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am 4. März 2016
Lost Highway ist ein großartiger Film, wen man sich auf den sehr artifiziellen Stil von Lynch einlässt. Der Film ist keine leichte Kost, aber ein großes Kunstwerk, das mit seiner ganzen Bildgewalt, der spannenden Geschichte zu überzeugen weiß.
Lost Highway ist im meinen Augen noch etwas anspruchsvoller und komplexer als Mulholland Drive, weshalb ich eher diesen als Einstiegsfilm empfehlen würde.
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am 19. März 2018
Mir persönlich hat der Film nicht gefallen, aber meinem Mann sehr gut. Vielleicht muss ich ihn mir noch einmal intensiver ansehen.

Lieferung und Verpackung waren sehr gut.
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am 31. Januar 2016
Cool aber selbst für David Lynch ein klein wenig zu wirr...

...daher gibt es genügend Raum für einen "Zweitkontakt"!

Lohnt sich auf jeden Fallen :-)
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am 22. Januar 2014
if you like movies opening possible new dimensions to parallel worlds in ways unexpected but known to each of us in what we call dreams, then this movie is for you !
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am 20. Januar 2016
Schräger Film mit skurriler Handlung, guten Bildern und netten erotischen Szenen. Patricia Arquette ist einfach sexy! Definitiv sehenswert. Kommt wahrscheinlich auf Leinwand besser.
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am 15. September 2014
eine geniale kleine zeitreise nicht nur in die eigenen 80er. ein sehr gelungener film. schön grau und fast ein comic. danach auf ein Rammstein Konzert
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am 12. Mai 2013
David Lynch versteht es den Zuschauer betörend-verstörend in seine Parallelwelt zu entführen. Ein surreales Meisterwerk der Filmkunst aller erster Güte! Der Soundtrack-Klangteppich (David Bowie etc.) setzt dem fulminanten Werk die Krone auf!
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am 9. Juli 2010
...liefert hier einen sehr offenen Film mit vielen Interpretationsmöglichkeiten. Spannend, verwirrend und intensiv vom Anfang bis zum Ende. Zum Kopf zerbrechen. Genial.
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am 27. Juni 2004
"Lost Highway" beginnt unheimlich. Als Liebhaber der allerbesten Psychofilme war ich einiges gewöhnt und befürchtete, auch dieser Film könne mir keine Gänsehaut einjagen. Aber genau diese Gänsehaut stellte sich unvermittelt ein. Die erstenn zwanzig Minuten sind gruselig, rauben den Atem vor Angst - und dann geht es Schlag auf Schlag. Die Handlung, die ein Rätsel ist, verliert sich in immer neuen Rätseln. Eine plausible Erklärung bleibt aus. Aber die Ästhetik der Bilder, auch die blutigen, macht David Lynch keiner nach. Ein Meistwerk? Ja, wegen des visuellen Festes, das hier mit viel Liebe zum Detail gefeiert wird.
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am 26. Mai 2016
SPOILER sind unvermeidlich, wenn man dem Film einen Sinn geben möchte und ihn nicht nur als sinnfreies Traum- oder Albtraumkino des David Lynch betrachten will. Deshalb "lyncht" mich nicht, oder lest diese Deutung erst, wenn ihr den Film gesehen habt und keinen roten Faden gefunden habt und euch nicht nur von genialen traum- und albtraumhaften Bildern erfreuen oder auch fasziniert verwirren lassen wollt.

Zwei Handlungsstränge durchziehen den Film, und was sich als irreal, Parallelwelt oder delirierender Albtraum präsentiert, ist - die Traumwelt eines Mörders aus Eifersucht auf dem elektrischen Stuhl.
"Dick Laurent ist tot "hört Fred schon zu Beginn des Filmes, eifersüchtig auf seine Frau wartend, durch die Rufanlage seines Hauses. Er sieht niemanden vor seinem Haus oder auf der Strasse weglaufend, der ihm diese Botschaft mitgeteilt hat.
"Fred besitzt keine Videokamera" erklärt Patricia Arquette als kindlich brünette Frau mit schnurgerade geschnittenem Pony.
"Ich erinnere mich lieber auf meine Art an die Dinge" fügt Bill Pullman hinzu, Saxophonist und anscheinend ( scheinbar!?) jetzt schon darauf hinweisend, dass der Film zwei Ebenen darstellt. Eine Ebene ist die Realität, die dazu geführt hat, dass er seine Gattin bestialisch ermordet hat, die andere die "Zeit", in der er nicht als Fred, sondern als der Automechaniker Pete Dayton (Balthazar Getty) , zu dem er auf mysteriöse Art über Nacht in der Todeszelle geworden ist, die blonde faszinierende Alice kennenlernt. Sie ist die Geliebte des Gangsterbosses Mr.Eddy/Dick Laurent (Robert Loggia) und Andy (Michael Massee), in denen ich eine Person sehe, in zwei Gestalten. Der jüngere potente Lebemann Andy, der ältere böse Eddy/Dick, der Renee/Alice zum Drehen von Pornos gezwungen hat. In zum Teil drastischen Szenen kann sich Pete der beiden entledigen, aber nach einem Akt im Sand der nächtlichen Wüste flüstert Alice ihm ins Ohr:"Du wirst mich niemals kriegen.
Pete ist wieder Fred und rast auf dem nächtlichen Highway mit gelben Mittelstreifen davon, bis er in konvulsivische Zuckungen ausbricht.

Ich simplifiziere die ganze genial verschachtelte und Wahrheit und Phantasie oft nicht auseinenerhalten lassende Geschichte, und zwar hauptsächlich für mich:
Fred sitzt auf dem elektrischen Stuhl, und in den letzten Momenten, bevor ihn einige 10.000 Volt durchschütteln, rast seine Erinnerung noch einmal durch sein Gehirn, symbolisiert durch die rasende Fahrt über den dunklen Highway, aber auch tatsächlich passiert. Zu Beginn des Filmes ist der Highway durch eine unterbrochene gelbe Mittellinie in zwei Spuren getrennt, später durch zwei durchgezogene, von unterbrochenen Linien flankierte Linien. Zu Beginn ist vieles offen, am Ende voneinander in zwei Geschichten getrennt, diese Trennung ist aber unscharf, symbolisiert duch die flankierenden unterbrochenen Linien.
Fred erinnert sich an den Eifersüchtigen, der seine Frau bestialisch abgestochen hat, schafft sich oder seiner Seele auch ein Ventil, eine Rechtfertigung für die Tat in Gestalt des Pete, der eine Frau liebt, die Opfer von Ganoven ist und zu Pornos und Liebesdiensten von "Dick" gezwungen wird.
Aber, da er keine Aufzeichnungen hat wie die anfangs zu sehenden unheimlichen Videokassetten, ist seine Erinnerung sowohl an sich selber als Fred als auch an sein Alter Ego nicht eindeutig. Das wird einmal symbolisiert durch den Mysterie Man (Robert Blake), der wie eine Reinkarnation von Gründgens Mephisto wirkt, gleichzeitig auf einer Party und bei ihm zuhause ist, wovon Fred sich am Telephon überzeugen kann. Fred erinnert den Teil des Filmes vor seiner Verwandlung in sein Alter Ego Pete schon verfälscht, und in seinem "Leben" als Pete tauchen Personen auf, die er als Fred schon kannte, ein Teil dessen, was er als Pete erinnert, mag das Geschehen vor dem Mord sein, ein Teil aber auch nicht, und das gestaltet David Lynch genial rätselhaft. Durch Pete erfahren wir mehr über Fred, aber was davon wahr und was nur Wunschdenken, Eigenschutz einer gequälten und nach Rechtfertigung suchende Seele (Psyche, Gewissen) ist, ist nicht immer von einander zu trennen.
Dass der Erzählstrang mit Fred schon eine Art Traum oder Erinnerung ist, geht meines Erachtens auch aus der Kamera hervor, nicht nur der geheimnisvollen, die die Aufbahmen von seinem Haus und ihm mit Renee im Bett macht, die er dann als Videokassetten bekommt, sondern auch der, die das Geschehen zu Beginn öfter aus der Vogelperspektive, seltener auch von schräg unten darstellt, wir sehen hier nicht, wie David Lynch filmt, sondern wie Fred selber die Szene wie ein Außenstehender betrachtet, und dieser "Außenstehende" ist seine die Geschehnisse filternde und verfälschende Erinnerung.

Fred sieht in den letzten Sekunden seines Lebens Fred, den Mörder des Liebhabers seiner Frau und dieser selbst, aber aus einer gefilterten und verfälschenden, verharmlosenden Sicht, und Fred sieht Pete, der er gerne gewesen wäre, denn der hatte guten Grund, wegen der geliebten Frau es mit ihrem Quälgeist aufzunehmen und unter Lebensgefahr die Geliebte zu retten, zu befreien, aber dieser Rechtfertigungsversuch seiner Seele, seines Gewissens endet albtraumartig, als die wunderschöne Alice ihn schockiert, er werde sie niemals haben.

Ich habe schon ganz zu Beginn vor dem SPOILER gewarnt, mich hat der Film zuerst wegen seiner genialen verstörenden Bilder, seiner beklemmenden, ängstigenden Atmosphäre und der wunderbar vielseitig als Renee und Alice agierenden Schönheit Patricia Arquette fasziniert, aber dabei kann ich es nicht belassen. Andere können es und sind fasziniert, andere schimpfen auf die wire Handlung ohne roten Faden und werfen Lynch vor, vielleicht keinen Film, sondern nur sinnlose Handlung in schönen Bildern gefilmt zu haben.

Ich habe für mich einen roten Faden gefunden, auch wenn der manchmal gewollt aufgefasert war, er ist nie gerissen.

Doc Halliday
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