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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
12
If You Can'T Stand the Heat
Format: Audio CD|Ändern
Preis:8,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 26. Oktober 2017
Auf "If You Can't Stand the Heat…", dem Album mit dem 'angekokelten' Cover, wirkten Status Quo nach sechs überaus erfolgreichen Studioalben erstmals irgendwie orientierungslos. Erneut unter der Ägide von Produzent Pip Williams, klangen Quo hier wieder etwas heavier als auf "Rockin' All Over the World", aber wo der Vorgänger trotz etwas entspannterer Gangart mit großartigen Songs bestückt war, tauchten hier erstmals Songs unterhalb des gewohnten Niveaus auf. Da kann auch die enthusiastische Performance der Band (inklusive, nun ja, feurigen Gitarrensolos von Francis Rossi in praktisch jedem Song) nicht drüber hinwegtäuschen. Der Versuch, neue musikalische (bzw. geografische) Territorien abseits des gewohnten Quo-Stils zu erschließen, galt danach erst einmal als gescheitert - auf dem Nachfolger "Whatever You Want" ging es ja dann auch wieder erfolgreich zurück zu den Trademarks. Insofern wirkt "IYCSTH" wie eine Sackgasse, ein zeitliches Kuriosum mit Bläsern und (bei vier Songs) Backgroundsängerinnen oder (bei "Accident Prone") Disco-artigem Hi-Hat-Rhythmus.

Aus heutiger Sicht kann man die teils radikalen Änderungen zum Sound der "Frantic Four"-Meilensteine auch an zwei anderen Tatsachen festmachen: Keyboarder Andy Bown, auf RAOTW bereits durchgängig zu hören, war erstmals auch als Komponist in Erscheinung getreten. Francis Rossi und sein bisheriger Songwritingpartner (sowie Tourmanager und Mundharmonikaspieler) Bob Young entfremdeten sich langsam voneinander, sodass Rossi ab diesem Zeitpunkt immer häufiger stattdessen mit Bernie Frost zusammenarbeitete. Diese Konstellation hatte eine deutlich stärkere Pop-Schlagseite als die bluesigen bis countryesken Rossi/Young-Songs. Alan Lancaster zog das Songwriting mit seinen beiden mittelmäßigen Nummern weiter ins Mittelmaß. Dennoch sorgen Songs wie die rhythmisch ausgeklügelte Mitsing-Hymne "Again and Again" oder das ebenfalls von Rick Parfitt gesungene "Oh! What a Night" dafür, dass "If You Can't Stand the Heat…" nicht ohne Höhepunkte auskommt.

Das Remastering ist, wenn man die (unnötige) Kompression erdulden kann, in Ordnung. Warum man aber den zur Verfügung stehenden Platz nicht genutzt hat, um das Album (wie "Rockin…") einem kompletten Remix zu unterziehen - was angesichts der oft überladenen Arrangements durchaus willkommen gewesen wäre - oder stattdessen Liveaufnahmen der Tour zu präsentieren, ist mir nach wie vor nicht klar. Nicht einmal die laut Toningenieur John Eden existierende ungeschnittene 9-Minuten-Version von "Accident Prone" bekommt man hier, nur (mal wieder) den Single-Edit und dazu eine ganze Reihe von Demos (meist sowohl Songwriting- als auch Aufnahmesession). Ob diese nun wirklich aus der IYCSTH-Zeit stammen oder doch eher (was logischer erscheint) für "Whatever You Want" gedacht waren, geht aus den Liner Notes nicht hervor. Tatsächlich landete kein einziger dieser Songs auf einem FF-Album - drei ("Keep Me Guessing", "Late Last Night" und "Invitation" wurden erst Mitte der Achtziger wiederbelebt, "One by One" (hier in einer beeindruckenden Pink-Floyd-haften Instrumentalversion) erschien sogar erst 2007 als Bonus auf "In Search of the Fourth Chord". Die Demos sind durchaus hörenswert und zeigen, wie Quo damals beim Songwriting und im Studio arbeiteten. Allerdings ist die Reihenfolge etwas seltsam. "No Time Left to Cry" (das ein wenig "Lies" vorwegnimmt) gab es übrigens bereits 2005 als "Another Game in Town" auf der "Whatever You Want"-Remaster-CD. Der Countrysong "Invitation" gefällt mir hier viel besser als auf "In the Army Now"! Dazu gesellt sich ein missglückter Take von "Again and Again". Insgesamt alles nicht uninteressant, aber nicht wirklich zufriedenstellend. Genausowenig wie die falsche Wiedergabe des Covers: Das Original war wie eine nach oben aufklappbare Streichholzschachtel gestaltet, die dann von innen "angebrannt" war. Dafür müsste aber das Cover auf dem Booklet um 90° gedreht sein. Zugegeben, den Effekt kann man mit einer CD-Hülle sowieso kaum "nachbauen".

Kriminell: Meine Ausgabe kam ohne Deluxe-Sticker! Unverschämtheit!! Leider inzwischen Standard.
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am 26. April 2012
Diese Scheibe habe ich in meiner Jugend rauf und runter gehört und jetzt wieder neu entdeckt. Songs wie Long Legged Linda gehen wahnsinnig ab. Schade das Quo auf späteren Alben die fantastische Bläser-Section nicht mehr eingesetzt hat. Und schade,dass sie von dieser Platte ausser "Again and again" nichts auf Live-Konzerten spielen. Für mich gleich auf mit "On the Level" das beste Quo-Album.
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am 22. Juni 2014
da wird man wieder jung, und fühlt sich in die 70`ger zurück versetzt. kann ich nur weiter empfehlen. sehr gut
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am 9. Oktober 2016
Guten Tag zusammen! Status Quo habe ich in meiner Kindheit schon gehoert, morgens bevor es in den Kindergarten ging und diese Album hatte mein Vater schon in seinem Plattenschrank zu stehen und ich musste einfach diese remasterte Version zu meiner CD - Sammlung hinzufuegen! Ein Klassiker, dieses Album!
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am 16. November 2012
Diese CD gehörte zu einer Großbestellung. Ich hatte mir mal zum Geburtstag selber einen Wunsch erfüllt und alle CDs von Status Quo auf einen Schlag gekauft. Die einzigen Ausreisser von den Einzel-CDs waren 2 Doppel-CDs die allerdings Originalscheiben enthalten. 1. "On the Level" und "Quo"; 2. "In the Army now" und "Ain't Complaining"
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VINE-PRODUKTTESTERam 19. Januar 2009
Wer hätte gedacht, dass die 78/79er Discowelle auch Status Quo erreichen würde?
Der Opener "Again and Again" klingt ähnlich wie die Tracks auf dem Vorgänger "Rockin'...", etwas überproduziert und trotzdem hart, aber der Rest geht schon manchmal echt ins poppige hinein....aber kein einziger Song verliert dabei an Qualität!
Als bester Song des Albums: "Accident Prone". Disco-Schlagzeug und Beats, stark verzerrte Gitarren und ein paar Soundeffekte. Der perfekte Quo-Disco-Song! Einfach genial, besonders das sperrige Gitarren-Outro...
Ansonsten habe ich dem nicht viel hinzu zu fügen. "If You Can't Stand The Heat" mit seinen echt gut und witzig gelungenen Cover klingt mal so ganz anders als die restlichen 70er-Quo-platten, aber dennoch gut und eben doch irgendwie nach ihnen....unbeschreiblich das Ding! :-)
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am 15. Februar 2014
"If You Can`t Stand The Heat" ist das 11. Studioalbum von Status Quo und erschien im Oktober 1978. Eingespielt wurde es von Francis Rossi (Guitar, Vocals), Rick Parfitt (Rhythm Guitar, Vocals), Alan Lancaster (Bass, Vocals) und John Coghlan (Drums). Dazu noch Andy Bown (Keyboards), welcher seit 1977 fest zur Band gehörte. Produziert wurde es von Pip Williams.

Alan Lancaster hat mal zu "If You Can`t Stand The Heat" gesagt, "I felt that we had lost our direction with this album." Ich denke, dass Alan damit richtig liegt, da die Songs und der Sound deutlich poppiger, deutlich `weicher` ausgefallen sind. Somit wurde der bereits mit dem Vorgängeralbum "Rockin` All Over The World" eingeschlagene Weg weiterverfolgt. Alben wie "Hello", "Quo" und "On The Level" rocken weitaus mehr. Trotzdem ist "If You Can`t Stand The Heat" natürlich eindeutig als Status Quo zu erkennen. Meine Anspieltipps sind `Again and again` und `Accident prone`. Beide Tracks wurden auch als Single ausgekoppelt. Die anderen 8 Orginalsongs tun nicht weh, man kann sie hören, sind aber keine Band Highlights. Z.B. `Gonna teach you to love me` sei hier als Beispiel genannt.

Unter dem Strich sind 3 Sterne für das Album zu vertreten. Der Erfolg gab der Band recht, da in GB Platz 3 und in Deutschland Platz 11 erreicht wurde, das ist ja nun wirklich nicht schlecht. Man kann "If You Can`t ..." bedingt empfehlen, ein Muss ist das Werk aber nicht.
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am 16. März 2005
Nachdem sich Anfang der 70er Jahre bis hin zum legendären "Live"-Album die Scheiben von Status Quo doch recht ähnlich anhörten, wurden unter der Produktion von Pip Williams mit "Rockin'All Over The World", "Whatever You Want" und eben "If You Cant't Stand The Heat" Ende der 70er Jahre drei Alben veröffentlicht, die zumindest in Ansätzen mehr Abwechslung brachten. Anders als den beiden anderen genannten Alben und den Titel-Tracks fehlte "The Heat" jedoch eine mitreißende Single-Auskopplung.
Der Bassist der Gruppe, Alan Lancaster, sollte später über dieses Album sagen: "I felt that we had lost our direction with this album." Ich würde diesen Eindruck aber durchaus positiv formulieren: Man merkt, dass sich die Song-Credits sehr ausgeglichen verteilen, und so finden sich auf "If You Cant't Stand The Heat" - mehr als auf allen anderen Alben - eine ganze Reihe von Titeln, die nicht wir der übliche 08/15-Quo-Sound klingen. Insgesamt ein weit überdurchschnittliches Album mit einer Vielzahl guter Rocksongs.
Leider ist das Bonusmaterial schwach: Bei einer solchen Jubiläumsreihe müssten eigentlich mehr Bonussongs oder zumindest unveröffentlichte Live-Mitschnitte auf die Scheibe.
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am 23. Dezember 2012
Wer Status Quo mag, ist mit der restaurierten CD-Version der LP natürlich gut bedient. Über Musikgeschmack muss hier auch nicht diskutiert werden.
Jedoch stelle ich abermals bei einer CD, die ich bei Amazon bestelle, fest, dass die Hülle nicht eingeschweißt ist. Somit ist ein Umtausch leider ausgeschlossen, wenn man sichs doch noch anders überlegen sollte. Schade.
Die Hülle hatte vorne einen ca. 8cm langen Riss, aber da will ich mal nicht so sein. Das kann schon mal passieren und tut der Musik nichts ab ;-)
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am 6. März 2007
ich teile die meinung des referenten marc weitgehend.

dieses album wird seltenst als eines der fave-alben eines überzeugten quoaniers genannt, eben so wenig auch als ausfall...

trotzdem die single again and again eine der erfolgreichsten war.

quo lassen auf ihren alben jeweils aktuellen zeitgeist erkennen.

für dieses album im speziellen, welches zur zeit der funk-discoära erschien, wurden bläsersätze

sowie die discotypischen off-hi-hats eingesetzt.

find ich persönlich gelungen.

boogie en suite bietet das album allemal

allein es fehlt an wirklichen highlights

fazitierend: gehört in jede gute quosammlung,

eignet sich aber eher weniger für leute

die sich bloss ein paar wenige typische status quo zulegen wollen.
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