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Kundenrezensionen

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am 1. Juni 2013
Als Fan dieser Trilogie war ich umso erstaunter, als die ersten Dialoge gesprochen wurden. Das klingt jetzt aber komisch, und daran kann ich mich gar nicht erinnern. Also flugs die DVD ausgepackt und siehe da: Ganz andere Texte!!

Was soll das? Nun gut, ich habe mir den Film auf BluRay dann doch bis zum Ende angeschaut und kam aus dem lachen nicht mehr heraus. Die Synchronisation ist dermaßen schlecht, da sträubt sich bei mir das Nackenhaar!! Der größte Patzer ist aber, das die Lippenbewegungen der Schauspieler nicht synchron sind!

Und wieder wurde ein guter Film durch eine schlechte Synchro versaut. Erinnert mich auch an die 36 Kammern der Shaolin, die Fernsehfassung hatte eine "sinnvolle" Synchronisation, die bei der BluRay Umsetzung total verhunzt wurde.

Bild & Ton sind für den alten Film i.O., wer aber eine vernünftige Fassung haben möchte (und den Film noch nicht kennt), sollte besser auf die DVD zurückgreifen.
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am 28. Oktober 2003
Unter Experten wird der erste Teil der „A Chinese Ghost Story"-Reihe, 1987 erschienen, als einer der Besten Hongkong-Filme gehandelt. Die furiose Mischung aus Abenteuer- und Liebesfilm wurde mehrfach ausgezeichnet und machte den Hauptdarsteller Leslie Cheung über Nacht zum Superstar in Asien.
Die Story: Tsai-Shen, ein junger Steuereintreiber, verbringt eine Nacht im verlassenen Lan-Ro-Tempel. Alle Warnungen, dass es dort spuke, schlägt er in den Wind. Zu allem Überfluss erliegt er dann auch noch den Reizen einer wunderschönen jungen Frau. Doch auch sie ist ein Geist und schon bald schwebt der junge Steuereintreiber in höchster Gefahr...
Selten glich ein Film mehr einer Achterbahnfahrt, als es „A Chinese Ghost Story" tut. Von Anfang an wird der Zuschauer von der furiosen Geschichte mitgerissen, die ganz ohne Längen auskommt. Was den Film aber auszeichnet ist seine Atmosphäre: Glaubwürdig, dicht, hochspannend aber auch wehmütig und gefühlvoll. Vor allem im Mittelteil entwickelt sich eine Bilderflut, die mitreißt. Der Soundtrack ist sehr chinesisch gehalten und unterstützt durch schnelle oder langsame Melodien die Stimmung des Films.
Auch das Schauspieler-Ensemble leistet Großes, vor allem Leslie Cheung und Wu Ma in der Rolle des Schwertkämpfers Yen, der Tsai-Shen bei seinem Kampf gegen die Geister beisteht. Doch nicht nur die Kampfszenen sind sehr unterhaltsam, auch die Liebesbeziehung zwischen Tsai-Shen und dem schönen Geist, gespielt von Lau Siu-Ming wirkt nicht aufgesetzt und sorgt für einen gelungenen Kontrast zu den vielen Action-Sequenzen.
Was die Hongkong-Filme seit jeher auszeichnete, war ihre Eigenheit, viele verschiedene Genres zu mischen und so für mehr Abwechslung zu sorgen.„A Chinese Ghost Story" gelingt dies vorbildlich. Es ist Liebesfilm, Abenteuer-, Horrorfilm und Eastern in Einem, wodurch man es in keine Schublade schieben kann. Genau das war und ist es ja, was den Reiz von Filmen wie „Once Upon A Time In China" und „China Swordsman" ausmacht.
Ich habe „A Chinese Ghost Story" bereits dreimal gesehen und finde den Film immer wieder atemberaubend. Die englische DVD ist sehr attraktiv gestaltet und besticht durch gute Bild- und Tonqualität, was die tolle Atmosphäre noch einmal unterstützt. Ich kann nur jedem empfehlen, sich diesen Film anzuschauen, da es sich wirklich um etwas ganz anderes handelt, als man es aus sonst gewohnt ist. Ein Film, der den Zuschauer von Anfang mitreißt und bis um Ende nicht mehr loslässt.
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am 1. September 2009
Damals in den 80'ern war er ein Blockbuster.
Zu Recht!!
Schöne Fantasy-Geistergeschichte mit sehr viel Action, Romantik, zarter Erotik und viel Humor.
Gutes Timing, tolle Darsteller. Nicht eine Secunde langweilig.
Gehört in jede DVD Sammlung.
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am 14. Januar 2002
Einer der besten Vertreter des modernen HK-Kinos. Dieser Film ist ein wunderbar insziniertes Märchen für Erwachsene. Na gut die FX's sind nicht up to date. Aber von HK-Movies kennt und erwartet man das. Das macht sogar ihren besonderen Reiz aus. Die Schauspieler können auf der ganzen Linie überzeugen. Leslie Cheung bringt den herzensguten, leicht naiven Schuldeneintreiber wunderbar über die Leinwand. Nicht zu vergessen die wunderschöne Wang Tsu Hsien; allein schon ein Grund diesen Film zu kaufen.
Allerdings würde ich jedem, der auch nur halbwegs des Englischen mächtig ist, empfehlen, diesen Film im Original zu sehen. Da HK-Filme normalerweise erst ins Englische und dann erst ins Deutsche übersetzt werden, schleichen sich grundsätzlich einige Fehler und Ungereimtheiten ein.
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Die Filme der "Chinese Ghost Story" verbinden in überaus ansprechender Weise Horror, mit Märchen, Gothic-Romance und Martial Arts zu einem dichten erzählerischen Teppich, der dabei stellenweise auch noch humorvoll - ja sogar selbstironisch - daher kommt. Sicherlich ein Weltklassiker des erzählenden Films für Freunde des Phantastischen.
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am 26. November 2012
Zur Zeit des alten Chinas: Als der naive Schuldeneintreiber Ling Choi Sin (Leslie Cheung) in ein Unwetter gerät und der Regen die Eintragungen in sein Schuldbuch unerkenntlich macht, bietet ihm einzig der Lan-Ro-Tempel eine kostenlose Bleibe. Ohne zu ahnen, was ihn dort erwartet, macht Ling sich auf dem Weg zu jenem verlassenen Ort, an dem böse Geister hausen. Doch gänzlich allein ist er nicht. Der einstige Marshall Yin Chek Hsia (Ma Wu) hält sich seit langer Zeit im Tempel versteckt, um der Heuchelei und der Unehrlichkeit in der Welt zu entfliehen und verhält sich nunmehr wie ein Geist bei den Menschen und wie ein Mensch bei den Geistern. Ein merkwürdiger Kauz, der Ling den Rat gibt, den Lan-Ro-Tempel zu verlassen.

Ein „geistreiches“ Märchen

Aber wo soll er hin ohne Geld? Ling pfeift auf den gutgemeinten Rat, macht sich an die Arbeit, das Schuldbuch erneut niederzuschreiben und lernt alsbald die die hübschen Lit Sin Seen (Joey Wong) kennen. Was er noch nicht weiß, sie ist ein Geist. Gegen ihren Willen verführt sie als Sklavin Männer, die von ihrer Herrin, einem tausend Jahre alten Baumdämon, ausgesaugt werden und fortan eine Existenz als Zombie fristen. Es ist die unbeholfene wie herzensgute Art von Ling, die Lit verzaubert, weshalb sie den gutmütigen Schuldeneintreiber verschont und sich in ihn verliebt – wie auch er sich in sie. Hat ihre Liebe eine Zukunft? Genügend Hindernisse stellen sich den beiden in den Weg, so auch der Fürst der Finsternis, dem Lit vom Baumdämon versprochen wurde.

„A Chinese Ghost Story“ ist ein wundervoller Film, der zeigt, dass gelungene Märchen nicht einzig den Gebrüder Grimm vorbehalten sind und spielendleicht diverse Genre aufgreift: Romantik, Martial Arts, Splatter, Drama, eine winzige Prise Horror und Humor werden auf perfekte Weise miteinander verwoben, wobei die teils albernen Slapstick-Einlagen nicht unbedingt jedermanns Sache sein dürften, aber wohl dosiert längst nicht das Gesamtwerk dominieren. Dass die Spezialeffekte mittlerweile angestaubt sind, dürfte hinsichtlich des Produktionsjahres (1987) nicht weiter überraschen. Für effektverwöhnte Kinogänger heutiger Standards mag dieses bezaubernde Märchen in Richtung Trash gehen, routinierte Filmfreunde werden den einmaligen Charme dieses Filmes zu schätzen wissen, der von liebevoll umgesetzten Filmtricks und einem fantastischen Soundtrack getragen wird!

Fazit

Wie vielen Filmen gelingt es, mich das hier und jetzt vergessen zu lassen und mich auf eine kuriose Fantasiereise zu schicken? Wenn überhaupt nur eine Handvoll. „A Chinese Ghost Story“ gelingt dieses Kunststück jedes Mal aufs Neue. Während die fabelhafte Titelmelodie eine faszinierende Atmosphäre erzeugt und zum tollen Bühnenbild passt, spielen die Schauspieler ihre sympathischen Rollen vorbildlich. Einzig kritisieren könnte ich nur den albernen Humor, der an wenigen Stellen etwas dezenter hätte sein können, sowie eine bestimmte Szene des Baumdämons, die handwerklich hätte besser gemacht sein können. Nichtsdestotrotz gehört dieser Klassiker des chinesischen Kinos zu meinen Lieblingsfilmen.
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am 16. April 2009
In meiner folgenden Rezension werde ich meine persönlichen Eindrücke über Bild, Ton und Handlung erläutern.

Bild und Ton:

Volle HD Auflösung (1080 24p). Hierzu soll jedoch angemerkt sein, da es sich um einen 20 Jahre alten Film handelt, welcher für seine Zeit nicht unbedingt auf dem bestmöglichen Filmmaterial untergebracht wurde. Das erklärt auch die (wirklich nur Stellenweise, und nicht ständig!!!)gelegentliche Unschärfe des Films, welche den Charme einer VHS-Kassette versprüht. Nichts desto trotz wurde aus dem alten Material das Beste rausgeholt was möglich war, und da kann ich mich meinem Vorredner nicht anschliessen. Eine DVD hat nunmal eine viel geringere Auflösung! Klar hat die Bluray nicht das allerschönste, wohl aber das Verlustfreiste Bild gegenüber der DVD Variante des Films! (Bei einigen Scenen merkt man dies gewaltig)

Zum Vergleich liegt noch der Original Kinotrailer mit bei. Hier ist der spürbare Vergleich zwischen DVD und Bluray zu spüren.

Der Ton überzeugt durch hohe Dynamik und gute Umsetzung in 5.1 DTS, auch wenn der Vorspann des Filmes etwas anderes erahnen lässt ;-).
Die Stimmen sind mit der Musik gut abgemischt, kein ständiges nachregeln des Mittenlautsprechers.

Inhalt:

Die Geschichte des Films passt meines Erachtens nach nicht in die Typische Hollywood Splatter-Horror-Grusel Schublade. Der Film ist was er ist, "ein Geisterfilm" der mit nichts zu vergleichen ist. Grusel, Splatter und Romantik (nicht Horror!), diese Mischung macht den Film wirklich absolut sehenswert.

Fazit:

Die Bluray von "A Chinese Ghost Story" ist nicht zu Vergleichen wie mit HD-Krachern wie "The Dark Knight", was etwa HD Feeling angeht, aber der Film gehört durchaus in die Sparte gut restaurierte Klassiker wie "Blade Runner" oder "Der mit dem Wolf Tanzt". Die Bildqualität macht wirklich alles von "oh je" bis "na also, geht doch" durch ;-)

Von da her empfehle ich die Bluray Variante wirklich nur den Kennern des Films, die es "verstehen", dass es ein "alter" und kein "neuer" Film ist.

Neulinge sollten es vorher mit der günstigeren DVD Variante versuchen.

Für mich jedenfalls war es kein Fehlkauf!
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am 26. April 2013
Das ist die Kurzfassung vom Inhalt von -A Chinese Ghost Story-. Der Asia-Klassiker aus dem Jahr 1987 ist auch heute noch sehenswert. Vereint er doch die klassischen Elemente einer Abenteuererzählung in sich. Wer sich für asiatische Filme interessiert, für den geht an der -Chinese Ghost Story- kein Weg vorbei. Mittlerweile ist Siu-Ting Chings Gespenstergeschichte zum Kultfilm erhoben worden...

Der Schuldeneintreiber Ling Choi Sin(Leslie Cheung) will seinem Job in der Provinz nachgehen. Aber der tollpatschige junge Mann hat im Regen sein Schuldenbuch ruiniert. Ohne Geld und Unterlagen hat er keine Chance eine Bleibe für die Nacht zu finden. So landet er im Lang Lo Tempel. Dort spukt es gewaltig. Der Kung Fu Mann(Wu Ma) warnt Ling Choi. Er muss es wissen, kämpft er doch Nacht für Nacht gegen die Geister. Doch dann entdeckt Ling Choi die wunderschöne Tsu-hsien Wang(Joey Wang) im Tempel und verliebt sich in sie. Eine tragische Entscheidung. Tsu-hsien ist ein Geist und soll in drei Tagen den Schwarzen Fürsten heiraten. Der wird seine Braut sicher nicht an einen Sterblichen abtreten. Doch Ling Choi versucht alles, um Tsu-hsien zu retten. Gegen die mächtigen Kräfte der Geister kann er nur die Liebe als Waffe einsetzen. Aber ob das ausreicht, um die Hölle zu stürmen?

-A Chinese Ghost Story- ist 26 Jahre alt. Natürlich merkt man das dem Film an. Die Geschichte ist jedoch noch immer gut. Die Charaktere sind vortrefflich gewählt. Es gibt herrliche Kampfszenen und ein paar wirklich gute Lacher. Am Ende wird es ein bisschen albern, das ist jedoch auch der Tricktechnik aus den 80er Jahren geschuldet. Alles in allem ist -A Chinese Ghost Story- ein Filmklassiker, der Regisseuren späterer Filme jede Menge Anstöße und Motivation geliefert hat. Mir hat das, alt hin oder her, wirklich gut gefallen und ich kann den Film jedem Freund asiatischer Filme bedenkenlos empfehlen.
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TOP 1000 REZENSENTam 2. September 2015
Regisseur Tsui Hark (Peking Opera Blues, Once upon a time in China) gründete bereits 1984 seine eigenen Produktionsfirma "Film Workshop" mit einer eigenen Special Effects Abteilung. Seit dieser Zeit ist er auch als Produzent tätig und förderte mit seinem Knowhow das neue Hong Kong Kino. Er hat die Angewohnheit sich sehr stark in die Gestalung der von ihm produzierten Filme einzumischen. Häufig verlangte er schon Änderungen am Set und ließ es sich nicht nehmen bei manchen Szenen seiner Produktionen selbst auf dem Regiestuhl Platz zu nehmen. Deshalb weisen seine prouzierten Filme auch sehr oft diesen typischen "Tsui Hark Stil" auf. Ein Beispiel ist die "Chinese Ghost Story" Triloge, bei allen drei Teilen führte zwar Ching Siu Tung ( Die Krieger des Kaisers) Regie, aber der Einfluss des Produzenten lässt sich nicht übersehen
Viele Kollegen halten deshalb die Zusammenarbeit mit ihm für schwierig.
Der erste Teil entstand 1987 und war so erfolgreich, dass man 1990 und 1991 für Nachschub sorgte - dennoch ist Teil 1 gleichzeitig auch der beste dieser Wuxia-Trilogie.

Erzählt wird die Geschichte des Schuldeneintreibers Ling Choi Sing (Leslie Cheung), der in seinem jugendlichen Leichtsinn und seiner Naivität auf der Wanderschaft die Schuldbriefe verliert und nun kein Geld mehr auftreiben kann. Mittellos sucht er vor einem aufkommenden Sturm im verlassenen Lan-Ro Tempel ein Nachtquartier. Dort herrscht allerdings reges Leben. Auch der einsame taostische Mönch Yin Chek Hsia (Ma Wu) hält sich in den alten Gemäuern auf. liefert sich dort mit dem rivalisierenden Schwertkrieger Hah Hau (Lam Wai) nächtliche Kämpfe und jagt dort auch Geister. An die glaubt unser junger Held natürlich nicht, auch wenn die Leute im Dorf ihm schon erzählt haben, dass es dort im Tempel spukt. Leider sind die Schönheiten wie Nip Siu Yin (Joey Wang) oder Siu-Ching (Xue Zhilun) keine Menschen, sondern Geister, die vom mächtigen Baumdämon (Lau Siu-ming) als Lockvögel benutzt werden um für den das hungrige, blutsaugende Monster menschliche Opfer, vor allem junge Männer, anzulocken. Auch Ling Choi Sing erliegt den Reizen der schönen Nip Siu Yin, zuerst ohne zu ahnen, dass sie eine Untote ist. Und die Liebe hat natürlich die Macht Geistwesen und Mensch aneinander zu fesseln....

Der Film erzählt vom gemeinsamen Kampf des jugendliche Helden mit dem taoistischen Mönch gegen die böse Welt der Dämonen. Ein Kampf gegen die Zeit, denn die Schönheit, die es zu retten gilt, soll mit dem schwarzen Fürsten der Hölle vermählt werden. Die Grundstruktur von "Chinese Ghost Story" ist der chinesischen Folklore entlehnt. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts, in der frühen Qing Dynastie verfasste Pu Songling eine chinesische Geschichtensammlung, die später zahlreiche Hongkong Filme inspirieren sollte. Darunter auch der große Klassiker "Ein Hauch von Zen" von King Hu. "Chinese Ghost Story" ist vor allem durch seine originelle Art und Weise bemerkenswert, denn dem Film gelingt der Balanceakt Horror mit asiatischer Kampfkunst zu verbinden und dem Ganzen noch als dritte dominierende Komponente Humor und Slapstick beizumischen. Das Verschmelzen dieser verschiedenen Genres spiegelt auch die gattungsübergreifende Synthese wider, die auch die chinesische Folklore charakterisiert.

Imposant auch der Baumdämon, dessen Geschlecht hier nicht eindeutig festgelegt scheint. Ein Mischwesen aus Mann und Frau und von Lau Siu Ming, dem großen Meister der asiatischen Kampfkunst, toll gespielt. In weiteren wunderbaren Szenen sieht man wie Skelette zum Leben erwachen oder wie Geisterfrauen und Schwertkämpfer mit wehenden Gewändern durch die Luft fliegen und der Schwerkraft trotzen. Regisseur Ching Siu-Tung choreografierte später auch die Meisterwerke "Hero", "House of the Flying Daggers" und "Der Fluch der goldenen Blume". Die Nachtszenen im Wald sind sehr unheimlich gestaltet und erinnern ein biisschen an Sam Raimis "Tanz der Teufel". Höhepunkt der Teufelei ist eine riesengrße Zunge, die auf der Suche nach Menschenfleisch ist.
Hauptdarsteller Leslie Cheung war einer der beliebtesten Filmstars in Hongkong. Sein Leben endete tragisch. 2003 verübte er im Alter von 46 Jahren Selbstmord, indem er aus einem Fenster des Hongkonger Hotels Mandarin Oriental sprang. Er hinterliess einen Abschiedsbrief, in dem er schwere Depressionen offenbarte.
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"A Chinese Ghost Story" ist der Asia- Fantasy- Film schlechthin. Der mit Aktion, Romantik und Komik geladene Streifen faszinierte nicht nur Asiaten sondern hat auch in Europa ein große Anhängerschaft und die Veröffentlichung auf DVD ist schon lange fällig gewesen. Leider sind die Bonusmaterialien nich gerade überwältigent aber Bild und Ton überzeugen auf der ganzen Linie. Die Story is brilliant und die Charaktere gut ausgearbeitet, was will man mehr. Meiner Meinung nach der Beste Fantasy- Martialarts Film des lezten Jahrhunderts. Für Hong-Kong-Movie-Fans ein Muss.
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