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Kundenrezensionen

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am 29. Januar 2007
Dies ist einer der ganz großen Filme von Orson Welles. Gut, daß seit einiger Zeit die rekonstruierte Fassung vorliegt, die Welles' Vorstellungen entsprechen dürfte. Sie befindet sich auf dieser DVD. Leider hat man die atmosphärisch dichte und mit hervorragenden Sprechern erarbeitete alte Synchronfassung nicht für diese DVD verwendet - sondern die lausige Neusynchronisation. Den Hank Quinlan (Orson Welles) spricht nun Edgar Hoppe, der ein sehr guter Schauspieler ist("Wenn Sie hier mal reinschlüpfen wollen!?"), aber seine Stimme paßt überhaupt nicht zum beleibten, knurrigen, schmuddeligen Quinlan. Angemerkt sei auch, daß Hoppe vor allem als Sprecher des "Hein Blöd" bekannt ist... Die anderen Sprecher bringen ebenfalls kein Leben in ihre Rollen. Zudem hört sich die Synchronisation zu hallig an - wie im Badezimmer aufgenommen, auch in Außenszenen. Erbärmlich. Aber man sollte sich solch ein Meisterwerk ohnehin im Original ansehen, und das ist über jeden Zweifel erhaben.
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am 25. Mai 2005
Orson Welles' letzter Hollywoodfilm "Im Zeichen des Bösen" ist eine der grandiosesten Erzählungen des amerikanischen Kinos überhaupt. Ein steinkaltes Kunstwerk von geradezu majestätischer Erhabenheit. Wie einen Weltuntergang setzt Welles diesen genialen Krimi in Szene, wie eine schwarze Tragödie um Hass, Verrat und Tod. Alles ist aus den Fugen geraten, nicht nur Recht und Ordnung, auch Haltung, Gesinnung, Moral. Fassaden ragen in die Schräge, Schatten dominieren das Licht. Keinem einzigen, weder den Verbrechern noch den Polizisten, weder den Männern noch den Frauen, bleibt eine Zeit, die zu leben sich lohnte. »Wie sieht meine Zukunft aus?« fragt der fette, kaputte Polizist einmal, gespielt von Orson Welles. Die Antwort seiner früheren Freundin, der alternden Wahrsagerin (Marlene Dietrich), nach einem langen Blick: »Es gibt keine Zukunft mehr für dich! Du hast sie dir selbst genommen!«. 1958 stand diese Bemerkung für Welles' Karriere insgesamt.
In Gang kommt alles durch eine Bombe, die zu Beginn in einem Auto an der mexikanisch-amerikanischen Grenze explodiert. Dabei fügt Welles alles in einer einzigen, atemberaubenden Einstellung zusammen: den Schauplatz an der Grenze, den Täter, die Opfer im Auto und den jungen mexikanischen Polizisten (Charlton Heston). Die Faszination dagegen kommt von Orson Welles als undurchsichtigem, trickreichem Bullen, der ohne Bedenken Beweise fälscht, um sein Recht durchzusetzen, von den Schatten also, von der Magie des Schreckens. Mit "Im Zeichen des Bösen" bringt Welles die innovative Epoche des Film Noir zu ihrem definitiven Abschluss. Die dunklen Schattenspiele, die jede eindeutige Zuordnung von Gut und Böse verweigerten, krönt er mit seiner rabenschwarzen Variation über das Gute im Bösen und das Böse im Guten.
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am 29. Dezember 2006
...,wenn nur diese schreckliche Synchronisation nicht wäre !Der Film bzw. die Geschichte ansich ist wirklich fesselnd und spannend, auch oder gerade erst recht nach heutigen Maßstäben. Das alptraumhafte Szenario, eingeleitet durch die ungeschnittene Anfangssequenz, in der die Protagonisten und die Stimmung des Filmes eingeführt werden, ist schweißtreibend inszeniert. Man fühlt sich beim Anschauen wie in eine andere Welt versetzt, in der Recht, Ordnung und vor allem Gerechtigkeit aus den Fugen geraten sind. Wer ist der eigentliche Bösewicht, der alte, dicke Polizist mit samt seinen Spiesgesellen von Kollegen, der mexikanische Ganove und seine jungen Familienmitglieder, gar der von Charlton Heston verkörperte Vargas ? Welche Rolle spielt die geheimnisvolle Wahrsagerin ( wunderbar: Marlene Dietrich !) ? Das Ende und quasi die Auflösung des eigentlich verübten Verbrechens lassen einen ohne Happy End und irgendwie verstört zurück.

Ach, ja ,zu erwähnen ist in jedem Falle auch Janet Leigh, die die Gemahlin von Miguel Vargas spielt.In der Szene, in der sie auf dem Bett im Motel liegend mit ihrem Ehemann telefoniert, ist ein echter Lichtblick in diesem düsteren, von Nacht und Geheimnisvollem geprägten Film.

Für den Film 5 Sterne, für die lieblose Synchronisation 1 Stern Abzug !
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TOP 1000 REZENSENTam 28. Juli 2011
Los Robles ist ein Nest an der Grenze zwischen den USA und Mexico. Der Grenzübergang ist mitten in der Stadt und in diesem brodelnden Kaff herrscht eine hohe Kriminalität.
Der Film beginnt mit einer genialen 3-Minuten langen Kamerafahrt: Ein Gangster pflanzt eine Zeitbombe in ein Auto, dass im mexikanischen Teil abgestellt ist und verschwindet. Kurze Zeit später steigt ein älterer Herr mit einer wesentlich jüngeren Dame in den Wagen und fährt im Schritt-Tempo Richtung Grenze. Zur gleichen Zeit schlendert der mexikanische Rauschgiftfahnder Miguel Vargas (Charlton Heston) mit seiner hübschen Frau Suzie (Janet Leigh) die gleiche Strecke zu Fuß entlang.
Etwa zur gleichen Zeit passiert sowohl das Auto als auch das Ehepaar den Grenzübergang, beide Männer scheint man dort bestens zu kennen.
Einige Sekunden später, als der Wagen sich bereits in dem US-amerikanischen Stadtteil befindet, wird alles von einer gewaltigen Explosion erschüttert. Das Wrack des Wagens mitsamt seinen beiden Insassen brennt völlig aus.
Es wird sehr schnell klar, dass das Opfer in der Limouse der bekannte, ansgesehene Bürger Linnekar war, der mit einer jungen Tänzerin unterwegs war.
Von der amerikanischen Seite fährt Captain Hank Quinlan (Orson Welles) heran - ein schwergewichtiger Mann, der das kriminelle Treiben in Los Robles mit Drogen, Bordellen und Morden seit langem unter Kontrolle hält. Dennoch blüht hier der Drogenhandel und die Prostitution. Quinlan und Vargas können sich von Anbeginn nicht ausstehen. Vor allem die Art, wie der Amerikaner und sein Sergeant Pete Menzies (Joseph Calleia) die Untersuchung des Falls betreiben, lässt Vargas misstrauisch werden.
Er bleibt als stiller Beobachter bei dem Fall, hat aber Angst um seine junge Frau, die bereits von einer jungen Gang im Auftrag des Ganoven "Onkel" Joe Grandi (Akiim Tamiroff) eingeschüchtert wurde.
Der Fall wird immer mysteriöser und es drängt sich für Vargas bald auch der Verdacht auf, dass Hank Quinlan Beweisstücke aus dem Hut zaubert, die gar nicht vorhanden sein dürften...
Erst 1998 wurde der Film restauriert, nachdem er von den Studios für die Kinoauswertung damals drastisch gekürzt. Welles schrieb damals ein 58seitiges Memorandum, indem er die Studios darum bat, den Film in seiner gedachten Form zu belassen. Frustriert von der Absage und der Bevormundung durch die Studios kehrte Welles den USA den Rücken und drehte anschliessend nur noch in Europa Filme.
"Im Zeichen des Bösen" gilt als letzer Film der klassischen Film Noir Ära und ein geniales Meisterwerk von Welles, dass seinen Klassikern "Citizen Kane" oder "Der Glanz des Hauses Amberson" ebenbürtig ist.
Für mich ist dieser brodelnde, dunkle Thriller sogar einer der besten 10 Filme aller Zeiten.
Hier stimmt einfach alles: Ein vertrackte, mysteriöse Story, die sich erst nach und nach auflöst. Dazu eine großartige Schauspielerleistung von Orson Welles als übergroßer, korrupter und krimineller Bulle.
Bereits die erste Kamerafahrt (Russell Metty) zeigt die Klasse dieses Films, der bis zum Ende fesselnd bleibt und in einer Nebenrolle sogar Marlene Dietrich als alternde Prostituierte zeigt.
Welles zeigt permanent ein bedrohliches und ambivalentes Milieu, in dem Gut und Böse nicht immer auseinandergehalten werden kann.
Sogar der durchweg unsympathische Hank Quinlan ist nicht nur abgründig skrupellos, sondern am Ende auch eine tragische, gebrochene Figur.
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..."Im Zeichen des Bösen" (von 1958) zählt gemeinsam mit dem Jahrhundertklassiker "Citizen Kane" und (dem manchmal übersehenen) "Die Spur des Fremden" bis heute zu den bekanntesten und vermutlich auch besten Filmen des Meisterregisseurs. Aus meiner (natürlich subjektiven) Sicht hätte die SZ-Cinemathek-Reihe mit einem der beiden letztgenannten Streifen - Welles betreffend - einen glücklicheren Griff getan, wenngleich vorliegendes Werk freilich dennoch sehenswert und interessant ist. Aber mal eins nach dem anderen...

Erzählt wird eine schmutzige, verruchte Geschichte über korrupte Polizeibeamte (die am Ende trotzdem Recht behalten können), billige Bordells und schmierige Drogenhändler, die mit Charlton Heston, Orson Welles, Janet Leigh, Marlene Dietrich und Zsa Zsa Gabor höchstkarätig besetzt wurde und lange Zeit nur in gekürzter Fassung gesichtet werden konnte.
Erst 13 Jahre nach Orson Welles Tod (also 1998) wurde der - von ihm schon zu Lebzeiten vehement geforderte - Director's Cut freigegeben. Aber gut: Besser spät als nie...

Der Film beginnt mit einer mittlerweile berühmt gewordenen 4minütigen, ungeschnittenen (!) Anfangssequenz an der mexikanisch-amerikanischen Grenze, wo zunächst alles im Lot zu sein scheint. Als dort aber ein Wagen in die Luft fliegt, beginnt ein Wettstreit zwischen dem moralisch aufrichtigen, hageren mexikanischen Drogenfahnder Vargas (Charlton Heston) und dem schmierigen, korpulenten US-Ermittler Quinlan (Orson Welles), der die Grenze zwischen Gut & Böse verwischen lässt und am Ende - so wollen es jedenfalls viele Experten & Cineasten - das gesamte Noir-Genre demontiert. (Anm.: Für mich trifft der Noir-Abgesangs-Charakter auf das im Jahr später erschienenen "North By Northwest" (dt. "Der unsichtbare Dritte") von Hitchcock aber noch stärker zu.)

Der in einer recht ungewöhnlichen Rolle agierende Heston (der wirklich als Mexikaner durchgeht) sowie auch Welles spielen fabelhaft und schaffen es immer wieder in den Bann zu ziehen. Tatsächlich glaube ich hier vielleicht sogar Mr. Hestons stärksten Auftritt vor der Kamera gesehen zu haben - und das ist ja bekanntermaßen nicht gerade irgendwer (man denke z.B. ans Monumentalepos "Ben Hur" oder den SciFi-Klassiker "Planet der Affen").

Mit einem klassischen Noir-Film hat "Touch Of Evil" meines Erachtens tatsächlich kaum etwas gemein, obwohl natürlich typische Elemente des Genres hierin vorzufinden sind (z.B. enge Räume, düsteres Schwarzweiß). Aufgrund seiner (inhaltlichen) Anti-Schwarzweiß-Malerei ist "Im Zeichen des Bösen" bis heute weitgehend vom Zahn der Zeit verschont geblieben. Die Mexikaner (wenigstens nicht alle) müssen hier nicht das Klischee der bestechlichen Faulenzer bedienen, auch US-Beamte können uncool & bestechlich sein und die schmuddelige, schwüle, unbehagliche Rotlicht-/Rauschgiftatmosphäre kommt auch gegenwärtig ungefiltert so rüber.
Generell Fahnder - selbst wenn sie letztlich im Namen des Gesetzes agieren - als unzulängliche, makelbehaftete Menschen zu zeigen, war mit Sicherheit eine sehr clevere Entscheidung, die zur Glaubwürdigkeit und Zeitlosigkeit vorliegenden Streifens beiträgt.

Trotz aller positiver Aspekte, die gerade ausführlich zur Sprache gekommen sind, ist "Im Zeichen des Bösen" keiner meiner persönlichen Filmlieblinge, was - und das ist freilich sehr subjektiv - einfach daran liegen dürfte, dass mir die nüchterne, harte und teils "platte" (bitte nicht falsch verstehen) Inszenierung irgendwie nicht so sehr zusagt.
So gut hier gespielt und mit sämtlichen Saubermannklischees aufgeräumt wird, so lieblos hingerotzt & uncharmant kommt mir manches hierin offengestanden auch vor (selbst, wenn's vielleicht beabsichtigt sein mag).

Fazit: Ohne Frage ist "Touch Of Evil" ein Klassiker, der hochkarätig besetzt wurde und das Milieu, in dem gespielt wird, trocken, kompromisslos und (vermutlich) authentisch wiedergibt.
Mir persönlich gefallen andere Welles-Inszenierungen jedoch besser und Freunden des klassischen Film Noir würde ich raten, sich zuerst vielleicht älteren Genre-Werken (z.B. "Die Spur des Fremden" oder Fritz Langs "The Big Heat") zuzuwenden.

In Summe macht das aus meiner Sicht 4 Sterne. ++++

Natürlich sehenswert, aber in Summe nicht überwältigend brillant!
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am 24. Januar 2008
Eine Auftragsarbeit war es - ein Verlegenheitsfilm! Orson Welles telefonierte mit seinem Produzenten und gab ihm den Titel für den Film durch die Leitung: den sah er sich ab von einem billigen Kriminalroman im Schaufenster einer Buchhandlung gegenüber der Telefonzelle. Die Buchvorlage hat er nie gelesen. Welles hatte gar keine Lust, die Hauptrolle zu übernehmen, Charlton Heston mußte ihn dazu überreden.Während die Produzenten keine großen Erwartungen hatten, wußte Heston offensichtlich, was dabei herauskommen konnte ("Ich spiele in jedem Film von und mit Orson Welles!")

Und dann das: aus einem Stoff, den andere Regisseure zu einem allenfalls routinierten B-Picture verarbeitet hätten, zaubert Welles ein absolutes Meisterwerk - das letzte des "Film Noir", aber mit allen Zutaten des Wellschen Universums: Gut und Böse verschwimmen, am Ende stellt sich sogar heraus, daß der korrupte Polizist, der jahrelang fingierte Beweisstücke in etlichen Fällen verwendet hat, den richtigen Riecher und den wahren Täter (des Bombenattentates) überführt hat. Und der vermeintlich "positive" Held des Films, Charlton Heston, kann Quinlan nur mit unsauberen Methoden zu Fall bringen. Und dann diese unglaubliche Kameraführung, verzerrte Perspektiven, eine bizarre Atmosphäre - ein Film, der so delirierend wirkt wie Janet Leighs Rausch, als ihr gewaltsam Heroin gespritzt wird. Ein grotesker Taumel von dem Untergang geweihten kleinen und großen Ganoven in einem Niemandsland, das selbst Endzeitstimmung vermittelt. Ein Film, der einen wie ein Strudel förmlich hinabzieht. Ein Krimi gegen den Strich gebürstet, aber was soll ich noch sagen: Lest die hervorragenden Rezensionen meiner "Vorredner". Aus einem Quasi-Nichts solch ein Juwel zu machen, das schaffen nur ganz wenige Filmemacher - Orson Welles'Genie läuft hier noch einmal zu Hochform auf!
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am 15. Dezember 2008
Orson Welles Film gehört für mich zu den großen Filmklassikern. Aber wie so oft hat sich Universal Jahrzehnte später daran versündigt, indem man dem Streifen eine billig hergestellte Neusynchronisation verpasste! Charlton Heston hat nicht mehr Horst Niendorf, Janet Leigh spricht nicht mehr mit Margot Leonards Stimme und Orson Welles hat man den großartigen Walther Suessenguth geraubt! So nicht, Universal! (Und deshalb nur 2 Sterne!)
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am 8. Oktober 2009
Der Film ist ein Meisterwerk. Punkt. Erstens: die zu Recht als Filmgeschichte gehandelte Eingangssequenz (das lange take). Zweitens: deep focus editing (zählt mal nach, wie oft sich Welles damit Schuss/Gegenschuss erspart oder das mainstream-übliche Fokussieren auf den, der gerade redet...und eine ganz andere Dramatik in Dialoge bringen kann). Drittens: eine Geschichte wird erzählt, die uns ständig schwanken lässt, auf welcher Seite wir stehen sollen, vor allem, weil die Seiten selbst mit knappen Strichen als in sich sehr divergent gezeichnet werden. Viertens: der cast. Fünftens: eine Geschichte wird von jemandem erzählt, der weiß, wie man filmisch erzählt. In den ersten zehn Minuten ist alles da: die Grenze von Mexiko und USA und somit der allgemeine Rahmen für das Drama; gleich nach der Explosion des Autos sagt Vargas zu seiner Frau, dass das schlimm "für uns" sein könnte. Sie fragt nach: "für uns?". Und er sagt: "für Mexiko". Im Laufe des Films stellt sich heraus, dass es vor allem schlimm für das Paar ist - was es nicht sein hätte müssen, hätte Vargas sich nicht bemüßigt gefühlt, sich in einen Fall einzumischen, der ihn im Grunde nichts angeht. Dann die Szene, wo er erwartungsvoll gespannt ist, die lokale Polizistenberühmtheit Hank Quinlan kennen zu lernen, und man ihm bedeutet, dass er nur denkt, dass sei eine vielversprechende Begegnung. Damit ist der Gang der Ereignisse eröffnet, am Schluss rundet sich alles ab. Weiters: All die Abgründe. Die ganze Polizeimethodenabwägerei (hat ein Vorrezensent schon auf den Punkt gebracht). Die `Überheblichkeit von Vargas' Frau den Mexikanern gegenüber (auch etwas, was in den ersten zehn Minuten aufgetan wird und auf einen Dauerkonflikz im Film vorausweist), die Szenerie im Motel, die Hitchcock nicht nervenanspannender hätte inszenieren können. Marlene Dietrich. Die Geschichte selbst, über Loyalität, Solidarität, Gesetzestreue oder Treue zu einem Menschen/Freund trifft uns ins Innerste. Schließlich: wer jammert da über Synchronisation? Es gibt ja die Möglichkeit, den Film auf englisch zu sehen. Untertitel sind ja da....
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am 15. Februar 2010
Monumentale Figuren, knackige Dialoge, Refugien der Gesetzlosigkeit und kriminellen Machenschaften, und ein versoffener Polizist. Man spürt den modernen Thriller heraus, in der Art, wie sich die kriminelle Handlung und der korrupte Polizist immer mehr verkomplizieren.

In der überwiegenden Zeit des Filmes befindet sich der Polizist in einem sprichwörtlichen und symbolischen Jenseits. In einem Jenseits seiner eigenen Polizeistation, jenseits der Grenze in Mexiko, in ein Verhängnis geraten.
Dort aber ist auch Vargas, der dem Treiben nicht tatenlos zusieht. Sich aber zugleich auch noch einer anderen Sache erwehren muss. Und ihm, Vargas, stellt sich eine Front von Lügen und Verschwörung gegenüber. Doch gelingt es ihm endlich, sich aus der Falle herauszuwinden. Mit Hilfe eines anderen , der sich halbwegs auf die richtige Seite stellt, gelingt es endlich dem Treiben des Bösen ein Ende zu bereiten.
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am 23. März 2009
Der Film hat alles!
+ Top-Schauspieler
+ Spannung & Gänsehaut
+ Geniale Kameraführung
+ Künstlerische Überzeichnungen

Fazit: Für Cineasten ein MUST.
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