Fashion Sale Hier klicken Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More sommer2016 saison Hier klicken Fire Shop Kindle WalkingOnCars Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
101
4,7 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:14,25 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 19. März 2005
Eigentlich ist hier schon alles Wichtige und Richtige über "Sommersturm" gesagt worden, aber ich kann es doch nicht lassen, auch noch meinen Senf dazu zu geben. Es ist verdammt schade, dass diesen Film im Kino nur relativ wenige Leute gesehen haben. Nicht, dass er ein Flop gewesen wäre, aber wenn man bedenkt, was für bescheuerte Streifen Millionen von Leuten vor die Leinwand ziehen, könnte man trotzdem das blanke Heulen kriegen.
"Sommersturm" beginnt eher wie ein durchschnittlicher ZDF/RTL/PRO7-Fernsehfilm, um dann im Laufe der Zeit immer deutlicher einen geradezu magischen Sog zu entwickeln, der ihn weit über den Durchschnitt emporhebt. Es ist die Coming-Out-Geschichte eines ganz normalen (schwulen) Jugendlichen mit allen tragikomischen Verwerfungen und Verwicklungen, die jedem selbst davon Betroffenen so schmerzlich in Erinnerung sind. Lachen und Weinen liegen hier stets ganz dicht beieinander.
Zum Beispiel die Probleme mit dem anderen Geschlecht - diese manchmal ans Komödiantische grenzenden, letztlich vergeblichen Versuche, genau so zu sein und zu handeln wie deine besten Freunde, die nun mal alle auf Mädchen stehen. Die Versuche, deine wirklichen Gedanken vor ihnen zu verbergen. Und die Verzweiflung, wenn man sich mit seinen Gefühlen scheinbar niemandem offenbaren kann.
Oder das erste wirkliche Verliebtsein in einen anderen Jungen. Die Woge von widersteitenden Emotionen und diese unglaubliche, im Leben immer wiederkehrende, geradezu existenzielle Enttäuschung, wenn der Auserwählte ganz unbedarft von seiner Freundin schwärmt oder gar in deiner Gegenwart mit ihr intime Zärtlichkeiten austauscht.
All das und mehr zeigt der Film auf eine unglaublich natürliche und verständnisvolle Weise. In einem Hamburger Kino, ein paar Sitze neben mir, hörte und sah ich einen etwa 50-jährigen Mann, der von Weinkrämpfen geschüttelt wurde - anscheinend überwältigt von Erinnerungen an seine eigene Jugend, die durch gewisse Szenen wie ein Sommersturm wieder in ihm hochkamen. Und mir wäre es ganz ähnlich ergangen, wenn ich mich nicht mühsam zusammengerissen hätte (warum habe ich das eigentlich getan?).
Der großartige Hauptdarsteller Robert Stadlober spielt hier vielleicht die Rolle seines Lebens, umgeben von weiteren erfrischenden Darstellern, die dieses Melodrama prägen.
Nicht zu vergessen der phantastische, liebevoll zusammengestellte Soundtrack, der hier für eine Gänsehaut nach der anderen sorgt. Der Komponist Niki Reiser ist offensichtlich stark von dem unvergleichlichen Richard Robbins beeinflusst worden, der legendäre Merchant/Ivory-Werke wie "Maurice", "Was vom Tage übrig blieb", "Zimmer mit Aussicht" und andere mit seiner orchestralen Melancholie geprägt hat.
"Sommersturm" prägt sich tief ins Bewusstsein ein, und man kann ihn sich immer und immer wieder ansehen. Was ließe sich letztlich Schöneres über einen Unterhaltungsfilm sagen?
0Kommentar| 75 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Februar 2005
Meiner Meinung nach ein wunderbarer, einfühlsamer Film, der das Coming-Out-Thema so gut behandelt, wie es das vorher im Kino noch nicht gab. Es ist eine Komödie, eine Liebesgeschichte und vor allem ein Drama, in dem Tobi (Robert Stadlober) sich in seinen besten Freund Achim (Kostja Ullmann) verliebt. Beide sind in einem bayrischem Ruderteam. Im Zeltlager im Rahmen eines Wettkampfs treffen sie auf den schwulen Berliner Verein QueerSchlag, der einerseits die Vorurteile der andren abbaut und gleichzeitig Tobi hilft sich selbst zu finden und dann auch noch dazu zu stehen.
Marco Kreuzpainter schildert den Weg, den Tobi bei diesem Zeltlager durchmachen muss, mit viel Charme, Witz und vor allem mit Repekt und Ehrlichkeit und nimmt die Hauptfigur immer ernst. Der Film besticht durch wunderschöne, z.T. symbolträchtige Aufnahmen, wie als bei dem Gewitter ein Blitz einen Baum umstürzen lässt, der dann als Barriere zwischen Tobi und dem Rest seines Teams landet und man die vergangenen Schauplätze menschenverlassen in strömendem Regen sieht: nach diesem Sturm, wird nichts jemals wieder so sein, wie es mal war. Auch die Szene, als Tobi alleine am Seeufer sitzt und Steine in den See wirft ist wunderschön, weil es so gut zeigt, wie es Tobi gehen muss; wenn er heulend im strömenden Regen im Wald sitzt, während Achim mit seiner Freundin schläft, schreit einem seine ganze Verzweiflung entgegen - und dann bietet der Film noch eine wunderschöne Liebesszene zwischen Tobi und Leo (Marlon Kittel), einem Mitglied der schwulen Rudermannschaft. Die schauspielerischen Leistungen in dem Film sind alle - vor allem von Robert Stadlober - beachtlich und das Drehbuch von Kreuzpainter ist einfach wunderschön. Ich habe den Film bei einer Vorpremiere im Open-Air Kino gesehen und das Publikum war begeistert!
Fazit: Genial! Eindeutig der schönste Film des Jahres 2004 - wer den verpasst, ist selber Schuld!
0Kommentar| 65 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 13. August 2006
Nur durch Zufall habe ich den Film mit meinem Freund gesehen, als er gerade im Kino lief; wir hatten keine Ahnung, um was genau es ging. Da ich zudem, was deutsche Filmproduktionen angeht, extrem skeptisch bin, erwartete ich insgeheim denn auch, ziemlich enttäuscht zu werden.

So sehr kann man sich täuschen.

Wie bei kaum einem zweiten Streifen der letzten Jahre habe ich dem Release der DVD auf dem Markt entgegengefiebert!

Grund dafür ist, daß "Sommersturm" mich so tief bewegt und dermaßen beeindruckt hat, wie es einem Film selten gelingt.

Das Erstaunliche daran ist, daß sich die großartige Wirkung dieses sprichwörtlichen Meisterwerks nicht etwa aus inhaltlicher Pseudo-Schwermütigkeit oder seicht-komödiantischer Effekthascherei ergibt, sondern gerade daraus, eher leise Töne anzuschlagen.

Das Coming-Out eines Jugendlichen wird hier derart einfühlsam in Szene gesetzt, daß nicht nur schwule Zuschauer, sondern auch Heterosexuelle mit dem Protagonisten und den anderen Beteiligten mitfühlen können: Tobis Hin- und Hergerissensein zwischen seinen immer stärker werdenden Gefühlen für seinen besten Freund und dem Versuch, sich gegen diese Liebe zur Wehr zu setzen; all die emotionalen Verletzungen, die er selbst dabei erleidet und anderen zufügt - all dies findet in dem Film eine solch hinreißend glaubwürdige Darstellung, daß man "Sommersturm" ohne jeden Abstrich das Prädikat "besonders wertvoll" zugestehen kann.

Die phantastische schauspielerische Leistung der jungen Besetzung trägt dazu ebenso maßgeblich bei wie das solide und in sich schlüssige Drehbuch, welches meines Wissens vom späteren Regisseur selbst nach dessen eigenen Erfahrungen verfaßt wurde - ein enormer Gewinn für die Authentizität des Stoffes und dessen Umsetzung.

Allerdings: Trotz des Verzichts auf allzu viele Erzählschichten in der Handlung und trotz der komödiantischen Versatzstücke ist "Sommersturm" kein Film, den man mal eben mangels Alternativen beim spaßigen Cliquen-DVD-Abend schauen sollte, denn das würde ihm nicht gerecht.

Wer sich ausschließlich kaputtlachen möchte, sollte zu einem anderen Streifen greifen, denn trotz allem Schmunzeln und Lachen schwingt in der Handlung eben doch eine nicht unerhebliche Tragik mit. Wer die Doppelbödigkeit der selbstironischen Schwulenklischee-Verwurstung in dem Film durchschaut, den bewegt er zutiefst, den rührt er zu Tränen.
0Kommentar| 56 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. August 2006
Ein Coming-out-Film der Sonderklasse!

An diesem Film paßt einfach alles. Ganz abgesehen von der herrlich stimmigen Musik, ist das endlich ein schwuler Film, der den Schwulen ernst nimmt: keine Tunte, kein "Quoten-Schwuler", keine Witzfigur.

Tief bewegt hat mich persönlich wie raffiniert und kongenial es den Machern von "Sommersturm" gelungen ist, das Lebensgefühl dieser Jugendlichen zu vermitteln. Da hat offensichtlich jemand nachgedacht, bevor er einen Film gemacht hat. Sechs Sterne!

Selber anschauen!
0Kommentar| 56 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Januar 2005
Der Film zeigt auf beeindruckend frische Art und Weise wie der Erwachen von schwuler Sexualität entsteht, welche Probleme es macht, wenn man -insbesondere wie hier- in den besten, aber heterosexuellen Freund verknallt ist.
Freundschaft, Liebe, Intrigen, Verwirrungen - das alles wird von einem erstklassig besetzten Sschauspielerteam in der atemberaubend schönen Umgebung eines Sommercamps in Szene gesetzt. Hauptdarsteller Robert Stadlober sah noch nie so klasse und frisch aus.
Witzige und manchmal auch zotige Begebenheiten ergeben sich auch durch einen Ruderwettbewerb, der Anlass für das Sommercamp ist. Hier prallen die verschiedenen regionalen Unterschiede (Bayern, ehem. Ostdeutschland) auf lustige Art und Weise aufeinander.
Die erstklassige Musik von Niki Reiser und Perlen aus der Popgeschichte u.a. Frankie Goes to Hollywood runden das Ganze ab.
Ein Sommer der Entscheidungen mit vielen Gefühlsstürmen - und ein extrem gelungener Film.
Bei diesem Feriencamp wäre ich gerne mit dabeigewesen.
0Kommentar| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Juni 2005
Habe den Film im Kino leider verpasst und mir dann erst gemeinsam mit meinem Freund auf DVD angesehen. Ein Meisterwerk - Story, Besetzung, Regie, Soundtrack, hier stimmt einfach alles! Mittlerweile habe ich Sommersturm sicher schon 5 mal gesehen.
Auch ich hätte diesen Film gern mit 15 oder 16 Jahren erlebt (bin Jahrgang 1967), dann wäre mir mein Coming out sicher leichter gefallen. Ich finde es beeindruckend, mit wie viel Feingefühl dieses sensible Thema behandelt wird, ohne dass es dabei langweilig wird. Und viele Klischees in Bezug auf Schwule, Bayern oder Ossis (die Sachsenmädels) werden in einer Art und Weise bedient, dass man darüber schmunzeln kann und niemand dabei verletzt wird. Ich kann den Film nur jedem empfehlen - egal ob "Klischee-Schwester" oder "Boller-Hete" (O-Ton Film).
0Kommentar| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Januar 2005
Gefühlschaos in den Sommerferien ...
... "Crazy"-Star Robert Stadlober gerät bei der ersten Liebe in Turbulenz.
Inhalt:
Sie sind die besten Kumpel: Tobi (Robert Stadlober) und Achim (Kostja Ullmann). Und schwören, sich "von den Weibern nicht auseinander bringen" zu lassen.
Alles graue Theorie, wenn man(n) jung ist. Gemeinsam trainiert das Duo im Sportclub, freut sich auf das Sommerzeltlager samt Wettkampf am See.
Aber aus ganz verschiedenen Gründen. Achim will endlich mit Sandra (Miriam Morgenstern) anbändeln, deren Freundin Anke (Alicja Bachleda-Curus) hat ein Auge auf Tobi geworfen, der eigentlich aber nur mit Achim zusammen sein möchte.
Als dann noch statt der erwarteten Berliner Mädels die "QueerSchläger" der schwulen Berliner Rudermannschaft auftauchen, gehen die emotionalen Verwirrungen erst richtig los.Da baggert der muskulöse Malte ausgerechnet den verklemmten Sohn des Vereinspräsidenten an, legen die Sportler alle Hemmungen ab, kochen an einem schwülen Nachmittag die Gefühle so richtig hoch. Tobi erlebt sein "erstes Mal", und auch Achim und Sandra tun es.Vor Regen, Sturm und Gewitter fliehen alle in eine Jugendherberge, wo es zum emotionalen Countdown kommt.
Fazit:
Also dieser Film ist ja echt uuuur geil!
Ich hab selten so einen verdammt geilen Film gesehen...
Und der Achim....ein absoluter Traummann.....!!!Der ist einfach soooo süüüüüß!
Genialer Film! Besonders wenn man selsbt schwul ist. Man kann sich sofort in den Einen bzw. Anderen Charakter einleben und versetzen. Ich finde es schön weil, sich durch die Story zwangsläufige, seine eigene "schwulen" Erlebnisse (besonders die Ersten) -> erinnern kann.
Natürlich nicht 1:1 aber ... man kans sicher Paralleln ziehen.
Also Leute falls jemand den Film noch nicht gesehen hat und sich überlegt ihn sich anzuschaunen:MACHT ES EINFACH!!!!Den MUSS man gesehen haben...!!
0Kommentar| 35 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. August 2007
Sommersturm ist gefühlvoller Film über Jugendliche, die mit ihren Gefühlen zu kämpfen haben. Besonders schwer tut sich Tobi, der unbewusst in seinen besten Freund Achim verliebt ist, und schließlich merkt, schwul zu sein und das alles löst ein Durcheinander in ihm aus, was seinen Freunde nicht unbemerkt bleibt.
Sehr schöne Bilder, glaubhafte Darsteller und kein typischer Schwulenfilm, der mit Klischees nur so trotzt.
Es ist ein wudnerbarer Film, der sich auch an Nicht-Schwule richtet und ihnen auf schonende Weise erzählt, was solche Gefühle für das eigene Geschlecht auf einen auswirken kann.
Ich empfehle es als Pflichtkauf!^^
0Kommentar| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. März 2005
... kann man dazu nur sagen.
Mir hat der Film schon im Kino sehr sehr gut gefallen, und ist mir auch nahe gegangen, denn er hat Erinnerungen geweckt, die ich glaubte längst abgelegt zu haben. Dies kann ich nicht über jeden Film sagen, den ich gesehen habe, also muss ich dem Sommersturmteam ein riesen Kompliment für diesen Film aussprechen.
Ich muss sagen, dass ich eigentlich noch nie einen Film gesehen habe, der das Thema Coming Out behandelt, also kann ich leider nicht mit anderen vergleichen. Was ich jedoch dazu sagen kann ist, dass es mir sehr gut gefallen hat, wie in Sommersturm mit diesem Thema umgegangen wird. Auch hat es mich beeindruckt, wie die Schwulen dargestellt werden, denn in manchen anderen Filmen im TV oder auch Kino, wo Schwule am Rande mal auftauchen werden sie als Tukken oder Fummeltrinen oder als sonstwas dargestellt, also einfach klischehaft. Dies ist hier nicht so, hier wird auf witzige art und weise mit den Klisches aufgeräumt.
Auch hat mich die Atmosphäre des Films gefangen, und ich finde, um ein Zitat einer sehr guten Internetbekanntschaft zu gebrauchen (ich grüße dich an dieser Stelle), man spürt so richtig den "Sommer" und das Campfeeling.
Mein Fazit: Es ist ein Film für jeden, ob nun hetero oder homo ... ganz egal, denn wir sind alle nur Menschen.
In diesem Sinne.... LG
0Kommentar| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. November 2006
Es gibt kaum einen Deutschen Kinofilm, der so viele verschiedene Gefühle in einem Menschen aufeinmal auslöst. Zu den Kritikern des Films muss man ganz klar sagen, dass sie entweder die Botschaft nicht verstanden haben, oder einfach dem Thema unaufgeschlossen sind. Die Schauspieler gehen hier zum Teil an ihre Grenzen und doch wirkt die Handlung autentisch (ich beziehe mich hier auf die Sexszene am Steg).

Wer großes Deutsches Kino und beeindruckende Jungschauspieler sehen, oder sich generell mit der Thematik auseinander setzen will, dem kann ich nur sagen:

"Dieser Film ist besonders empfehlenswert."
0Kommentar| 20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

9,49 €
13,00 €
5,99 €
5,00 €

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken