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Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
30
Sweet Fanny Adams (+ 6 Bonustracks)
Format: Audio CD|Ändern
Preis:8,49 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 16. September 2012
Dieses Album begleitet mich ( 48 Jahre ) seit ich es mit 10 Jahren das erste Mal hörte. THE SWEET haben hier einen absoluten Kracher hingelegt. Die ganzen ignoranten Schreiberlinge von diversen Musik-"Fach"-Zeitschriften wie ROLLING STONE, MUSIK-EXPRESS und wie sie alle heißen, waren mir schon immer egal. Das dieses Werk nie auf irgendwelchen Besten-Listen landet, ist gelinde gesagt ein Verbrechen. Dieses Album bietet Rockmusik vom feinsten und macht einfach tierisch Spaß. Der Klang dieser remasterten Ausgabe ist phantastisch, ich höre meistens über Kopfhörer, und klang-/soundtechnisch waren diese Aufnahmen damals schon super. Bei dieser remasterten Ausgabe hat man sich selbst übertroffen, so haben Sie das Album selbst und die Bonus-Tracks wie HELL RAISER und BALLROOM BLITZ noch nie hören können. Klasse ist es, wenn man sich erstmal das "normale" Album reinzieht bis Track 9...bester Power-Rock, Spielfreude ohne Ende, ausgefeilte Arrangements, allein Mick Tuckers Schlagzeugspiel ist sowas von gekonnt ( er war einer der besten Drummer, die je aus England kamen... )...und dann geht es mit den Bonus-Tracks noch einmal richtig ab. Fazit: einfach tierisch geile Musik ! Danke Mick, Brian, Andy und Steve...für die schönen Stunden, die mir dieses Album noch immer bereitet.
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am 24. März 2013
Sweet Fanny Adams gehört für mich zu den besten Alben, das Sweet jemals zustande brachten. Nach wie vor gefallen mir die Lieder so gut, als wären sie gerade erst heraus gekommen. Die Aufnahmequalität ist sehr gut. Dazu die 6 Bonustracks, von denen besonders das Lied "Need a lot of lovin'" hervor sticht. Denn dieses Lied bekommt man praktisch nirgendwo in der Originalfassung, das die B-Seite von der damaligen Single "Blockbuster" war. Was ich leider noch immer vermisse, ist die damalige Doppel - LP auf CD, nämlich "Strung up"! Leider gibt es von dieser Version keine CD, das eine gute Aufnahmequalität bieten kann. Die Herausgabe von der CD "Sweet - Live at the rainbow" war eine einzige Enttäuschung, was die Aufnahmequalität betraf. Ich kann nur hoffen, dass es diese bald auch geben wird! Das ist sicher ein großes Anliegen aller Sweetfans!
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am 17. Februar 2016
Das soll einer den "Süßen" mal vormachen : Hier wird im Endeffekt alles so an Musik geboten,was zur Mitentstehung des späteren 80er Metal ausschlaggebend ist !! "Rebel Rouser", "Set me free" oder auch "No you don't" ,gesungen vom Bassisten Steve Priest,wahrlich ein Meisterwerk der einst sehr erfolgreichen Teenie-Gruppe !! Last but not least "SWEET F,A,",ein echter Ur-Hardrocker !! (Connolly rules)
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am 26. Mai 2011
Rockklassiker 1 von Sweet veröffentlicht 1974. Ein Hammeralbum ohne jeden Ausfall. Eine Platte wie aus einem Guss, die rockt von vorne bis hinten. Auch weil absichtlich auf Singleauskoppelungen verzichtet wurde, und mit "Rebel Rouser" nur ein charttauglicher Titel enthalten ist. Aus heutiger Sicht neben "Desolation Boulevard" und "Give us a wink" eines von drei Referenzrockwerken von Sweet.
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am 14. Januar 2014
Ich hatte vor ca. 30 Jahren auf einer Kompakt- Cassette von einem Kumpel die legendäre "Sweet Fanny Adams" aufgenommen. Jüngst hatte ich eine USB- Kopierstation im Retro- Look -Woerlein NR514 /bgl. mit Dual NR4- erworben , um alte Kassetten und Schallplatten zu digitalisieren.
Leider war die alte Sweet- Platte auf Cassette schon etwas angeschlagen, so guckte ich, ob so etwas noch käuflich zu erwerben ist.
Ja, bei Amazon schon! Wie gesagt, schön anzuhören.
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am 10. Februar 2018
Die beste CD/LP die von Sweet je gemacht und Produziert wurde. Darf bei keinem Rock n Roller fehlen. Mit der heutigen Zeit verglichen waren sie zu dieser Zeit die Slayer‘s Metallica‘s und co.
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am 4. April 2002
KAUFEN!! Hier liegt ein Meisterwerk vor! Habe diese Scheibe Anfang der 80er als LP von einem Freund geschenkt bekommen und war "infiziert": ein Kracher reiht sich an den anderen, eine Platte voller Abwechslung und voller Ohrwürmer! "Peppermint Twist", "Set Me Free", "No You Don't ", "Rebel Rouser", "In to The Night" oder "AC-DC" wird keiner mehr vergessen,nachdem er diese Songs einmal gehört hat -- und: man wird sie immer wieder hören wollen. Denn hier strotzt die Band vor Spielfreude, es wird abgerockt. "Set Me Free" beispielsweise wurde ein Klassiker, Saxon coverten den Song auf ihrem 84er-Album "Crusader". Alle Rock-und Hardrockfans können hier guten Gewissens zugreifen, ein Meilenstein und Meisterwerk!*
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am 2. Juli 2012
Das ist eine Hammer CD,einfach nur klasse Songs einer Super Band!!!!
Diese Cd darf in keinem Regal fehlen!!!Vorallem die Zugabe Songs!
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am 14. September 2017
SWEET
kannte ich wie viele andere Pop-Gruppen der Anfang-70er hauptsächlich aus dem Radio, ich sage nur mal INTERNATIONALE HITPARADE (NDR 2, jeden Samstag um 19:00 Uhr, Wiederholung am darauffolgenden Sonntag um 13:00 Uhr). Dort gerne gespielte SWEET-Lieder wie COCO, ALEXANDER GRAHAM BELL und LITTLE WILLI führten zum Kauf der LP SWEET BIGGEST HITS, einer meiner ersten 10 LPs überhaupt. Da konnte ich dann auf der Umschlag-Vorderseite nicht nur ein denkbar dämliches Foto mit 4 Pseudo-Indianern drauf bewundern, sondern (wie der Titel vermuten ließ) auch die größten aller bis dahin erschienenen Hits dieser Indianer, also von FUNNY FUNNY bis WIG WAM BAM. Aber nicht nur, sondern auch: DONE ME WRONG ALRIGHT, JEANIE, SPOTLIGHT oder YOU'RE NOT WRONG FOR LOVING ME, die ich natürlich nicht kannte (da sie ja nicht im Radio liefen), die mir aber trotzdem (oder vielleicht genau deswegen) gefielen. Singles wie ACTION, BALLROOM BLITZ, BLOCKBUSTER, FOX ON THE RUN, HELLRAISER, TEENAGE RAMPAGE oder THE SIX TEENS waren noch Zukunfts-Musik mit beachtlichem, wenn nicht gar bombastischem Erfolg, speziell in Deutschland, SWEET demzufolge in den Augen und Ohren der meisten eine reine Singles-Band – bis zu FANNY ADAMS...

Wovon die Wenigsten damals wussten (ich auch nicht), war ein spezieller Deal zwischen der Band und ihren Komponisten Mike CHAPMAN und Nicky CHINN. Dieser „erlaubte“ CONNOLLY, PRIEST, SCOTT und TUCKER, sich auf den Rückseiten der eben von CHINNICHAP gelieferten A-Seiten-Hits kompositorisch auszutoben. Nur so erklären sich Songs wie etwa MAN FROM MECCA, NEW YORK CONNECTION, NEED A LOT OF LOVIN', BURNING, ROCK'N ROLL DISGRACE, OWN UP TAKE A LOOK AT YOURSELF oder eben auch (der Song) SWEET FANNY ADAMS, die stilistisch so überhaupt nicht zu ihren glamourösen Counter-Parts passen wollten. Für eine finanzielle/kompositorische Gleichberechtigung war damit zwar mehr oder weniger gesorgt, für das angestrebte Image der Band leider überhaupt nicht. Den Rest der Geschichte kennt jeder SWEET-Freak: Trennung von CHAPMAN/CHINN, direkt danach noch recht respektable eigene Hits (Singles wie auch LPs), Brain's allmählicher und bedauerlicher Alk-Abstieg und daraus resultierender Band-Rausschmiss, CUT ABOVE THE REST (als erster Longplayer OHNE ihn, dafür aber MIT den Single-Versuchen BIG APPLE WALTZ und PLAY ALL NIGHT), zwei weitere offizielle SWEET-LPs ohne nennenswerten Erfolg (WATER'S EDGE und IDENTITY CRISIS) und vorläufiger Feierabend...

DIE MUSIKER/DIE PERFORMANCES
auf ADAMS hießen (und spielten) damals Brain CONNOLLY (lead vox, handclaps, tambourine), Steve PRIEST (lead and backing vox, bass), Andy SCOTT (lead and backing vox, guitar, synthesizer, cello) und Mick TUCKER (backing vox, drums, percussion). Ja, alle vier konnten wirklich außergewöhnlich gut singen und zusammen klangen ihre Chöre einfach sensationell, was natürlich auch an ihrem Langzeit-Produzenten Phil WAINMAN lag (siehe hierzu auch den Absatz DIE PRODUKTION/DER SOUND). Was die rein instrumentalen Leistungen anbelangt, hätte TUCKER ohne wenn und aber auf der Stelle bei den ganz Großen einsteigen können (sofern die einen Ersatz gebraucht hätten). SCOTT und PRIEST waren zwar keine zweiten oder dritten BLACKMOREs/GLOVERs, BOXs/THAINs, PAGEs/JONESs oder HOWEs/SQUIREs, dafür aber ewig unterschätzt. Naja, und CONNOLLY war sicherlich auch kein (David) BYRON-, (Ian) GILLAN-, (Brain) JOHNSON-, Dan McCAFFERTY- oder (Robert) PLANT-Kopist (wollte er ja auch niemals sein), dennoch zu gesunden Zeiten ein durchaus kompetenter Front-Shouter. Während Bands wie HEEP oder QUEEN oder 10CC mit vergleichbaren Sanges-Leistungen größtes Lob und höchste Anerkennung ernteten, kämpften SWEET zeitlebens mit ihrem idiotischen Indianer-Image – sie wurden einfach NIE wirklich ernst genommen, egal was sie ablieferten. Das sollte sich mit ADAMS endlich ändern.

DIE MUSIK/DIE KOMPOSITIONEN
SET ME FREE, HEARTBREAK TODAY, NO YOU DON'T, REBEL ROUSER, PEPPERMINT TWIST, SWEET FANNY ADAMS, RESTLESS, INTO THE NIGHT, AC-DC: 9 Songs für die SWEET-Ewigkeit, jetzt aufgewertet, bereichert, expandiert um immerhin 6 weitere Songs, genauer gesagt die 73er-Singles BLOCKBUSTER b/w NEED A LOT OF LOVIN', HELLRAISER b/w BURNING und BALLROOM BLITZ b/w ROCK'N ROLL DISGRACE. Die 9-Song-Platte dauerte damals knapp 40 Minuten, zusammen mit den Bonüssen kommen wir jetzt auf eine runde Stunde SWEET-Spaß. Ob diese Tracks musikhistorisch in irgendeiner Weise zu ADAMS passen oder nicht, ist mir persönlich eigentlich egal – der ernsthafte SWEET-Fan MUSS sowieso alles haben (sofern er oder sie das nicht bereits tut), ALSO: value for money, kein Grund zu maulen, alles gut!

Die Songs stammen zum Großteil aus den Federn der vier, mit Ausnahme von Tracks 3 und 9 (CHAPMAN/CHINN) und 5 (Joey DEE). Das allein war damals mehr als erstaunlich, wurden die Band und ihre zahllosen (Single-)Hits quasi untrennbar mit genau jenem Komponisten-Duo verbunden, das bis dahin tatsächlich all ihre Chart-Breaker zu verantworten hatte. Konzeptionelle Ähnlichkeiten mit AITKEN/STOCK/WATERMAN (Rick ASTLEY, Kylie MINOGUE, PRINCESS u.a.) ca. 10 Jahre später sind da wohl kaum zu leugnen. Noch erstaunlicher war die Tatsache, dass auf ADAMS bei Veröffentlichung KEINE Hits anzutreffen waren - 'ne Hit-Band ohne Hit? Am erstaunlichsten aber war der Sound, der Stil, der mit SWEET (wie man sie aus dem Radio kannte) wenig bis gar nichts zu tun hatte: überaus melodischer, teils recht schneller, fett produzierter Hardrock, der mit HEEP, NAZ, PURPLE und ZEP derselben Ära hätte mithalten KÖNNEN, wenn (ja WENN) er denn nur ernsthaft damit verglichen worden wäre, aber nein: EINMAL Bubblegum, IMMER Bubblegum...

DIE ARRANGEMENTS/DIE EXPERIMENTE/DIE INNOVATIONEN
Als Hit- bzw. Singles-Band eine LP komplett OHNE eben solche zu veröffentlichen, kann schon als Experiment bezeichnet werden – oder als finanzieller, künstlerischer, musikalischer Selbstmord. Sich dabei fast ausschließlich auf eigene kompositorische Fähigkeiten zu verlassen ebenfalls. Die Arrangierung von Cello und Synthesizer innerhalb der Songs klingt deutlich experimenteller/innovativer als deren Einsatz/Gebrauch letztlich war. Andy hat nie versucht, den Tasten-Virtuosen raushängen zu lassen, wozu denn auch? Dafür gab es live und auf späteren Studio-Scheiben ja den einen oder anderen Session-Keyboarder. Die neuen Klänge hier sind eher als genau solche zu verstehen: NEUE KLÄNGE, die den emanzipierten Gesamteindruck der Platte noch verstärken und die jede/jeder Freiwillige nach ca. 2 Wochen üben genauso „virtuos“ oder auch nicht spielen könnte. Darum geht's aber nicht – ging es nie!

DIE PRODUKTION/DER SOUND
So, wir schreiben also das Jahr 1974 und die sogenannten Recording-Techniques in damaligen Tonstudios hatten noch kein übermäßig hohes Level erreicht. Mit dieser Tatsache mussten sich gerechterweise alle Kapellen herum schlagen und in Anbetracht dessen muss der Sound auf ADAMS schlicht als mittelschwere Sensation bezeichnet werden. Keine Ahnung, mit welchen Gerätschaften und wie genau Producer Phil WAINMAN und seine Techniker (unter ihnen auch der noch unbekannte HUGH PADGHAM/POLICE) diese historischen Aufnahmen zusammen geschraubt haben, aber eins ist so sicher wie der ADAM in der Kirche: Hier wurde absichtlich oder zufällig, bewusst oder auch nicht 100%ig ALLES richtig gemacht. Mir fallen beim besten Willen nicht sehr viele Platten jener Ära ein, die ähnliche Dynamik bei gleichzeitiger Kompression, ähnliches Volumen bei gleichzeitig guter Auflösung vorweisen können. Wirklich ALLES auf dieser Scheibe klingt angenehm alt und analog, vollfett in die Fr..., laut ohne zu lärmen, voluminös, warm, was weiß ich – ein absoluter Audio-Schmaus und definitiv auf demselben (Qualitäts-)Niveau zeitgleicher Veröffentlichungen wie z.B. DEMONS AND WIZARDS und THE MAGICIAN'S BIRTHDAY/HEEP, THE SLIDER und TANX/T.REX oder die ersten beiden Scheiben einer gewissen SUZI QUATRO! Allein die Drums stecken 90% der Contemporaries locker in die Tasche – WOW und Respekt, Mr. TUCKER!

DAS COVER
der 74er-Original-LP zeigt die fabulösen VIER auf der Vorderseite (des nicht klappbaren Umschlags) in farbenfrohen Glitzer-Kostümen (also DOCH Glam?) vor diffus grauschwarzem Hintergrund, auf dem Boden ein verschwommenes Spiegelbild dessen. Andy trägt 'nen silbernen Overall mit STONES-Zunge, der blaue (!) Brain glotzt aggressiv-arrogant, Mick hat 'nen Schlagring an der Hand und ein orangefarbener Steve zeigt Muckies. Alle wollen offenbar schrecklich cool, fies, tough aussehen – passend zu ihrem (von ihnen seit Ewigkeiten angestrebten, nie wirklich erreichten) Hardrock-Image. Jetzt im Nachhinein schreit das Coverfoto eigentlich nur „Wollt Ihr Stress, kommt doch her!“, „So what?“, „Leckt uns am A...!“ o.ä. heraus. Auf der Rückseite finden sich ein mittelgroßes Kästchen mit den Song-Titeln, deren Komponisten/Textern und rudimentärste Informationen bezüglich Datum und Ort der Aufnahmen, eingerahmt von viel zu kleinen und viel zu wenigen Einzel-Fotos der FANNY FOUR. Hier eine Auflistung der mir bekannten Versionen dieses Schatzes:

1.
Die Original-LP von 74 (steht hier noch im Schrank) – Kommentar: KEIN KOMMENTAR!

2.
Die erste CD-Ausgabe von BMG/ARIOLA aus dem Jahre 1999 beinhaltet mit BURN ON THE FLAME und OWN UP, TAKE A LOOK AT YOURSELF immerhin sage und schreibe zwei Bonus-Tracks, alle zusammen angeblich von MM SOUND(?) remastered. Bei den Zusatz-Tracks handelt es sich unüberhörbar um Singles-Überspielungen, knastern/knistern/rasseln/rumpeln inklusive, der Rest klingt zwar halbwegs erträglich, aber zu mittenlastig, bauchige Bässe oder herzerfrischende Höhen Fehlanzeige. Immerhin kann man auf der Innenseite des vierseitigen Faltblatts die Süßen an ihren jeweiligen Instrumenten im Studio bewundern, allerdings nur in schwarz-weiß! Das heißt, dass da irgendwo noch weitere Fotos von den Recording-Sessions existieren müssen – DIE würden mich mal interessieren, genauso wie Analysen, Interviews, Statements der Hinterbliebenen zur Entstehung dieses außergewöhnlichsten, bedeutendsten, musikalischten, rockigsten Album's der Band überhaupt!

3.
Die neuerliche und meines Wissens letzte CD-Version von BMG/SONY aus dem Jahre 2005 inkl. bereits oben aufgelisteter Bonus-Tracks. Das relativ informative Booklet beinhaltet immerhin einen Kommentar von SCOTT persönlich und ein paar Fotos, die dann allerdings wieder eher nach Glam als nach Rock aussehen, mit der ADAMS-Idee also nichts zu tun haben. Alle Songs tatsächlich gut bis sehr gut remastered - ja, DAMIT lässt sich's leben...

4.
Na, und dann gibt's natürlich noch diese reichlich sinn- und zweckfreien Doppel-CD-Boxen, wo ADAMS dann z.B. mit FUNNY HOW SWEET CO-CO CAN BE oder LEVEL HEADED zusammen gequetscht wird – völliger Blödsinn und VIEL zu teuer, was soll das? Ich finde, es wird jetzt endlich mal Zeit für eine ernstgemeinte Deluxe-Version dieses SWEET-Klassikers!

SWEET FOREVER SWEET
Wer sich auch nur im Geringsten für Glam-Rock im Allgemeinen oder für SWEET im Besonderen interessiert, kommt an deren SWEET FANNY ADAMS schwerlich vorbei! Gibt es überhaupt Glam-/SWEET-Fans, die diese Platte NICHT haben/kennen/lieben? Ein Meilenstein in der Geschichte des poppigen Rock's, des rockigen Pop's und natürlich von SWEET selbst. Selten hat eine (für was auch immer bekannte) Band demonstriert, was WIRKLICH in ihr steckte, wie VERKANNT sie immer wurde, was für ein blödes MISSVERSTÄNDNIS der Großteil ihrer Karriere leider war...

HX
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am 23. Juli 2003
Ich hab mich echt gefreut, als ich gesehen habe, daß es jetzt die beste Sweet-Platte auch auf CD gibt!
Nur die Freude hielt nicht lange. Schon die ersten Töne der CD ließen böses ahnen. Haben da etwa wieder irgendwelche Besserwisser versucht den Sound zu verschlimmbessern ?
Richtig auf der Seite stehts drauf: Digital Remasterd. Die CD rauscht zwar nicht mehr, aber die Höhen haben sie direkt auch mit wegrasiert.
Da klingen meine alten Platten ja besser. Die zwei zusätzlichen Tracks (Single B-Seiten) klingen zwar besser, können die CD aber auch nicht retten.
Ich versteh nicht, warum an den Original-Bändern immer herumgedoktert werden muß!
Übrigens betrifft das auch die CDs "Desolation Boulevard", "Give us a Wink" und "Off the Record".
Die CD "Off the Record" von Repertiore Records klingt viel besser als die von BMG/RCA.
Kaum zu glauben das RCA so einen Schrott rausbringt.
So, daß mußte mal gesagt werden, denn ich bin echt sauer so lange auf Sweet CDs zu warten, die man doch direkt in die Tonne drücken kann.
Nur Schade für die Leute die, die Original Platten nicht haben !
ACTION!
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