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am 13. Mai 2005
Wir kennen es heutzutage doch alle, man schaltet den Radio ein und registriert nach 10 Minuten gar nicht mehr das er läuft, erst die Nachrichten oder die Werbung erinnert uns daran ihn wieder auszuschalten. Das Gedudel dazwischen, unterscheidet sich ja meist wirklich nur noch darin das Song A von Boygroup XY und Song B von Boygroup YZ gesungen wird, den "Hit" dazwischen von Luder B haben wir, falls mitbekommen, für den von Sexygirl C gehalten.
Auch im Plattenladen das gleiche, man stöbert in den Neuveröffentlichungen und ertappt sich nach ein paar Minuten dabei die ganze Zeit der Kassiererin an der Kasse zuzuschauen, die bewegt sich nämlich wenigstens, im Gegensatz zu den immer gleichen Boys und Girls auf den CD-Covern, die als "Band" oder "Gruppe" bezeichnet werden, genau wie die vielen davor in den letzten Jahren die längst vergessen sind.
Doch Hoppla, was ist denn das?! Zwischen all dem Einheitsbrei taucht auf einmal der Name Billy Idol auf. Den kennen wird doch, dass war doch einer DER Superstars in den 80gern. Schon ist die Kassiererin vergessen, wir konzentrieren uns auf die CD. Der alte Mann auf dem Bild sieht tatsächlich wie Billy Idol aus, lebt der etwa noch? Wir legen die CD in den Player. Sofort sind wir überzeugt. Der alte Haudegen hats tatsächlich ins neue Jahrtausend geschafft, Drogen und Alkoholsucht schadlos überstanden. Einen besseren Beweis dafür als dieses Album gibt es nämlich nicht.
Es rockt, es rockt gewaltig. Song 1 und 2 sind gut, doch was dann kommt ist wie Balsam auf die geschundene Musikfanseele. Endlich wieder ein Album ohne Ausfälle, endlich wieder eine CD die man von vorne bis hinten ohne den Skipknopf durchhören kann. Besonders hervorzuheben sind meiner Meinung nach "Rat Race", "Romeo's Waiting", "Summer Running" und als absoluter Kracher "Scream".
Einige kritisieren das sich die Lieder auf "Devils Playground" wie Nachahmungen alter Hits von Billy Idol anhören. Ich finde eher, die CD hört sich total nach Billy Idol an. Aber genau das wollen wir doch, wo Billy Idol draufsteht soll doch auch Billy Idol drin sein. Genau das ist hier der Fall.
Danke Billy! Danke du alter Sack das du dich entschlossen hast gegen den ganzen Einheitsbrei heutzutage etwas zu unternehmen, besser hättest du es nicht tun können.
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am 26. November 2011
Tolles Comeback-Album der Punk-Ikone Billy Idol von 2005 mit Gitarren-Hexer Steve Stevens an den Saiten nach einer Künstlerpause von sage und schreibe 12 Jahren, nach Veröffentlichung seines letzten regulären Studioalbums "Cyberpunk" 1993. Wahnsinnssound und Stimme zeichnen die vorab ausgekoppelte Power-Single "Scream" aus. Billy singt sich die Seele aus dem Leib, und erinnert beim Refrain an The Cult-Rockröhre Ian Astbury, was einem Kompliment gleichkommt. Sein kongenialer Co-Partner Steve Stevens treibt den rockigen Song gnadenlos nach vorne, mit dem Ergebnis eines raumfüllenden Powersound, der phasenweise an Billys Meisterwerk "Rebell yell" erinnert. "Super Overdrive" und "World comin'down" sind Rockkracher mit Punkeinflüssen, die ebenfals gnadenlos nach vorne gehen und Billys Generation X-Zeiten aufleben lassen. "Rat race" ist eine straighte Rock-Nummer, die mit ihren exzessiven Gitarren-Riffs entfernt an das Solo aus "Eyes without a face" erinnert. Wahnsinnsmelodie und Country-Einflüsse zeichnen die zweite Single-Auskoppelung "Plastic jesus" aus, der einzige Cover-Song der Scheibe. In die selbe Kerbe schlägt dann der Album-Track "Lady do or die", der ebenfalls ruhigere Töne anschlägt. Grossartig dann die Rock/Pop-Balladen "Summer running" und "Cherie", die Wahnsinns-Melodien auszeichnen. "Romeo's waiting" ist ein Punk/Rock-Balladen-Juwel mit Wahnsinns-Melodie im typisch treibenden Idol/Stevens-Sound. "Sherri" und "Yellin' at the xmas tree" schlagen in die selbe Kerbe, wobei letzter Titel die Weihnachtszeit besingt. Etwas düsterer und depressiver wird es dann auf den Industrie-Rock-Krachern "Evil eye" und "Body snatcher", die harte, tiefgestimmte Gitarren-Riffs auszeichnen. Billy Idol gelang mit seinem erst sechsten Studioalbum in seiner langjährigen Karriere im reifen Alter der grosse Wurf. Bewundernswert ist die Vielseitigkeit des Albums, das die Künstler Billy Idol+Steve Stevens nocheinmal im reifen Alter von ihrer kreativsten und anspruchsvollsten Seite zeigt. Jenseits aller Trendanbiederung und Verkaufsdruck ziehen sie ihr Ding gnadenlos durch und schaffen somit ein Alt-Meisterwerk mit zeitloser Rockmusik, das seinesgleichen sucht. Ich ziehe meinen Hut davor.
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am 25. Februar 2005
Nachdem man Billy Idol fast schon abgeschrieben hatte, zeigt er allen Zweiflern den Stinkefinger und veröffentlicht Ende März 2005 sein neues Album "Devil`s Playground". Nachdem vorab mittlerweile jeder Song des neuen Werks bei den entsprechenden Rockradios zu hören war, bleibt einem nichts anderes übrig, als den Hut vor diesem Album zu ziehen.
Nach über zehn Jahren Abwesenheit, in denen Billy Idol nur zwei neue Songs veröffentlicht hat, müssen wir uns jetzt warm anziehen. "Devil`s Playground" wirkt wie eine Retrospektive durch eine fast 30-jährige Karriere durch Punk, Hardrock, Rock und Pop, ohne dabei auch nur annhähernd altbacken zu klingen. "World comin down" und "Super Overdrive" klingen stark nach Idol`s erster Band "Generation X" und zeigt den heutigen Teens, woher Blink 182 und Sum 41 ihre Tunes haben. Rotzfrech und direkt nach vorn ohne Rücksicht auf Verluste.
Ohne den aktuellen Trends hinterher zu hecheln, trifft Billy Idol mit heftigen Krachern (Body Snatcher oder Scream) fast schon "numetal"-artig den aktuellen Zeitgeist, ohne auch nur ansatzweise bemüht zu wirken. Man merkt einfach, dass da eine grossartige Band einfach nur Spass am Musizieren hat.
Ein Song wie "Rat Race" zeigt, dass Billy Idol reifer und nachdenklicher geworden ist, aber dabei jünger und frischer wirkt, als so manche heutige Kapelle. Substanz zahlt sich halt aus.
Weiterhin gibt es extrem gelungene und keinesfalls aufgesetzt wirkende Ausflüge in Richtung Country ("Lady do or die" und "Plastic Jesus") und den einzigen Ausfall des Albums, den Weihnachtssong "Yellin`at the X-mas Tree".
Als Anspieltipp sei Euch "Evil Eye" angeraten, ein Song, der auch von U2 stammen könnte, aber wesentlich härter und kompromissloser klingt. Auch "Bodysnatcher" zählt zu den absoluten Highlights von "Devil`s Playground".
Alles in allem ein wirklich gelungenes Album, das uns eine nie gekannte Bandbreite von Idol`s einzigartiger und mittlerweile wirklich grandioser Rockstimme zeigt. Wer echte Musik mag, kommt nicht an "Devil`s Playground" vorbei.
Alle Zweifler und Kritiker, die immer wieder behauptet haben, Billy Idol sei ein Plastikpunk, sollten sich wieder in Ihren Ecken verkriechen. Dieses Album ist kompromissloser als alles, was wir bisher von diesem Mann zu Gehör bekamen, denn Billy macht auf dieser CD einfach, was er will und was er am besten kann, nämlich wirklich gute, anarchische Musik!
Fazit:
Billy Idol zeigt den grammynominierten "Green Day", wo der Hammer hängt. Dieser Mann ist mit knapp 50 Jahren einfach ein grossariger Musiker, der nichts von seinen alten Entertainerqualitäten eingebüsst hat.
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am 18. März 2005
Endlich!
Da gibt es tatsächlich nach über 10 Jahren wieder eine CD, die ich von Vorne bis Hinten durchhören kann - und nicht wie bei den meisten anderen CDs zwischen ein - zwei Songs hin und her springen muss.
Kein Durchhänger - no fillers - just killers!
Und ich ertappe mich auch mal wieder dabei, dass ich Radio höre oder im Fernsehen die Musiksender durchzappe - in der Hoffnung etwas von Billy Idol zu erhaschen.
Das (Musik-)Leben hat wieder einen Sinn. Schön!
Sicherlich fällt es mir als Fan der ersten Stunde schwer, dieses Album objektiv zu beurteilen, aber ich werde trotzdem mal meine Meinung zu jedem Song hier zum Besten geben:

- Super Overdrive: Ich kann mir nicht helfen, aber ich weiß nicht, warum sie diesen Song anstelle von Bleeding Me Insane (Exklusiver Bonus-Track auf der 'Scream' Single - allein deswegen diese unbedingt kaufen!) als Opener auf das Album genommen haben - das finde ich echt besser, wirkt irgendwie 'ausgereifter'. Aber vielleicht war es einfach zu düster und man wollte den trendigen Punkanteil noch etwas nach oben schrauben.
Das Riff in der Strophe ist mir etwas zu un(zu)lässig stupide, aber der Refrain entschädigt für einiges - und immerhin ist in diesem Song der einzige typische 'Stevens-Effekt' zu hören, zwar leider kein 'Raygun-Effect' aber immerhin ein mordsmäßiges Workout am Vibratohebel :-)
- World Comin' Down: Ursprünglich sollte das Album ja nach diesem Song benannt werden - bevor man dann die erste Textzeile von Super Overdrive als Titel genommen hat. Wieder sehr 'oldschool' punky - aber wenn nicht Billy Idol alles Recht dazu hat, Punkmusik zu machen, wer dann?!?! Auch hier gefällt mir der Refrain besser als die Strophe.
- Rat Race: Sicherlich einer der Favoriten dieses Albums. Hier löst es sich mal fast völlig von seinen 'Roots' und klingt ganz neu und zeitgemäß ohne auch nur ansatzweise irgendetwas abzukupfern oder nicht nach Billy Idol zu klingen. Überragende Akkordfolge in der Strophe. Und diese gezupfte Gitarre - himmlisch! Es stört auch weiter gar nicht, dass dieser Song mal kein Gitarrensolo hat. Power Pur!
- Sherri: Klassicher 80'er Song. Starker Popanteil. Sehr eingängig. Wird mit jedem Hören besser.
- Plastic Jesus: Erst dachte ich: "Was ist das denn?!?!" - aber ich muss sagen, mittlerweile eines meiner Lieblingsstücke auf der CD (zumindest von den ruhigeren). Ist echt total cool, man kann so schön mitsingen, weil es so eingängig ist, (mal wieder) schöner Refrain, routiniertes Solo - und der Text mit einem Augenzwinkern komisch! Gute Wahl, das zu covern.
- Scream: Keine Frage, warum der Song als erste Single ausgewählt wurde - der 'Klischee' Billy Idol Song auf dem Album schlechthin. Man könnte auch wieder ankreiden, dass es ein 1:1 Abklatsch von Rebel Yell und Speed ist - aber das ist auch gut so! Und das Video ist genau wie in alten Zeiten - die Jungs sehen immer noch so frisch aus wie vor 20 Jahren. Weiter so - make me scream - all night long!!!
- Yelling At The Xmas Tree: Sicherlich ein sehr 'Jahreszeit-abhängiges' Lied. Kann mir nicht unbedingt vorstellen, das im Hochsommer am Stand zu hören. Aber musikalisch einwandfrei - und lustig ("Santa's balls are jinglin'...")! Hat man jetzt eben endlich ein Billy Idol Song, den man im Kreise der Familie zum Weihnachtsfeste auflegen kann :-)
- Romeo's Waiting: Auch dieser Song kommt schön 80'er mäßig daher (Ich möcht's ja bald nicht sagen, aber die Strophe erinnert mich total an '99 Luftballons'). Erst hat mich diese 1/2-Takt-Akkord-Wechsel-Bridge gestört, die so klingt als wurde sie 100%ig aus irgendeinem Song von Sum41 o.ä. 'entwendet' - passt nach meinem Geschmack da nicht unbedingt rein. Aber man gewöhnt sich dran - und dann rockt der Song uneingeschränkt. Gefühlvoller Gesang. Kräftige Gitarreneinwürfe.
- Body Snatcher: Auf jeden Fall auch einer meiner Favoriten auf dem Album. Als ich zum ersten Mal den Gesang im Refrain gehört habe, dachte ich, mir schneidet einer kaugummikauend mit 'ner Kettensäge die Weichteile ab. ;-)
Mehr Energie kann man NICHT in eine Stimme packen!!! (Wenn ich da an dieses Metal-Sopran-Gejaule oder Power-Gegrunze denke - lächerlich!)
So mag ich meinen Billy - volles Rohr nach vorne. Und Steve quält so schön die Gitarre. Kompromisslos gut.
- Evil Eye: Ein etwas langsameres Stück, lässiger Gesang - dafür aber nicht mit weniger Energie. Sehr gutes Gitarrensolo.
- Lady Do Or Die: Tja, hier scheiden sich die Geister. Könnte mir vorstellen, dass Leute, die nicht auf Countrymusik stehen, das Lied nicht mögen. Hatte mal ein Demo von Billy & Steve aus dem Jahr 1999 gehört, das recht ähnlich klang, mir eigentlich sogar besser gefiel: 'Faded Love'. Leider kamen dann ja die Probleme mit der damaligen Plattenfirma - und wir werden den Song leider nie zu hören kriegen. Passt auf jeden Fall gut zu Billy's Stimme.
- Cherie: Den Song hat er für seine damalige Freundin und Mutter seines Sohnes, Perri Lister geschrieben (möchte auch wetten, dass der Song ursprünglich Perri hieß!) Schön soft, mit Akustikgitarre. Rundet das Programm ab.
- Summer Running: Für meine Geschmack kommt das Wort 'Motorcylce' einmal zu oft vor ;-) - aber was soll's - das ist Billy's große Leidenschaft, warum soll er das nicht in einem Song zum Ausdruck bringen. Ansonsten auch ein großer Favorit, etwas ruhiger mit 'abgehendem' Mittelteil (a la 'Eyes Without A Face'). Man merkt auf jeden Fall den Einfluss von Steve bei diesem Stück (Klassische Akustikgitarre), wurde bestimmt von den beiden bei Steve in seinem Homestudio komponiert/programmiert/aufgenommen.
Ein schönes Lied für die Selbstfindung / innerer Frieden!
Das Einzige, was es bei dem Album zu bemängeln gibt, ist, dass es beim Mastering leider zu sehr an die Grenzen des Wohlklangs geführt wurde (und sogar etwas darüber hinaus!). Mit anderen Worten: Es wurde völlig über-komprimiert und maximiert. Darunter leitet sehr stark die Dynamik - und noch schlimmer: Es kommt in lauten Passagen sogar zu Übersteuerungen und Verzerrungen. Sehr schade, dass sich die Plattenfirma hat hinreißen lassen, an diesem ‚Loudness'-Wahnsinn teilzunehmen.
Billy's Musik hat so etwas NICHT nötig!
Aber die Musik rockt uneingeschränkt - unbedingt kaufen!!!
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am 16. Juni 2006
Billy is back und wie !!!
Die CD ist einfach durch und durch gelungen, meistens rockig, mal mehr an Pop-Rock anlehnend und sogar ein Hauch von Country-Feeling (Lady do or die)... Insgesamt ein durchweg gelungenes Album das nicht nur Billy Idol Fans begeistern dürfte ! An alte Zeiten knüpft es m.E. sehr wohl an, man höre sich nur mal den Titel "Scream" an, da kommt doch unweigerlich wieder dieser Mitgröllfaktor à la "Rebel Yell" auf, spätestens nach dem 2. Anhören !
Ich denke bei diesem Album kann man nicht falsch machen, im Gegenteil ! Nach, ich gebe zu, vielleicht MEHRMALIGEM Anhören, wird man sehr froh sein dass Billy nun endlich wieder da ist !!!
Mr. Idol, my respect !!!
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am 23. März 2005
12 (!) Jahre nach "Cyberpunk" meldet sich der inzwischen 49-Jährige Kult-Rocker, der ja seit 1998 immer mal wieder kurz auf der Bildfläche auftauchte, endlich mit einem ganzen Album zurück.
Sind wir mal ehrlich - bisher bestand ein Billy Idol-Album aus 2-4 unsterblichen Hits sowie allerlei Füllsel. Einzige Ausnahme bildet da das auf den Romanen von William Gibson basierende '93er-Konzeptalbum "Cyberpunk", dass Fans und Kritiker damals allerdings enttäuschte - es war mit seiner Kombination aus Rock und Elektroklängen seiner Zeit einfach um Jahre voraus. Und auch da findet man den einen oder anderen Gähner.
So gesehen ist "Devil's Playground" nicht nur ein überragendes Comeback, sondern auch Billys bisher bestes Studioalbum überhaupt.
Ohne furchtbare Keyboard- und Synthesizer-Sounds, Saxophonsoli, weiblichen Backgroundgesang usw., mit denen der Ex-Punk in den 80ern viele seiner Songs zukleisterte, rockt Idols Musik endlich so, wie es seine Stimme eigentlich schon immer tat. A propos Stimme: Der Meister hat nicht nur nichts verlernt, sondern sich sogar noch weiterentwickelt. So überrascht er in "Super Overdrive" und "World comin' down" teilweise mit hohem, klaren Gesang, der etwas an The Offspring und Konsorten erinnert.
Von schnellem Punk (wie ihn Idol seit seiner Zeit mit Generation X vor Beginn seiner Solokarriere nicht mehr gespielt hat), Pop, Hardrock bis hin zu 2 gelungenen Ausflügen ins Country-Lager ist hier alles und noch mehr vertreten, was Idol ausmacht.
Einzig die Akustik-Nummer "Cherie" (Text a la "I love you so - won't let you go - want you to know" - gääähn!) fällt, gemessen an de Klasse der restlichen Songs, etwas ab.
Bleibt nur zu hoffen, dass "Devil's Playground" nicht nur das letztmalige Aufbäumen einer Legende darstellt, sondern Idol noch 2-3 Alben nachschiebt, bevor er sich aufs Altenteil begibt.
WELCOME BACK, BILLY !
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am 20. April 2005
Das ist meine erste Rezension überhaupt und ich habe nie gedacht, dass ich für so etwas einmal Zeit aufwenden würde.
Aber nachdem ich das Album nun bereits mindestens 20 mal gehört habe und meine Begeisterung ständig zunimmt, nehme ich mir die Zeit.
Ich bin mit Billy Idol "gross geworden" und besitze jede LP und Maxi die es gibt. Er war mein "Idol" und Begleiter bei den wichtigsten Erfahrungen eines Teenagers.
Nun endlich ein neues Album. Nach dem ersten Hören war ich etwas enttäuscht. Teilweise etwas zu sanfte und "poppige" Klänge, Country...aber auch super-starke, rockige Knaller wie in alten Zeiten, mit einem teilweise modernen Touch. Mittlerweile gefallen mir auch die etwas ruhigeren oder Country-lastigen Songs hervorragend. Das gesamte Album ist absolut ausgewogen, abwechslungsreich, unterhaltsam und es rockt. Es macht einfach eine Menge Spass es immer wieder zu hören.
Billy Idol is back - he's grown up, but still a rocking rebel!
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am 24. November 2005
Mein erster Eindruck war Ungläubigkeit. Wie kann es sein, dass ich als eingefleischter Eltrosound-Liebhaber mir ein
solches Album anhöre? Nun gut, ich hab' die Scheibe geschenkt bekommen und vorher schon mal hier und da das ein oder andere
Stück gehört. Und der Schenker meinte es nur gut, da er genau wie ich die 80' über alles schätzt.
Dieses Album ist Rock pur. Im Gegensatz zu seinen früheren Alben hat Billy es geschafft ein sehr abwechslungsreiches Album
hinzulegen, das keine Langeweile kennt. Waren es früher eher ein paar nette Songs neben ein, zwei Krachern, ist dieses Ding
hier durchweg zu empfehlen.
Billy klingt nicht mehr ganz so hart und tief wie früher, aber das ist keineswegs ein Grund die CD nicht mehr als einmal zu
hören. Da ist alles dabei: Hardrock, Pop, Country, Balladen ..., jedoch die Synthi-Versuche sind ausgeblieben. Gott-Sei-Dank;-)
Hätte ich die Scheibe nicht schon, ich würde sie mir sofort kaufen. Hoffentlich lässt uns der blonde Meister nicht wieder
über zehn Jahre auf das nächste Album warten.
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am 6. Februar 2015
Billy mochte ich in den 80ern, und hab Ihn vor kurzem mit seiner neuen wiederentdeckt. Beim durchstöbern seiner Platten bei Amazon ist mir dann diese hier aufgefallen, die war mir völlig entgangen. Billig ist sie auch, gleich mal bestellt. Und die ist echt cool. Erinnert z.T an Kid Rock ( Plastic jesus) und zum teil an Sigue Sigue Sputnik( kennt noch jemand Love missile Nr1? dann hör doch mal hier in "World coming down" rein ) und sogar Johnnie Cash sein Boom Chicka Boom kommt durch (Lady do or die), "Body Snatcher" ist durch und durch Billy und stellenweise fast heavy Metal. Punktabzug nur weil auch 2 , 3 etwas durchschnittliche Songs drauf sind (Yelling, Cherie , Sherri) aber allein wegen Body Snatcher muss man die haben. Die Platte liegt insgesamt näher an der ganz Neuen als an den 80er sachen, also ne klare Weiterentwicklung. Billy rockt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. März 2005
Wow - 2005 scheint das Comeback-Jahr für ehemalige 80er Giganten zu sein! Nachdem Judas Priest mit einer hervorragenden neuen CD gestartet sind und Mötley Crüe in den USA wie in guten alten Zeiten sämtliche Zuschauerrekorde brechen lässt sich der gute alte Billy Idol auch nicht lumpen und legt ein astreines Comeback Album vor, dass (ähnlich wie bei Priest) sämtliche Trademarks gekonnt in das Jahr 2005 transportiert und dabei doch für die eine oder andere Überraschung gut ist. Nach der letzten Zusammenarbeit "Whiplash Smile" von 1986 ist endlich auch wieder Steve Stevens mit von der Partie. Das Ergebnis ist ein abwechslungsreiches, absolut unverbraucht und frisch klingendes Album, welches man Billy Idol eigentlich nicht mehr zugetraut hätte. Los gehts mit
- Super Overdrive: Billy klingt wie zu seligen "Generation X" Zeiten, Power pur, klasse Refrain und super Gitarrenarbeit. Uptempo Punk-Rocker vom Feinsten
- World comin down: noch nen Tacken Speed mehr, nochmal Punk der allerdings auch auf einer Green Day Scheibe stehen könnte (sieht man mal von der wieder extrem guten Gitarrenarbeit ab). Billy's Stimme ist nicht auf Anhieb zu erkennen. Für mich der ein Schwachpunkt der CD
- Rat Race: einer der absoluten Hammer Songs auf dieser an Höhepunkten nicht armen CD. Mid-Tempo mit tollen Akustik-Gitarren, im Refrain wird dann gerockt ohne Ende. Der Song erinnert ganz entfernt an "Eyes without a Face" und ist jetzt schon ein Klassiker für mich
- Sherri: Pop-Rocker, der sehr an Billy's 80er Hochphase erinnert. Gemäßigtes Uptempo. Würde im Radio keinem weh tun, mit Ohrwurm-Qualitäten. Könnte ne gute Single sein, wenn wir 1985 hätten ;-)
- Plastic Jesus: die erste Ballade, mit ganz leichten Country Vibes. Super Song - könnte auch ein Hit werden.
- Scream: die neue Single. Typisch Billy Idol - mit allen Trademarks, rotziger Gesang, cooles Gitarrensolo von Steve Stevens. Man höre "Rebel Yell" oder "Speed" - genau in diese Kerbe schlägt dieser Song, auch auf demselben Qualitätsniveau!
- Yellin at the Christmas Tree: naja, netter Song für die Weihnachtszeit. Campino von den Hosen hätte sicher seine Freude daran. Wer das Hosen Weihnachtsalbum kennt, weiß wie sich das anhört. Für mich der zweite Tiefpunkt der CD - zumindest wenn nicht gerade Weihnachten ist...
- Romeo's Waiting: nochmal 80er Power Pop, hätte auch auf Billy's erster CD sein können. Wieder mal ein Refrain, der einem nicht mehr aus dem Kopf geht. Super.
- Body Snatcher: Super geile Bass-Hookline, düster-dämonische Stimmung, einfach nur spitze. Ist mit nichts vergleichbar, was Billy vorher gemacht hat. Super Gitarren, klasse Songaufbau - ich kann mich nicht daran satt hören. Außerdem die dreckigste Lache aller Zeiten. Optimaler Live Song - super power! Nach "Scream" und "Rat Race" der dritte Höhepunkt der Scheibe
- Evil Eye: und noch ein absoluter Oberknaller. Wäre ein optimaler Soundtrack für ein Tarantino Movie. Coolness hoch 10 in der Strophe und dann ein absolut hymnischer Refrain - geniale Gitarrenarbeit!!!
- Lady do or die: Billy von seiner (starken) ruhigen Seite. Tolle Ballade mit nochmal Country Flair und rauchigem, sonoren Gesang.
- Cherie: ein Pop-Song mit gute Laune Stimmung und absolutem Ohrwurmcharakter
- Summer Running: Der Biking Song dieser CD. Fängt sehr ruhig an, hört ruhig auf und der Mittelteil ist ein akustischer Harley Davidson Ausflug. Geil.
Tja, was soll man dazu sagen. Ich habe Billy Idol immer ein starkes Comeback zugetraut, aber keinen neuen Klassiker. Wer auf gute und abwechslungsreiche Rockmusik mit guten Musikern und charismatischem Gesang steht, kommt hieran nicht vorbei. Man darf auf die Live-Auftritte gespannt sein.
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