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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
56
4,3 von 5 Sternen
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am 25. Juli 2017
Supper Musik 🎶 macht richtig spaß anzuhören.
Lieferung kam au h zuverlässig. Kann man nur writer empfehlen. Bin ständig am hören.
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am 16. September 2005
Vierzehn mehr oder weniger großartige Klassiker der Rock- und Popgeschichte hat sich der Kanadier Paul Anka ausgesucht, um ihnen ein neues, swingendes Gewand zu verpassen. Da ich mich der Faszination dieser Musikrichtung aufgrund des legendären Rat Packs oder auch Robbie Williams Swingalbum sowieso nie entziehen konnte, erwartete ich mit Spannung das erste Durchhören. Eingelegt und losgeswingt.
"Eye of the Tiger" (Survivor)
Die Grundstimmung des Originals bleibt erhalten, schon das Trompetenarrangement zu Beginn verbildlicht sofort den anschleichenden Tiger vor dem inneren Auge des Zuhörers. Anka selbst wirkt beim Gesang bissig und bereit dem Zuhörer sein erstaunliches Können zu präsentieren. Ein gelungener Auftakt für dieses Album.
"Jump" (Van Halen)
Auch im Swinggewand noch unverkennbar. Bei jedem gesungegen "Jump" möchte ich direkt mitspringenden. Das Lied bringt eine derartige Leichtigkeit rüber, dass ich es fast selbst performen wollte.
"Everybody hurts" (REM)
"Everybody hurts" ist mit großer Wahrscheinlichkeit eine der schönsten Balladen von REM. Das Pianoarrangement mit sanften Drums im Hintergrund spricht für sich, Ankas Stimme tut ihr Übriges. Wunderschön sanft anzuhören und in keinem Moment dachte ich an die Originalversion. Dieses Lied spricht für sich.
"Wonderwall" (Oasis)
Das Lied, vor dem ich am meisten Angst hatte. "Wonderwall" ist für mich der Popsong des Jahrtausends und zählt unangefochten zu meinen Lieblingsliedern. Ankas Version besticht aber durch ihr tanzbares Arrangement, so dass ich nach den ersten zwei Zeilen meine Bedenken über Bord geworfen habe, um begeistert mitzusingen. Vielleicht das beste Lied dieser CD. Mit Sicherheit aber ein gelungener und starker Swingtitel.
"Blackhole Sun" (Soundgarden)
Das Original war mir hier nicht bekannt. Von daher habe ich (vorteilhafterweise) nicht die Möglichkeit zum Vergleich gehabt. Der ruhige und getragene Anfang entwickelt sich bald zum leichten Barjazz, der sofort durch den Gehörgang ins Blut geht.
"It's my life" (Bon Jovi)
Wirklich gut eingesetzte Drums und Trompeten schaffen es hier, die Intensität des Originals einzufangen und trotzdem Ankas höchstpersönliche Aussage wiederzugeben. Besonders die Refrainzeile "Frank said he did it my way" hat mich hierbei überrascht. Aber so ist Ankas Leben eben: Swing allererster Klasse.
"It's a sin" (Pet Shop Boys)
Im ersten Moment nicht zu erkennen. Zu eigenständig das Pianoarrangement, das übrigens bei allen Balladen sehr verhalten und damit auch gut eingesetzt ist. Eine tolle Ballade.
"True" (Spandau Ballett)
Hier gilt eigentlich das selbe, wie beim vorangegangenen Lied. Die gedämpften Trompeten und das stärker aufspielende Schlagzeug verleihen diesem Lied allerdings zusätzlich eine besondere Note. Ein gutes "Ticket to the world".
"Smells like teen spirit" (Nirvana)
Es schien mir unmöglich, den unverkennbaren Nirvanarock auch nur annäherend im Swing neu zu interpretieren. Anka liefert allerdings wie bei "Wonderwall" eine völlig eigene und passende Antwort. Mir gefällt diese Version sogar besser als das Original. Nicht zuletzt, weil sie weniger düster und doch ernst wirkt.
"Hello" (Lionel Richie)
Eines meiner Lieblingslieder dieser CD. Klingt am Anfang ähnlich wie "Smells like teen spirit". Warum auch immer. Musikalisch genauso angelegt wie die anderen Balladen dieses Albums, ist es hier die textliche und gesangliche Interpretation Paul Ankas, die mir das Lied nahe bringt.
"Eyes without a face" (Billy Idol)
Klingt nicht nach Billy Idol. Und wenn ihr ehrlich bin, befürworte ich diesen Fakt durchaus. Auch hier setzt Anka auf balladentechnisch musikalisch altbewährte Arrangements.
"Lovecats" (The Cure)
Herrlich leicht kommt dieser Titel daher. Trotzdem mit dem Biss der "Lovecats" und wunderbar zum Tanzen geeignet.
"The way you make me feel" (Michael Jackson)
Anka interpretiert Jackson. Auf dieses Lied war ich wahrscheinlich am meisten gespannt. Im Gegensatz zum eher schmachtenden Jackson, zeigt Anka seiner "pretty lady" gesanglich und musikalisch, dass er ganz genau weiß, wo seine Stärken liegen. Dem Swing dieses Titels kann man sich auch als bekennender Jackson-Nichthörer nicht entziehen. Zu gut ist Ankas Interpretation an dieser Stelle, ohne dabei zu sehr vom Original abzuweichen.
"Tears in heaven" (Eric Clapton)
Eric Claptons "Tears in heaven" bildet einen würdigen Abschluß für dieses Album. Das Original zählt für mich zu den intensivsten und besten Clapton-Stücken, verliert aber in Ankas Fassung nicht im mindesten an emotionaler Intensität und Aussage. Ich denke, dass Anka diesen Titel auch als eine Art Ehrerbietung für Clapton angesehen hat. Für mich die beste Ballade des Albums "Rock Swings" und ein wunderschöner Abschluß.
Fazit:
Diese CD ist beinahe schon ein Pflichtkauf für jeden, der ernstlich von sich behaupten will, im Leben Musik gehört zu haben. Für Swingfreunde wie mich sowieso und für jene, die es werden wollen, auch. Ich kann nur noch einmal betonen, dass Paul Anka mit "Rock Swings" ein wahres Meisterwerk geglückt ist, das man sich nicht entgehen lassen sollte.
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am 1. März 2005
Mit Rock Swings ist Paul Anka ein Meisterwerk gelungen. Alle die Sorge haben, dass sich hier ein Altstar mit Hilfe von Hits der 80-er und 90-er ohne große Anstrengung ins Rampenlicht bringen will, können - nein müssen - diese Platte unbedingt hören. Auch diejenigen, die das Gefühl haben, dass derzeit jeder zweite Musiker nach dem großen Robbie Williams Erfolg etwas mit Swingmusik oder Big Band Musik versuchen muss (No Angels, Westlife, Wolfgang Niedecken etc.), und Paul Anka einfach eine weitere solche CD ohne große Highlights herausgebracht hat, sollten sich unbedingt Rock Swings anhören. Es gibt sicherlich immer noch viele, die Paul Anka auf den einen großen Song „Diana" reduzieren, gerade die sollten sich diese großartige CD anhören.
Rock Swings lebt von einer grandiosen Stimme und von tollen Arrangements. Alle Musiker harmonieren einfach perfekt miteinander und sorgen zusammen mit Paul Anka dafür, dass diese CD eine Stimmung vermittelt, wie man es normalerweise nur von den großen CDs eines Frank Sinatra, Dean Martin etc. gewohnt ist. Für mich hat diese keine andere der aktuellen Swing CDs so gut geschafft, wie Rock Swings. Weiter ist es einfach beeindruckend, wie gut sich rockige Lieder von Survivor, Nirvana, Van Halen, REM aber auch eher Popsongs von Spandau Ballet, den Pet Shop Boys etc. für diese Musik eignen.
Alles in allem denke ich, dass Paul Anka's leider gestorbener Freund Frank Sinatra seine Freude an der CD haben würde und applaudieren würde. Rock Swings ist einfach eine grandiose CD.
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am 7. März 2005
Swing war nie tot. Trotzdem musste ein Robbie Williams kommen, um zeitlose Klassiker auch jüngeren Gehörgängen näher zu bringen - und das mit Riesenerfolg. Mittlerweile versuchen einige, auf diesen Zug aufzuspringen. Das kann gelingen (wie bei Michael Bublé) oder aber gehörig in die Hose gehen (wie bei Westlife), aber bekanntlich zählt ja der Wille ... Trotzdem wurde es Zeit, dass einer kommt, der es wirklich kann: Paul Anka, der den Text zu "My way" schrieb und damit für immer einen festen Platz im Herzen aller Swingliebhaber haben wird - auch wenn es eine Ballade war. Und was der Altmeister mit "Rock Swings" abliefert, das kann sich wahrlich hören lassen.
Die Idee, Rocksongs in Swing zu kleiden, klingt hierbei zunächst erstaunlich; noch erstaunlicher ist die Auswahl der Songs. Nicht einmal Nirvana oder The Cure bleiben von den Arrangements verschont, die streckenweise erst nach genauem Hinhören die ursprünglichen Kompositionen erkennen lassen. Das ist so genial gemacht, dass man meint, das seien neue Songs, gerade eben komponiert. Besonders bei den langsamen Tracks, die als Barjazz der Güteklasse A 'rüberkommen, fällt das auf; ich habe z.B. "It's a sin" von den Pet Shop Boys zunächst gar nicht erkannt. Mir persönlich gefallen die Balladen daher auch am Besten, so "True" von Spandau Ballet, das grandiose "Tears in Heaven" von Eric Clapton oder "Everybody hurts" von R.E.M. - allesamt verhalten mit tollem Piano im Hintergrund produziert. Kraftvoll und durchaus chartstauglich (!) kommt dagegen "Jump" von Van Halen daher, da schnippst man mit, da swingt und groovt es an allen Ecken und Enden, da kann man kaum still sitzen bleiben.
Nichts gegen Robbie Wiliams & Co., aber was Mr. Anka da abliefert, ist einfach authentischer, das klingt nicht gewollt, sondern ist gekonnt, das ist schlichtweg um Klassen besser. Hut ab, auch vor dem Produzenten Alex Christensen, dem ich DAS nun auch nicht zugetraut hätte.
Wenn es 10 Sterne geben würde, "Rock Swings" hätte 11 verdient.
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am 10. März 2005
Ich fand es immer schade, dass solche Musik erst dann wieder ins Rampenlicht rückt, wenn Rockstars mit ihr "fremd" gehen. So schön Robbie Williams Ausflug auch war - er sang nur die Originalarrangements nach, wenn auch gekonnt. Da freut es mich, dass plötzlich einer der alten Hasen zurückschlägt und damit sogar auf Platz 1 der Albumcharts gelangt. Und Paul Anka singt nicht einfach nur nach, sondern bringt Rock- und Popklassiker der 80er- und 90er-Jahre zum Swingen, in Versionen, wie man sie nicht für möglich gehalten hätte. Die eigentliche Stars sind somit die Arrangeure Randy Kerber, Patrick Williams und John Clayton. Man merkt dem Großteil der Titel zwar an, dass sie hier "artfremd" interpretiert werden, das tut dem Spaß aber keinen Abbruch.
Besonders witzig wird es, wenn Anka in Bon Jovis "It's my Life" statt "Frank said Idid it my way" - "Frank said he did it my way" singt, als Seitenhieb auf Sinatra, der mit "My Way" mehr Erfolg hatte als Anka, der den Song aus dem Französischen ins Englische übertrug. Nun hat Anka mit diesem Album also doch noch einmal späten Ruhm erlangt.
Besonders gelungen: "It's a Sin" - das Sündhafte nimmt man dieser Version eher ab als dem kalten Elektrosound der Pet Shop Boys, die "Lovecats" von The Cure und Billy Idols "Eyes without a Face"
Für mich persönlich ist dieses Album schon jetzt eher ein Klassiker als manch einer der zugrunde liegenden Originalversionen.
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am 18. Februar 2005
Mit „ROCK SWINGS", einem Swing Album der Extraklasse, meldet sich Paul Anka Anfang 2005 ausdrucksstark zurück.
Die besondere Idee: Unter Mitwirkung von nahezu 50 der weltbesten Musiker wurden in den „Capitol Studios" in Los Angeles insgesamt 14 Swingversionen von Rocksongs wie „Eye of the Tiger" oder „Jump" aufgenommen.
Das Team liest sich wie das „Who is Who" der Musikbranche: Als Engineer zeichnet Al Schmitt, der bereits 12 Grammies gewann und mit Größen wie Frank Sinatra, Robbie Williams, Diana Krall, Usher u.v.m. zusammen arbeitete, verantwortlich. Unter den Musikern befindet sich unter anderem die Percussion-Legende Emil Richards, der bereits mit Frank Sinatra, Nat Cole, Doris Day, George Harrison und den Beach Boys arbeitete, um nur einige aufzuzählen. Das Ergebnis: Swing vom Feinsten - mit Sicherheit ein weiterer Meilenstein in Paul Ankas außergewöhnlicher, mittlerweile 45 Jahre andauernden Karriere.
Der Durchbruch gelang Paul Anka mit nur 16 Jahren, als er der Welt in New York seine Hitsingle „Diana" präsentierte, die sich weltweit über 20 Millionen Mal verkaufte. Weitere Nummer Eins Hits folgten mit „Lonely Boy" und „You're Having My Baby".
Heutzutage kann Paul Anka eine beeindruckende Bilanz ziehen: Allein in den USA hatte er 22 Top Ten Hits und über 33 Top 40 Hits. Weltweit verkaufte er mehr als 60 Millionen Tonträger und veröffentlichte über 120 Alben. Als Songwriter machte er sich mit Hits wie „She's a Lady (gesungen von Tom Jones), „It Doesn't Matter Anymore" (gesungen von Buddy Holly), oder beispielsweise dem unvergesslichen „My Way" (gesungen von Frank Sinatra) einen Namen.
Auf seinem neuen Album "Rock Swings" interpretiert Paul Anka Rockklassiker wie z.b. Nirvana's "Smells Like Teen Spirit", Soundgarden's "Black Hole Sun" oder "Wonderwall" von Oasis auf eine ganz überraschend frische art und weise - hört selbst!
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am 13. März 2005
Weltklasse!
Wenn mir vor einer Woche jemand erzählt hättest, dass ich mal Paul Anka hören würde, hätte ich Ihn sicher für verückt erklärt!
Auch Swing ist nicht immer und zu jeder Zeit mein Ding!
Aber dennoch! In seiner Orginalität stellt dieses Album aus meiner Sicht sogarn ein wenig unseren guten Robbie W.(Swing when You're winning) in den Schatten (Mit einer Ausnahme vielleicht: Mr. Bojangels)
Die Idee des Albums als als solche find ich schon genial. Und vor allem das, obwohl ein völlig anderes "Genre" am Start ist, eine gewisse Wiedererkennbarkeit der ursprünglichen "Rock - Songs" erhalten bleibt.
Alles in allem kann ich dieses Album jedem nur zum kauf empfehlen, auch wenn er nicht unbedingt für Swing schwärmt!
Paul Anka: Twelve Points!
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am 8. März 2005
Im Radio davon gehört, als völlig absurd empfunden, Nirvanas "Smells like teen spirit" kaum erkannt, was Anka aus dem Lied rausholt ist unglaublich, also die CD bestellt und was soll ich sagen:
ICH BIN BEGEISTERT!
Nicht nur, dass ich den Songs ganz neue Facetten abgewinnen kann, nein, ich bekomme einen ganz neuen Zugang zur Swingmusik. Klasse, toll!
PS: Robbie Williams war nett, aber das ist superturbo...
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am 10. April 2006
Erfrischend und (fast) unwiederstehlich präsentiert Paul Anka sich hier. Seine Stimme klingt immer klar und prägnant. Sein Gefühl für Tempo ist großartig und vor dem Hintergrund der hervorragenden Arrangement entfaltet er wunderbare Nuancen: einfühlsam (z.B.: Eyes without a face), emphatisch (z.B. in It's my life), gestochen scharf (z.B. in Smells like teen spirit). Alles klingt ehrlich und echt, ohne Allüren, ohne Kitsch, ohne Übertreibung, diese Musik lebt von ihrer Authentizizät!
Auffällig: Die Platte strotzt nur so von Höhepunkten, jeder Song hat seine Berechtigung und rückt das Original in ein neues, swingendes Licht. "Ein guter song, ist ein guter song", sagt Paul Anka und zeigt, dass aus manch gutem Song sogar noch ein besserer werden kann. In diesem Sinn ist das Album eine bunte Entdeckungsreise.
Mein Fazit: Ein eindrucksvoller Hörspaß, der fast jedermann, der Lust hat, Rock- und Pop-Musik einmal anders zu erleben und im neuen Gewand zu betrachten, eine Freude sein wird.
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am 13. Mai 2008
Es gibt musikalische Einfälle, die lassen einen aufhorchen, haben aber nicht genug Substanz, um die Zeit zu überdauern. Beflügelt von diversen Jazz-Alben bekannter Künstler (Robbie Williams, Bette Midler) hat auch Paul Anka, der große Herr des amerikanischen Entertainments, ein Experiment gewagt, und bekannte Pop- und Rocksongs der letzten zwanzig Jahre in ein Jazzgewand gehüllt. "Smells Like Teen Spirit" mit Bigband - klingt wie ein launiger Scherz, doch das Ergebnis überrascht positiv.

Mag die Songauswahl zunächst etwas zusammengewürfelt erscheinen, so schaffen es die eleganten Arrangements und die geschmeidige Stimme des Künstlers die nötige Klammer. Es zeigt sich: große Melodien funktionieren in jeder Umgebung, und was im Original eher mittelmäßig wahr, gewinnt auch hier kaum. "Eye Of The Tiger" behält seine schwache Songstruktur, "It's My Life" macht das dröge Original von Bon Jovi nicht ungeschehen.
Dafür werden aus den langsamen Songs glitzernde Barschleicher, was vor allem dem zuckrigen "Hello" gut bekommt, und "It's My Life" eine völlig neue Perspektive erschließt.
Höhepunkt ist sein druckvolles "Wonderwall", das gegen das beunruhigende Original gebürstete "Black Hole Sun" und "Smells Like Teen Spirit", bei dem sich der anarchistische Text gegen das geschmeidige Arrangement zu sträuben scheint.

Stimmlich erreicht Anka nicht ganz die Grandezza eines Frank Sinatra, und in den Höhen wird es manchmal eng, aber er kann trotzdem sein warmes Timbre ausspielen und interpretiert die Stücke, als wären sie für ihn geschrieben worden. Die Arrangements wagen kaum etwas, begleiten den Sänger aber stilsicher und mit präziser Kraft bei den schnellen Songs, und umschmeicheln die Balladen mit zartem Easy-Listening.

Dies mag nicht die CD sein, die dem Jazz neue Wege weist, aber es zeigt einen lässig gereiften Künstler, der sich im Alter eine augenzwinkernde Spielerei gönnt, ohne seine Größe zu verlieren. Das ist allemal ergiebiger als ähnliche Versuche von Rod Stewart oder Barry Manilow, denn dieser Mann hat den Swing, und findet ihn auch bei Van Halen und Nirvana.
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