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am 6. April 2017
Über 50 Jahre alt-aber immer noch faszinierend. Truffauts Interpretation von Ray Bradburys Novelle ist gekonnt- und Oskar Werner liefert eine brilliante Leistung als Feuerwehrmann Montag ab. Politisch gesehen heute sogar noch bedrückend aktueller als damals......
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am 9. Februar 2014
François Truffauts Verfilmung von Ray Bradbury's Dystopie über eine bücherfeindliche Gesellschaft, in der die totalitäre Kontrolle scheinbar nicht von einem diktatorischen Regime, sondern von der Allgegenwart der Medien herrührt, ist so eigenwillig wie treffsicher. Zwar weicht der Film in vielen Details von der Romanvorlage ab und zeichnet auf den ersten Blick ein fast zu idyllisches Bild von Bradbury's kalter, mechanisierter Gesellschaft, in dem einige der grausamen Details des Buches (z.B. der Mechanische Hund) ausgeblendet sind und zwischenmenschliche Wärme zumindest noch in Ansätzen vorhanden ist, während sie bei Bradbury vollkommen durch reibungsloses Funktionieren alltäglicher Abläufe, sorgfältig aufeinander abgestimmte Drogen und die alles übertönende Omnipräsenz der Unterhaltungsmedien ersetzt worden ist. Nicht zuletzt unterstreicht die Figur der Clarisse (die im Film deutlich erwachsener und sexualisierter auftritt als im Buch), dass Truffaut den literarischen Stoff von Bradbury's Roman zu einer ganz eigenen Geschichte verarbeitet.

Und doch bleibt Truffauts Film den Themen des Buches treu: An die Stelle der teilweise explizit visualisierten Grausamnkeit im Buch treten subtile Anspielungen, Szenen hinter Milchglas und um die Ecke herum aufgenommen, welche beinahe klinisch sauber und ordentlich inszeniert sind und darum nicht weniger intensiv wirken als das Buch und damit der Hauptbotschaft von "Fahrenheit 451" in jedem Augenblick treu bleiben: den unheimlichen und unheilvollen Konsequenzen für eine Gesellschaft, welche den Köpfen der Menschen die Bücher und damit auch der Gebrauch der eigenen Vorstellungskraft verbietet. Die oberflächlich saubere und unterschwellig brodelnde Stimmung in der Gesellschaft erhält ihre Intensität nicht zuletzt durch die hervorragende, vielschichtige Schauspielerleistung der Hauptdarsteller (Oskar Werner, welcher der Figur Montags ein ganz eigenes, stilles Gesicht mit Tiefe verleiht, und Julie Christie, welche die beiden Figuren der Mildred/Linda und Clarisse mit Temperament und Leben füllt)

Die DVD ist filmisch vollkommen in Ordnung - behält jedoch die Farb- und Konturenqualität, welche die 70er Jahre kennzeichnet. Synchronisation und Untertitel funktionieren gut, und das Bonusmaterial bietet vielfältige und interessante Einblicke in die Ansichten Truffauts und Bradburys, die hinter der Geschichte stehen.
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am 3. Dezember 2013
Fahrenheit 451 ist ein sehr gut gedrehter Sience Fiction Film aus dem Jahre 1966. Er handelt von der völligen Unterdrückung des Menschen durch ein totalitäres Regime. Die Vorlage zum Drehbuch lieferte Ray Bradbury mit seinem gleichnamigen Roman.
Dieses Werk ist ein filmischer Leckerbissen, auch wegen des schwierigen aber exzellenten und wunderbaren Oscar Werner und auch wegen der wunderbaren Julie Christie, diesmal sogar in einer Doppelrolle. Regie führte Francois Truffaut. Die Freundschaft zwischen Truffaut und Werner ging mit diesem Film in brüche.
Das Bild und der Ton sind gut, an den Extras wurde nicht gespart. Für Cineasten ein Muß.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 7. Mai 2015
Wenn Bücher verboten sind, wer bestimmt dann, was wir lesen?

Das digitale Zeitalter ist auch ein Zeitalter in dem Texte genauso schnell geändert werden können, wie wir sie lesen (eigentlich noch viel schneller!).

Wenn alle Bücher zentral bei einem Anbieter digital gelagert sind, reicht eine Änderung am zentralen Exemplar, um alle weiteren Lesungen des Buches zu verändern. - Zensur leicht gemacht!

Unbedingt anschauen!!!!!
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am 23. Januar 2017
This is the best film Francois Truffaut ever made in my opinion. The theme of this film is still very topical in this day and age. Truffaut's view on the future was actually very right. Very funny to see he foresaw the introduction of interactive television, via flatscreens very thin TV's. The scenery for this film is chilling and alienating. A must have for those who love cinema science and/or French Arthouse
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am 29. Dezember 2015
Markus Metzler hat es weiter unten (Kommentar auf eine Ein-Stern-Bewertung) schon richtig gesagt: Solchen Filmen muss man mit dem richtigen Ambiente begegnen. Eben wie einem guten Buch. Kunst braucht ein Umfeld, das ihr würdig ist. Also liebe Lehrer/Eltern, solltet Ihr diesen Film euren Schülern/Kindern näher bringen, so empfehlt ihn alleine zu schauen. Diese Form von Kunst passt weder zu einem Familien-Filmabend, und noch viel weniger in den rasanten Schulalltag. Ich erinnere mich selbst noch, wie ich in der Schule Umsetzungen von 1984, Animal Farm und die Welle sah. Allesamt habe ich aber weder gebührend wahrnehmen können, noch gab es die Möglichkeit, mich in die Charaktere und die Emotionen hinein zu versetzen. Darunter litt das Erlebnis. Ich empfehle diesen Film in Ruhe, allein zu Hause und am besten am Stück anzuschauen. Es lohnt sich!
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am 5. Oktober 2014
Weder über das Buch noch über den Film muss man viel erzählen. Oskar Werner, der lakonische Feuer'wehr'mann, der plötzlich entdeckt, dass man Bücher nicht nur verbrennen, sondern auch lesen kann, Julie Christie als seine ihn denunzierende Frau - die gelungene Parabel auf den totalitären Überwachungsstaat macht Angst, weil wir heute näher als je zuvor an diesen Zuständen sind.

Kauf und guck!
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am 5. Januar 2016
Ich hab von Ray Bradbury kein einziges Buch gelesen, von diesem Film des öfteren gehört und endlich gesehen......
........eine leichte Panik hat sich zum Ende zu bei mir eingeschlichen
weil ich mir nicht sicher bin welches Buch ich wohl auswendig lernen sollte?
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am 18. November 2016
Ein unbedingtes Muss, wenn man sich kritisch mit den grundsätzlichen Fragen unserer Welt auseinandersetzt. Von daher ist der Film hochaktuell, auch wenn das Ende von der Literaturvorlage abweicht. Die Literatur war Gegenstand der gymnasialen Oberstufe im Englischunterricht, der Film eine wertvolle Ergänzung.
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am 9. Januar 2014
Diesen Film habe ich im Fernsehen schon ein paar Mal gesehen. Ich mag das Thema und dass man damals eigentlich schon gewußt hat, wie weit es mit der Menschheit unter der Fuchtel von Elektronik kommen kann.

Die Qualität ist sehr gut. Bin zufrieden immer wieder gerne.

Nur der Versand hat sehr lange gedauert.
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