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am 6. November 2013
man kann den film nur mit "krasser film" betiteln... sehr eindrucksvoll! almodovar eben...schräg aber dennoch extrem gut. Fängt ein bisschen bizarr an aber wird von minute zu minute besser! gradiossssss
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TOP 1000 REZENSENTam 22. Februar 2005
Fünf Jahre nach seinem größten Filmerfolg "Alles über meine Mutter" (Oscar, Golden Globe, BAFTA, Cesar, Felix u.a.) drehte Pedro Almodovar einen seiner ungewöhnlichsten und sicherlich einer seiner besten Filme. "La Mala Education - Schlechte Erziehung" bezieht nicht nur eine hohe Wirkung aus seinem verschachtelten Aufbau dreier gleichwertiger Moskaiksteine, die alle in verschiedenen Zeitebenen spielen, sondern es ist auch das einzige Werk im Repertoire des spanischen Meisterregisseur mit ausschließlich männlichem Darstellerensemble.

Sehr ungewöhnlich also für einen Filmemacher, der sich vor allem als "Frauenregisseur" einen großartigen Namen machen konnte. In den drei besagten Zeitebenen lernen wir die Protagonisten der Geschichte kennen. Diese Ebenen wechseln sich immer wieder ab, Almodovar erzählt die Geschichte über den sexuellen Mißbrauch von Minderjährigen in den Mauern einer spanischen Klosterschule zur Zeit des Franco Regimes nicht chronologisch. Durch den abrupten Wechsel in die Zukunft von Opfer und Täter gelingt es ihm umso eindringlicher den giften Keim dieses Geschehens in der ganzen Tragweite zu erfassen und mit dem dunklen Kindheitsgeheimnis die Konsequenzen und Dynamiken zu präsentieren, welche Bahn dieses Schicksal nehmen wird.

Durch das Manuskript "Der Besuch", dass der bekannte Filmregisseur Enrique Goded (Fele Martinez) irgendwann im Jahr 1980 in Madrid erhält, sind die Tore in die Kindheitsvergangenheit des Regisseurs und seines Besuchers, einem mittellosen Schauspieler (Gael Garcia Bernal), geöffnet. Dieser Mann behauptet nämlich Enriques ehemaliger Schulfreund Ignacio zu sein und bietet ihm diese selbstverfasste autobiografische Erzählung als potentiellen Filmstoff an. Enriques Interesse ist geweckt, denn die Geschichte erzählt von der gemeinsamen Vergangenheit mit diesem Ignazio (Nacho Perez) seinem besten als er noch Schüler (Raul Garcia Forneiro) im Kloster war. Hinter diesen Klostermauern trugen sich schrecklichd Verbrechen an den Schutzbefohlenen zu. Vor allem hatte es der diabolische Padre Manolo (Daniel Gimenez Cacho/ später Lluis Homar) auf den engelhaften Ignacio abgesehen. Allerdings ist Enrique von seinem Besucher, der sich jetzt "Angel" nennt und vorgibt Ignacio zu sein, mehr als irritiert, denn sein Gefühl sagt ihm, dass der attraktive Typ niemals sein geleibter Freund aus Kindertagen sein kann. Deshalb beginnt er Nachforschungen anzustellen. Und dabei stößt er immer mehr auf ein großes Gestrüpp aus Lügen, Verstellungen, Betrug, Intrigen, Erpessung. Am Ende dieser Geschichte steht sogar ein Mord an einem Drogensüchtigen (Francisco Boira)....

Raffiniert aufbereitet durch diese verschachtelte Erzählweise. Dabei liefert auch der mexikanische Schauspieler Gael Garcia Bernal, der bereits vor dieser Rolle durch großartige Filmrollen in "Amores Perros", "Y tu mama tambien" oder "Die Versuchung des Padre Amaro" auf sich aufmerksam machte, eine glänzende und schillernde Rolle. Einerseits ist er der männliche attraktive Typ, andererseits präsentiert er sich auch im Fummel mit Make up und lebt seine Illusion als "Ignacio". Seine Motivation ist ein übertriebener Ehrgeiz, der für seine Ziele irgendwann alle Skrupel verliert. Während im Appartment des Bruders sich eine tödliche Katastrophe durch eine gezielte Überdosis ereignet, vergnügen sich die zwei Verursacher in einem Kino. Dort läuft gerade "Frau ohne Gewissen", der berühmte Film Noir Klassiker von Billy Wilder. Als die beiden den Saal verlassen, sagt Manuel Berenguer, der seinem jungen Begleiter Juan regelrecht verfallen ist "Es ist, als erzählten alle filme von uns". Nicht nur aus diesem Grund sahen viele Filmfans "La Mala Education" als eine Art Wiedergeburt des Film Noir an.

Erwähenswert ist auch die Erzählweise, mit der Almodovar uns diesen bitteren Stoff verkauft...es erscheint alles irgendwie schwerelos leicht. Doch unter dieser unbefangenen Oberfläche, wo fröhliche Kinder mit engelsgleicher Stimme "Moon River" singen, ist auch das Böse angelegt. Die Repressionen im katholischen Klosterinternat kannte Almodovar aus eigener leidvoller Erfahrung.
Mit diesem komplexen und vielschichtigem Werk hat er nun endgültig seinen grossen Platz in der europäischen Filmgeschichte sicher.
21 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 25. April 2007
madrid 1980, enrique goded ein junger filmemacher ist auf der suche nach einer guten neuen story;

in den news entdeckt er die geschichte einer frau, die im zoo von taiwan in einen krokodilteich sprang und während die krokodile sie bei lebendigem leib zerfleischten, umarmte sie eines von ihnen, ohne einen ton der klage von sich zu geben...

während enrique noch über die geschichte nachdenkt,

kommt ein besucher, der sich als sein schulfreund ignacio rodriguez ausgibt, aber den künstlernamen angel andrade angenommen hat. er hat eine story über ihre gemeinsame kindheit im kloster mitgebracht und schlägt sie enrique als neues drehbuch vor, mit der auflage, selbst die hauptrolle im film spielen zu dürfen.

die geschichte "the visit" beschreibt den missbrauch des kleinen ignatio durch den schuldirektor vater manolo, seine freundschaft zu enrique, seine entwicklung zu sahara einer dragqueen und letztklassigen schauspielerin - und letztendlich ihrer rache an manolo.

enrique recherchiert und findet heraus dass sein freund ignatio seit jahren tot ist...

der film ist überaus berührend und vielschichtig.

ich kenn niemanden, der ihn nur einmal gesehen hat ...

daher ist die dvd sicher keine fehlinvestition
12 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 18. Dezember 2014
Der Film fasziniert, Darsteller sind überzeugend. Die Handlung ist anfänglich etwas schwer zu verstehen. Erst am Ende ging bei uns das Licht auf. Also schwere Kost, aber gute schauspielerische Leistung.
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am 14. Mai 2013
Selten hat mich ein Film so beeindruckt wie diese Produktion.
Die Darsteller machen Ihren Part ausgezeichnet. Der Regisseur weiss die Spannung aufzubauen und zu erhalten bis zum überraschenden Ende.
Die Qualität des Bildes überzeugt.
Eine Geschichte die unter die Haut geht und über deren Ausgang man noch lange nachdenkt.

Versand wie gewohnt sicher und gut.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 14. Mai 2013
was soll da noch schiefgehen? Ein toller Film über die (Katholische) Kirche, Mißbrauch, Liebe, Verderben und alles verpackt mit den typisch Zutaten eines Almodovar.
Jeder Film hat seinen eigenen Reiz und man sollte sich mal wieder alle ansehen. Schon allein um die Schauspieler in den unterschiedlichen Rollen in den verschiedenen Filmen zu sehen. Die DVD Qualität ist ganz gut, Blu-Ray liegt mir (noch) nicht vor.
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am 16. Januar 2009
ich liebe diesen film und ganz besonders die rolle des juan ich kann ihn nur entfehlen.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 26. März 2015
Als ehemaliger Zögling mehrerer Heime, habe ich mir mehr Szenen aus der Internatszeit erhofft.
Diese Ausschnitte waren auch realistisch und gut wiedergegeben.
Doch der Rest war enttäuschend.
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am 27. März 2015
ein der schlechten Filme von Almodovar, Potenial ist vorhanden, man hätte vierl mehr aus diesem Film machen können .. schade, ich hätte vor allem weges des Hauptdarstellers und des Regissuers einen besseren Film erwartet.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 8. Mai 2014
Der Preis war super und dieLieferung prompt, intakt und zufriendenstellend. Ich kann den wirklich Händler nur weiterempfehlen. Alles war in Ordnung.
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