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Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
12
4,9 von 5 Sternen
Evil Is Forever
Format: Audio CD|Ändern
Preis:14,89 €+ 3,00 € Versandkosten

am 18. April 2005
Fallt auf die Knie, Ihr Jünger des Rock und huldigt euren neuen Herrschern. Eine Wachablösung steht bevor und die Alten müssen den Platz räumen für die zukünftigen Schwinger des Zepters auf dem Rockthron, genannt Astral Doors!
Wer den sagenhaften Zweitling „Evil is forever" dieser neuen schwedischen Macht das erste mal hört, der wird sofort den Name des Dio ausrufen, denn Stimmeister Nils Patrik Johansson klingt schon nach dem Gottvater des Hard Rock, aber sein doch mächtigeres Fundament in den unteren Lagen und die mehr kehlig veranlagte Stimme wischen Vorwürfe blanker Kopie schnell vom Tisch. Hier erhebt sich eine mächtige, aggressive und unbändige Vokalfaust zu einem alles vernichtenden Schlag! Dieser Mann ist für mich jetzt schon ein Allmächtiger Gesangsdruide, der mit den Vorurteilen des Rockgesangs aufräumt und auch mit seiner technischen Versiertheit absolut fasziniert.
Eins sei vorne weg gesagt: Die Astral Doors haben zwar eindeutig extrem viel Rainbow, Dio und Black Sabbath zu Dio Zeiten gehört, aber man darf sie trotz einiger Bezüge in den Songs und den Arrangements niemals als blanke Epigonen abtun. Erinnert fühlen ist keine Schande, aber alles andere wäre Unrecht. Eher würde ich die Songs als moderne Interpretation des Rock betrachten, den gerade Dio und seine Gitarrenfreunde Blackmore, Iommi und Campbell huldvoll gepredigt haben.
Und so ist der fetter Powermetal-mässige Opener „Bride of Christ" auch gleich ein Double Bass Killer mit schlagkräftigem Riffing und einer krachenden Hook. Dieses Kanonengeschoss ist ein verflixt guter Einstieg, aber was nun mit „Time to Rock" folgt, könnte eine neue Hymne des Rock UND Metal werden. Griffig die Hook, mächtig das Riff und fantastisch kräftig- melodisch der Gesang! Einfach irre diese Schweden.
Aber alles das und wahrscheinlich überhaupt alles im Rock der letzten 15 Jahre ist ein Nichts gegen den nun folgenden Titeltrack. „Evil is forever" ist ein mächtig- grollend- stampfendes Heavy- Rock Statement, das einen sofort überrollt. Nach dem wohl ironisch gemeinten sakralen Heimorgel- Intro vom ausgezeichneten Joakim Roberg schwingt Johanson sich über einem sagenhaft tonnenschweren Riffing zu einem derart majestätisch stolzen und melodischen Drachenflug empor, dass er nebenbei die meisten Rocksänger egal welchen Semesters extrem alt aussehen lässt. Da wackelt selbst Dios Thron! Ein Song der ohne weiteres zwischen „Children of the sea" und „Holy diver" bestehen kann.
Aber die fünf Nordmänner verlieren weder Energie noch Stärke und knallen uns nach dem etwas ruhigeren „Lionheart" mit „Praise the bones" eine weitere Riffgranate vor die Ohren. „Pull the break" schließlich ist ein Motörhead angehauchter Speedknaller mit melodischen Qualitäten! Diese Typen können einfach alles. Selbst das epische „Fear in their eyes" mit seinem leichtem 80er Touch schlägt voll durch und geht tief ins Mark.
Dass gerade „Stalingrad" mit einer Story aus dem 2. Weltkrieg ein eher schwacher Song mit wenig gelungenem Refrain und noch weniger gelungener russisch angehauchten Gitarrenarbeit des Duos Haglund/Nordlund ist, verzeihen wir Ihnen; es gibt ja die Skiptaste!
Und leider sind dem teuflischen Quintett auch bei „From the cradle to the grave" etwas die Ideen ausgegangen, aber „The flame" glänzt dafür mit Epic Metal Anleihen und Speed ohne Ende. „Pathway to delirium" schließlich beendet diese böse Messe mit Regen, Donner und Satansgitarren á la „Over and Over" der guten Black Sabbath!
Das Produzententrio Nordlund/Haglund und Peter Tägtgren (!!!) schneiderte diesem astralischen Reigen und somit sich selber dabei einen derart fetten, aber zu nie cleanen und zu künstlichen Sound auf den Leib, dass selbst der gute Martin Birch zufrieden wäre!
Ich kann auch Dio nur raten, sich diese Platte zu geben. Denn dann macht auch er vielleicht mal wieder ein gutes Album.
Und nun schwingt euch auf, Ihr Jünger und ergötzt euch an dieser eurer neuen Rockbibel!
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am 23. Januar 2005
War schon das Debut-Album der Schweden eines der absoluten Metal-Highlights 2003, so schicken sich Astral Doors nun an diesen Platz im Jahr 2005 alleine für sich zu beanspruchen - und daß obwohl vor allem mit den neuen Scheiben von Judas Priest & Masterplan noch zwei ganz heiße Anwärter auf diesen Titel ausstehen!
Wiederum glänzt die Band mit den besten Trademarks der Referenzen Dio, Black Sabbath (damals, mit Dio bzw. Tony Martin am Gesang) und alten Rainbow. Das Ganze in großartiger Manier interpretiert von einem der momentan besten Metal Sänger: Patrick Johansson, der auch bei der letzten Wuthering Heights-Scheibe vollends begeistern konnte, hat sich klammheimlich auf das oberste Podest der absoluten Ausnahmesänger vorgearbeitet. Doch auch instrumental gibt's absolut nix auszusetzen, denn die Burschen um die Bandgründer & Hauptkomponisten Joachim Nordlund (Keyboards, Gitarre) & Johan Lindstedt (Drums) spielen ihre Parts in fast schon hypnotischer Art und Weise.
Einzelne Songs hervorzuheben erspare ich mir, da alle elf Tracks kleine und wuchtige Meisterwerke sind, die man in dieser Form und Klasse heutzutage lediglich von Astral Doors serviert bekommt. Das Album strahlt zudem eine epische, dunkle Atmosphäre aus, welche momentan ihresgleichen sucht, da Dio leider nicht mehr in der Lage zu sein scheint erstklassige Songs zu komponieren, Rainbow nicht mehr existieren und Black Sabbath zur Zeit nur vor sich hindümpeln.
Letztendlich setzt Peter Tägtgren dann mit einer unglaublich fetten aber jederzeit glasklaren Produktion neue Maßstäbe, und 'Evil Is Forever' damit die Krone auf.
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am 22. November 2006
Meine Herren, meine Herren ist diese Band eine wucht. Wer bis her noch nix von den Astral Doors gehört und auf guten Old School Metal steht sollte sich schleunigst mal ein Probetraining bei diesem Album (beispielsweise) einlegen. Als ich diese Cd zum ersten Mal in meinem Player hatte hat sie mich fast aus dem Sessel gehauen. Vor allem der Sänger ist eine absolute Wucht.

Los geht's mit "Bride of Christ" und man kann es fast gar nicht fassen das da so eine Granate gleich zu anfang kommt. Weiter geht's mit "Time to Rock", eine Oberrocknummer deren Refrain ausdrückt was alle Metaller wollen. Ich könnte jetzt noch weiter machen & die Tracks alle einzeln durchgehen, aber es würde sich immer wieder Wiederholen. Die Riffs sind so geil & so fett produziert das man von beginn an nur die Matte schütteln kann. Der Sänger ist mit einer Stimme gesegnet wie man sie wirklich nur von ganz wenigen Ausnahmekünstlern her kennt.

Fazit: Alle Rocker die auf Klassiker wie DIO, Rainbow, oder auch Deep Purple stehen müssen diese teil eigentlich in ihrem Schrank haben. Die Astrals klingen nämlich so wie ein Mix aus den oben genannten Bands, nur halt richtig fett & modern. Der Sänger ist der schiere Wahnsinn. Wenn es einen würdigen Nachfolger für Altmeister Ronnie James Dio gibt dann kann es nur dieser Kerl sein. WAHNSINNSTIMME!!! Von mir bekommt das teil daher auch eine super Wertung spendiert 9,0 v. 10 Pkt
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am 3. September 2006
Nachdem ATRAL DOORS mit ihrem famosen "Of The Son And The Father" erste Aufmerksamkeit auf sich lenken konnten, kehren die Schweden nun mit dem Nachfolger "Evil Is Forever" zurück. Da ich das Debüt absolut gigantisch fand, war ich natürlich arg gespannt. Den Metal-Göttern sei Dank ist alles beim Alten geblieben. ASTRAL DOORS spielen nach wie vor Heavy-Rock, der an die guten alten 80er erinnert – geradeaus, melodiös und kraftvoll. Dabei haben es ASTRAL DOORS geschafft, die Pfade ihrer Vorbilder etwas zu verlassen und eigenständiger zu klingen, ohne ihren Stil zu ändern. Die ersten vier Nummern des neuen Albums ("Bride Of Christ", "Time To Rock", "Evil Is Forever" und "Lionheart") sind allesamt Volltreffer und reihen sich nahtlos neben die Highlights des Debüts ein. Im weiteren Verlauf der CD fällt das Qualitätslevel minimal, hat aber mit "Stalingrad" und "Path to Delirium" zwei weitere Großtaten im Gepäck.

Die Produktion von "Evil Is Forever" ist sehr fett ausgefallen. Einerseits ist das natürlich gut, andererseits klingt mir das Schlagzeug (vor allem die Toms) zu unnatürlich. Alles in Allem ist die Produktion allerdings geschlossen und in sich stimmig, sodass dieser Bereich ebenfalls als Pluspunkt verbucht werden kann.

Wenn ASTRAL DOORS auf diesem Level weiterarbeiten, werden sie für Leute wie mich (also die ewig Gestrigen) das nächste große Ding sein und in die Fußstapfen von DIO und Konsorten steigen. Geile Band!!!
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am 3. Oktober 2007
ASTRAL DOORS hatten bereits mit ihrem Debüt OF SON AND THE FATHER (das in Japan unter dem Titel CLOUDBREAKER veröffentlicht wurde) für eine Menge Aufsehen in der Fachwelt gesorgt, und mit dem Folgewerk EVIL IS FOREVER machten die sechs Schweden klar, dass es sich bei ihnen nicht um eine Eintagsfliege handelt. EIF kommt noch düsterer, heavier und differenzierter daher als das Debüt, sogar das Songwriting ist besser (und das will nach dem fulminanten Debüt schon etwas heißen).

Dabei haben ASTRAL DOORS nichts von ihrer Heaviness eingebüsst, sondern treten von der ersten Sekunde des Albums aufs Gaspedal, dass es nur so kracht. BRIDE OF CHRIST ist ein knüppelharter Rocksong, der keine Wünsche offen lässt und der perfekte Opener für das Album darstellt. TIME TO ROCK erinnert nicht nur im Titel ein wenig an WE ROCK von DIO. Der Titeltrack ist eine wahre Heavy-Metal-Hymne. Und auch die folgenden Stücke LIONHEART, PRAISE THE BONES oder PULL THE BREAK lassen es an Nichts mangeln, die Liste ließe sich sogar noch weiter fortsetzen. Der absolute Knaller ist auf diesem Album aber das abschließende PATH TO DELIRIUM, das in bester Black Sabbath-Manier daherkommt, aber dabei noch härter wirkt, als es selbst Meister Iommi schaffen würde. Einfach unglaublich gelungen.

ASTRAL DOORS haben sich dem klassischen Heavy Metal à la Black Sabbath, DIO, Deep Purple oder aber Rainbow verschrieben und lassen sich durch keine Trends oder neumodische Zeiterscheinungen von ihrem Weg abbringen. Und das ist auch gut so: Bands wie ASTRAL DOORS gibt es ohnehin nicht genug. Und von dieser Qualität gleich gar nicht.
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am 3. Oktober 2007
ASTRAL DOORS hatten bereits mit ihrem Debüt OF SON AND THE FATHER (das in Japan unter dem Titel CLOUDBREAKER veröffentlicht wurde) für eine Menge Aufsehen in der Fachwelt gesorgt, und mit dem Folgewerk EVIL IS FOREVER machten die sechs Schweden klar, dass es sich bei ihnen nicht um eine Eintagsfliege handelt. EIF kommt noch düsterer, heavier und differenzierter daher als das Debüt, sogar das Songwriting ist besser (und das will nach dem fulminanten Debüt schon etwas heißen).

Dabei haben ASTRAL DOORS nichts von ihrer Heaviness eingebüsst, sondern treten von der ersten Sekunde des Albums aufs Gaspedal, dass es nur so kracht. BRIDE OF CHRIST ist ein knüppelharter Rocksong, der keine Wünsche offen lässt und der perfekte Opener für das Album darstellt. TIME TO ROCK erinnert nicht nur im Titel ein wenig an WE ROCK von DIO. Der Titeltrack ist eine wahre Heavy-Metal-Hymne. Und auch die folgenden Stücke LIONHEART, PRAISE THE BONES oder PULL THE BREAK lassen es an Nichts mangeln, die Liste ließe sich sogar noch weiter fortsetzen. Der absolute Knaller ist auf diesem Album aber das abschließende PATH TO DELIRIUM, das in bester Black Sabbath-Manier daherkommt, aber dabei noch härter wirkt, als es selbst Meister Iommi schaffen würde. Einfach unglaublich gelungen.

ASTRAL DOORS haben sich dem klassischen Heavy Metal à la Black Sabbath, DIO, Deep Purple oder aber Rainbow verschrieben und lassen sich durch keine Trends oder neumodische Zeiterscheinungen von ihrem Weg abbringen. Und das ist auch gut so: Bands wie ASTRAL DOORS gibt es ohnehin nicht genug. Und von dieser Qualität gleich gar nicht.
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am 3. Oktober 2007
ASTRAL DOORS hatten bereits mit ihrem Debüt OF SON AND THE FATHER (das in Japan unter dem Titel CLOUDBREAKER veröffentlicht wurde) für eine Menge Aufsehen in der Fachwelt gesorgt, und mit dem Folgewerk EVIL IS FOREVER machten die sechs Schweden klar, dass es sich bei ihnen nicht um eine Eintagsfliege handelt. EIF kommt noch düsterer, heavier und differenzierter daher als das Debüt, sogar das Songwriting ist besser (und das will nach dem fulminanten Debüt schon etwas heißen).

Dabei haben ASTRAL DOORS nichts von ihrer Heaviness eingebüsst, sondern treten von der ersten Sekunde des Albums aufs Gaspedal, dass es nur so kracht. BRIDE OF CHRIST ist ein knüppelharter Rocksong, der keine Wünsche offen lässt und der perfekte Opener für das Album darstellt. TIME TO ROCK erinnert nicht nur im Titel ein wenig an WE ROCK von DIO. Der Titeltrack ist eine wahre Heavy-Metal-Hymne. Und auch die folgenden Stücke LIONHEART, PRAISE THE BONES oder PULL THE BREAK lassen es an Nichts mangeln, die Liste ließe sich sogar noch weiter fortsetzen. Der absolute Knaller ist auf diesem Album aber das abschließende PATH TO DELIRIUM, das in bester Black Sabbath-Manier daherkommt, aber dabei noch härter wirkt, als es selbst Meister Iommi schaffen würde. Einfach unglaublich gelungen.

ASTRAL DOORS haben sich dem klassischen Heavy Metal à la Black Sabbath, DIO, Deep Purple oder aber Rainbow verschrieben und lassen sich durch keine Trends oder neumodische Zeiterscheinungen von ihrem Weg abbringen. Und das ist auch gut so: Bands wie ASTRAL DOORS gibt es ohnehin nicht genug. Und von dieser Qualität gleich gar nicht.
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am 25. September 2012
Die schwedischen Heavy Metaller ASTRAL DOORS sind fleißige Kerlchen. Neben regelmäßigen und durchwegs Starken Full-Length Veröffentlichungen, gab es kürzlich ein Best-Of, viele Tourneen und nun auch die ersten Vier Veröffentlichungen neu aufgelegt. So kann man sich schön die Anfänge dieser talentierten Band nach Hause holen. Angefangen vom Debüt „Of The Son And The Father“, welches in Asien unter dem Titel „Cloudbreaker“ veröffentlicht wurde, über „Evil Is Forever“ und meinem Lieblingswerk „Astralism“ bis hin zu dem modernsten Album der Bandgeschichte „New Revelation“ haben sich die ASTRAL DOORS stetig weiterentwickelt. Stellvertretend für diese vier Neuveröffentlichungen, die sich allesamt lohnen, picke ich as klassische Heavy Metal Highlight „Evil Is Forever“ heraus, da es dazu noch keine Rezension gibt.

Das zweite Werk der Bandgeschichte war nach dem schon guten Debüt ein großer Schritt nach vorne und konnte dank gutem Songwriting und abwechslungsreichem Songmaterial durchwegs begeistern. „Pride Of Christ“ ist zu Beginn ein richtig cooler Heavy Rocker, der dank dem einzigartigen Gesang von Nils Patrik Johnasson und der kultigen Hammond-Orgel sehr viel Spaß macht und den Charme der 70er versprüht. Der Titeltrack hingegen ist viel Atmosphärischer und hymnischer gehalten und gehört zu den Highlights der durchwegs starken Platte. Wer es schnelle mag, der sollte sich „Pull The Break“ zu Gemüte führen und Freunde epischer Klänge haben mit „Stalingrad“ alles was sie brauchen. Einen schlechten Song findet man hier sowieso nicht und das Gesamtpaket bietet einfach alles was man an Anforderungen an das Genre stellt. „Evil Is Forever“ ist somit ein Pflichtkauf für Fans der Band und muss von Fans des Genres unbedingt angetestet werden. ASTRAL DOORS werden uns in den nächsten Jahren sicher noch würdige Nachfolger liefern, wie auch das aktuelle Werk „Jerusalem“ mühelos beweist.
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am 5. März 2005
ASTRAL DOORS - Evil Is Forever 2005/11 Songs/57 Min.
Das zweite Album der Schweden/Dänen wurde schon von etlichen Musikmagazinen bejubelt und schon jetzt als das beste Metalalbum dieses Jahres gekürt! Tatsächlich überzeugt der „Of The Son And The Father" Nachfolger erneut durch sehr gute, einprägsame Songs die gut gespielt sind, äusserst wuchtig daherknallen und sehr gut produziert sind.
Sänger Nils Patrik Johanson besticht wieder durch seine Gewaltsstimme. Das Album lässt zweifellos Vergleiche mit Ronnie James Dio zu, wobei hierbei explizit nur dessen gute Alben der frühen 80er gemeint sind.
Astral Doors werden mit diesem zweiten Album jedenfalls den grossen Durchbruch schaffen, kürzlich konnten sie auch Live überzeugen.
Der schnelle Opener „Pride Of Christ" begeistert mit heissen Gitarrenbögen und druckvoller Schlagzeugarbeit. „Time To Rock" hat alle hervorragenden Zutaten, die es für eine Metal-Hymne braucht. Der Midtempo Titeltrack „Evil Is Forever" beginnt mit ruhiger Orgel bevor sägende Gitarren die Gewaltstimme des Sängers über düstere Klanglandschaften mit begleiten, ein Song, der an Livekonzerten für besondere Stimmung sorgen wird.
Bei „Lionheart", erinnert der Gesang bei den langsamen Parts an Geoff Tate von Queensryche und beim herrlichen Song „Fear In The Eyes" kommt einem unweigerlich Jon Deverill (ex-Tygers Of Pan Tang) in den Sinn. Johanson beweist damit sein variables gesangliches Ausnahmekönnen.
Schlagkräftig ist "Evil Is Forever" aber aus demselben Grund wie bereits sein Vorgänger: Hier wird wieder Vorbildern wie, Dio, den 80er Black Sabbath und den frühen Deep Purple schamlos gehuldigt und ihnen immer wieder mit teils gar besseren Songs einen Seitenhieb versetzt.
Fazit: Ein sackstarkes Album das Vergleiche mit dem eigenen Erstlingswerk kaum zu scheuen braucht. Es tut gut, auch 2005 wieder wunderbaren Metal zu hören, wenn auch etwas mehr Eigenständigkeit wünschenswert wäre.
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am 11. Januar 2005
Ich habe die Astral Doors bereits 2004 in Wacken gesehn und konnte es kaum erwarten, endlich die "Evil is forever" in den Händen zu halten...und ich wurde nicht enttäuscht! Das Album legt mit "Bride of christ" los, daß es einen förmlich umbläst, geht dann bei "Time to rock" zu einem typischen Rockstampfer über und endet bei "Evil is forever" vorerst in einer sehr geilen Midtemponummer, bei der man wahrlich denkt, Dio wäre auferstanden.. Mit "Lionheart" folgt mein absolutes Lieblingsstück auf dem Album. "Praise the bones" zieht wieder etwas im Tempo an und steigert sich zu "Pull the break", daß sich als wahrer Neckbreaker entpuppt. Das düstere, schleppende "Fear in their eyes" begeistert mich ebenso, wie das bei Metalbands thematisch eher untypische "Stalingrad", wo man aus dem herausragendem Gesang förmlich das Leid der unzähligen Gefallenen spüren kann..super umgesetzt!
Die restlichen drei Stücke solltet Ihr Euch selbst reinziehen oder zumindest mal beim Plattenhändler Eures Vertrauens antesten .
Eingängige Melodien, die richtige Portion Härte, knackige Gitarren, fetzige drums, geile Atmosphäre, fett produziert, klasse Cover - man fühlt sich in die gute, alte Zeit Ende der, als die "Pretty Maids" mit "Futureworld" noch die Hallen füllten, zurückversetzt!
Starkes Album, starker Sänger - Klasse!
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