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am 26. April 2007
Kristofer Aström ist einer der besten Singer/Songwriter Europas, das hat er auf den famosen Vorgängeralben bewiesen: wunderbarer Gesang gepaart mit folkigem Gitarrenspiel gepaart mit reduzierter Instrumentierung gepaart mit einem tollen Gespür für melancholische Melodien. Auf SO MUCH FOR STAYING ALIVE geht er (leider) einen etwas anderen Weg: rockiger, mehr Instrumente, lauter - das ist immer noch sehr gut, weil er einfach dieses Gespür für schöne Melodien hat, aber der minimalistischere Aström hat mir einfach besser gefallen. Wer Aström noch nicht kennt, sollte sich lieber erst mal LOUPITA oder das geniale NORTHERN BLUES kaufen.
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am 11. Juli 2005
Nach den bisher veröffentlichten Soloalben des "Fireside" Shooters war ich auf ein weiteres melancholisches Werk von Herrn Aström gefasst. Umso überraschter hörte ich in ein "nettes Pop Album", welches es allerdings im Gegensatz zu seinen Vorgängern (vor allem "Nothern Soul" und "Loupita") nicht schaffte, sich in meinen Gehörgängen einzunisten. Allerdings kann ich die BONUS-CD jedem Hörer ans Herz legen. Hier klingt Aström wie gewohnt, auch wenn der Sound z.T. zu wünschen übrig lässt. Alles in allem ein "nettes Album" ohne besondere Höhepunkte, jedoch auch ohne Ausfälle.
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am 11. März 2005
Nach dem melancholischen Vorgängeralbum "Northern Blues" erwartete ich mir sehr viel von dieser Scheibe, nämlich perfekte, abwechslungsreiche, aber auch leise Melodien, dazu Texte voller Wahrheiten über die Liebe. Songs, die einen abendlichen Spaziergang in der noch verschneiten Landschaft zur Reise in die eigene Seele machen sollen.
Um es vorwegzunehmen, diese Erwartungen wurden größtenteils erfüllt, jedoch in weitaus anderer Form, als erwartet. Aström beschreitet auf diesem Album zusammen mit seiner Band Hidden Truck neue, ungewohnte Wege, die musikalisch zwischen seinen Hidden-Truck-Projekten und dem Stil von Fireside, seiner alten Band, liegen.
Bezeichnend hierfür ist sicher auch die erste Single "The good you bring", das mit einer schon fast fröhlichen Melodie und einem intensiven, kraftvollen Gesang glänzt, der jedoch nie seine melancholische Note verliert. Gesanglich steht das hohe Niveau der Single somit sicherlich Pate für das ganze Album.
Die auf "So Much For Staying Alive" angebotene Version von "The Wild", dem Duett mit Britta Persson erreicht zwar nicht ganz das Niveau der Version von "Loupita", weiß jedoch mit einer optimistischeren Grundhaltung zu überzeugen.
Der Song "The Black Dog" hätte mit seinem Bass- und Gitarrenspiel genau so gut auf ein ruhigeres Firesidealbum wie "Elite" passen können, während lediglich "The Burn" atmosphärisch wirklich an alte Hidden-Truck-Zeiten erinnert.
Seine neue Liebe scheint Kristofer Aström gut getan zu haben, denn bei "So Much For Staying Alive" steht wie im Titel angedeutet nicht das Leid, sondern eindeutig die Hoffnung im Vordergrund.
Perfekte Melodien, intensiver Gesang und anrührende Texte machen dieses Album zu einem wahren Highlight und zeigen die Evolution des Kristofer A. Der Abendspaziergang muss jedoch ausfallen, vielmehr ist das Werk einen Schritt in den frühlingshaften Sonnenaufgang wert.
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am 16. April 2005
Sicherlich keine schlechte CD. Natürlich anders als die Vorgänger. Was die musikalische Weiterentwicklung betrifft, würde ich dies durchaus auch positiv beurteilen. Nicht nachvollziehen kann ich dafür die teilweise mangelhafte Soundqualität. Insbesondere beim Klangbild von Song Nr. 1 stellen sich bei mir die Nackenhaare, grausam! Da hilft es auch nicht, dass es in der Folge sich der Sound teils erholt. Bei einer 2004 mit neuster Produktionstechnik abgemischter CD erwarte ich einfach Freude am Hören. Leider ist das Gegenteil der Fall.

Möglicherweise ist dies Empfinden subjektiv und auch beinflusst durch das persönliche Equipment. Aber im Vergleich zu anderen CDs, z.B. auch zu den andere Hidden Truck CDs 'Go, Went ..' und 'Northern Blues', ist der Sound einfach enttäuschend. Sorry.
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