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Die Handlung des Gattopardo in Kürze: der Film setzt den Adels-Untergang in der nachbourbonischen Zeit Siziliens in Szene. Burt Lancaster spielt den noblen Graf, der lässig den neuen Kräften die Szene überlässt. Viscontis Kostümfilm folgt dabei Tomaso di Lampedusas Erzählung weitgehend.

Leicht irritierend: die Langfassung führt zu plötzlichem Italienisch zwischendurch (man kann die Sätze mit Fantasie aber auch halbwegs verstehen, auch ohne Untertitel). Die DVD-Verpackung hat leider Überlänge; ob das dazu führen soll, dass die SZ-Reihe zusammen eingereiht werden muss? -
Vier Sterne für einen sehenswerten Film.
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TOP 1000 REZENSENTam 13. März 2005
Gratulation für die Ambitionen einer Zeitung, nacheinander 50 Meisterwerke des Kinos zu einem sehr annehmbaren Preis herauszubringen.
Gleich zu Anfang ein absolutes Highlight der Filmgeschichte mit Viscontis Meisterwerk.
Alle die auf wunderbar opulente Geschichtsfilme stehen, die magische Bilder erwarten...sofort zugreifen, es lohnt sich.
Für 3 Stunden ins Sizilien der jahrhundertwende entführt...3 Stunden perfekte Kinomagie. Mit einem Burt Lanchaster in der Rolle seines Lebens - er spielt nicht nur, er lebt das Thema Vergänglichkeit eindrucksvoll wie kein Anderer.
Dazu eine der besten Kameraarbeiten des Films, die Ausstattung ist ein Traum - nicht zuletzt wegen der berühmten ausufernden Ballsequenz. Viscontis Perfektionismus trieb die Crew an den Rand des Wahnsinns, nicht nur die Kostüme... selbst das Geschirr und die Tischdecken mussten aus dieser Epoche stammen.
Die Film-Musik ist genial.
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Als junge Studentin habe ich vor vielen Jahren den hervorragenden Roman "Der Leopard" von Giuseppe Tomasi di Lampedusa das erste Mal gelesen. Eine aus Mailand stammende Kommiliton hatte ihn mir wärmstens empfohlen. Ich war von der Lektüre begeistert. Zu Beginn dieses Jahrtausends las ich die Neuübersetzung " Der Gattopardo" und war immer noch angetan.Erst gestern Abend sah ich den 1963 gedrehten Film, den Lucchi Visconti aufgrund dieser Romanvorlage drehte.

Erzählt wird der allmähliche Untergang eines Adelsgeschlechts, stellvertretend für viele andere, im 19.Jahrhundert in Sizilien. Der abgeklärte sehr nachdenkliche Fürst Salina (Burt Lancaster) sieht mit großer Skepsis den Beginn eines neuen Zeitalters und weiß, dass er sich arrangieren muss, um nicht unterzugehen. Seine sieben Kinder verfügen schon nicht mehr über die Stärke , um sich dem Neuen- der bürgerlichen Gesellschaft- zu widersetzen oder gar eine führende Rolle in diesem neuen System zu übernehmen und auf diese Weise die Veränderungen zu ihrem Vorteil zu nutzen.

Ganz anders sein Neffe Tancredi(Alain Delon), den er sehr liebt. Er ist ein typischer Vertreter dieser neuen Zeit. Sehr karrierebewusst und ideologisch wetterwendisch agiert er, wenn es seinem persönlichen Fortkommen dient. Salina sieht dies alles, mahnt es aber nicht an, sondern begreift es als den Lauf der Dinge.

Zu Beginn des Filmes werden die politischen Verhältnisse in Italien zur Zeit des Filmgeschehens verdeutlicht, auch die starken Bezüge zur katholischen Kirche. Der italienische Freiheitskämpfer Garibaldi erhebt sich gegen die französischen Bourbonen. Tancredi sympathisiert mit den Zielen Garibaldis und kämpft in der Rebellenarmee. Die Kämpfe werden mit viel Aufwand dargestellt. Man zeigt in der Folge auch die typischen Kriegsgewinnler, die sich nach Auseinandersetzungen jedwelcher immer ihren Schnitt zu machen suchen. Tancredi verliebt sich in Angelica, die bildhübsche Tochter (Claudia Cardinale) einer solchen Person, vielleicht auch ein wenig in das Geld des Alten.

Der 178 Minuten andauernde Film wartet u.a. mit einer grandiosen Ballszene auf. Claudia Cardinale und Alain Delon bestechen durch ihre jugendliche Schönheit. Von den beiden jungen Aufsteigern geht eine Kraft aus, die die müde, adelige Ballgesellschaft zu bloßen Stastisten degradiert. Nur Salina besitzt das Charisma, um die Aura der beiden Tänzer für eine Weile zu brechen. Der alte Fürst tanzt mit Tancredis Verlobten und demonstriert, dass er immer noch die Attraktivität besitzt selbst die schönsten Frauen für sich zu gewinnen. Die Ballgesellschaft ist begeistert von dem altermäßig ungleichen tanzenden Paar. Augenscheinlich genießt Salina den Moment dieses Tanzes, führt die schöne Angelica dann aber sogleich zu ihrem Verlobten. Der Leopard weiß, das seine Zeit abgelaufen ist und akzeptiert diese Tatsache mit großer Würde und voller Demut.

Ein wunderbarer Film mit bemerkenswerten Bildern von der sizilianischen Landschaft, von der prachtvollen Innenausstattung des Palastes des Fürsten Salina, und einer Vielzahl sehr schöner Kostüme, insbesondere die aufwändigen Ballkleider begeistern den Betrachter. Bemerkenswert ist, dass viele Textpassagen dem Roman entnommen sind und auf diese Weise das intellektuelle Niveau des Films nicht unter den des Romans fällt. Die Tonqualität könnte besser sein, aber im Verhältnis zum Preis der DVD ist sie durchaus zu akzeptieren.

Empfehlenswert.
11 Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. März 2005
ein wirklich wundervoller film, alterslos, der sich immer wieder neu entdecken lassen will, und endlich!!!! in einer preisgünstigen version auf dvd erhältlich. entfaltet seine ganze pracht wohl nur auf der großen leinwand, aber der große atem der geschichte vermittelt sich auch übers patschenkino recht gut. burt lancaster war nie besser. sizilien nie heisser. und claudia cardinale nie schöner! ein echtes meisterwerk...!
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am 22. März 2009
Luchino Visconti ist beileibe nicht für seichtes Unterhaltungskino bekannt. Vergleicht man jedoch "Der Leopard" mit anderen Werken Viscontis (z.B. "Der Tod in Venedig), so erscheinen jene geradezu rasant im Gegensatz zu diesem (aus-)gedehnten Historien- und Gesellschaftsdrama.
Es ist also viel Sitzfleisch und eigene Bereitschaft nötig, um dieser 3-stündigen, dialoglastigen und bisweilen recht sprunghaften Auseinandersetzung sozialer und politischer Umwälzungen Italiens in der Mitte des 19. Jahrhunderts zu folgen.
Während Freunde des Mainstreams hier das Grausen kriegen oder sanft entschlummern dürften, werden eingefleischte Cineasten umso mehr Gefallen finden, an der Geschichte um den von Burt Lancaster verkörperten Fürst Salina, dem alsbald immer mehr bewusst wird, dass er sich in der verändernden Gesellschaft Italiens nicht mehr zurecht findet. Dies wird ihm, u.a. durch die junge Generation um seinen ambitionierten Neffen Tancredi (Alain Delon) und die schöne Angelica (Claudia Cardinale) vor Augen geführt...
Es ist schon bewundernswert, wie Visconti seine Version hier kompromisslos durchzieht, ohne sich dabei auch nur für eine Sekunde dem Massengeschmack des Publikums anbiedern zu müssen. Damit einher geht jedoch auch eine gewisse Sperrigkeit, die es einem unvorbereiteten Zuschauer nicht gerade leicht macht, sich in den Film hineinzufinden. So wie hier vom Kameramann oft Totalen eingesetzt werden, so wird auch der Zuschauer auf Distanz gehalten. Zumal die kantigen und in mancherlei Hinsicht nicht tiefer gehend charakterisierten Figuren da ebenfalls ihr Zutun haben. Gespielt ist dies jedoch auf hohem Niveau, wobei Burt Lancaster alle überragt (das Finale, welches fast ein Drittel des Films für sich beansprucht, ist in Bezug auf seine Figur recht ergreifend ausgefallen, ohne dass hier Sentimentalitäten das Gesamtbild verwässern müssten). Deloin ist als selbstgerechter Emporkömmling überraschend unsympathisch, wenn auch voller Charisma. Und neben den beeindruckenden Bildern gibt es mit Cardinales Charakter sogar noch einen weiteren Augenschmaus, der jedoch letztendlich auf sein atemberaubendes Äußeres beschränkt bleibt. Immerhin ist der Tanz zwischen Lancaster und ihr die vermutlich denkwürdigste Szene des ganzen Films. Übrigens: in einer Nebenrolle gibt es den jungen Terence Hill ("Mein Name ist Nobody") als Freund Tancredis zu sehen.
"Der Leopard" entlässt den Zuschauer schließlich ebenso erschöpft wie seinen Protagonisten. Ein anstrengender Film, den man sich entweder erarbeiten muss oder vor dem man kapitulieren wird. Ein überlanges Kunstwerk, dessen Qualitäten durchaus im Verborgenen liegen. Für den einen sichtbar, für den anderen nicht.

Der Film macht den Anfang in der "SZ-Cinemathek"-Reihe und weist eine wahrlich hervorragende Bildqualität (in 2,35:1) auf, die vor allem in punkto Schärfe und Farbgebung zu gefallen weiss.
Die Tonqualität ist recht annehmbar ausgefallen, wobei es in der deutschen Fassung immer wieder zu Momenten kommt, in denen in den italienischen Ton gewechselt wird (mit deutschen Untertiteln). Offenbar wurden diese Sequenzen nie synchronisiert. Wem dies missfällt, sollte dann wohl die italienische Sprachspur anwählen.
Wie auch bei späteren "SZ"-Titeln üblich, gibt es hier keinerlei Extras. Dafür finden sich aber in der Innenseite des bedruckten Digis noch einige Hintergrundinfos zur Entstehung des Films.

Bild: 9/10
Ton: 6/10
Extras: 0/10
Film: 6,5/10

Fazit: "Der Leopard" ist meiner Meinung nach nicht gerade Viscontis bester Film, da auf großartige Momente immer wieder Längen folgen, aber es ist ein beeindruckender Kraftakt von immensem Aufwand und mit tollen Darstellern versehen. Einsteigern in das Werk des Regisseurs würde ich eher zum "Tod in Venedig" raten, der etwas zugänglicher ausgefallen ist und den Zuschauer emotional gesehen stärker in das Geschehen involviert.
Freunden von "Der Leopard" sei diese Veröffentlichung allein schon wegen dem großartig aufbereiteten Bild empfohlen. Wem es nach Extras steht, sollte zur SPECIAL EDITION von KOCH MEDIA greifen, die neben einer Bonus-DVD mit einer Doku über den Komponisten Nino Rota auch noch den Original Soundtrack auf CD beinhaltet.
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am 1. Mai 2005
Dieser Edition würde ich 5 Sterne geben, wenn nicht die Qualität von Bild und Ton enttäuschend wären!
Koch Media sollte sich für eine gelungene Restauration ein Beispiel an Warner, Universal etc. nehmen. Der Ton ist scheppernd, der vor allem bei dieser schönen Musik den Ohren weh tut. Auch die Untertitel, die sich bisweilen unerwünscht einstellen, empfinde ich störend.
Ich kann nur hoffen, dass eines Tages eine Version auf DVD herauskommen wird, die diesem wunderschönen Film gerecht wird.
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am 12. April 2005
Der Film an sich ist echt gut, trotz seiner über 40 Jahre ist das Bild ganz passabel. Hätte gerne den Originaltrailer gesehen, aber das kann verschmerzen. Leider sind die in der Langfassung nachträglich eingefügten Szenen nur in Originalsprache (italienisch), was zu verschmerzen wäre, wenn dann automatisch Untertitel eingeblendet würden; so muss man jedesmal von Hand die Untertitel anschalten und zurückspulen, schade! deshalb nur 4 Sterne.
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am 22. August 2005
Ich möchte hier nicht den Film an sich rezensieren - Viscontis Meisertwerk ist fantastisch und hat zu recht schon viele Besucher nach Sizilien gelockt.

Wie schon vielen Rezensenten ist mir beim Betrachten dieses grandiosen Klassikers hauptsächlich die Umsetzung auf DVD sauer aufgestossen:

Zum einen ist der Wechsel von deutsch zu italienisch bei den eingefügten Szenen vollkommen willkürlich - in einem Moment deutsche Synchronstimmen, im nächsten dann Italienisch mit Untertiteln (und das in der selben Szene!), zum anderen stimmt teilweise auch die Chronologie - bei den Ballszenen und den Scharmützeln mit Garibaldis Schar - nicht ganz. Dies führt zu unlogischen Handlungssprüngen.

Leider sind alle in Umlauf befindlichen Versionen von diesen Schwächen gezeichnet. Eine verbesserte Version dieses Klassikers würde ich sofort mit 5 Sternen bewerten!
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am 11. Juli 2005
Wunderbarer Film - miserable DVD!
Schon gleich von außen : Die Hülle im Hochformat - soll ich jetzt mein DVD-Regal umbauen??? Dann die nachträglich eingefügten Szenen, die in einigen Fällen auch nicht der Handlungslogik entsprachen: Entweder sind sie an der falschen Stelle eingefügt worden, oder man hätte andere Szenen ebenfalls umstellen müssen. Das dauernde Hin- und Herspringen zwischen ital. und deutschem Ton ist schon erwähnt worden.
Ich war begeistert von der Cinemathek-Auswahl der Süddeutschen Zeitung und sehr willens, viele der Filme aus dieser Reihe zu kaufen. Aber wenn die Edition durchgehend so lieblos ist, werde ich das wohl bleiben lassen.
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am 15. Juni 2005
... wer ist bloß auf die Idee mit diesen schwachsinnigen Hüllen gekommen? Die Pappteile sind zwar ganz edel aufgemacht, sie sind aber auch gute zwei Zentimeter höher als das Standardmaß. Somit kann man die Aufbewahrung in handelsüblichen DVD-Regalen vergessen.
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