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VINE-PRODUKTTESTERam 9. Mai 2017
Man kann von der „Driver“-Serie halten was man will, muss aber zugeben, dass sie nicht umsonst eine der erfolgreichsten Videospielserien ist. Wenig verwunderlich also, dass besonders Fans der ersten Stunde hohe Erwartungen an den dritten Teil hatten. Keine leichte Aufgabe, wenn man daran denkt, mit welchen Problemen gerade der Vorgänger zu kämpfen hatte. Um nicht nur neue Anreize zu schaffen, sondern auch neue Fans zu gewinnen, versuchte man, sich in einigen Punkten neu zu erfinden und bot passend zum Erfolg anderer Spiele die erstmalige Nutzung von Waffen. Was für Fans solcher Spiele interessant klingt, verschreckte viele Fans der ersten Teile. Was folgte, waren neben schlechten Verkaufszahlen und herben negativen Kritiken die Abkehr vieler Fans und die Erkenntnis, dass man trotz einer Pause von 4 Jahren hinter den potenziellen Möglichkeiten blieb.

Ich selbst habe das Spiel zwar erst vor wenigen Monaten gekauft, zur Veröffentlichung aber bei einem Freund oft und gerne gespielt. Schon damals war klar, dass der Versuch, sich mit den etablierten Namen zu messen, komplett scheiterte, dennoch verblieb es mir positiv im Kopf. Grund genug, mich noch mal genauer damit zu beschäftigen und zu erläutern, mit welchen Problemen das Spiel zu kämpfen hat und warum sich ein Blick trotz allem lohnen könnte.

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► Story
In Miami treibt eine lokale Autoschieber-Bande namens „South Beach“ ihr Unwesen. Deren Ziel ist es, in Miami und Nizza die 40 teuersten Fahrzeuge zu stehlen, um sie im Anschluss nach Istanbul zu überführen, wo sie für 20 Millionen Dollar an einen unbekannten, internationalen Käufer übergeben werden sollen. Tanner, FBI-Agent im Dienste des Miami Police Department, heuert im Zuge seiner verdeckten Ermittlungen als neuer Fahrer der Gang rund um die skrupellose Calita an. Er verspricht sich, nicht nur der Gruppierung das Handwerk zu legen, sondern auch an die Identität des Käufers zu gelangen. Doch sein Unterfangen wird plötzlich weitaus schwieriger, als sein damaliger Gegner Jericho auftaucht und seine Tarnung auffliegen lässt.
Bewertung: 4 von 5

► Gameplay
Bei „Driv3r“ handelt es sich um ein Rennspiel mit vielen Action-Elementen im Open-World-Stil. Neben der Fortbewegung zu Fuß und per Fahrzeug kann man erstmals auch schwimmen. Daneben gibt es eine Vielzahl weiterer Neuerungen, wie besonders am Einsatz von Schusswaffen deutlich wird. Nachdem der im Vorgänger eingeführte Multiplayer-Modus nicht mehr enthalten ist, besteht das gesamte Spiel aus drei verschiedenen Einzelspieler-Modi:

Undercover
Hauptbestandteil des Spiels ist der lineare Story-Modus, welcher gerade einmal 25 Missionen umfasst. Miteinander verbunden werden diese wieder mit Zwischensequenzen. Tanners Partner Jones fungiert in dessen Verlauf oft als Erzähler. Besonders die gerenderten Sequenzen sind grafisch wieder ganz großes Kino und bieten ein Potpourri an bekannten Filmszenen. Mit den vielen Neuerungen hat der Spieler eine Vielzahl an alten und neuen Aufgaben. Dazu zählen z. B. das Erreichen von Zielen, flüchten, verfolgen, Fahrzeuge klauen, Gegner ausschalten, Komplizen retten und mehr. Mittlerweile eine eher untergeordnete Rolle spielt der in den Vorgängern in nahezu jeder Mission vorhandene Zeitdruck. Der Anteil an Missionen zu Fuß ist vergleichsweise stark angestiegen, was auch dem neuen Einsatz von Waffen zu schulden ist. Zwar bewegt sich das Spiel mehr als zuvor in Richtung Action, versteht sich selbst aber noch als ein Rennspiel.

Freie Fahrt
Auch wieder Bestandteil ist die freie Fahrt. Diese bietet noch mehr Möglichkeiten zum Zeitvertreib als je zuvor. Wer möchte, kann sich so in entspannter Atmosphäre die Städte genauer anschauen und mögliche Fluchtwege entdecken. Auf Dauer wird das aber recht langweilig, weshalb der Spieler ein paar Alternativen bekommt. Konnte man beim Vorgänger in jeder Stadt ein geheimes Auto finden, sind es nun drei, insgesamt also neun Fahrzeuge. Daneben kann man verschiedene geheime Modi erspielen, indem man die in jeder Stadt 10 versteckten Killer tötet. Keine leichte Aufgabe, immerhin sind diese recht gut versteckt und eröffnen oft unerwartet das Feuer, doch auch damit ist man viel zu schnell durch. Ausgebaut wurden höchstens noch die Einstellungsmöglichkeiten vor Fahrtantritt, wie die Auswahl des Fahrzeuges, des Startpunktes, der Tageszeit, des Wetters und die Wahl, ob man die Polizei deaktivieren möchte oder nicht.

Fahrspiele
Nachdem der Multiplayer-Modus kein Bestandteil mehr ist, hat man mit den Fahrspielen den dritten und letzten Modus. Neuerungen gibt es keine, alle Spiele sind schon aus den Vorgängern bekannt. Als einzig verbliebene Möglichkeit, sich mit Freunden zu messen, versagt man allerdings an einer nötigen Zeitangabe, die nach einem Scheitern oder erfolgreichen Abschluss angezeigt wird. Im Modus enthaltene Fahrspiele und Aufgabe sind:
=> Verfolgungsjagd (Gegner verfolgen und zerstören, bevor Zeit abläuft)
=> Nichts wie weg (schnellstmöglich und ohne Totalschaden vor Polizei flüchten)
=> Trail Blazer (vor Ablauf der Zeit alle Pylone abfahren und Zeitbonus einsammeln)
=> Überleben (so lange wie möglich gegen unbesiegbare Überzahl an Polizei überleben)
=> Checkpoint Rennen (vor Ablauf der Zeit alle Checkpoints erreichen)
=> Tor Rennen (vor Ablauf der Zeit alle Tore abfahren und Zeitbonus einsammeln)
Bewertung: 3 von 5

► Charaktere
Neben diversen Nebenrollen begegnen dem Spieler in der Story fünf wichtige Charaktere:
=> John Tanner: Undercover-Cop mit brutalen Methoden, ignoriert Anweisungen von Autoritäten
=> Tobias Jones: Polizeiinspektor, Partner von Tanner, zurückhaltend, ruhig, aber sehr engagiert
=> Jericho: ehemaliger Bodyguard von Caine, unberechenbar, skrupellos, eiskalt, unerschütterlich
=> Calita: Anführerin der „South Beach“ Gang, kaltherzig, würde sogar ihre eigenen Leute opfern
=> Lomaz: recht Hand von Calita, Waffenspezialist, Waffendealer, hat immer neue Waffen bereit
Hinsichtlich der Charaktere kann man durchaus zugeben, dass die Entwickler fast alles richtig gemacht haben. Möglich ist dies mitunter durch die sehr weit verbesserte Grafik, die der Entfaltung der Rollen eine neue Tiefe bietet. So ziemlich alles im Bezug auf die Gestik und die Mimik ist klar und deutlich erkennbar. Hilfreich ist dies schon alleine aufgrund der Tatsache, dass es dem Spieler somit leichter gemacht wird, sich in die jeweilige Szene hineinzufühlen. Es wird durch die Körperbewegungen und die gesamte Darstellung der Personen ein viel besseres Bild ermöglicht, welche Rolle verkörpert wird und in welcher Beziehung die handelnden zueinander stehen. Anerkennend muss man noch erwähnen, dass das bei der Anzahl an Rollen gar nicht mal so einfach ist, wenn man sich mal vor Augen führt, wie viele Nebenrollen es noch gibt. Dass dabei nicht jede gleichbleibend in Erinnerung bleibt, ist selbstverständlich, aber es wird schnell deutlich, wie wichtig welche Rolle ist und man nimmt jedem Charakter die ihm gegebene ab. Was dem ganzen aber deutlich hinterher hängt, ist die leider schreckliche deutsche Synchronisation. War eben jene super beim Vorgänger, ist sie hier ein absoluter Reinfall. Die originale Sprachausgabe ist zwar auch keine Perfektion, dort aber gelingt es den Sprechern eher, ein Gefühl der Situation zu vermitteln.
Bewertung: 4 von 5

► Grafik und Spielwelt
Grafisch hat sich das Spiel zwar verbessert, ist verglichen mit anderen Spielen desselben Zeitraums seiner Zeit dennoch weit hinterher - erkennbar an den unzähligen Pixeln, matschigen Texturen, den hässlichen Bäumen, die Büsche, fehlende Effekte bei Regen und Autos, fehlendes Gras und diverse andere Probleme. Ein Totalausfall ist es natürlich nicht. Die Zwischensequenzen sind ganz großes Kino, farblich ist es viel besser abgestimmt, insgesamt also ein netter Blickfang.
Richtig deutlich wird das aber erst beim Anblick der Städte. Anstatt vier gibt es davon diesmal zwar nur drei, mit Miami, Nizza und Istanbul hat man sich aber nicht nur geografisch, sondern auch kulturell komplett unterschiedliche Orte ausgesucht. Ein riesiges Straßennetz, eine ansehnliche Natur mitsamt schön dargestelltem Wasser und je nach Stadt individuellen Passanten prägen das Bild. Dem fügen sich wunderbar die 70 Fahrzeuge im Spiel ein, die für jeden Ort nach realem Vorbild zusammengestellt wurden. Schade, dass man auf jegliche Einsatzfahrzeuge außer der Polizei verzichtet hat und man beim genauen Blick eine recht langweilige Natur geboten bekommt.
Bewertung: 3,5 von 5

► Sound und Soundtrack
So eine Sache für sich ist leider wieder die Thematik bezüglich des Sounds. Besserungen gibt es zwar, wie etwa realistischer klingende Kollisionen, Schussgeräusche und Fahrzeugsounds, aber die Probleme sind ebenso wieder zahlreich zu finden. In Zwischensequenzen ist die Sprachausgabe viel zu leise, in der First Person Ansicht ist der gesamte Ton dumpf und ständig wechselt der Ton von Stereo zu Mono. Hinzu kommen die fast grundsätzlich fehlenden Umgebungsgeräusche, außer man steht am Flughafen, wo man ununterbrochen Turbinen hört, obwohl es keine Flugzeuge gibt.
An sich prinzipiell in Ordnung ist der Soundtrack, wobei man auch hier seiner Zeit weit hinterher ist. Konnte ich bei beiden Vorgängern damit leben, beim Fahren ein in Dauerschleife ablaufendes Instrumental zu hören, erwarte ich hier eigentlich ein Radio. Zwar gibt es lizenzierte Musik vieler namhaften Künstler zu hören, leider nur in den Zwischensequenzen, was im Gesamtbild nicht so überzeugen kann, obwohl dort die Musik durchaus für gute Untermalung sorgt. Da hätte man einfach mehr mit der Zeit gehen müssen, um wirklich zu überzeugen.
Bewertung: 3,5 von 5

► Spielphysik und Steuerung
Deutlich verbessern konnte man sich bei der Physik, die zwar nicht fehlerfrei ist, aber trotzdem einen guten Schritt nach vorne verzeichnet. Anders als bei anderen Spielen explodieren Fahrzeuge nicht nur, sondern können auch in Einzelteile zerfallen. Das Spiel überzeugt mit einem sehr guten Schadensmodell und kann abfallende Türen, zersprungenes Glas, platte Reifen, Einschusslöcher und viel mehr aufweisen. Was aber stört sind die scheinbar aus Beton bestehenden Büsche und die Tatsache, dass selbst Passanten oft mehrere Anläufe mit Vollgas brauchen, bis sie tot sind. Bei Gegnern ist es schade, dass deren Leichen leider viel zu schnell mitsamt Munition verschwinden.
Ein kompletter Tiefpunkt wurde wieder mal bei der Steuerung erreicht. Nicht mal beim Fahren, hier bekommt man abhängig vom Fahrzeug, Boden und Wetter ein realistisches Fahrverhalten. Nein, ein schon aus dem Vorgänger bekanntes Problem ist die schreckliche Steuerung zu Fuß, denn:
=> seitlich läuft man schneller als vor- oder rückwärts
=> springen kann man nur bis zur Kniehöhe und sprinten kann man gar nicht
=> beim Hinabsteigen der Treppen springt Tanner gerne und stirbt oder verletzt sich
=> beim Einsteigen in Fahrzeuge rennt Tanner dagegen, bis er plötzlich verletzt umfällt
=> schwimmen nur wenige Momente möglich, bis man vor Erschöpfung ertrinkt
Ein anderes Problem wird beim Anvisieren offensichtlich. Der Spieler hat die Möglichkeit, dieses in den Optionen auf automatisch zu schalten. Leider verfehlt man da oft den Gegner und verschwendet wertvolle Munition, während man permanent getroffen wird. Beim manuellen Anvisieren ist es aber auch nicht gerade besser, denn hier zeigt sich, wie unpräzise die Steuerung eigentlich ist.
Bewertung: 3 von 5

► K.I.
Keinen Preis gewinnen wird die im Spiel vorhandene K.I. Wie schon beim Vorgänger kann diese mit unzähligen Eigenartigkeiten auffallen und hat bezüglich der Anzahl sogar Umfang gewonnen. Um euch das mal etwas aufzuzeigen, will ich nur ein paar Beispiele erwähnen:
=> Polizei baut auf Einsatzfahrten unzählige Unfälle und überfährt unzählige Fußgänger
=> erreicht Polizei Einsatzort, steigen sie aus – einer geht einfach weg, der andere bleibt stehen
=> Passant verteidigt sich mit Waffe, erschießt Polizei diesen anstatt den Spieler
=> zieht man in Haus eine Waffe, schreien Passanten herum, obwohl sie nichts sehen können
=> Gegner merken nicht, dass sie angeschossen wurden oder Kollegen direkt daneben tot sind
Wie gesagt, das sind nur wenige Beispiele, davon gibt es noch viel mehr. Gleichzeitig sollte aber auch angemerkt werden, dass nicht alles schlecht ist, sondern auch vieles verbessert wurde. Der Verkehr verläuft flüssiger und willkürliche Parkgewohnheiten mitten auf Straßen oder Kreuzungen gehören der Vergangenheit an. Ist man zu Fuß unterwegs und kommt in die Nähe anderer Passanten, rennen diese nicht mehr sinnlos weg. Und auch die Polizei ist nicht mehr sinnlos auf Verfolgungen getrimmt – wird der Spieler unschuldig in einen Unfall verwickelt, wird er nicht mehr ständig verfolgt.
Bewertung: 3 von 5

► Spielzeit, Schwierigkeit und Motivation
Mit gerade einmal 25 Missionen ist der Story-Modus erneut geschrumpft. Da man fast durchweg auf das aus den Vorgängern bekannte Zeitlimit verzichtet, bieten sich dem Spieler neue Wege und Möglichkeiten, das Missionsziel zu erreichen. So kann eine einzelne Mission je nach Vorgehen wenigen Minuten oder eine ganze Stunde in Anspruch nehmen. Immerhin ist die Schwierigkeit fast durchgehend fordernd, teilweise aber so abnormal hoch, dass der Erfolg einer Mission mehr durch Zufall als durch alles andere bestimmt wird. Dazu sei folgendes Beispiel gegeben: Man befindet sich im hinteren Teil eines Fahrzeugs und versucht, eine Überzahl an Verfolgern abzuwehren und einen Totalschaden zu verhindern. Blöd nur, dass der Fahrer des eigenen Fahrzeuges die wohl dümmsten Wege wählt und jeglichen Gegnern in die Arme fährt. Während man also versucht, einen Sinn hinter den gewählten Routen zu ergründen und dafür sorgt, die Verfolger möglichst lange auf Abstand zu halten, ist der letztendliche Erfolg meist dadurch geprägt, dass eben jene sich gegenseitig behindern und für eine kurze Pause sorgen – meist also ein zufälliges Ereignis. Solche Missionen sind es übrigens, die den ohnehin schon niedrigen Wiederspielwert in die Tiefe drücken. Da die Story selbst absolut linear verläuft, hat man nach einem Durchlauf alles gesehen. Die Fahrspiele und freie Fahrt können, wenn überhaupt, auch nur für eine kurzfristige Unterhaltung sorgen, aber eine Langzeitmotivation fehlt, womit das Spiel maximal für ein Wochenende unterhält.
Bewertung: 2 von 5

► Bugs und Glitches
Was natürlich nicht fehlen darf, sind die beliebten Bugs und Glitches, die dem Spieler begegnen werden. Um mal kurz nur ein paar Beispiele zu erwähnen:
=> beim Gehen rutscht man durch die Gegend
=> man bleibt an Dingen hängen, die nicht vorhanden sind
=> steckt man Waffe auf Boot weg, hält Tanner die Hand trotzdem hoch
=> tote Gegner fallen in Dauerschleife tot um, stehen auf und fallen um
=> von Kugel getroffene Gegenstände fliegen durch die Luft und erschlagen manchmal den Spieler
=> Kugeln prallen an nicht vorhandenen Hindernissen ab
An sich treten die Probleme vergleichsweise selten auf und sind dementsprechend kaum ein wirkliches Hindernis. Aber gerade in Missionen, in denen es darauf ankommt, möglichst ohne jedes Problem durchzukommen, ist deren Auftreten ein absolutes Ärgernis. Und wenn der Spieler an derselben Stelle immer und immer wieder vom selben Gegenstand erschlagen wird, interessiert es auch keinen mehr, dass man insgesamt nur selten damit konfrontiert wird.
Bewertung: 3 von 5

► Sonstige Anmerkungen: Performance und Bonusmaterial
Eines der größten Probleme, mit dem insbesondere der zweite Teil zu kämpfen hatte, war die leider unterirdische Performance. Lag es damals einfach daran, dass man für die schwache Hardware ein zu ambitioniertes Spiel wollte und kläglich scheiterte, konnte man genau diesen Fehler mit dem Sprung auf die neue Konsole fast komplett umgehen. Bis auf wenige Momente läuft das Spiel flüssig, wovon auch die recht kurzen Ladezeiten profitieren.
Für Freunde jeglicher Bonusmaterialien gibt es auch ein paar kleine Extras. Zwar ist der zum Spiel produzierte Extrafilm, den man mit der PC-Version bekommt, nicht dabei, dafür bekommt man aber eine recht kurze Demo-Version von „Transformers“, sowie einen kleinen Film zur Entstehung von „Driv3r“. Der geht zwar nur wenige Minuten, lässt den Spieler aber ein ganz neues Bild über die Arbeiten am Spiel gewinnen und zählt für mich eindeutig mit zu einem der interessantesten Extras und bleibt mir mitsamt aller Informationen daher in positiven Erinnerung.
Bewertung: 4 von 5

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► Fazit
Was am Ende bleibt, ist letztlich nur eines, und das ist Ernüchterung.
Zwischen dem zweiten und dem dritten Teil der Reihe gab es eine Pause von 4 Jahren. Davon hat man etwa 3 Jahre in die Entwicklung und Entstehung des dritten Teils gearbeitet und sich, und das kann man durchaus zugeben, Mühe gegeben. Man hat ein absolut überzeugendes Schadensmodell umgesetzt, viele Neuerungen in das Konzept eingefügt, drei atemberaubende Städte integriert, sehr gute Charaktere in die Story eingebunden und bezüglich des Sounds und der Physik diverse Besserungen einfahren können. Auch die Story ist wieder packend, wenngleich auch nicht ganz so spannend wie erhofft. Das Problem ist nur, dass man nach einer so langen Pause die Hoffnung hatte, mit weniger Problemen und Fehlern konfrontiert zu werden und dass die Entwickler endlich mal ihr gesamtes Potenzial ausnutzen. Ich will ja nicht sagen, dass man ein schlechtes Spiel abgeliefert hat. Nur ist am Ende einfach alles etwas lasch. Die Grafik ist hübsch, sieht teilweise aber noch immer total bescheiden aus. Das Gameplay ist definitiv nicht schlecht, aber sowohl in der freien Fahrt, als auch bei den Fahrspielen fehlt es an überzeugenden und langfristig interessanten Neuerungen. Ebenso ist es unverständlich, wie man in Zwischensequenzen mit solch guter Musik punktet, im Spiel selbst aber noch diese schreckliche Fahrstuhlmusik in Dauerschleife nutzt, während andere Spiele schon diverse Radiosender besitzen. An den Lizenzen kann es ja nicht liegen, sonst könnten die Zwischensequenzen ja nicht damit gespickt sein. Was ebenso einfach ein Ding der Unmöglichkeit ist, betrifft die immer kürzer und linearer werdende Story. Warum muss das sein? Und warum muss man die Spielzeit dann noch künstlich mit solchen teils sinnlosen Missionen aufstocken? Wo ist da der Sinn? Dass spätestens mit diesem Spiel ein großer Teil der älteren Fans abgesprungen ist, ist in meinen Augen mehr als verständlich. Man kann über die neuen Elemente denken, was man will, muss sie nicht gut finden, kann es aber, so wie ich. Dass man sich aber als Entwickler mit einem solch doch halbgaren Spiel zufriedengibt, ist ziemlich enttäuschend.
Alteingesessene Fans werden mit dem Spiel mit Sicherheit nicht warm, für Fans von Rennspielen ist der Anteil an Fahrmissionen zu kurz und für Fans, genau wie für die, die mehr Action mögen. Wer ein kleines Intermezzo für Zwischendurch sucht, dabei aber keine zu hohen Erwartungen hat, dem kann ich durchaus mal ans Herz legen, dieses alte Spiel auszugraben. Aber ob man gerade in der heutigen Zeit noch damit warm wird, das bezweifel ich doch ernsthaft.
Gesamtbewertung: 3 Sterne
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am 13. Oktober 2005
Die Missionen habe ich nur einmal grob angespielt, ich fahre viel lieber frei durch die Städte und richte möglichst viel Schaden an. Das ist zwar etwas destruktiv, macht aber Freude. Was etwas schade ist, daß man dabei nicht etwas kinderfreundlich die Fußgänger ausschalten kann, da es pädagogisch schon etwas zweifelhaft ist, wenn man mit seinem LKW die Fußgänger der Strandpromenade von Nizza rasiert. Die KI der Polizei ist auch etwas sehr hohl geraten, die richten meist mehr Schaden an und verursachen mehr Tote als ich. Daß die Polizei einen auf Teufel komm raus über jede Klippe folgt, sieht zwar gelegentlich lustig aus, steigert das Realitätsgefühl aber nicht wirklich. Aber mit Cheat kann man die Hohlköpfe ja auch ausschalten.
Tja, als Destruktivspiel ist Dr3ver gut gelungen.
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am 22. Juli 2005
DRIV3R leidet unter folgenden Fehlern:
Auch wenn die drei dargestellten Cities sehr detailiert sind, wirken sie im vergleich zu den GTA-Spielen irgentwie leblos. In GTA hat man das Gefühl Teil einer lebendigen Stadt zu sein, in DRIV3R dienen Miami, Nizza sowie Instanbul nur als Kulisse. Der Schwirigkeitsgrad ist teilweise zu hoch, bzw unfair. DRIV3R ist relativ unkomplex (26 Missionen). GTAIII (73 Missionen). Die Animationen beim gehen sind lächerlich. Das ganze Spiel scheint auf total cool getrimmt zu sein, doch die Coolnes in DRIV3R wirkt nur aufgesetzt und künstlich.
Das Hauptproblem von DRIV3R allerdings besteht in erster Linie darin, das im Vergleich mit dem beispielsweise knapp drei Jahre zuvor erschienenen GTAIII, DRIV3R in jeder Hinsicht schlechter ist. (Von der Grafik mal abgesehen, ist Geschmackssache).
DRIV3R fühlt sich an und spielt sich irgentwie steril. Der Funke will nicht überspringen. DRIV3R tritt in die selben Fußstapfen wie sein Vorgänger: Alles nur heisse Luft. Der erste DRIVER ist immer noch der Beste.
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am 30. April 2005
Ich bin der Meinung das Driver 3 das Topspiel des letzten Jahres war. GTA San Andreas ist total langweilig und bietet meines erachtens nur wenig Langzeitspielspaß. Es wird einfach mit der Zeit langweilig. Bei Driver 3 gibt es zwar auch keinen Langzeitspielspaß doch macht es riesen Spaß sich durch die ganzen Level zu ballern. Viele Meinungen z.b.
Wer es kennt weiß von was ich gleich rede. Hoch angepriesen als GTA Killer und am Ende... Müdes und langweilliges Leveldesign, dämmliche und teils unlösbare Missionen. Die Steuerung zu Fuß ist ein Witz! Wer kann sollte sich lieber den genialen ersten teil holen oder gleich eines der drei GTA`s. Dieses Spiel ist Software Müll und wurde auch nur Platinum durch die Werbung. Möchte nicht wissen, wie viele ihr Exemplar gleich wieder verhöckert haben. Fazit: Finger weg!
So etwas ist Schwachsinn! Mit einfach in den Kugelhagel reinrennen und versuchen jemanden abzuknallen kommt man in Driver 3 nicht weiter! Man muss taktisch vorgehen! Wenn man das nicht macht ist man selbst Schuld! Die Missionen sind wohl lösbar! Für mich gab es nur bei der Mission ,,Die Verfolgung" Probleme. Doch diese haben ich nach einigen Anläufen auch geschafft! Und von wegen öde Levels! Driver 3 bietet tolle Levels! 3 original getreue Städte! Das muss man Atari erst einmal nachmachen! Die Missionen sind abwechslungsreich und voller Neuheiten! Die Sequenzen sind absolut Filmreich. Die Gamepro war die einzigste Zeitschrift die Driver 3 über 80% gab. Das ist auch die richtige Beurteilung!!
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am 3. Mai 2005
Ich bin sehr entäuscht von Driver 3. Schon die erste Mission ist für Anfänger fast unschafbar. Außerdem ist die Steuerung mies. Wenn man zum Beispiel zu schnell fährt ist sofort die Polizei hinter einem her. Das finde ich viel zu realistisch.
Wer so ein Spiel haben will sollte sich lieber GTA 3, GTA Vice City oder GTA San Andreas kaufen.
Lasst lieber die Finger davon.
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am 10. Juli 2005
Durch die schlechte Steuerung zu Fuß und dem zu hohen Schwierigkeitsfaktor sind die Missionen fast nicht zu spielen und machen so auch keinen Spaß. Das einzige was man ab und zu mal spielen kann ist die Freie Fahrt.
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am 30. März 2005
Wer es kennt weiß von was ich gleich rede. Hoch angepriesen als GTA Killer und am Ende...
Müdes und langweilliges Leveldesign, dämmliche und teils unlösbare Missionen. Die Steuerung zu Fuß ist ein Witz! Wer kann sollte sich lieber den genialen ersten teil holen oder gleich eines der drei GTA`s. Dieses Spiel ist Software Müll und wurde auch nur Platinum durch die Werbung. Möchte nicht wissen, wie viele ihr Exemplar gleich wieder verhöckert haben.
Fazit: Finger weg!
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am 1. März 2005
Hab das Spiel bei einem Freund gespielt & kann es nur weiteremphelen.
Die Missionen sind abwechslungsreich, die Graphik ist einfach gut gelungen.
Und für unter 30Euro kann man nichts verkehrt machen!
Also: Kaufen!
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