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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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4,7 von 5 Sternen


VINE-PRODUKTTESTERam 14. Juli 2011
Na sowas. Ich bin seit ewigen Zeiten schon Motown-Fan, habe zig Platten und CDs dieses Labels zuhause im Regal - und habe nun nur durch puren Zufall diese Compilation von Chris Clark gefunden. Und was soll ich sagen? Ich bin schwer begeistert.

Mir ist außer Chris Clark auch kein weiterer weißer Motown-Künstler oder eine weiße Künstlerin bekannt. Auch eine Internetrecherche bringt zu dieser Künstlerin leider und ungewöhnlicherweise nichts Erhellendes.

Auf der Doppel-CD befinden sich neben den beiden in den 60ern veröffentlichten Alben "Soul Sounds" und "CC Rides Again" noch einige Non-LP-Singles und zusätzlich 25 unveröffentlichte Tracks. Laut dem informativen Booklet wusste auch Motown-Gründer Berry Gordy Chris Clark nicht so richtig in seinem Label-Portfolio unterzukriegen. Das Album "CC Rides Again" wurde sogar bei Woolworth verramscht, wie sich Booklettextautor Paul Nixon erinnert. Und obwohl CC auch mit dem erfolgreichen Songwriter-Team Holland/Dozier/Holland und auch Berry Gordy selbst Songs produzierte, blieb sie leider - und vollkommen zu unrecht - unter dem Radar der öffentlichen Wahrnehmung.

Die Songs, Arrangements und Clarks Stimme fügt sich wunderbar in den Motown-Sound ein, und auf der Doppel-CD sind Gospel-Essentials wie "He's got the whole world in his hands" aber auch Motown-Standards wie beispielsweise "Yester-me Yester-you Yesterday" oder "Mighty good lovin'" aus der Feder von Smokey Robinson enthalten. Auch Beatles-Songs wie "Get back" erfahren durch Chris Clark eine sehr soulige Hommage.

Ich bin sehr froh über meine späte Entdeckung dieser Doppel-CD-Anthology und kann Chris Clark jedem Motown-Fan nur wärmstens ans Herz legen. Toll!
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am 28. März 2012
1965: MOTOWN, die kleine aufstrebende Schallplattenfirma am Detroiter West Grand Boulevard 2648, ist zum Anziehungspunkt für junge Künstler/innen geworden, die sich Hoffnungen machen, dass die "black owned and black managed company" zum Sprungbrett für die angestrebte Profi-Karriere wird.

Termine zum Vorsingen gibt es regelmäßig und genauso regelmäßig sind es junge schwarze Amateure aus dem "Black Bottom Ghetto", die bei MOTOWN ihr Glück versuchen.

Zu jener Zeit sitzt die junge schwarze Receptionistin Juana Royster im kleinen Empfangsraum des "Hitsville U.S.A." getauften Hauses. Als sich zum vereinbarten Termin eine junge Frau mit Namen Chris Clark einfindet, stellt Juana Royster mit Erstaunen fest, dass es sich hierbei um eine großgewachsene Blondine handelt. Dieser Vorstellungstermin einer Weißen in einer schwarzen Plattenfirma war etwas besonderes zu jener Zeit. Weiße machten Musik für Weiße, Schwarze machten Musik für Schwarze und das "Crossover", das die SUPREMES einleiteten, war noch immer die große Ausnahme in der Musikbranche.

Juana Royster macht der jungen Frau, die einen nervösen Eindruck macht, Mut und sagt: "Sie brauchen nicht nervös zu sein, Mr. Gordy ist ein freundlicher und umgänglicher Mann, seien Sie einfach Sie selbst"

Als Chris Clark das Büro von Berry Gordy im 1. Stock des Hitsville-Gebäudes betritt, ist auch Gordy überrascht von der Erscheinung der jungen Frau. Er bittet sie Platz zu nehmen, hört sich das Demo-Tape an (der Song gefällt ihm nicht, jedoch die Stimme der Sängerin) und fragt dann, ob sie auch etwas live singen könne. Chris Clark antwortet, dass sie darauf nicht vorbereitet sei und ob im Nebenraum ein Klavier stünde. Gordy bittet die junge Frau, ganz ohne Instrumenten-Unterstützung zu singen, um ihre Stimme besser beurteilen zu können. Chris Clark singt den ETTA JAMES Song "All I Could Do Was Cry" (composed by Berry Gordy, himself :-) ).

Berry Gordy fragt sie anschließend, wo sie gelernt habe so viel Soul in die Stimme zu bekommen und Chris Clark antwortet, sie habe mit schwarzen Jazz-Musikern getourt und dabei viel gelernt ..., nicht zuletzt Soul.

Der MOTOWN-Chef bietet der jungen Frau einen Plattenvertrag an und stellt später fest, dass Chris Clark auch eine begabte Komponistin und Drehbuch-Autorin ist (aber dazu später mehr ...).
Als Chris Clark die Treppe herunterkommt, fragt die Empfangsdame neugierig, wie es gelaufen sei und Clark macht einen Scherz, den Gordy selbst später immer wieder mit lautem Lachen erzählt:
"Oh, ich war zuerst sehr nervös und wartete, während 'der große, schwarze Affe' mich anstarrte ..."

Juana Royster erstarrt! Eine rassistische Äußerung, hier in unseren eigenen Räumen? Dann fährt Chris Clark mit einem Augenzwinkern fort: "Oh, nein! Ich meine die Keramik-Figur auf dem Schreibtisch von Mr. Gordy ..." Befreit antwortet Juana: "Ach DER Affe ..." und Chris Clark erwidert: "Oh, ich habe definitiv nicht über den Anderen gesprochen ..." Beide Frauen brechen jetzt in schallendes Gelächter aus. Berry Gordy hörte natürlich von dieser Unterhaltung und fand die Story so komisch, dass er sie immer wieder erzählte.

Und wie verlief nun die "Karriere" der weißen Sängerin in der Karriere-Schmiede für schwarze Künstler/innen? Wie gesagt 1965, der Rassismus in der us-amerikanischen Gesellschaft ist allgegenwärtig. MOTOWN bringt Plattencover von schwarzen Künstlern heraus, die nichts über die Hautfarbe der Interpreten verraten (z.B. ein weißes Paar am Strand auf dem Cover des ISLEY BROTHERS Albums "This Old Heart Of Mine" oder ein gezeichneter weißer Postbote auf dem MARVELETTES Album "Please, Mr. Postman").

Die Company erhält Briefe von weißen Teenagern, die schreiben: "Wir lieben Eure Musik, müssen die Platten aber vor unseren Eltern verstecken, weil sie uns die sonst wegnehmen. Sie wollen nicht dass wir Musik von Schwarzen hören" Als MOTOWN-Songs erfolgreich im Radio gespielt werden, reist ein schwarzer Außendienstler in die Südstaaten um dort den Vertrieb zu organisieren. Einer seiner weißen Ansprechpartner ruft anschließend in Detroit an und sagt zu dem (ebenfalls schwarzen) Manager, dessen Hautfarbe er nicht kennt: "Sie brauchen uns diese schwarzen (xxx) nicht mehr vorbeizuschicken, lassen Sie uns die Geschäfte unter uns Weißen abschließen ..."

Als Chris Clark (selbstverständlich mit MOTOWN's legendärer - überwiegend schwarzer - Studio-Band THE FUNK BROTHERS) den Song "Do Right Baby Do Right" aufnimmt, läßt Gordy die Hautfarbe der Sängerin im unklaren. Als er die Platte vor Musik-Journalisten vorstellt und dann auch die Sängerin dazu bittet, ist die Überraschung groß. Gordy grinst und kann sich ein "not bad for a white girl, hm?" nicht verkneifen.

Chris Clark gelingt mit dem Nachfolgesong "Love's Gone Bad" (Holland-Dozier-Holland) 1966 ein Achtungserfolg (R&B Charts # 41, Pop-Charts # 105), die anschließenden Aufnahmen (u.a. 2 Alben/LPs "Soul Sounds" und "C.C. Rides Again") floppen jedoch in den U.S.A., während Clark unter den "Northern Soul" Fans in *Großbritannien, als "amerikanische Antwort auf DUSTY SPRINGFIELD" und "Blue Eyed Soul Singer" verehrt wird ...

Aber Chris Clark wird, neben der jungen schwarzen Musikmanagerin SUZANNE DE PASSE, zur "rechten Hand" von Berry Gordy. Sie komponiert, managed und schreibt später als Co-Autorin am Drehbuch des DIANA ROSS Erfolgsfilms "Lady Sings The Blues" mit.

Eine wunderschöne Doppel-CD Chris Clark The Motown Anthology. Anschaffen, bevor es zu spät und sie aus dem Handel verschwunden ist (wie bereits die Brenda Holloway Doppel-CD The Motown Anthology).

Diese britische CD-Serie ("The Motown Anthology") ist sorgfälitg konzipiert, im Klang optimiert und hochwertig.

Die CD-Reihe gibt MOTOWN-Sammlern die Möglichkeit (teilweise erstmals auf CD), über die weltbekannten Topstars des Labels hinaus, auch die nicht ganz so bekannten Motown-Künstler kennen zu lernen.
Wer diese Künstler/innen erst jetzt entdeckt wird sicher erstaunt sein, welch' hohe Qualität sowohl Interpretation, Komposition, als auch Instrumentierung durch die damals "... wohl beste Band Amerikas, MOTOWNs legendäre Studio-Band THE FUNK BROTHERS ...", Quelle: "Where Did Our Love Go", Nelson George (siehe meine Rezension der Doppel-CD "Standing In The Shadows Of Motown Deluxe-Version") und nicht zuletzt ausgezeichnete Klangqualität (durchweg in bestem Stereo) diese Serie bietet.

Es sollte dabei nicht vergessen werden, dass es sich um Original-Mastertapes der 1960er Jahre handelt, die sich hier durchaus teilweise klangtechnisch mit heutigen Studio-Aufnahmen messen können.

Zur Stellung des Labels MOTOWN in der Musikwelt der 1960er Jahre:
MOTOWN war das einzige Label mit schwarzem Eigentümer (noch dazu gab es hier den Glücksfall, dass es sich bei Berry Gordy um einen Songschreiber handelte - der bereits erfolgreiche Titel z.B. für Jackie Wilson geschrieben hatte - und nicht nur um einen Geschäftsmann, wie dies jedoch bei vielen anderen Plattenfirmen der Fall war), das in den Anfangsjahren fast ausschließlich schwarze Komponisten, Produzenten, Manager, Musiker und Sänger/innen beschäftigte.

Dagegen gehörten die "Soul-Label" STAX-RECORDS und *ATLANTIC-RECORDS Weißen und beschäftigten von Anfang an auch (und teilweise *überwiegend) weiße Studio-Musiker ...
In diesem Zusammenhang war es daher z.B. auch folgerichtig, dass Dr. Martin Luther-King seine berühmten Reden nicht etwa bei STAX oder ATLANTIC veröffentlichte, sondern auf dem "Black Forum" Label der Firma MOTOWN, ... aber das sei nur am Rande bemerkt.

MOTOWN war das wirklich schwarze Label. Allerdings war Berry Gordy klar, dass seine Künstler/innen nur ein wenig beachtetes musikalisches Nischen-Dasein führen würden, wenn man sich auf das schwarze Publikum, als Plattenkäufer, beschränken würde (schließlich gab es in den USA viel weniger Schwarze, als Weiße).
Man sprach daher gezielt ein schwarzes UND weißes Publikum an und ... der Erfolg gab MOTOWN recht, der Motown-Sound wurde ein Welterfolg.

Wer den heutigen Pop-Markt verfolgt, kann sich kaum noch vorstellen, wie viele erstklassige Songs damals fast täglich neu im Radio zu hören waren. An Kreativität, Einfallsreichtum, Talent und Arbeitseifer sind die 1960er Jahre bis heute unübertroffen. Und deshalb bedienen sich immer noch regelmäßig Künstler der nachgewachsenen Generationen (von Amy Winehouse, über James Morrison bis zu Nina Zilli) aus dem Pool dieser Kronjuwelen der Popmusik.

Resümee:
Die britische CD-Serie der MOTOWN ANTHOLOGY Reihe beinhaltet sehr gut klingende Überblicke über die Karrieren von nicht ganz so bekannten MOTOWN-Künstlern. Es lohnt sich also auch nach den anderen Doppel-CD-Veröffentlichungen dieser Serie Ausschau zu halten. Ich selbst besitze etliche davon, die ich mir im Laufe der vergangenen Jahre nach und nach angeschafft habe und bin bisher niemals enttäuscht worden.

Die oft etwas einfallslose Cover-Gestaltung sollte nicht darüber hinweg täuschen, dass es sich um hochwertige, sehr gut digital remasterte CDs, die jeweils durch ein informatives Booklet, mit sorgfältig recherchiertem Hintergrundwissen, ergänzt werden, handelt.

Hier eine kleine Übersicht der bisher erschienen Anthologien, die teilweise auch als 'Ultimate Motown Collection' bezeichnet werden:
Brenda Holloway
Kim Weston
Chris Clark
Jimmy Ruffin (überwiegend Mono)
The Elgins
Barbara McNair
Chuck Jackson
Barrett Strong (komplett in Mono, aufgrund des Alters der analogen Mastertapes)
The Velvelettes

sowie die, in Lizenz bei KENT-Records veröffentlichten, Einzel-CDs
The Monitors - The Motown Anthology 1963-1968
Here Comes ... Shorty Long - The Complete Motown Stereo Masters
Marv Johnson - The Complete Motown Recordings 1964-1971
(durchgehend ebenfalls ausgezeichnet in Klang und Aufmachung)
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am 16. Juli 2005
Chris Clark ist die wohl unterschätzteste Sängerin bei Motown. Beide Alben, die sie in den 1960er für Motown/Weed aufnahm, verkauften sich kaum. Deshalb sind die Vinyl-Ausgaben auch bis heute schwer zu bekommen. Oder total überteuert. Wobei man für diese großartigen Tracks schon einiges bezahlen kann/muss. Neben beiden regulären Alben gibt es hier auf CD zwei 24 unveröffentlichte Tracks. Und Chris Clark macht sowohl bei klassischem Motown-Sound (I wanna go back there again, Love's gone bad), bei Beatles-Covern (Got to get you into my life, Get back), wie bei Soul-Reißern (If you let me baby, Ask any girl) oder beim 8-Minuten-Disco-Marathon (What you doing) klar, dass sie sich nicht noch nicht mal hinter Martha Reeves verstecken muss. Mehr davon!
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am 23. Januar 2017
Für Motown-Liebhaber ist die (auch schon wieder vergriffene) Doppel-CD mit Sicherheit – wie auch die durchgehenden Fünf-Sterne-Rezensionen auf diesen Seiten belegen – eine Offenbarung. CD 01 bündelt Chris Clarks 1968 bzw. 1969 erschienenen LPs „Soul Sounds“ und „CC rides again“ sowie drei Single-Tracks. CD 02 besteht aus ausschließlich bis dato unveröffentlichem Material, sagenhafte 25 Songs! Darunter viele aus der Feder von Motown-Großmeistern wie dem Dreigestirn Holland/Dozier/Holland, Berry Gordy himself, Smokey Robinson oder von Chris Clarks Hausproduzenten Deke Richards, der sich hier im Booklet auch zu Wort meldet, sinngemäß: Er würde alles wieder so machen. Also, eine Fundgrube. Der Himmel für Fans von Motowns elegantem Soulsound. Ganzkörpergänsehaut.

Ohne Wasser in den Wein gießen zu wollen: Wer jetzt allerdings (wie ich) Motown nicht vergöttert, sondern eher den klassischen, schnippischen Girl-Group-Sound schätzt und Deep Soul Detroit vorzieht, hört hier doch viel Durchschnitt. Chris Clarks LPs, vor allem die zweite, wurden durch etliche langeweilige Coverversionen „gestreckt“. LP 2 besteht fast nur aus Coverversionen damals angesagter Hits wie „Spinning wheel“ (Blood, Sweat & Tears), „One“ aus dem Erfolgsfilm „Midnight Cowboy“ (von Harry Nilsson), „Get back“ von den Beatles, ganz schwach Elvis‘ „In the ghetto“. Einen gewissen Charme hat „With a little help from my friends“, der beste Song ist „Can I see you in the morning“, den Deke Richards speziell für Chris Clarks zweite LP schrieb und den ein Jahr später auch die Jackson 5 (in einer überirdischen Version) aufnahmen.

Die fünfundzwanzig unveröffentlichen Tracks rauschen trotz intensiven Hörens bei mir durch. Erwähnung höchstens für „Bad Seeds“, ein Song aus der Feder des Frauengespanns Gloria „Tainted Love“ Jones und Pam Sawyer. Letztere schrieb zusammen mit Luri Burton unter anderem für die Rascals, Chuck Jackson, die Supremes, Candy & The Kisses und vor allem den Girl-Group-Schocker „Nighmare“. Echte Frauenpower, nicht selbstverständlich in den Sixties, findet sich hier am Rande.

Um jetzt doch noch Wasser in den Wein zu gießen: Das Booklet bietet umfangreiche Liner Notes von Paul Nixon und eine detailierte Diskographie, allerdings beides in Grün auf Wabenhintergrund und so dermaßen klein gedruckt, dass man Discogs danken muss, dass sich jemand die Arbeit gemacht hat und dort jetzt alles übersichtlich steht. Ein Witz, diese Layout. Interessant auch, dass vorliegende „Motown Collection“ trotz 25 bis dato unveröffentlicher Songs noch nicht alles aus den Archiven rausgeholt hat. Auf der 2015 bei den Briten von ACE Records erschienenen CD „Love & affection. More Motown Girls“ finden sich mit „Check yourself“ und „Forgotton“ gleich zwei „neue“ Songs.

Mein Fazit: Für ernsthafte Motown-Anhänger ein Pflichtkauf, für soulige Sixtieshörer höchstens eine Option.
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am 9. Januar 2014
Chris Clark recorded plenty of music for Motown but, for whatever reason, never had any success. I've heard suggestions that Berry Gordy only signed Chris to Motown because he had a soft spot for tall, blonde women. While nobody would suggest that her voice is as great as (for example) the voices of Diana Ross or Martha Reeves, I think she had the potential for success and listening to the music here, it's amazing that she didn't become a star.

Three singles (Do right baby do right, Love's gone bad, I want to go back there again) were released on a Motown subsidiary before Chris' first full album, Soul sounds, was released on the main Motown label. A pop album with blues and jazz influences, it included all the A-sides and one of the B-sides (Put yourself in my place) from those early singles. It deserved to sell in huge quantities but didn't. A new single from the album, Whisper you love me baby, also failed to sell. I wonder if Motown's marketing people, usually so good, simply failed on this occasion. Apart from the tracks already mentioned, the album includes Sweeter as the days go by (popular with her British fans), Day by day or never (another outstanding original song) and Got to get you into my life (a Beatles song that provided Cliff Bennett and the Rebel Rousers with a British top ten hit).

A second album, CC rides again, was eventually released, but there were a lot of arguments in the development process, which explains the inclusion of a large number of covers of famous songs. There are two Blood Sweat and Tears songs (Spinning wheel, You've made me so very happy) although the latter is a Motown original, being co-written and first recorded by Brenda Holloway. Among the other covers, there are two more Beatles songs (With a little help from my friends, Get back) to go with the one on her first album. Although the album is great to hear now, Motown showed little interest in marketing it properly.

This compilation contains all the previously released material on the first CD, with a matching amount of previously unreleased material on the second CD. This makes it a very generous compilation considering that Chris Clark was conspicuously unsuccessful in commercial terms, while there is still plenty of material by successful singers that remains unavailable on CD. I guess this shows the current popularity of Motown music, especially in Britain. Those looking for hit singles or hit albums should look elsewhere. This collection is for those people who are looking for music that should have hit big but didn't.
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am 5. Dezember 2010
Sie wollten sich immer schon mal eine CD kaufen, die von Anfang bis Ende TOP ist. Sie können den SCHROTT der täglich im Radio läuft auch nicht mehr hören? Diese CD ist die Lösung! Für mich völlig unverständlich das MOTOWN in den 60iger und 70iger Jahren Chris Clark nicht mehr pushen konnte? (oder wollte?) Die als WEISSE NEGERIN bezeichnete Amerikanerin, geboren in Santa Cruz, sollte die Antwort auf die Engländerin Dusty Springfield sein. Angeblich wären Chris Clarks Platten damals nicht kommerziell genug. Die Songs sind brilliant produziert und gesungen, keine Sekunde langweilig . Solange noch lieferbar... mein echter Geheimtip. (auch für Sammler)
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