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am 23. Februar 2005
Beinahe erschreckend, dass eine Band bereits mit ihrem zweiten Werk ein derart ausgereiftes, tiefsinniges und fesselndes Album abliefern kann! Schon das Debüt der jungen deutschen Truppe, "Swanlike" war ein herrliches Gothic/Doom Metal Album voller Melancholie, mit "Existence" haben sich Dark Suns aber selbst übertroffen! Zwar wurde die Aggression (wie etwa die Growls) heruntergeschraubt, angesichts der wirklich emotionalen Hingabe der Musiker stört dies allerdings wenig! Hier wird auf über 70 Minuten feinster, nachdenklicher, herbstlich-trister, progressiver (ohne in die unnötigen Frickeleien zu verfallen) und anspruchsvoller Metal geboten, wie ihn kaum eine Band mit dem zweiten Werk hinbekommt! Fans von Porcupine Tree, Opeth oder Katatonia sollten diese CD auf jeden Fall auf ihren Wunschzettel schreiben und sich zudem über das grandiose Artwork und das extrem dicke Booklet freuen, Meisterhaft!
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am 13. Mai 2005
Deutschland, Deine Musiker. Wer fällt uns denn da zurzeit so ein? Krächzelse Gratia, die mit wunderbaren Statements aufwartet wie „Ja, wer seine eigene Musik nicht kauft, der muß ja auch bescheuert sein!" Oder sind es dann doch die Produzenten-Päpste Bohlen und Co., die unser Land würdig in der Rubrik „Mozart, Bach und was danach geschah" vertreten?
Daß auch in unseren Landen, und nicht nur in den nordischen Gefilden, noch verdammt gute Musik produziert wird, beweist eine noch relativ unscheinbare Kombo aus Leipzig, die auf den zugegeben etwas plakativen Namen „Dark Suns" hört. Das Debüt „Swanlake" wurde bereits in einschlägigen Magazinen in höchste Sphären gelobt, und der Nachfolger, den es hier zu bewerten gilt, scheint in dieselbe Kerbe zu schlagen.
Zumindest qualitativ. Der Stil hat sich dann doch gewandelt. Die Grunz-Pfade von Opeth (die allerdings auch zurzeit ad acta gelegt sind) werden zugunsten cleaner Vocals verlassen, und auch sonst mutet diese Musik nicht so düster an, wie der Name der Band vermuten lässt. Wenn man ein Wort verwenden will, dann möge es „zum Nachdenken stimmend" sein, und das ist schon mal ein bemerkenswertes Wort.
Was durchaus gewollt ist, gibt uns das Konzept doch nicht weniger auf, als die Ergründung der eigenen Existenz (mit shakespeareschem „To BE!" Gruß nach Schweden). Da scheiden sich dann auch schon die Geister. Konsequent werden zwar im lyrischen Konzept immer wieder bekannte Bilder aufgegriffen, doch verfängt man sich zu oft in Belanglosigkeiten, die einen weniger das Haupt in Gedanken zur Seite neigen sondern vielmehr in Verständnislosigkeit schütteln lassen (was auch an dem holprigen Englisch liegen mag). Dennoch finden sich auch manche Schmankerl in den Lyrics: „Tell me why could I cry when a clown puts on his very funny show?" in dem überzeugenden Song "Anemone".
Auf musikalischer Seite sieht das alles dann wieder ganz anders aus. Da wird gezaubert, wie man es sich schöner kaum denken kann.
Weite Klangteppiche breiten sich aus, auf dass der Hörer durch die musikalischen Gefilde lustwandeln möge. Immer wieder bleibt man verdutzt stehen, wenn schon fast unverhofft die Gitarristen den Lautstärkeregler finden und einem in bester Metal-Manier harte Riffs in die Ohren zaubern, dass man die Mähne kreisen lässt. Gerade in seiner Spielfreude fällt das Album „Existence" positiv auf. Allein ein Blick auf die Dauer der einzelnen Stücke lässt den Prog-Metaller frohlocken: Ganze 3 Songs präsentieren sich in epischer Breite von über 10 Minuten, insgesamt dauert die esoterisch anmutende Reise fast 80 Minuten. Da freut es, dass man sich ohne Bedenken von einem 7/8 in den nächsten 4/4 (mit Abstecher über einen 6/8, versteht sich!) begibt, um mit Vorliebe dem 5/8 Rhythmus zu frönen. So bleiben auch die längeren Songs noch recht abwechslungsreich, obwohl hier oftmals weniger mehr gewesen wäre. Ganz eindeutig ist bei einigen Songs zum Ende hin die Luft raus („Patterns of Oblivion" hat eigentlich einen netten Schluß - und ist nebenbei eines der Highlights der CD - aber dann muß man noch einmal von vorne anfangen und losschrammeln, ohne dass sich der Song großartig weiterentwickelt).
Veredelt wird das alles mit einem sehr klaren Gesang, der an einigen Stellen noch ausgebaut werden kann („Her and the Element" fällt dabei leider etwas negativ auf, wie auch „Abiding Space", das leicht nervig und gequält in den Boxen quietscht). Aber Sänger Niko Kappe schafft es durchaus zu fesseln. Beeindruckend ist das vor allem vor der Tatsache, dass er bei Live-Konzerten hinter schepperndem Blech und hämmernden Fellen verschwindet, schließlich ist er auch der (verdammt gute) Schlagzeuger der Band. Ab und an wirft er auch mal den Growl-Apparat an, doch bleibt das erfreulicherweise die Ausnahme. Seine Stimme ist genau richtig, um den Klangteppich der Keyboards und Gitarren für eine psychedelische Stimmung zu nutzen.
„Existence" verlangt viel vom Gelegenheitshörer. Um die Struktur der Songs (geschweige denn des Konzepts) voll und ganz zu begreifen, braucht es schon mehr als nur das schnelle Anspielen der Titel. Auch die Mitsingfraktion sollte eher die Finger von der Scheibe lassen. „Entertainment" ist nun einmal das falsche Stichwort für diese Art von Musik. Am besten genießt man den zweiten Output von Dark Suns bei Kerzenschein und einem gemütlichen Glas Wein, und zur Lektüre dann noch das schön gestaltete Textheft.
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am 5. März 2005
Emotional, melancholisch, hoffnungsvoll, düster, tiefsinning - nur einige wenige Worte gleich vorweg um dieses Album zu beschreiben. Was das Quintett aus Leipzig auf ihrem mittlerweile drittem Album abliefert ist mehr als erstaunlich. "Existence" nimmt einen auf eine 80-minütige Reise durch die Existenz einer fiktiven Person, in dessen Lage sich höchstwahrscheinlich jeder versetzen kann. Dieses Meisterwerk berührt nicht nur das Herz, sondern stimmt einen vor allem durch den textlichen Inhalt reichlich nachdenklich. Es ist ein Album, das höchste Aufmerksamkeit erfordert und insbesondere bei einer genaueren Auseinandersetzung seine ganze Schönheit entfaltet. Durch zahlreiche verspielte Parts bewegen sich die Songs zwischen Ruhe und leichter Aggresivität, zwischen Hoffnung und Depressionen, ohne jedoch identisch zu klingen. Dark Suns bieten mit "Existence" ein sehr abwechslungsreiches Album, das dem Vergleich zu Bands wie Opeth, Katatonia, Anathema und Porcupine Tree äußerst gerecht wird. Fans der düsteren, melancholischen und emotionalen Musik sei dieses Werk besonders ans Herz gelegt!
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am 27. Juni 2005
Welch eine Überraschung. War das Vorgängeralbum noch im dunklen "Progressive Dark Metal" Stil gehalten entschieden sich die Mannen aus Leipzig auf jenes "Dark"
zu verzichten und produzierten eine hochkarätige Progressive Metal Platte.
Weniger ist manchmal mehr und so erweist sich der neue Stil als Glücksgriff.
Mir sind die diesmal sanften, melodischen Gesangslinien des Sängers und Schlagzeugers Nico Knappe lieber als der sehr harte Death Metal Gesang, welcher auf dem Debütalbum "Swanlike"
noch gehäuft vorkam, hier jedoch ganz weggelassen wurde.
Orientierten sie sich auf "Swanlike" noch sehr an Bands wie Opeth, dürfte hier das Vorbild wohl Pain of Salvation sein.
Oft erkennt man Elemente von ihnen jedoch ist der Stil so vielfältig, dass sie genug Eigenständigkeit ausweisen.
Das gesamte Werk ist ein Konzeptalbum, welches durch geniale Texte angetrieben wird und eine atemberaubende Atmosphäre aufbaut, ähnlich wie bei Pain of Salvation.
Durch das Konzept wirkt jeder Song oberflächlich betrachtet gleich. Hört man sich das Album jedoch einige Male an und achtet wirklich auf jeden Song, entdeckt man die Unterschiede.
Ich hätte nicht gedacht, dass solch ein unglaubliches Werk aus den deutschen Landen kommt.
Aber wie mir scheint überrascht mich die Musik immer wieder. Dieses Werk und Dark Suns gehören zu meinen absoluten Favouriten und Dark Suns sind meiner Meinung nach auch eine der besten Progressive Metal Gruppen.
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am 23. Februar 2005
Zum ersten Mal hörte ich die Band auf der Viva-Emptiness-Tour von Katatonia und war ganz schön begeistert. Doch das neue Material stellt das bisherige Schaffen von Dark Suns in den Schatten. Wie kann man sich die Musik vorstellen?
Man nehme eine ordentliche Kelle Emotionalität und Melancholie von Katatonia und Progressivität und Komplexität von Opeth, ein wenig Anathema und eine gehörige Portion musikalisches Können und ... ta ta! ... man hat die neue Platte "Existence" halbwegs erfasst (und, damit keine Missverständnisse entstehen: Dark Suns bleibt dabei ungemein eigenständig!).
Eine super Scheibe, die mich beschäftigt und noch wochenlang beschäftigen wird!
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VINE-PRODUKTTESTERam 22. Februar 2005
Drei Jahre ist es her, da ging ein Stern in Form eines gleißenden Kometen am Deutschen Underground-Himmel auf! Dark Suns veröffentlichten mit Swanlike eine kleine Perle im progressiven Death-Doom Metal und sorgten allseits für offene Münder in der Szene. Eine Support-Tour für die schwedischen Ausnahmekünstler von Katatonia tat ihr übriges, um den Namen der Leipziger in Windeseile in alle Himmelsrichtungen zu verbreiten, so das ihnen der Ruf, sie seien die Deutschen Opeth vorauseilte.
Dieser Tage erscheint also nun mit Existance der lange erwartete zweite Streich der dunklen Sonnen, für dessen Veröffentlichung man nun mit Prophecy Productions endlich auch ein angemessenes Label für sich gewinnen konnte. Eine Reise, die durch die verträumten Gefühlswelten einer fragilen Existenz führt, ist dieses gut 75 minütige Konzeptalbum laut Bandaussagen geworden, ungeheuer vielschichtig und tiefgründig. Die Death-Metal Anleihen kommen gar nicht mehr zum Vorschein und auch die schweren Doom-Passagen, die auf Swanlike noch vertreten waren sucht man auf Existance vergeblich. Und auch der Opeth Vergleich tritt mehr und mehr in den Hintergrund und lässt sich eigentlich nur noch an der allgemeinen musikalischen Verspieltheit und dem ähnlichen cleanen Gesang der lyrischen Protagonisten beider Bands ausmachen. Zwar beginnt die Reise in den vergleichsweise aufgewühlten Fahrwassern der vermeintlichen schwedischen großen Brüder doch wird schnell klar, das der Kurs von Song zu Song in Richtung Küstennähe korrigiert wird bis die Mannschaft ihren Kahn letzten Endes in die Mündung eines majestätisch dahin fließenden Stromes manövriert um weiterhin in ganz ruhigen Gewässern zu segeln. Wodurch sich die musikalische Ausrichtung mit zunehmender Spielzeit mehr und mehr vom Metal hin zu psychedelischer und verträumt, melancholischer Rockmusik der Marke Porcupine Tree oder Anathema verschiebt. Das ganze geschieht nach wie vor auf dem hohen Niveau, wie es von den Dark Suns auch nicht anders zu erwarten war! Ein wunderschönes Album!
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am 5. März 2005
Es ist einfach unglaublich, dass in Deutschland so unverschämt gute Musik gemacht werden kann. Die jungen Herren präsentieren Progressive Metal vom Feinsten, der sowohl technisch brilliant gespielt wird als auch mächtig "auf die Fresse haut". Eine bessere Verbindung aus Aggresivität, melodischem Gesang und Emotion habe ich schon lange nicht mehr gehört. Aufgrund der zumeist ungeraden Rythmen (vor allem 7/8 und 5/4 Takt) und der durchschnittlichen Titellänge von etwa 7 Minuten sind die Songs wohl nicht direkt zum Mitsingen geeignet, jedoch hat man durch das hervorragende Songwriting nie den Eindruck, die Lieder wären zu langatmig oder "unübersichtlich". Für diejenigen, die mit "Schnappi" und Co. nichts anfangen können, ist das ein PFLICHTALBUM!!!
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am 13. Januar 2013
Für mich immer wieder erstaunlich was so manche Band leisten kann. Zählen Dark Suns" doch zu den eher schrillen Bands, hauen sie mit Existence" ein Hammer Album raus. Schöne Melodien die mal härter dann wieder sanfter werden, aber alles schön strukturiert und ohne Hektik. Auch die Solis auf dem Album haben es in sich und sind klar gespielt, frickelfrei versteht sich. OK für den ein oder anderen ist diese Album zu Softic, aber für mich genau die richtige Mischung aus ein Hauch Rock und Progrock. Gutes Ding.
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am 11. September 2009
......und Anhänger von sonstigem Durchschnitts-Prog-Metal:

Habt ihr euch nicht schon immer gefragt
....wie gut durchkomponierte Songs mit überzeugenden Spannungsbögen wirklich klingen?
....wie intensiv emotionaler Prog-Metal wirklich sein kann?
....wie songorientierte technische Virtuosität wirklich überzeugend umgesetzt wird?
....wie man ein Album wie aus einem Guss produziert das trotzdem abwechslungsreich ist?

Wer jetzt viermal spontan JAAAA gedacht hat.....hier zugreifen bitte
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