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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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am 30. März 2005
Ein wunderbarer Film, der angenehme Kinderheitserinnerungen weckt, vor allem, wenn Gert Fröbe als "Ein-Mann-Blaskapelle" zur Tat schreitet. Aber wieso fehlen bei dieser DVD die aufschlußreichen Extras der US-DVD?? Weder das Interview mit dem hochbetagten Regisseur, noch das "Making of", welches erklärt, wie die alten Flugzeugmodelle originalgetreu nachgebaut wurden, sind auf der deutschen Version zu finden.
Ist das Desinteresse des deutschen DVD-Produzenten oder wollte man sich keine Mühe mit einem Klassiker des Abenteuerfilms machen. Ich lege für DVDs gerne ein paar Euros mehr auf den Tisch, wenn die Vorteile genutzt werden, vorhandenes Zusatzmaterial zum vorliegenden Film ebenfalls auf die DVD zu bringen. Dies beleuchtet zusätzlich die "Faszination Film". Wenn dies in den USA funktioniert, in Deutschland aber nicht, muss ich mich zwangsläufig wie ein Kunde zweiter Wahl fühlen. Daher fünf Punkte für diesen herrlichen Film und zwei Punkte Abzug für die in Deutschland fehlenden, aber auf der US-Version vorhandenen Extras.
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am 7. März 2006
Ein wunderbarer Film, der angenehme Kinderheitserinnerungen weckt, vor allem, wenn Gert Fröbe als "Ein-Mann-Blaskapelle" zur Tat schreitet. Aber wieso fehlen bei dieser DVD die aufschlußreichen Extras der US-DVD?? Weder das Interview mit dem hochbetagten Regisseur, noch das "Making of", welches erklärt, wie die alten Flugzeugmodelle originalgetreu nachgebaut wurden, sind auf der deutschen Version zu finden.
Ist das Desinteresse des deutschen DVD-Produzenten oder wollte man sich keine Mühe mit einem Klassiker des Abenteuerfilms machen. Ich lege für DVDs gerne ein paar Euros mehr auf den Tisch, wenn die Vorteile genutzt werden, vorhandenes Zusatzmaterial zum vorliegenden Film ebenfalls auf die DVD zu bringen. Dies beleuchtet zusätzlich die "Faszination Film". Wenn dies in den USA funktioniert, in Deutschland aber nicht, muss ich mich zwangsläufig wie ein Kunde zweiter Wahl fühlen. Da kann auch der hübsche Pappschuber nichts mehr retten. Daher fünf Punkte für diesen herrlichen Film und zwei Punkte Abzug für die in Deutschland fehlenden, aber auf der US-Version vorhandenen Extras.
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am 5. Juli 2011
Es hat lange gedauert, bis Ken Annakins ("Der längste Tag") Komödie aus dem Jahr 1965 auf DVD veröffentlicht wurde, noch ein bisschen länger hat es gedauert, bis auch eine deutsche DVD erschienen ist; und auf das Erscheinen einer deutschen Ausgabe, die der US-DVD ebenbürtig ist, werden wir wohl auch weiterhin warten müssen.

Ken Annakins Film gehört zu einem Genre, das längst ausgestorben ist und dessen wahrscheinlich bekanntester Vertreter "The Great Race" ("Das große Rennen rund um die Welt") ist, der, ebenfalls im Jahr 1965, unter der Regie von Pink Panther"-Regisseur Blake Edwards entstanden ist. Der letzte Versuch einer Wiederbelebung stammt aus den frühen 80er Jahren: Mit "The Cannonball Run" ("Auf dem Highway ist die Hölle los") kochte Regisseur Hal Needham das Erfolgsrezept, dessen wichtigste Ingredienzien eine Starbesetzung und eine Rallye sind, erneut auf - und hatte damit sogar Erfolg, denn sein Film fand nicht nur eine Fortsetzung, sondern sogar ein paar Nachahmer.

Heutzutage ist dieses simple Strickmuster aus der Mode gekommen, in den 60er Jahren aber war es offensichtlich der letzte Schrei. Unter diesem Aspekt muss man auch Annakins Film sehen: der Humor ist leicht angestaubt, deswegen aber nicht weniger liebenswert. "Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten" ist harmlose Familienunterhaltung (tatsächlich prangt über der US-Ausgabe in großen Lettern der Begriff "Family Feature") aus einer Zeit, in der das Pflänzchen political correctness seine irrwitzigsten Auswüchse noch nicht getrieben hatte und in der man noch sehr befreit über nationale Stereotypen lachen durfte.

Denn nicht zuletzt davon lebt Annakins Film, in dem die Preußen stets zackig, die Franzosen lüstern und die Briten distinguiert sind. Italiener zeichnen sich durch wildes Gestikulieren und hohen Familiensinn aus, Japaner durch unergründliche Miene und technisches Know-how, und Amerikaner sind, wie könnte es anders sein, Cowboys: Im Jahr 1910, in dem der Film spielt, ist die Welt eben noch ziemlich übersichtlich.

Die Handlung ist ebenfalls nicht allzu verzwickt. Ein reicher britischer Zeitungsverleger (Robert Morley) lobt einen Preis von 10 000 Pfund für denjenigen Flieger aus, der die Distanz London-Paris in der kürzesten Zeit bewältigt und lockt damit Teams aus den Staaten, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien und Japan. Neben einer Menge Geld hat der kauzige Gentleman außerdem eine schöne Tochter (Sarah Miles): ein Faible für fliegende Kisten bringt die schon mit, eine Schwäche für einen tollkühnen Amerikaner (Stuart Whitman) entwickelt sie im Verlauf der Geschehnisse dann auch noch - sehr zum Missfallen ihres Galans (James Fox). Dann gibt es da noch einen Ganoven, der mit unlauteren Mitteln kämpft (Terry Thomas, der Herr auf dem Cover) - und natürlich jede Menge teils ziemlich abenteuerlich anmutende Fluggeräte. Die sind wohl auch die eigentlichen Stars des Films, und bei nicht wenigen der Modelle, die im Film zu sehen sind, handelt es sich nicht um Miniaturen, sondern um ebenso detailgetreue wie flugtaugliche Nachbauten von Fliegern. Mit anderen Worten: die Maschinen, die im Film zu sehen sind, gab es auch in Wirklichkeit - und auch ein Rennen wie das gezeigte hat wohl tatsächlich einmal stattgefunden.

Der Rest der Handlung ergibt sich quasi wie von selbst: Der zackige Preuße (wunderbar: Gert Fröbe) verfügt über mehr Schneid als Flugerfahrung, ist aber nun mal der Ranghöchste der Abordnung, die das Rennen gefälligst für Kaiser, Volk und Vaterland zu gewinnen hat (und wozu gibt es denn Handbücher?), der Finsterling sabotiert die Bemühungen seiner Konkurrenten nach besten Kräften (und landet schließlich natürlich selbst in der sprichwörtlichen Grube), der Franzose (Jean-Pierre Cassell) wird auf Schritt und Tritt in Amouren verwickelt, und zu guter Letzt läuten für die englische Verlegertochter und den amerikanischen Draufgänger natürlich die Hochzeitsglocken.

"Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten" ist liebenswert altmodischer, familientauglicher Sonntagnachmittags-Kintopp, der mit gutmütigem Humor, harmlosen Scherzen und schönen Aufnahmen von Flugzeug-Oldtimern punktet. Mit seiner Laufzeit von stolzen 137 Minuten ist der Film zwar nicht frei von Längen, bietet aber unterm Strich gute Unterhaltung.

D-DVD vs US-DVD

So schön es ist, dass die 20th Century Fox-Studios seinerzeit ihr 70-jähriges Bestehen zum Anlass genommen haben, "Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten" auch hierzulande auf DVD zu veröffentlichen, so enttäuschend schneidet der deutsche Silberling im Vergleich mit der bereits 2003 veröffentlichten US-Version ab. Die deutsche Ausgabe bietet zwar, immerhin, den im Format Dolby 5.0 neu abgemischten Originalton sowie deutschen, französischen, spanischen und italienischen Ton im Mono-Format, sonst aber leider keine Extras.
Dabei ist es nicht etwa so, als ob der Fundus nichts hergäbe, denn wer zum US-Import greift, erhält, wie so oft, eine ganze Menge Extras - dass deutsche Käufer sich einmal mehr mit einer abgespeckten Version bescheiden müssen, ist unverständlich und ärgerlich.

Die Original-DVD bietet nicht nur den 17-minütigen Kurzfilm "Conversations with Ken Annakin", sondern außerdem den "Teaser Trailer" und den "Theatrical Trailer" sowie vier Bildergalerien, die nicht nur mit Hunderten von s/w- und Farbfotos aufwarten, sondern außerdem noch mit einer Menge Informationen in Form von teils recht launig formulierten Texttafeln. Die "Visual Effects"-Galerie bietet 29 Schnappschüsse, in denen die Verwandlung von Nebendarsteller Red Skelton in einen Neandertaler verfolgt werden kann, in der "Behind the Scenes"-Galerie gibt's 186 Momentaufnahmen vom Dreh zu bewundern. Die Galerie "Historical Aircrafts" wartet mit nicht weniger als 247 Bildern auf und wird nur noch von der "Storyboards"-Galerie übertroffen, in der sagenhafte 292 Ansichten Platz gefunden haben.

Wer jetzt noch mehr Hintergrundinformationen haben möchte, bekommt in Form eines filmbegleitenden Audiokommentars sogar noch einen kräftigen Nachschlag geliefert: Das alles gibt's für den, der zugunsten von umfangreichem Bonusmaterial auf die deutsche Synchronisation im Mono-Ton verzichtet - wer hingegen zur hiesigen Ausgabe greift, geht leer aus.

R e s ü m e e

Eine schöne Augenwischerei, die 20th Century Fox da betreibt: Darüber, dass die deutsche Ausgabe des Films auf DVD lediglich den Film, nicht aber das informative Bonusmaterial der US-Ausgabe bietet, tröstet auch ein vermeintlich günstiger Verkaufspreis nicht hinweg: Von mir gibt's deshalb auch nur eine mittelmäßige Bewertung für eine mittelmäßige Veröffentlichung.
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22 Kommentare| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Juni 2007
stellt sich ein, wenn Gerd Fröbe zum Morgenappell bläst und sich nebenan Frankreich über ihn amüsiert :).
Viele kleine, liebevolle Details dieses wundervollen Films haben Sprichwortstatus erreicht - angefangen bei den Rieselfeldern und zuletzt der Pilot, der nach Schottland fliegt.

Selbstverständlich machen auch die Musik und nicht zuletzt die "fliegenden Kisten" selber den Film zu einem absoluten Kultklassiker.

Die DVD ist von sehr guter Qualität - allerdings muss ich auch dem Vorrezesenten Recht geben, dass es schade ist, dass verschiedene Specials der US-Version nicht übernommen wurden. Ich habe die US-Version mehr durch Zufall in die Hände bekommen und bedauere es wirklich, dass die deutschen Specials wesentlich magerer ausfallen.
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am 1. April 2005
Dieser Film, den ich für eine der gelungensten Komödien halte lief im Kino fast ununterbrochen ein Jahr lang und sogte für Stimmung und Heiterkeit, aber.... es ist ein Film auf Tod AO 70 MM, der im 6 Kanal Stero Ton gezeigt wurde. Warum bekommen wir in Deutschland wieder einmal eine abgespeckte Version? In Mono!
Dafür gibts drei Punkte Abzug. Die englische Version ist immerhin in 5.1 abgemischt, ein Lichtblick.
Trotzdem werde ich deshalb von dieser DVD Abstand nehmen, vielleicht kommt ja irgendwann einmal eine Special Edition heraus.
Mit dem richtigen Ton.
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am 17. Dezember 2015
Eine schöne Story, etwas Liebe, viel Spaß und wunderbare alte Flugzeuge zum Staunen. Ich vespüre Ehrfurcht vor den Pionieren der Luftfahrt, die sich auf wackeligen Kontruktionen in die Luft gewagt haben - und den Stunt/Testpiloten, die es gewagt haben, die Nachbauten zu fliegen.
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am 15. Februar 2005
Dieser Film hat wahrlich alle Sterne verdient und ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme.
Der Inhalt ist kurz erklärt - es handelt sich um ein internationales Flugwettrennen von England über den Ärmelkanal nach Paris zur Pioneerzeit der Fliegerei. Der Film birgt aber natürlich weit mehr als das: Es ist einer jener alten Filme, die nahezu perfekt die Aufbruchsstimmung, den Tatendrang und die Gesellschaft während der Jahrhundertwende widerspiegeln. Auch verschiedene Nationalitäten und die Situationen, die sich bei einem internationalen Wettkampf daraus ergeben, sind mit viel britischem Humor verpackt. In dieser Zeit in der der Film gedreht wurde, durften somit auch in liebenswerter Weise Klischees humorvoll gezeigt werden. Wichtig ist auch zu erwähnen, daß die Schauspieler wirklich dieser Nationalität angehören, die sie im Film spielen (z.B. Gert Fröbe als deutscher Oberst). Ich kenne diesen Film leider nur ausschließlich auf Deutsch und wäre neugierig, ob die Schauspieler, wie bei der englischen Fassung von "Der längste Tag" in ihrer eigenen Sprache sprechen?
Außerdem kann man sagen Topbesetzung bis in die letzte Rolle!
Zu allen Flugbegeisterten möchte ich folgendes sagen: Es gibt wahrscheinlich keinen Film bei dem der Aufwand alte Flugmaschinen authentisch darzustellen derart hoch war. Die Mehrheit der Maschinen, die in diesem Film gezeigt werden, mit Ausnahme von einigen Attrappen, hat man eigens für diesen Film flugfähig (!) nachgebaut - damals noch keine "Computer-Graphics" - fast alles echte Flieger, die nach wie vor bei Airshows dabei sind!!! Es ist ein außerordentlich großer Genuß diese Maschinen fliegen zu sehen! Für Fluginteressierte ist dieser Film daher schon fast Pflicht.
Zum Schluß möchte ich noch folgendes sagen: Ein humorvoller, ausgezeichneter Film von Anfang bis Ende!
Fazit: "Ein humorvoller Film für die GANZE Familie!" ...
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TOP 500 REZENSENTam 24. Mai 2015
Wir schreiben das Jahr 1910. Um zu beweisen, dass Britannien neben den Weltmeeren auch die Luft beherrschen kann, organisiert ein englischer Zeitungsverleger einen Wettflug. Die Strecke verläuft zwischen den - aus britischer Sicht - beiden wichtigsten Hauptstädten der Erde: London und Paris. Teilnehmen werden natürlich Flieger aus aller Welt...
Dieser Film zelebriert die Anfangszeit der Fliegerei wirklich als grossen Spass. Man bekommt die schrägsten Flugmaschinen zu sehen, merkt direkt Flieger sind ein Club für sich, jedes teilnehmende Land wird mit seinen Macken liebevoll durch den Kakao gezogen und mit absolut fairen Mitteln wird natürlich auch nicht gegeneinander geflogen.
Reise und Rennfilme waren damals wirklich IN. David Niven reiste In 80 Tagen um die Welt, Tony Curtis und Jack Lemmon wagten Das grosse Rennen um die Welt und hier eben die Jungs in ihren fliegenden Kisten. Und jeder Film hat seinen ganz eigenen Spass- und Unterhaltungsfaktor.
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TOP 500 REZENSENTam 26. August 2014
Toller alter Ulk-Schinken,
der sich in einer Linie mit Filmen wie: Das große Rennen rund um die Welt oder auch in 80 Tagen um die Welt einreihen kann und sich so um die Jahrhundertwende zwischen 19. und 20. abspielt, als man Autos und Flugzeuge noch in Garagen ersonnen und zusammengetüftelt hat.
Großes Lob für die Produzenten und Requisitenbesorger, denn so wie das zum Teil aussieht, ist die eine oder andere dieser "Kisten" wirklich von tollkühnen Männern geflogen worden, wenn auch nicht kilometerhoch oder im Highspeed-Niveau - Respekt!
Ganz vorzüglich sind auch die Charakterstudien der Teilnehmer aus aller Herren Länder, und wie diese ganz im Sinne der herrschenden Klischees agieren und sich auf das luftige Rennen vorbereiten...1A gemacht und sehr genau hingesehen.
Allerdings merkt man schnell, dass es sich um einen allzu anglophilen Streifen handelt...nicht nur weil die Vertreter aus den USA bzw. England (Ich sage bewusst nicht Großbritannien) den Sieg einfahren konnten.
Ein unschlagbarer Terry Thomas als zahnbelückter Intrigant und Tunichtgut hat diesmal die Rolle des unvermeidlichen Saboteurs übernommen, der in keinem Film dieser Art fehlen darf - ein britischer Aristokrat und man merkt auch hier die Einstellung der amerikanischen Macher zu diesen Vertretern der alten Welt....
Gert Fröbe, als mutiger aber auch stolz-dusseliger Oberst mit Pickelhaube und selbstgeblasener Marschmusik setzte hier wieder ein unvergessliches Filmfiletstück auf den Leinwandteller. Dieser Gold(finger)-Junge hat auch dem deutlich blasseren "Rasselnde Raketen"-Gag-Streifen wenigstens einige Highlights mit seinem Bühlowit-Sprengstoff beschert.
Wer genauer hinschaut, kann auch bemerken, dass Gordon Jackson (George Cowley in die Profis und bekannt auch als Buttler in der Serie Das Haus am Eaton-Place) hier den schottischen Piloten mimt, der auch immer wieder in Kneipenszenen zu sehen ist - wohl einer seiner ersten Filmauftritte, da er doch noch sehr im Hintergrund agiert.
Echt lustiger Klamauk ohne Ecken und Kanten, der sowohl für einen gemütlichen Abend als auch einen verregneten Sonntagnachmittag taugt. Immer wieder schön, wenn der durchaus früher mal oft in den Radios zu hörende Titel erklingt: Richtje Männer wie wir und der richtige Wind...
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am 18. Januar 2006
Dieser Film hier ist "Kult", ein Stück Filmgeschichte. Es ist die Geschichte des Wettbewerbs um den ersten Flug über das Meer, von Calais nach Dover. Damals musste das noch in mehreren Etappen geschehen. Zu diesem Wettbewerb traten viele Nationen an, die hier alle in liebevoller Weise karikiert werden. Da gibt es den frauenliebhabenden Franzosen, den kinderreichen Italiener, den egoistischen Engländer aber auch den feinen Engländer mit Regenschirm, es gibt den Cowboy-Amerikaner, der alle selbstlos rettet und natürlich gibt es den Deutschen General, gespielt vom unsterblichen Gert Fröbe. Ein witziger, intelligenter, humorvoller Film über das Fliegen, die Nationalität, die Identität und die Bedeutung eines Wettstreites. Ich kenne diesen Film seit vielen Jahren und freue mich doch immer wieder, ihn zu sehen.
Liebenswert.
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