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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
7
4,4 von 5 Sternen
Language. Sex. Violence. Other?
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,07 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 24. März 2005
Ewiger Pop in Stereo
Während die meisten BritPop Bands bereits das Zeitliche gesegnet haben bzw. ein nicht sehr lebhaftes Dasein fristen, geht ein kleines gallisches Dorf, naja oder eben eine kleine Walisische Band namens Stereophonics in ihr achtes Jahr und bringt ihr fünftes Album raus. Dabei haben sie die Millionengrenze verkaufstechnisch bereits überschritten. Und auch wenn ihr künstlerischer Zenit eigentlich bereits bei der ersten Platte lag, "Language..." wird ihre Fanschar nicht nur bei Laune halten, sondern auch ein paar neue hinzulocken, vor allem solche, die auf Heavy Rock der Siebziger Jahre stehen.
Rock in Stereo
Denn während früher das zarte Gefühl, die knochentrockene Ballade und sogar Power-Pop auf dem Programm stand, haben jetzt Fuzz-Gitarre und, Verzeihung, Schweinerock das Zepter in der Hand. Eine recht erstaunliche Entwicklung, gewöhnlich werden Rock-Bands ja altersweise und milde und wandern geradewegs auf einen Balladen-Hit zu. Das allerdings haben die Stereophonics bereits hinter sich und jetzt ist es offenbar an der Zeit, speziell für Sänger Kelly Jones, seine Rod-Stewart-Tage zu vergessen und seine nach schwerem Alkohol klingende Stimme in den Dienst der harten Sache zu stellen.
Ein Mann, ein Wort
Viele Worte verliert Jones zumindest was die Songtitel angeht ohnehin nicht. Jeder Track muss sich mit zwei bis drei Silben und jeweils einem Wort begnügen. Doch nicht nur das fällt auf. Wie erwähnt bleibt der ganz große Melodiebogen aus, hier herrscht Rock. Gut gebrüllt, Löwe, sagt man wohl dazu. Einzige Ausnahme ist die Single, natürlich. "Dakota" kommt gar freundlich daher und gemahnt ganz stark an die Achtziger, A Flock of Seagulls etwa. Und obwohl das Lied eher einfach gestrickt ist, ist es die beste Single der Band seit sehr langer Zeit. Also, wenn der Hype sich legt, wenn alle Stühle bei der Pop-Reise nach Jerusalem weggenommen wurden, bleibt der ungewöhnlichste Gewinner sitzen: die Stereophonics! Herzlichen Glückwunsch.
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am 19. März 2005
Zugegeben die letzten zwei Albumveröffentlichungen der Stereophonics waren bis auf wenige Ausnahmesongs nicht das gelbe vom Ei. Zu fade, zu langsam zog sich die Musik bis zum Ende ohne wirkliche Höhepunkte. Ich behaupte, dass das weniger mit musikalischen Experimenten als mehr mit einer verbrauchten Band zu tun hatte, von der man wußte, dass sie schon kurz vor der Trennung stand. Getrennt hat sich dann auch Drummer Stuart Cable kurz nach der Veröffentlichung von "You Gotta Go There To Come Back". Ersatz fanden Kelly Jones (Gitarre, Gesang) und Richard Jones (Bass) - die nebenbei nicht verwandt sind wie einige gern behaupten - in dem Argentinier Javier Weyler.
Geändert hat sich einiges. Das neue Album ist wesentlich dunkler und schneller als die Vorgänger und erinnert in vielen Teilen auch an "Jet" und "Foo Fighters" Mastermind Dave Grohls Kompositionstalent (von dem im übrigen in diesem Jahr (2005) noch ein neues Doppel-Album erscheinen wird).
Warum nur 4 Sterne? Auch wenn ich persönlich der Meinung bin, dass Stereophonics einen riesen Schritt zurück gemacht haben (im positiven Sinn "Back To The Roots"), kann auch das neue Album nicht vollends überzeugen, zu gleich klingen einige Lieder, die sich scheinbar nur im textlichen Inhalt unterscheiden. Zu meinen persönlichen Favoriten zählen (in keiner besonderen Reihenfolge):
- "Dakota", ein schnelles , stimmiges Partylied (und auch die derzeitige Single-Auskopplung)
- "Rewind", ein langsamer aber inhaltlich bombastischer und nachdenklicher Track
- "Deadhead", schnell und eingängig
- "Lolita", Foo Fighters lassen grüssen
- "Superman", einer der besten Tracks - und erinnert etwas an den alten Prince Stil
4 Sterne. Neues im alten Stil, düster und stimmungsvoll.
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am 2. April 2005
1997 überraschten die Stereophonics aus Wales die britische Musikwelt mit ihrem glanzvollen Debutalbum "Word Gets Around" und erreichten auf Anhieb die Nr. 6 der UK-Charts. In der Folge konnten sie diesen Erfolg eindrücklich bestätigen und sogar noch ausbauen. Die grossartigen Alben "Performance And Cocktails" (1999), "Just Enough Education To Perform" (2001) und "You Gotta Go There To Come Back" (2003) erreichten alle die UK-Nr. 1 und wurden zusammen 12x mit Platin ausgezeichnet. Dementsprechend waren natürlich die Ansprüche und die Erwartungen an die neue CD sehr hoch. "Language. Sex. Violence. Other?" enthält 11 Songs und kommt auf eine Spielzeit von 43:29 Minuten. Der geniale Songwriter Kelly Jones (vocals, guitars, piano), Richard Jones (bass) und der neue Drummer Javier Weyler beglücken uns mit einem grandiosen Album. Etwas verhalten, aber wunderschön, ganz im Stil von David Bowie, ist der Einstieg mit "Superman" bevor es dann mit "Doorman" so richtig abgeht. Grossartiger Powerrock vom Feinsten und Schlag auf Schlag geht's so weiter. Es ist wie auf einer Reise durch die 70-er und 80-er-Jahre... bis heute. Klar hört man die Einflüsse von The Who und den Charlatans, über U2, Strokes und Ryan Adams bis hin zu Marilyn Manson, aber immer eigenständig und typisch Stereophonics. Gradlinig und bunt wie das Cover, kompromisslos und ohne grosse Experimente einzugehen, rockt dieses Album ohne Ende und macht einfach nur sehr viel Spass. So muss moderner Brit-Rock tönen und standesgemäss schoss das Album auch gleich wieder auf die Nr. 1 der UK-Charts. Völlig zu Recht... tolle Band mit coolem und bisher bestem Album!
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am 14. März 2005
Die Phonics und ihr neues Album sind wieder da angekommen, wo sie hingehören. Rock'n'Roll, der zum Teil düster und etwas aggressiv ist und zum Teil die gängigen Melodien beinhaltet. Ein klasse Album, das mit *Devil* und *Lolita* ihre Höhepunkte hat. Die Single *Dakota* ist zu Recht Nummer 1 in UK.
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am 2. Mai 2005
Für mich waren die Stereophonics eigentlich längst Geschichte.
Nach den grandiosen ersten beiden Alben "Word gets around" und "Performance and Cocktails" zeigte die Formkurve leider nach unten. "J.E.E.P." war noch erträglich, deutete allerdings bereits die Richtung an, die auf "You gotta go there..." einen traurigen Höhepunkt erreichte. Staubtrockener Bluesrock, wie ihn selbst ein Rod Stewart in dieser Form selten auf eine Platte gepresst hatte. Kein einziger Singlehit - Kelly Jones hatte das Talent für die große Hymne irgendwo verloren. Und ich muss zugeben, ich hätte nicht mehr geglaubt, dass er es noch mal wieder findet. So kann man sich irren! Denn da kommt plötzlich "Dakota" als Appetizer aufs neue Album und straft mich absolut Lügen. Ein genialer Song, zeitlos, breitwandig, auch wenn er ganz, ganz schwer nach Manic Street Preachers riecht (zum Vergleich einfach mal in deren letztes Album "Lifeblood" reinhören). Nun - dennoch war die Vorfreude aufs neue Album geweckt. Und das ist viel, viel besser als die beiden letzten - auch wenn "Dakota" eigentlich untypisch dafür ist.
Die Phonics haben hier den Rock wieder entdeckt, den sie in dieser Form zuletzt Ende der 90er auf "Performance..." zelebriert haben. Und dann ist da mit "Superman" ein ganz eigenwilliger 80er-Prince-Verschnitt an Bord der einfach Spaß macht. Freilich auch der eine oder andere Lückenfüller der ohne Wirkung vorbeirauscht.
Trotzdem ein Lob, denn die Richtung stimmt wieder.
"Language..." werde ich sicher nicht so oft hören, wie die beiden Erstlinge, die ich bis heute immer wieder oft und gerne einlege, aber mit großer Sicherheit mehr als Album 3 und 4, die vorwiegend langweilten.
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am 22. Dezember 2005
Nachdem die Stereophonics sich von ihrem alten Drummer getrennt und diesen durch den (übirgens äusserst gutaussehenden!) Argentinier Javier Weyler ersetzt haben, starteten die Stereophonics mit dieser Scheibe erst richtig durch: "Dakota", ein für die Phonics eher seltener Lovesong, bescherte den drei Jungs im Frühling 2005 ihren allerersten Single-Nr-1-Hit in den UK, und das absolut verdient, denn der Song gehört echt zum Besten, was diese eh schon an genialen Liedern nicht gerade schwächelnde Band jemals hervorgebracht hat. Wer jemals an einem Konzert der Stereophonics war, und ganz am Schluss noch die letzten Kraftreserven sammelte, um sich beim Höhepunkt des Abends zu den Klängen von "Dakota" noch absolut zu verausgaben, weiss erst, wie euphorisch Musik überhaupt machen kann...
Andere Songs laden zum Endlosrocken ein, so etwa der Opener "Superman" (bei dem Kelly Jones Reibestimme auch in einer überraschend hohen Stimmlage zu hören ist), "Doorman", "Brother", "Pedalpusher" und das schnelle "Deadhead", laut Booklet "a very early idea that fitted with our current sound so we included it on the record." Mein persönlicher Lieblingssong (nach "Dakota, natürlich") wurde ja, jedoch erst nach mehrmaligem Anhören, das Lied "Devil", das erst langsam anfängt und schliesslich in einem kreischenden "Be my devil, angel, be my shooting star" endet. Einfach geil! Unbedingt in die CD-Sammlung aufnehmen!
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am 12. Mai 2005
Oder - Das Album, das OASIS gerne gemacht hätte!!!!
Abgesehen von der etwas angestrengt wirkenden Mutzke-mäßigen "Rauh-Gesangsstimme" ein tolles Album - und das beim wievielten Mal??? Andere Bands, siehe OASIS, haben da schon lange den Höhepunkt ihrer Kreativität und Klasse überschritten und langweilen ausgebrannt, wie sie sind, die Fans nur noch mit Banalitäten.
Gut gemacht - danke!!!!
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