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Kundenrezensionen

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am 10. September 2008
Karajan hatte mit den Berliner Philharmonikern ein erstklassiges Orchester zur Verfügung und konnte damit entsprechende Opernproduktionen durchführen, die er meist bei den Salzburger Osternfestsspielen dem Publikum vorstellte.
Er hat damit einige Verdi-Opern realisiert, so eben auch diesen Othello aus dem siebziger Jahren.

Ihm standen immer grossartige Sänger zur Verfügung . Bevor Domingo diese Rolle praktisch dominierte, war Vickers ein allgemein anerkannter Othello.
Sängerisch bleibt er dieser Rolle nicht schuldig. Über sein Spiel kann man geteilter Meinung sein. Sein Augenrollen wirkt für mich aufgesetzt.
Die Leidenschaft glaube ich ihm nicht.
Ihm gleichwertig Mirella Freni, mit der Karajan auch öfters und lange gearbeitet hat. Naiv und edel, das ist eine Rolle, die der Freni auf den Leib geschneidert war. Sie war über lange Zeit DIE Mimi. Eine wunderbar lyrische Stimme. Auch optisch passt sie zur Figur der Desdemona- ein Engel, dem Unrecht geschieht.
Interessant der Sänger des Jago, Peter Glossop, dieser Tage im achtzigsten Lebensjahr verstorben. Er sieht gar nicht wie ein Bösewicht aus. Genau das prädestiniert ihn für diese Rolle. Jago, der perfekte Versteller. Stimmlich vielleicht nicht ganz das Format grosser italienischer Baritone, aber dennoch ein sehr stimmiges Porträt.

Orchester und Sänger gehören eindeutig zur Habenseite dieser Aufnahme.

Leider inscenierte Karajan auch.In diesem Bereich erreichte er sicher nicht das Niveau, das er als Musiker hatte. Mehr als Konventionelles kam da nicht heraus. Was diese Aufnahme ein schwer ansehbar macht, ist das Bühnenbild. Das ist so typisch Kulissenfernsehen, das man wegschauen möchte. Überhaupt kein Vergleich mit der Verfilmung von Zefirelli. Dieser ist zeitlos, die Inscenierung von Karajan zeitgebunden. Als wenn Menschen in der Mode der siebziger Jahre auftauchten und heute dadurch deutlich machen, es ist veraltet.
In diesem Fall muss man eher die Empfehlung aussprechen, diese Version besser nur zu hören- es gibt sie ja als CD. Das Sehen ist kein weiterer Genuss, sondern eher ein Punkt der Kritik.
Von den Verdi-Produktionen Karajans, die ich kenne ( Falstaff und Don Carlos) optisch die schwächste.
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am 13. Mai 2015
Ich hatte zunächst Bedenken, die DVD zu kaufen, weil die DVD offensichtlich in USA veröffentlicht wurde.

Es stellte sich aber heraus, dass die DVD Regioncode "0" hat und dementsprechend auf jedem DVD Player (in Dueutschland) abgespielt werden kann. Dieses Merkmal war leider nicht in der Produktbeschreibung angegeben.

Ich hatte also keine Probleme........
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am 30. April 2002
Zuerst zum musikalischen Aspekt:
Das Ensemble liefert in allen Rollen wirklich hervorragende Leistungen. Jon Vickers spielt den Otello mit unglaublicher Intensität, versteht es großartig die wiederstreitenden Gefühle (Liebe, Verzweiflung, Eifersucht, Zorn) sowohl mimisch/gestisch als auch durch stimmlichen Ausdruck zu transportieren. Stimmlich äußerst variabel zeigt er hier wohl einen (wenn nicht sogar den Besten) Otello. An seiner Seite begeistert Mirella Freni als Desdemona. Sehr ausdrucksvoll in allen Lagen, ein wunderschönes Vibrato (bsp. das Weidenlied...), insgesamt sehr glaubwürdig! Auch die weiteren Rollen sind durchweg gut bis sehr gut besetzt. Unterstützt werden die Akteure von einem sehr homogenen und guten Chor (Chor der Deutschen Oper). Auch das Orchester unter Karajan liefert eine hervorragende Leistung ab. Ohne unnötigen Pathos oder übertriebene Dramatik schafft es eine sehr dichte Atmosphäre.
Doch wo viel Licht ist ist auch immer Schatten und in diesem Fall liegt die Schwäche bei der technischen Umsetzung. Zuerst einmal ist der Aufnahmepegel viel zu niedrig. All jene die über eine leistungsfähige Anlage verfügen seien gewarnt. Man sollte immer in der Nähe des Lautstärkeregelers bleiben, da sonst entweder leise Passagen völlig untergehen oder aber das nächste Forte für lautstarke Proteste der Nachbarn sorgen wird. Die Bildqualität ist demgegenüber wieder recht gut - mehr war vor fünfzehn Jahren sicher nicht drin. Zu guter (oder eher schlechter)letzt sei angemerkt, dass die Möglichkeiten einer DVD nicht einmal ansatzweise ausgereizt werden. Aus dem Titelmenü heraus kann nur jeder Akt angewählt werden. Es gibt keine Inforamtionen über Darsteller oder Handlung. Einzig das Libretto als Untertitel in fünf Sprachen versöhnt ein wenig.
Insgesamt hinterlässt diese DVD also ein zwiespältiges Bild, auf der einen Seite gehört die Aufnahme musikalisch sicherlich zu den besten Otello-Aufnahmen überhaupt und auch die optische Umsetzung ist wirklich gelungen (trotz anfänglicher Skepsis gegenüber Opernverfilmungen hat sie mich überzeugt). Auf der anderes Seite trüben die technischen Mängel das Gesamtbild doch nachhaltig.
Aufgrund der wirklich phantastischen Darsteller aber trotzdem 4 Sterne (6 für musikalische Brillianz -2 für technische Schwächen)
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am 25. November 2000
kann diesen teitel für alle karajan fans nur wärmstens weiterempfehlen
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