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Kundenrezensionen

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am 28. März 2006
Das Nebenprojekt der vier Musiker von PORCUPINE TREE, ARENA, MARILLION und den legendären IT BITES (Keyboarder John Beck) - zu poppig für Heavy Metal, zu anspruchsvoll für die Charts, zu wohlklingend für neo-progressive Hardliner und zu schön, um wahr zu sein. Obwohl keiner der Vier der Sänger seiner Hauptband ist, sind die ausgefeilten Gesangsharmonien das große Plus von PICTURE. Überhaupt kommt es hier nicht - obwohl eine echte Progressive-Supergroup! - zum befürchteten solistischen Schaulaufen. Vielmehr ordnen sich alle vier Musiker mannschaftsdienlich unter, der Song steht immer im Vordergrund. Wenn der Spruch nicht so blöd wäre, würde ich sagen: ganz großes KINO!
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am 28. März 2005
In ihr Projekt KINO bringen die gestandenen Musiker John Mitchell (Arena, The Urbane), Pete Trawavas (Marillion), John Beck (It Bites) und Chris Maitland (ex- Porcupine Tree) ein paar Portionen ihrer Hauptbands mit ein, dazu gesellt sich ein Schlag Spock's Beard neuerer Ausrichtung (ohne Neal Morse), was aber nicht darüber hinwegtäuschen soll, dass „Picture" ganz klar britisch klingt. Das Ganze wird ein wenig Mainstream- mäßig glatt gebügelt, und man erhält ein Album, das jeden (Neo-) Prog- Fan gut unterhält, aber kaum einen vom Hocker reißen dürfte.
Dabei legt „Picture" mit dem exzellenten Opener „Losers' Day Parade", der allein den Kauf beinahe rechtfertigt, einen verheißungsvollen Start hin. Markante Gitarrenmelodien, spannende Dichte im Aufbau, überraschende Breaks mit noch überraschenderen, lyrischen Melodiezügen und ein abwechslungsreicher Aufbau mit B- und C- Parts von echten Hard Rock- Passagen bis hin zu einem atmosphärisch verklärten Ausklang machen „Losers' Day Parade" zu einem echten Glanzstück. Ginge es so weiter, hätte das Album fünf Sterne mit Auszeichnung verdient; leider haben KINO ihr Pulver aber damit weitgehend verschossen. Was folgt, ist nämlich größtenteils zu unspektakulär. „Leave A Light On", „People", „Perfect Tense" und „Room For Two" gehen als lockere, sehr radiotaugliche Brit- Rock- Nummern mit Pop- Touch durch, sind jedoch etwas gitarrenlastiger und hier und da auch mit kürzeren Keyboard- Soli ausgestattet. Zudem hat jeder Song seine magischen Momente - eine wirklich gute Melodie hier, eine packende Harmonie da - letztlich sind die durch sehr eingängige Ohrwurmmelodien geprägten Nummern aber so einfach gestrickt, dass man Strophen, Bridges und Refrains problemlos gegeneinander austauschen könnte, ohne dass es jemandem auffiele. Etwas herausragen können das abgedreht mysteriöse „Swimming In Women" (ein wenig Arena- Touch) und „Holding On", das durch einen stetigen energetischen Aufbau glänzt.
„Letting Go" und „All You See" sind darüber hinaus zwei ganz passable Balladen, wobei letztere zugegebenermaßen durch eine außergewöhnliche, traumhafte Melodie sehr lange im Gehörgang bleibt.
Neben dem guten aber nicht überragenden Gesang von Gitarrist Mitchell (nur bei „Swimming In Women" singt Beck) bleibt zu erwähnen, dass die Musiker ihre instrumentalen Fähigkeiten zwar immer wieder in anspruchsvollen Stellen durchblitzen lassen, letztlich aber leider zu selten einsetzen. Positiv ragt Keyboarder Beck heraus, der mit einer breiten Soundpalette mal an Yes, mal an Spock's Beard erinnert, mal an die ganz alten Genesis (der Melodien zu Beginn von „People" haben auch was von Peter Gabriels frühen Glanztaten), und auch an neuere; das Album klingt oftmals wie deren Spätwerk „Calling All Stations".
Die Stärke des Albums liegt vorwiegend in ausdruckstarken Atmosphären, zumal ein Großteil der Songs spezielle Momente, einzelne Emotionen beschreibt - was wirklich gelingt. So wird zum Schluss des Albums der Titeltrack „Picture" auch vielmehr zu einem Nachhall als einem eigenständigen Song:
„If tiny drops of rain falling on your ocean window so perfectly, silently just for you/ If far away from here, angels fall so beautifully, so endlessly, silently it's for you/ Mighty arcs of sound will fill cathedrals bound for you, for you/ Picture"
Dem KINO- Debüt kommt in der Special Edition eine gute Ausstattung zu Gute, indem die knapp halbstündige Bonus- DVD eine gute Auswahl der vier besten Songs der WDR Rockpalast- Aufzeichnung in Köln zeigt. Drummer Maitland war für diesen Ausflug unpässlich und wurde von Steve Hughes, etatmäßig bei Big Big Train, vertreten.
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am 25. September 2006
Picture

(2005 - Beck, Maitland, Mitchell, Trewavas)

Der Begriff "Supergroup" wurde in der Vergangenheit schon oft strapaziert. Transatlantic legte sicherlich in neueren Zeiten den Grundstein für nachfolgende Progprojekte, bei denen sich illustre Teilnehmer diverser Bands zusammenfinden. The Tangent folgte, ganz neu im Spiel sind jetzt Kino. It Bites Keyboarder John Beck, Arenagitarrist John Mitchell, der für Kino auch sehr gekonnt den Gesangspart übernimmt, Ex-Porcupine Tree Schlagzeuger Chris Maitland und der transatlanticerfahrene Pete Trewavas, der anscheinend immer wieder Lust hat, proglastigere Musik zu machen, als die jetzigen Marillion es zulassen, sind zusammengekommen, um eine neue Band ins Leben zu rufen.

Kino beschreiten im Gegensatz zu Transatlantic und The Tangent allerdings andere Wege. Während letztere Bands ausgiebig in vergangenen Zeiten schwelgen und sich bemühen, den Geist der 70er Jahre neu einzufangen, zeigen sich Kino nach vorne gerichtet. Klar, progressives bekommt man auch hier zu hören. Schräge Takte dann und wann, dissonante Gitarrenparts sorgfältig eingestreut, lassen den Zuhörer nie vergessen, daß Kino alles andere als Radiomusik spielen. Und doch zeigt sich die Musik auf "Picture" der mainstreamlastigen Rockmusik verbunden.

Beck, Mitchell und Co. zeigen Talent für eingängige Melodien, die praktisch sofort hängenbleiben. Und während vor allem bei Transatlantic damals das Progelement manchmal den Hauch des Selbstzwecks nie ganz verbergen konnte, wirken bei Kino die progressiveren Elemente wie natürliche Bestandteile der Kompositionen.

Die Band baut aber auch andere Einflüsse in ihre Musik ein. So klingt "Telling Me To Tell You" erstaunlicherweise nach The Police, Einflüsse von Supertramp kann man auf dem Stück "Swimming in Women" heraushören, man verneigt sich aber auch vor Proggrößen wie Steve Hackett - man traut John Mitchell, wenn man ihn nur von Arena kennt, vielleicht gar nicht zu, so durch und durch anders zu klingen, aber sein Gitarrensolo auf "All You See" könnte genauso auch aus seligen Genesistagen stammen.

Kino sind aber, wie eben erwähnt, weit davon entfernt, ein weiteres Retroprogrevivalfestival zu sein. Das mag einige enttäuschen. Kinos Musik klingt dafür unverkrampfter, locker, eingängig und trotz aller Leichtigkeit immer auch nachhaltig. Vor allem die erste Hälfte des Albums befindet sich auf einem konstant hohen Niveau.

Die zweite Hälfte plätschert manchmal etwas vor sich hin, vor allem dann, wenn Kino ihre Progeinflüsse sehr stark zurückschrauben und die Stücke einen Hauch zu gewöhnlich klingen.

Das Gesamtkonzept von Kino geht aber auf: geradlinige Rockmusik mit Progelementen zu veredeln. das Augenmerk auf die Melodien zu legen, aber immer wieder rechts und links vom Weg abzuweichen, um kreativen Freiraum für die einzelnen Musiker zu lassen.

Laut Bandaussage soll Kino kein Einmalprojekt bleiben, sondern etwas längerfristiges werden. Zu wünschen ist es auf jeden Fall. Kino beschreiten in der Riege der Progsupergroups wohltuend andere Wege. Ein echter Höhepunkt kann damit die jetzt anlaufende gemeinsame Tour mit Spock's Beard werden, für die Kino als Vorband tätig sind.
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am 17. Februar 2015
... können manchmal solche Alben entstehen. Nach dem vorläufigem Ende von Transatlantic schloss sich Marillion-Bassist Pete Trewavas mit Joni Mitchel (Arena, G & Voc), John Beck (It-Bites, Kb) und Chris Maitland (Ex-Porcupine-Tree, Dr) zur nächsten Prog-Supergroup zusammen, wenngleich dieses Project bereits nach gut einem Jahr wieder Geschichte war, leider.
Denn im Gegensatz zu den Stamm-Bands der jeweiligen Mitglieder spielte Kino eher AOR mit (geringen) Prog-Einflüssen, vielleicht am ehesten noch vergleichbar mit späten Arena. Der große Erfolg ist dem Album leider nicht vergönnt gewesen, dafür ist es für Progger zu Radio-orientiert, für die Charts aber zu proggy (obwohl hier solche Elemente wirklich mit der Lupe suchen muss).
Die 10 Titel sind allesamt gut hörbar, mein persönliches Highlight ist "Swimming In Woman", wer auf gut gemachten AOR steht, ist mit dieser Scheibe absolut gut bedient.
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am 2. März 2005
Ich hab das Teil jetzt den dritten Tag hier, und krieg sie nicht aus dem Player. Ganz schwer ist es, eine passende Schublade zu finden. Der grandiose Opener "Loosers Day Parade" brettert los wie die Foo Fighters, verfällt dann aber schnell in schöne Stimmungs- und Rhythmuswechsel, die in einem Traumfinale enden. Überhaupt bekommen wir grandioses und ausgefeiltes Songmaterial zu hören, welches von einer feingeschliffenen Produktion zur Geltung gebracht wird. Und wem die jüngst erschienene Arena-Produktion zu flatterhaft war, dem wird sehr gefallen, was John Mitchell hier leistet. Neben seiner vorzüglichen Gitarrenarbeit singt er nämlich auch großartig. Nur kurz flackern mal typische Passagen der Hauptarbeitgeberbands auf. Aber sonst ist Eigenständigkeit Programm. Übrigens rate ich dazu, die 2 oder 3 Euro draufzulegen, und die Version mit Bonus-DVD zu erwerben. Diese enthält die 4 ersten Songs des Albums dargeboten bei einem Rockpalastauftritt im Dezember '04.
Wenn diese Truppe nicht ihren Weg macht, kann es nur an dem beknackten Namen liegen.
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am 11. Februar 2005
Aufgrund meiner Arbeit durfte ich schon vor der VÖ des Debüt-Albums "Picture" in dieses Werk reinhören. Und meine skeptische Haltung anfangs war nach dem ersten Hören wie weggeblasen.
Zunächst glaubte man, dass Pete Trewavas (Bass, Marillion) gerade auf Suche nach Ersatz für die nicht mehr existierende Supergruppe "TransAtlantic" ist - aber nix da, der Sound geht in eine ganz andere Richtung, anstatt TransAtlantic sind es eher King Crimson, an die man sich erinnert fühlt, jedoch bleibt das musikalische Geschehen eigenständig, wenn auch hier und da Anspielungen auf andere Bands vorkommen (so meine ich bei "Losers Day Parade" ein bisschen Metallica rausgehört zu haben).
Zu meinen Lieblingstracks auf der CD gehören zweifellos die Stücke "Losers Day Parade", "Leave A Light On", "People", "Room For Two" und "Holding On". Letzteres erinnert ein bisschen an Spock's Beard, und zwischendurch findet man auch die Einflüsse der anderen Bands der Musiker wieder (z. B. Porcupine Tree, auch wenn Chris Maitland mittlerweile dort nicht mehr spielt). "Perfect Tense" wiederum klingt so ein bisschen nach "Mike & The Mechanics", "Swimming In Women" dagegen (in 6/8) klingt so ziemlich wie das Gegenteil davon. Es fällt auf: stilistisch sehr abwechslungsreich.
Bislang hatte die Platte 4 Sterne verdient. Doch im Rockpalast vergangenen Dienstag wurde die Band dann live vorgstellt - und jetzt bin ich endgültig KINO-Fan. Fünf tolle Sterne!
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am 25. Januar 2007
Als ich dieses Album zum ersten Mal hörte, glaubte ich zu träumen. Diese Melodieläufe, diese singende Gitarre, diese Chorusse, diese Keyboardteppiche ... das klingt doch wie ... Ja, man mag mich für verrückt erklären, aber ich habe bei diesem Werk das Gefühl, als hätte man vom phänomenalen 2.Studioalbum von ASIA, "Alpha" einen Part II geschaffen !
Zumindest trifft das auf eine Vielzahl der Stücke zu. So einiges klingt hier verdächtig nach einer phantastischen Fortsetzung des Asia-"Zweitlings"(abgesehen vom damaligen Top-Ten-Hit "Don't Cry" meiner Meinung nach ein viel zu unterbewertetes Album !). Der erste Track auf "Picture" ("Loser's Day Parade") startet allerdings in RUSH-artiger Manier und entpuppt sich als komplexestes und ideenreichstes Stück dieser Scheibe. Gesangstechnisch geht es nachher sogar etwas Richtung SPOCK'S BEARD (man beachte u.a. den Canon-Gesang kurz vor dem Schlussteil). Ein grandioser Auftakt. "Letting Go" schlägt eben genau in die zuvor genannte Kerbe des Stils "ASIA Alpha" und ist traumhaft und etwas getragener arrangiert. Track 3 "Leave A Light On" legt an Tempo zu und ist stilistisch etwas schwerer einzuordnen. Klingt aber auch leicht ASIA-like. Dann folgt mit "Swimming In Women" ein wiederum etwas langsameres Lied, dass von einer melancholischen Melodieführung geprägt ist. "People" ist zweifellos einer der Höhepunkte des Albums. Die Strophe ist von treibendem Rhythmus, unterlegt von herrlichen Orgel-Parts und mündet in einen erstklassigen Refrain, der hier hingegen von Keyboard-Strings begleitet wird (ASIA meets SPOCK'S BEARD).
"All You See" würde ich als die erste echte Ballade auf diesem Album bezeichnen, auch sehr schön. Danach folgt mit "Perfect Tense" mein absolutes Lieblingsstück. Dieser Track hätte wie "die Faust aufs Auge" auf ASIA's "Alpha" gepasst ! Die Refrain-Melodie jagt einem eine Gänsehaut über den Rücken, wie einst 1983 und ist fast nicht mehr zu toppen. Auch die ganze Rhtyhmik ist sehr in der Richtung angelegt. Allein dieses Stück ist den Kauf des gesamtes Albums wert. Mit "Room For Two" nimmt die CD danach wieder an Fahrt auf. Die Strophe klingt gesanglich sehr nach Neil Morse von SPOCK'S BEARD, der Refrain wieder im ASIA-Chorus-Stil. Der vorletzte Song "Holding On" ist ähnlich wie "Perfect Tense" der Wahnsinn. Hier baut sich das Lied regelrecht auf, indem sich Intensität und Bombastik immer mehr steigern. Ein Gitarren-Intro, das sehr an "Silent Lucidity" von QUEENSRYCHE erinnert, startet die Komposition in balladesker Manier. Mit zunehmender Spieldauer wird der Song aggressiver und pompöser und gipfelt kurz vor dem Finish in einen (leider viel zu kurzen)Instrumentalteil a la ASIA meets MARILLION, der seinesgleichen sucht.
Das Werk schließt mit der sanft gesungenen und nur mit Streichern und Piano intonierten Ballade "Picture". Zusammengefasst ist zu sagen, dass dieses Album ein absolutes Sahneteil ist. Vor allem die Melodiebögen und die singende Gitarre, die verdammt nach Steve Howe zu klingen scheint, haben es mir hier angetan. Wenn ich beim Hören dieser CD die Augen schließe, sehe ich das genial gezeichnete Cover von "ASIA Alpha" vor mir. Auch die Musik dieses Albums passt hervorragend dazu und ein Artwork von Roger Dean wäre die Krönung des Ganzen gewesen ...
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Wer schon nach der verquasten Auftaktnummer "Losers' Day Parade" aufgibt - einer seltsamen Mischung aus nervendem Prog Metal und späten Beatles - wird den wahren Wert dieses Albums nie erkennen können. Denn erst ab Song zwei, dem äußerst melodischen Ohrwurm "Letting Go", wird das Konzept dieser so genannten 'Supergroup' erkennbar: Kino geht es um Melodien, Melodien und nochmals Melodien, natürlich in Kombination mit herausragendem musikalischen Vermögen, viel Liebe zum Detail und ungeheurem Spaß am musikalischen Zusammenwirken.

Vier aktuelle oder ehemalige Mitglieder von Marillion, Arena, It Bites und Porcupine Tree gemeinsam im Studio - dabei kann doch eigentlich nur Gutes entstehen, oder etwa nicht? Ja, so ist es in der Tat! Es macht einfach Spaß, diesen Cracks zuzuhören, ohne dabei ständig über das Drücken der Skiptaste nachdenken zu müssen, weil das ach so hochgezüchtete instrumentale Können die Oberhand über musikalisches Einfühlungsvermögen und Lust an eingängigen Melodien gewinnt. Man kennt da ja Negativbeispiele zur Genüge (Stichwort: Transatlantic).

Kinos Debütalbum PICTURE ist - man verzeihe mir das alt bekannte Wortspiel ausgerechnet in diesem Zusammenhang - wirklich großes Kino. Wunderschöner, melodischer und höchst eingängiger Prog-Rock inklusive allen so heiß geliebten Brimboriums. Achtung: Bereits nach einmaligem, insbesondere aber nach mehrmaligem Hören droht hier akute Suchtgefahr!
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TOP 1000 REZENSENTam 15. November 2013
Es ist schade, dass man nichts von Kino hört. Ich bin mir sicher, dass diese Band noch einiges von sich hätte hören lassen können. Das Album Picture erschien 2005 und ich höre es immer noch ausgesprochen gerne.
Thomas Waber, Chef von dem Label "Inside Out" war die eigentliche die Triebkraft, die damals die Band ins Leben rief. Exzellente Musiker wie John Mitchell-Gitarre, Gesang (Arena, The Urbans, Blind Ego), John Beck-Keyboard (It Bites), Pete Trewavas-Bass, Gesang (Marillion, Transatlantic) und Chris Maitland-Schlagzeug, Gesang (Porcupine Tree)fanden zu dieser sehr guten Rock, Prog-Rock-Band zusammen. Man sprach damals ja von der Geburt einer neuen Superband. Das Produkt ihres Musizierens "Picture" ist ein wunderbarer Hörgenuss. Es rockt, aber alles sehr harmonisch und sehr melodiös.

Gerne möchte ich an dieser Stelle einige Anspielempfehlungen nennen:

"Swimming In Woman", "Letting Go", "Leave A Light On" sind drei wundervolle und sehr gefühlvolle Rocksongs. Besonders aber ist für Freunde des Prog-Rocks der Song "Losers' Day Parade" interessant. Er ist mit 9:04 Minuten das längste Stück. Absolut hörenswert und hier wird die geballte Qualität der Band sofort zu Beginn des Albums hörbar.

Die Anschaffung dieser CD hat sich über all die Jahre hinweg für mich absolut gelohnt! Ich kann jedem, der gerne Bands wie Transatlantic, Arena oder Spock's Beard hört, dieses Album wärmstens empfehlen. Es wäre sehr schön, wenn man mal wieder etwas von dieser tollen Band hören würde.
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am 26. März 2006
"Picture" klingt für meine Begriffe ziemlich poppig, und unter Prog Rock verstehe ich eigentlich auch etwas anderes (ausgenommen mal den ersten Track, "Loser's Day Parade").
Trotzdem gefällt mir das Album durchaus sehr gut - unaufdringlich, technische Spielereien, die sich nie in den Vordergrund drängen, und schöne Melodien, die von dichtem Sound umgeben werden.
Meine Favoriten sind das bereits erwähnte "Loser's Day Parade" (abwechslungsreich, rockig, überraschend) und komischerweise "Picture", das die CD sehr ruhig und entspannt ausklingen lässt und damit einen passenden Schluss-Song darstellt.
Das Cover spiegelt die Atmosphäre auch sehr treffend wieder - CD an, hinsetzen und abtauchen in eine "andere Welt", als wenn man sich in einen guten Film vertiefen würde.
Der letzte Funke, der das Album zu etwas ganz Besonderem macht, fehlt in meinen Augen zwar, aber ich höre "Picture" trotzdem immer wieder gern!
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