diesen modernen Klassiker mögen.

Die weiteren Rollen neben Pam Grier (Tarantino soll ihr die Rolle quasi auf den Leib geschrieben haben) sind exquisit besetzt, Robert Forster, Bridget Fonda, Samuel L. Jackson, Robert de Niro, Micheal Keaton, es entsteht fast der Eindruck, als ob Tarantino nur mit dem Finger zu schnipsen bräuchte, um die am besten passenden Schauspieler für seine Streifen zu bekommen.

Tarantino in Topform.
0Kommentar| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. April 2008
Es sollte mir eine Lehre sein! Ob man nun DVD's im Laden oder bei Amazon kauft: Wenn man als Filmliebhaber auf solche Spielereien wie Originalkinoformat, Originalschnitt, Dolby Sound usw. steht, sollte man vor dem Kauf bzw. der Bestellung immer die Amazon-Rezensionen lesen!!!!!! Und dabei sollte man besonders die schlechten Bewertungen ins Auge fassen, da diese sich meißt auf die Qualität der Veröffentlichung bezieht und nicht auf die künstlerische Qualität des eigentlichen Films. Die Informationen auf den DVD-Hüllen sind nämlich mitunter (bewusst???) irreführend. Da ist dann von Letterbox die Rede, obwohl alles nur in 4:3 und somit pan-&-scan ist. Hätte ich mich an meinen eigenen Rat gehalten, hätte ich gestern nicht 7 Filme gekauft, von denen ich 5 (!) gleich von Anfang an in den Müll kippen kann, da die Qualitäten der Veröffentlichungen den absoluten Hirnriss darstellen. Wow, da hätte ich ganz schön Geld gespart!
Aus lauter Bequemlichkeit habe ich mir unter anderem auch "Jackie Brown" auf DVD zugelegt, obwohl ich schon seit Jahren eine Mega-Version auf VHS (vom Fernsehen aufgenommen) besitze. Das hätte ich lieber bleiben lassen. Hier stimmt nämlich bis auf den Film gar nichts! Am übelsten ist aber immer noch die Tatsache, dass ein Film von 2,35:1 auf 4:3 hochgezoomt wird, wodurch rechts und links jede Menge Bildinformation verloren geht und die Farben anfangen zu flimmern und zu verschwimmen. Ich versteh gar nicht, dass es Regisseure zulassen, dass man ihr Werk bei der Neuverwertung auf DVD so verstümmelt. Würde ich in meinem Betrieb so minderwertige Qualität abliefern, könnte ich schon binnen kürzester Zeit meine Kündigung abholen. Aber anscheinend spielt bei den Filmstudios Kundenzufriedenheit keine so große Rolle.
Eigentlich müsste man mal ne Giftschrankliste anfertigen, auf der nur solche verhackstückte Versionen auftauchen, damit in Zukunft JEDER die Finger davon lässt und niemand mehr so übel über's Ohr gehauen wird.
77 Kommentare| 71 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Juli 2006
Kann denn hier keiner statt ständiger Inhaltsangaben mal daraufhinweisen, daß der Film hier bei der SZ-Edition, ebenso wie in der regulären DVD Edition im Verhältnis 4:3 also im normalen TV Ausschnitt daherkommt und keineswegs in der breiten Kinofassung?! Das ist Vergewaltigung! Erst von der Filmfirma verstümmelt und dann auch noch in der Zweiverwertung durch die SZ, die vorgibt cinephil zu sein! Das ist eine wirkliche Zumutung und der Blitz soll die SZ Redakteure treffen, die das zu verantworten haben. Entweder man nimmt das Medium Film ernst und gibt sich Mühe oder man läßt es ganz sein! Oder dann bitte auch konsequenter Weise ins Museum gehen und an den Gemälden rumsägen bis alle auf Standardformat gebracht sind! Monets Seerosen? Rembrandts Nachtwache? Pollocks Drip-Paintings? Alles viel zu groß, zu breit, zu wandfüllend!!! Absägen, absägen, absägen!
11 Kommentar| 55 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Oktober 2015
Jackie Brown finde ich nicht ganz so stark wie Pulp Fiction,
aber jeder Tarantino Film weiß für sich zu unterhalten.

Studiocanal liefert erneut eine sehr gute Arbeit ab, was Bild und Ton angeht
und die Steelbook mit ablösbarem FSK Logo macht einen schicken Eindruck.

An Extras liefert Studiocanal einmal mehr 3 Stunden.

Story: 5/5
Bild: 5/5
Ton: 5/5
Extras: 5/5
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Februar 2016
Ungewöhnlich für Tarantino, dass der/die Hauptdarsteller(in) in diesem Film niemanden tötet und am Ende letztlich als "sauber" dasteht. Aber so ist Jackie Brown und der Film ist allein schon wegen Pam Grier und Robert Forster ein Anschauen wert. Die wieder einmal hervorragende Musikauswahl tut ihr übriges zum stimmungsvollen Film.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Dezember 2012
Jackie Brown - Dieser Film war schon lange auf meiner Liste. Nun war er als Steelbook günstiger, als in der normalen Fassung, da habe ich zugegriffen!

Das Steelbook
========================================
Es gibt ja einige, die sich ausschließlich Steelbooks kaufen. Das kann ich nicht ganz verstehen. Ich habe einige Steels, aber die waren meist günstiger, als die Normalpackung. Ich bin jetzt so eingestellt, dass ich Filme, die ich besonders gut finde, als Steelbook kaufe. Die werden dann auch optisch schön aufgestellt und nicht einfach ins Regal geschoben.

Dieses Steelbook von Jackie Brown sieht wirklich super aus. Mattschwarz und Pam Grier (Jackie Brown) zielt mit der Waffe auf uss. Das sieht einfach super aus.

Der Film
========================================
Der Film ist ein Gangsterstreifen, der ohne Film Geballer und ohne Special FX auskommt und trotzdem, oder gerade deshalb zu den besseren gezählt werden darf.
Jackie Brown ist als Stewardess eine kleine Geldschmugglerin, die Angst um ihr Leben haben muss, weil ihr Boss und Auftraggeber, dem Waffenhändler Ordell (wahnsinnig gut: Samuel L. Jackson), keine Pannen durchgehen lässt. Sie wurde von der Polizei geschnappt und gerät nun in die Zwickmühle.

Die Machart des Films, die Msuik und der 80er-Jahre Charme vermitteln während des ganzen Films eine sehr gute Atmosphäre. Der Film ist intelligent und doch merkt man oft deutlich die Handschrift von Quentin Tarrantino, was durchaus positiv ist.

Mein Fazit
========================================
Kaufen, kaufen, kaufen!
Der Film ist genial, in dieser Version sogar überarbeitet und eine schönere Edition im Regal kann ich mir kaum vorstellen.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Juli 2013
Anfangs war ich etwas skeptisch, ob mir dieser Film wirklich gefallen würde. Zu Quentin Tarantino's Filmen kann man stehen wie man will, irgendwie kommt man doch nicht darum herum. Die einen vergöttern seine Filme und die anderen hassen sie. Ich sage mir, jeder soll sich sein Urteil selber bilden und aus langjähriger Erfahrung weiß ich, dass man nicht selten seine Meinung zu dem einen oder anderem Film ändert.

Nun zum Film selbst. Die Story ist meiner Ansicht nach genial aufgebaut, es gibt stets unerwartete Wendungen, sodass man nicht voraus ahnen kann was in der nächsten Szene passieren wird. Die Handlung ist spannend und fesselnd zu gleich, gewürzt mit einer guten Packung schrägem, trockenen Humor. Einzelne Dialoge und Szenen bleiben einem nachhaltig in Erinnerung und ich denke gerne schmunzelnd daran. Dies hat zur Folge, dass ich mir diesen Film sicher bald wieder einmal ansehen werde. Auch die Besetzung stellt meiner Meinung nach einen weiteren Pluspunkt dar. Äußert überzeugend in ihrer Rolle ist die Schauspielerin Pam Grier als Jackie Brown, aber auch Samuel L. Jackson und Robert De Niro spielen ihre Rollen meisterhaft.

Fazit: Sicher ein Film für alle Quentin Tarantino Fans und jene die es noch werden wollen. Wer gefallen an spannenden, außergewöhnlichen Thrillern mit unerwarteten Handlungsabläufen findet, der sollte diesem Film eine Chance geben. Ich persönlich kann den Film "Jackie Brown" nur weiterempfehlen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 20. Juni 2004
Der Film ist sehr dialoglastig und für einen Tarantino sehr düster und ernst. Der skurrile Humor aus Pulp Fiction kommt etwas kurz. Daher wirken die 2 ½ Stunden Film fast schon zu lang, vor allem, da das Ende zum Teil vorhersehbar ist. Nichtsdestotrotz ist „Jackie Brown" ein guter Film mit sehr guten Schauspielern, vor allem mit einer fantastischen Pam Grier und einem genialen Robert de Niro.
BILDFORMAT:
Die DVD bietet zwei Bildformate: „Open Matte" (1,33:1) und „Wide Screen" (1,85:1). Dabei handelt es sich bei „Wide Screen" um das unbeschnittene Kinoformat.
Zunächst irritiert jedoch, dass das Format „Open Matte" den größeren Bildausschnitt zeigt und das Format „Wide Screen" einfach dadurch erzeugt wird, dass oben und unten schwarze Balken über das Bild gelegt werden. Das liegt daran, dass das 35mm Film-Negativ ein Seitenverhältnis von 4:3 hat. Wird das Breitwand-Format nicht durch anamorphe Optiken erzielt, wird es später durch das Abkaschen des oberen und unteren Bildrandes erreicht. Genau wie auf der DVD. Das Wide Screen Format ist also wirklich das von Tarantino gewollte Kino-Format. Bei den Kulissen hat Tarantino aber offensichtlich darauf geachtet, seinen Film kompatibel zum Vollbild-Format zu machen. Es liegen zwar keine wichtigen Bildinhalte in den (im Kino) abgekaschten Bereichen, aber es sind auch keine störende Elemente zu sehen, wie zum Beispiel Mikrofone.
Daher finde ich es super, dass die DVD das volle Negativ-Format und wahlweise das Wide Screen Format beinhaltet. Natürlich ist das Wide Screen Format hier nicht anamorph codiert. Aber die Bildqualität ist selbst auf einem 16:9 Fernseher im Wide Screen Format perfekt.
Wer dennoch „Jackie Brown" lieber als anamorph codierte Wide Screen Fassung haben möchte, der sollte sich die „Tarantino Gold Collection" zulegen. In dieser Box mit 4 Filmen („Pulp Fiction", „Reservoir Dogs" (Special Edition), „From Dusk Till Dawn" (gekürzte Fassung), „Jackie Brown") auf goldenen DVDs ist Jackie Brown tatsächlich anamorph codiert (dafür fehlt natürlich die Vollbild Fassung).
Aber Achtung: Wegen der ungeschnittenen Fassung von „Reservoir Dogs" ist die Box FSK 18!
AUSSTATTUNG:
Zurück zu dieser DVD-Version. Störend finde ich ein wenig, dass sich in der englischen Fassung die deutschen Untertitel (ohne Tricks) nicht ausblenden lassen. Dafür sind die Extras und das Menü okay (in etwa mit denen aus „Pulp Fiction" zu vergleichen). Es gibt reichliche Informationen über den Film und über Tarantinos versteckte Anspielungen auf andere Filme. Allerdings stecken die meisten Informationen auf Text-Tafeln, was bedeutet, dass man dafür viel lesen muss.
0Kommentar| 24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Juni 2012
Ein großartiger Film in allen Details: der Filmidee, der Filmbilder und des Abstandes vom Buch als Medium, welches auch hier die Vorlage ist. Ich habe Tarantino nie besonders gemocht und tue es heute auch nicht, aber ich bin bereit, meine letztendlich unerklärliche Abneigung gegen die physische Person ruhen zu lassen und sein Werk, besonders dieses, zu beurteilen, wie es ihm zukommt. Man achte auf die Schnittsequenzen, die Farbhintergründe, die Großaufnahmen in die Gesichter der Protagonisten hinein ... alles mit sicherem Instinkt und selbstbewusster Unabhängigkeit. Tarantino hat derart umfangreiches Filmwissen, dass klar wird, er hat ähnlich gewaltige Teile seines Gesamtlebens mit Filme-Anschauen verbracht, wie z.B. der Schriftsteller Milton mit dem Lesen (bis zur Erblindung eben dadurch). Und so bleibt es nicht aus, dass jede Einstellung eine Anspielung, eine Hommage, eine Weiterentwicklung seiner großen Filmvorbilder ist: Am Auffälligsten finde ich hier seine Parallelen zu Sam Peckinpah und Martin Scorsese. Ich empfehle, ein paar Peckinpah Filme bewusst mit Jackie Brown zu vergleichen, um die Linie, etwa der liebevoll-ungewöhnlichen Details (Kaffee einschenken, Klopfen an der Tür, Riesenaufnahme der Augen) noch mehr zu genießen. Mein Vergleich will sagen: Hier kommt der Filmkenner, der intelligente Anspielungen im Genre sucht, wirklich auf seine Kosten. Man braucht nicht bei Buchvorlagen zu suchen und soll es auch nicht - hier ist der wissende Cineast gefragt. Dürers Hase, könnte man sagen, ist nur ein Hase, aber kraft der Haar-Details sogar manch einer hochauslösenden Kamera überlegen, kurz: Dürers Hase ist eben nicht nur ein Hase, und zwar weil Dürer sich des Hasen angenommen hat. Und so verhält es sich mit Tarantino. Er ist ein großer Künstler im Medium Film, der interessant, reizvoll, besonders ist, weil er mir keine Überfrachtung aus anderen Kunstformen mitzubringen scheint. Selten hab ich einen Film aufgrund seiner unaufgeregten Details so originell gefunden. Fazit: ohne eine Zusammenfassung dieses dem Caper-Movie zuzurechnenden Films zu verraten: Fünf Sterne fürs Handwerk.
0Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

6,79 €