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am 8. Juni 2006
Tja...wie war das mit der neuen Daft Punk-Scheibe? Super euphorisch am Release-Termin in den Laden gerannt, das Ding sofort daheim in die Anlage gefeuert: "Human After all" (Den ersten Track) gehört und sofort abgefeiert - so kennt man die Daft'ies: unkommerziell, extravagant, neu, kreativ und vorallem: absolut Daft Punk! "Na, so kanns weitergehen!" dacht ich mir - was dann folgte war ein brutaler Schlag ins Gesicht: "Prime Tme Of Your Life" konnt ich mir nich zu ende anhören, hatte Angst um mein Trommelfell...nun gut, also ab zu "Robot Rock"...sehr geiler Beat, schön knackig...in den ersten 30 Sekunden..."na? kommt da noch mehr?" wohl eher nicht...das Lied zieht sich 4:47 von einem Loop in den nächsten, bietet dabei fast gar keine Abwechslung und steuert dem verdienten Gnadenstoß nur sehr schleppend entgegen...erste Zweifel kratzten an meinem Fan-Herzen. Nun da ich auch "Robot Rock" hinter mich gebracht hatte (das Gefühl ein Videospiel das eigentlich keinen Spaß macht durchspielen zu müssen wurde langsam aber sicher stärker) fand ich mich bei "Steam Machine" wieder...wow, kaum zu glauben wie abwechslungsreich doch "Robot Rock" war...ein Track den man sich maximal anhören kann um dem Chef mit "höllischen Kopfschmerzen" zu kommen...dieses System des endlosen loopens scheint sich durch das ganze Album zu ziehen: "Make Love" ist im späteren Verlauf sehr angenehm, das Periode davor ist allerdings derart öde dass der Finger schon nervös auf der >>-Taste gezuckt hat. "The Brainwasher" ist als Drum'n'Base-Lied sicher zu gebrauchen, leider scheint hier ein brachialer Text zu fehlen der einen Prodigy-mässig gegen die Wand presst - deswegen leider eine vergurkte Nummer. "Television Rules The Nation" mag zwar von der Aussage her ansprechend sein, das endlose geloope und die bis zur unkenntlichkeit verzerrte Stimme trübten den Eindruck allerdings ein wenig. Endlich, endlich, endlich habe ich es gefunden: das langersehnte Hammer-Stück auf diesem (bislang ziemlich verhassten) Silberling: Bei "Technologic" haben die Franzosen endlich mal wirklich alles richtig gemacht: satter Beat, super rhytmischer Text, dicke Bässe - so muss French-House aussehen! Doch lieber ein schreckliches Ende als ein Schrecken ohne Ende haben sich die Beiden wohl gedacht, denn mit "Emotion" setzen sie dem missratenen Musikträger echt noch die Krone auf: über 6 Minuten total schwerfälliges Elektro-Geschrupp ohne wirkliche Aussage, ohne Höhepunkte und vor allem ohne Groove - eigentlich war ich heilfroh als ich die CD aus dem Player nehmen konnte und sie mitsamt der Hülle weit hinten in meinem Regal verstecken konnte.

Dachte ich...

Es hat keine 3 Tage gedauert bis ich anfing "The Prime Time of your Life" vor mich hin zu summen und nicht mehr aus dem Kopf zu bekommen...ich konnte mich nicht erwehren und zerrte das Ding nochmal aus dem Regal und fing nochmal von vorne an...ich weiss nicht wie sowas geht, aber die Tracks die ich zuvor richtig gut fand sind jetzt zu wahren Genie-Streichen avanciert und die mittelmässigen Tracks mit den langweiligen Loops sind auf einmal vielschichtig und kraftvoll...jeder Titel versprüht seinen eigenen Charm...ausser vielleicht "Steam Machine" gefallen mir inzwischen alle Tracks so gut dass es mir schwer fällt zu sagen ob dieses Album wirklich schlechter als "Homework" ist! Ich glaube wirklich besser ist es nicht - aber in jedem Falle kein Rückschritt wie viele hier behaupten. Leute, hört euch die Scheibe nochmal an und achtet einfach mal auf die kleinen Details der Tracks - jeder davon steckt so voller Ideen, winzigen Feinheiten und genialen Wandlungen (ja die gibt es, sie sind nur nicht so auffällig, da die geloopten Hauptpassagen sehr vordergrundlastig sind) dass man wirklich fast alle als Kunst bezeichnen kann - und viel Kunst auf einem Haufen ist meist ein Meisterwerk. Es ist eigentlich unglaublich wie ein, vermeidlich, so mieserabler Silberling sich so wunderbar wandeln kann. Irgendwie schaffens Daft Punk halt auch dieses mal ihre ganz eigene Art von Kunst dem Menschen zu präsentieren - wieder anders, wieder neu, wieder Daft Punk...

Also an alle die die CD haben und sie zu schätzen wissen: ihr werdet sicher verstehen was ich meine.

An alle die die CD haben und sie "bescheiden" finden: Traut euch das Ding nochmal einzulegen und es auf euch wirken zu lassen. Ich bin mir sicher so wie mir "Prime Time Of Your Life" ans Herz gewachsen ist findet auch ihr sicher einen Track auf dieser Scheibe der euch glücklich machen wird.

An alle die die CD nicht haben/kennen: Es ist schwer solch ein Stück uneingeschrenkt weiter zu empfehlen, da ich mir gut vorstellen kann dass einige den Stil gar nicht gutheißen können bzw. die CD nach einem mal hören gleich wieder loswerdne wollen. Fände es aber schade, würden einige Menschen nicht in den Genuss dieses Werkes kommen, von daher empfehle ich erstmal: CD von nem Bekannten ausleihen oder mal bei Amazon in die Tracks reinhören - wer die Scheibe einmal zu würdigen weiss, der hat lange lange seine Freude dran.

Was ich zumindest aus dieser CD gelernt habe: der erste Eindruck ist nicht immer der tragende, die CD entwickelt sich in einem weiter ohne dass man sie wirklich hören muss...stark...echt stark...

In diesem Sinne, viel Spaß euch mit der CD, wer einmal in den Genuss kommt wird sie nicht mehr missen wollen.
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am 24. Februar 2005
Als im Dezember letzten Jahres die ersten Informationen über das neue "Daft Punk" Album "Human After All" auf der "New Music Express" Homepage auftauchten, verbreitete sich die Nachricht wie ein Lauffeuer. Das mag daher kommen, dass "Daft Punk" schon seit dem 1997 erschienenen Album "Homework" eine Art Kultstatus im elektronischen Bereich erlangt haben. Die Anhängerschaft ist also groß und die Erwartungshaltung, nach dem letzen Album "Discovery", was von vielen als zu "soft" befunden wurde, eben so.
Sollte man vom Titel "Human After All" jetzt etwa eine "menchlichere" Platte ohne Vocoder und Distortion erwarten? Die Antwort lautet: Nein!
Sofort der erste Track "Human After all" zeigt wo es lang geht. Die Stimme wurde hier so sehr durch den Vocoder gezogen, wie es "Eiffel 65" zu ihren besten Zeiten nicht geschafft haben. Dazu kommt eine sehr eingängige Ohrwurm-Melodie, unterlegt mit elektronischen Gitarrensounds und poppigen Drums.
Experimenteller geht es in "The Prime Time Of Your Life" zu. Ähnlich wie in "Harder, Better, Faster, Stronger" seiner Zeit, wird die Stimme hier sehr interessant als Instrument genutzt. Was sich "Daft Punk" allerdings am Ende des Tracks erlauben, ist ganz und gar nicht kultig. Die BPM werden einfach nur hochgepitcht, sodass am Ende ein Hubschrauber artiger Sound dabei heraus kommt, der mir das Gefühl vermittelt auf einem Militärflughafen gelandet zu sein.
Besser wird es dann wieder mit der neuen Single "Robot Rock". Harte Elektrogitarren und Sounds, die an "Da Funk" erinnern, animieren fast schon zum Headbangen. Durchaus clubtauglich.
"Steam Machine" klingt dagegen eher wie ein Lückenfüller. Eintönige Synthie Sounds und ein in das Micro geflüstertes "Steeeaaaaam Machine" ziehen sich über 5 Minuten hin und wirken belanglos.
Doch dann kommt er, der erste "menschliche" Song auf "Human After All", das bis jetzt diesen Namen zu Unrecht trägt.
"Make Love" bietet einen wunderschönen Piano Part, seichte Snares und Vocals, die zum Liebe Machen geradezu einladen. Hebt sich ganz klar vom Rest des Albums ab.
Aus dieser sinnlichen Stimmung wird man mit "The Brainwasher" aber auch gleich wieder herausgerissen. Der härteste Track des Albums besticht durch einen eingängigen Synthie Part, sowie schnelle und harte Drums. Ausserdem wurde das Ganze so extrem durch den Filter gezogen, dass ein extremer Sound entstand, der für normale Ohren gewöhnungsbedürftig sein dürfte.
Da wird es erstmal Zeit für eine kleine Pause. "On Off" ist ein 19 sekündiger Zusammenschnitt verschiedener Fernsehsendungen.
Die perfekte Einleitung für "Television Rules The Nation", welches zum Lieblingssong vieler Fernsehsender avancieren könnte. Wieder wird gefiltert, was der Filter hergibt und der obligatorische Vocoder kommt auch wieder zum Einsatz. Ein wahres Elektro-Rock Stück, das eingängiger kaum sein könnte.
Für mehr als ein Schmunzeln sorgt "Technologic". Mit hochgepitchter Stimme, diesmal jedoch ohne Vocoder, werden alle möglichen Verben aufgezählt, die sich mit dem Begriff "Technologie" in Verbindung bringen lassen. Das Ganze geschieht so schnell, dass selbst einem Logopäden schwindelig werden dürfte. Unterlegt wird diese Sprachakrobatik vom typischen Sound des Albums, was bedeutet: Harte und flotte Drums, kombiniert mit gefilterten Sounds.
Das ändert sich dann auch kaum mehr im letzten Track des Albums. "Emotion" ist eine langsamere Nummer, die vom Sound her so veraltet und schmutzig klingt, dass bei mir Erinnerungen an "Hot Butter" hoch kommen, die 1972 mit "Popcorn" den ersten vollelektronischen Nummer 1 Hit hatten. Eine wahre Wohltat für die Ohren beim heutigen Perfektionismus vieler Produzenten.
Und so ist "Human After All" also alles andere als das, was der Titel erwarten lässt. Ein überraschend hartes und schmutziges Album, das fern ab von Nummern wie "One More Time" liegt. Einige "Fans" waren sogar so schockiert, dass sie "Human After All" als Fake von "Daft Punk" persönlich einstuften. Wenn dem so wäre, würde ich mir viel mehr Fakes wünschen! Bleibt nur zu bemängeln, dass es stellenweise an Abwechslung mangelt und das Ende von "The Prime Time Of Your Life" unverzeibar ist.
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am 9. Mai 2008
ich glaube, daft punk haben mit dem album genau das erreicht, was sie wollten: eine kontroverse...

hingeklatschte monotone dampfbässe, endlosschleifen, rauh, kühl, langweilig... seltsam und freakig... auf jeden fall aber absolut unkommerziell und somit nur für wenige wirklich zugänglich...

und genauso will ich sie komischerweise haben^^ denn so beweisen sie nicht irgendeinen pseudo-wir-klingen-schräg-aber-für-die-masse-grade-noch-verständlich-status, sondern sagen: das gefällt uns jetzt und das habt ihr gefälligst zu hören, ansonsten könnt ihr wieder zu den anderen gehen!!!

tolles statement...
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am 21. Februar 2013
Auch Jahre nach der Veröffentlichung habe ich diese CD noch gekauft, weil es mich doch immer und immer wieder zu den darauf enthaltenen Stücken hingezogen hat.
Natürlich sind nicht alle Titel gleich gut, aber allein für "Technologic" und dem Namensgebenden "Human after all" hat sich der Kauf schon gelohnt - wobei das selbstverständlich Geschmackssache ist.

Einen Stern Abzug gebe ich allerdings für das Booklet. Aus künstlerischer Sicht wahrscheinlich sehr ansprechend, lässt es doch den Normalsterblichen Käufer etwas unbeholfen zurück, lässt es doch jegliche Angaben vermissen, die man dort vermuten würde.
Oder anders gesagt: Im Booklet sind ein paar nette Bilder und sonst nix. Keine Lyrics, keine Dankesworte, nada.

Lachen musste ich allerdings schon beim Öffnen der CD. Denn dieselbige ist so (!) schwarz, dass man erst denkt, man hat eine Leerhülle geschickt bekommen, man sieht die CD erst gar nicht.

Fazit: Wer Daft Punk mag, sollte dieses Kleinod auf jeden Fall sein Eigen nennen.
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am 10. August 2006
ich muss erstmal sagen dass ich mich über eine neue scheibe von daft punk gefreut habe. bei der ersten single-auskopplung "robot rock" dachte ich: cool, mal wieder was anderes !

dann der kleine schock: das album ist die schwarze seite von "discovery": rockig, rotzig und im ersten moment nervig!

ich erstmal weggelegt ... paar tage später nochmal zu gemüte geführt und es mir durchgehört, resultat: doch ganz cool.

"human after all" empfängt einen sehr dreckig:hochgepitchte voice und rockiger elektrosound heizen hier deftig ein.

das 2. lied "primetime of your life" ist am anfang recht gelungen, aber gegen ende hin in einem immer schneller werdenden endlosstrudel versinkt, bis dann der hörer durch einen rock'n'roll-schluss erlöst wird. seltsam!

"robot rock" ist echt cool: erstmal trommelwirbel, dann die hookline und die stimmige melodie, fett !

dann das etwas schleppende "steam machine" :ein ab und zu flüsterndes "steam" und der restliche elektrosound sind hier vorgebend. naja ...

danach etwas zum entspannen:das minimalistische "make love", einfacher hook, melodie immer die selbe und das später im hintergund säuselnde "make love", chillig!

nach dieser pause der selbsterklärende titel:

"the brainwasher",ein schwarzes loch schwerer beat, eine verzerrte stimme, ein dreckiger sound, der wäsch mal richtig! , nach mehrmaligem hören aber echt geil. krass!

der nächste titel "on/off" ist 19 sekunden reines tv-zappen, vorbereitung auf den kommenden titel:

"television rules the nation", ein langweiliger track, immer die gleichen vocals, dazu ein monotoner beat. *räusper*, *kopfschüttel*, langweilig!

danach das GEILSTE stück auf dem album: "technologic", die hochgepitchte stimme, die wiederholend sachen sagt, die was mit technik zu tun haben (z.b.: Buy it, use it, break it, fix it,trash it, change it, melt - upgrade it), und dann der absolut fette beat und das verzerrte "yeah" im hintergrund. hammer!!!

der abschluss macht das etwas langgezogene "emotion", 6:57 minuten elektrobalade der einfachsten marnier:"emotion" als text, ein verzerrtes "yeah" im hintergrund (anders als bei "technologic") und ein einfacher beat. einschlafgarantie!

ich muss sagen dass mich das album selbst nach mehrmaligem anhören nicht vom hocker gerissen hat. insgesamt 4 von 10 stücke sind gelungen, der rest eher langweilig. für mich das schlechteste album bis dato, obwohl es den kultigsten song hat, nämlich "technologic" =), deswegen "nur" 4 sterne!

wer dreckigen elekrorock mag kann bedenkenlos zuschlagen, für die house-gourmets unter euch ist "homework" goldrichtig, und für die sanften chiller passt "discovery" am besten. ihr habt die auswahl!

wer alles will der nimmt "musique vol.1 1993-2005", das best-of album !
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VINE-PRODUKTTESTERam 31. Mai 2005
Um es gleich vorneweg zu nehmen, alle die Daft Punk nur durch ihr letztes Album "Discovery" kennen und sonst auch nur House Lieder im Stil von "one more time", "digital love" oder "face 2 face" hören, werden mit ihrem neuen Album nicht viel anfangen können.
Das neue Album von Daft Punk ist nämlich keine House Platte im eigentlichen Sinn, sondern eher eine Techno-CD.
Neben monotonen Beats und Melodien domieren vorallem die Rocksounds, die Daft Punk schon immer geliebt haben.
Hier ist jetzt meine Top Ten von den Albumtracks:
1. Human after all: Das beste und eingängigste Stück von der Platte, eine Vocoderline zieht sich durch das Lied und die Ohrgänge werden von dem Sample "We are the Human, after all" massiert.
2. Technologic: Das Lied mit dem meisten Text und einer schönen Vocoder-Ohrwurmmelodie.
3. Prime Time of your Life: Der einzige Track vom Album, der nicht so aufhört wie er anfängt. Während er am Anfang wie "better, harder, faster, stronger" (von ihrem letzten Album) klingt, werden die Vocals ab der Mitte zu einem Ton geformt und anschließend die Geschwindigkeit bis zum Ende auf fast 1000 BPM hochgefahren. Sehr schön ravig...
4.Robot Rock: Rockiger Anfang, dann kommt die Soundline und wird mit kurzen Breaks bis zum Ende durchgezogen, dementsprechend ziemlich monoton allerdings auch eingängig.
5. Television rules the Nation: Tech-Rock in Perfektion! Technobeat und eine leicht melancholische Melodie definieren dieses Lied, wobei man "On/Off" als kurzes Intro für diesen Song sehen kann.
6. Make Love: Lädt eher zu einer Unterhaltung ein, als zum "Liebe machen", das liegt ganz einfach daran, weil der Track eingefadet wird, 4 Minuten genauso durchläuft und dann wieder weggefadet wird. Halt ein Track zum Thema: wie bastele ich ein Lied in 5 Minuten. Hat aber ansonsten eine schöne Melodie.
7. Emotionen: Abwechslungsreicher als "Make Love", sehr langsam und dahinschleppend, der perfekte Rausschmeißer.
8. Brainwasher: Ein reiner Technotrack, den man z. B. auch im Set von Sven Väth erwarten könnte - nett.
9. On/Off: 19 Sekunden extreme Zapping! Intro für "Television rules the Nation"
10. Steam Machine: Musik von Maschinen für Maschinen! Sehr monoton stampft der Track vor sich hin und verleitet einen immer wieder zum überspringen.
Fazit: Daft Punk hat eine durchschnittliches Album abgeliefert, für das sie sich lieber mehr Zeit als nur 2 1/2 Monate genommen hätte (wie sie indirekt in dem Booklet verraten)! Es sind zwar einige sehr gute Tracks darauf, insgesamt kann ich aber nicht mehr als 3 Sterne geben, weil es teilweise einfach unfertig klingt - halt eine B-Vision!?
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am 13. Januar 2016
Ich höre Daft Punk seit "Da Funk". Allerdings sind auf den CDs immer einige Stücke die mich nicht besonders "flashen".
Vieles ist einfach zu weichgespült. Als alter Industrial Fan stehe ich daher eher auf die harten Nummern.
Und auf "Human After All" scheppert es richtig. Fette Beats, die sich ins Hirn dreschen mit hypnotischen Vocoder-Phrasen (Schön laut aufdrehen!).
Da machen Daft Punk ihrem Namen alle Ehre!
Hoffentlich kommt als nächstes wieder so ein hartes Album raus. Mit "Random Access Memory" kann ich nichts anfangen.
Ist einfach viel zu soft und langweilig.
Also Jungs gebt Gas!
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am 1. Juli 2006
'Homework' & 'Discovery', tja, das waren Knaller die einem sofort in die Rübe schossen. Einmal gehört, schon gemocht.

Bei 'Human after all' ist es diesmal aber anders: dieses Album braucht zeit. Auch wenn die Produktion sehr rauh ist und die Tracks angeblich nach einigen wenigen Wochen fertig waren, ist alles etwas durchstrukturierter und progressiver. Am Anfang mag einem das alles gar nicht gefallen und es erscheint einem alles wie ein halbfertiger Soundbrei.

Jedoch: 7-8 Durchläufe später und ich komm von dieser Droge mit spät-einsetzender Wirkung nicht und nicht runter. Es knallt und blitzt und schwurbelt. Es rockt und rockt und rockt. Schön!

Daft Punk: 3 Alben - 3 Meisterwerke. Wer hat das schon?
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am 17. Februar 2005
...und auch wenn es dem Pop-Establishment nicht gefällt!
Wer erwartet hat, dass das Duo Techno-Kracher à la "Homework" oder verspielte Gefühlsreisen wie in "Discovery" auch auf seine 3. Studio-LP pressen würde, der hat deren eigentlichen Auftrag nicht verstanden und übersieht wesentliche Charaktermerkmale des streitbaren Gespannes.
Wer 'Interstella 5555' gesehen hat, weiß wie sehr sich Daft Punk vor Angepasstheit und Abhängigkeit ekelt und mit allen Mitteln versucht, auch im "Real Life" dagegen an zu kämpfen:
- Sie verkrachten sich mit der französischen GEMA (SACEM) weil sie sich nicht von ihr vertreten lassen, sondern völlig unabhängig bleiben wollten.
- Sie prozessierten gegen Frensehsender, die ihre Lieder unerlaubt als Einspieler für Programmankündigungen missbrauchten.
- Sie gestatteten es Präsident Chirac nicht, in der 2. Wahlrunde (in welcher er gegen den rechtsextremen Kandidaten Le Pen antrat) das Lied 'One More Time' für seine Wahlwerbung zu verwenden, wohingegen die gesamte französiche Prominenz, nicht nur aus Kunst und Kultur, sich solidarisch mit Chirac (und damit gegen Jean-Marie Le Pen) zeigte.
Zum Album:
"Human After All" ist eben grundlegend anders
Es irritiert uns, weil es nicht aalglatt geleckt ist wie aktuelle Produktionen aus dem Pop-Genre. Wir sind es heut zu Tage gewohnt, einen Musikbrei zu hören, in welchem die Kompressoren jeden Hauch einer akustischen Nuance plattmachen.

"Human After All" hat Ecken und Kanten, an denen sich der Zuhörer anstößt. Auf diese Weise ist das gesamte Album auf Irritation ausgelegt: die Temposteigerungen ('Prime Time of Your Life'), die rohen Schleifen ('Brainwasher'), das "unfertige" Gefühl, das uns bei den meisten Liedern als Nachgeschmack übrig bleibt, all das ist geschickt orchestrierte Provokation.
Zum Verständnis von "Human After All" ist es unabdingbar, sich die verschiedenen Individual-Projekte des Duos der vergangenen Jahre an zu sehen: 'Roulé Records', der Soundtrack zu 'Irréversible', 'Le Knight Club', 'Crydamoure' etc., damit klar wird, dass Daft Punk sich in keine musikalische Schublade schieben lassen will (auch wenn diese Aussage selbst schon sehr floskelhaft klingt: hier trifft sie tatsächlich zu). Der Begriff 'Housemusic' wird dem nicht einmal ansatzweise gerecht. Es ist buchstäblich IHRE Musik, welche sie entworfen, gepflegt und weiter entwickelt haben. "Human After All" ist das Resultat dieser Entwicklung.
Am Ende treffen sich all ihre Alben an einem gemeinsamen Ort - auf dem Dancefloor. Dort, wo auch "Human After All" zu weiten Teilen hingehört.
Die Reaktionen der Presse, meines Umfeldes und der meisten Rezensenten hier beweisen eindrucksvoll, dass es Thomas Bangalter und Guy Manuel de Homem Christo wieder einmal gelungen ist, die gesamte (Musik-)Welt zu düpieren. Punk bleibt eben Punk. Ich freue mich.
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am 15. Juni 2014
Geniale Platte von Daft Punk sollte bei keinem Fan der Band fehlen!
Doch eine Warnung dieses Album ist nicht mit Discovery zu vergleichen eher mit Homework
da es eher House lastig ist, was wahre Fans aber nicht stören sollte.
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