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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
4
Spirit (Digipak)
Format: Audio CD|Ändern
Preis:11,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 15. März 2009
Wenn man heute eine Band entdeckt, deren Debutalbum nunmehr 40(!) Jahre auf dem Buckel hat, erwartet man als Musikliebhaber nicht gerade die Neuerfindung der Rades.

Im Falle von Spirit wird man dann doch dezent sein blaues Wunder erleben, weil ausgerechnet sie in einer Welt von Milliarden von Stereotypen genialste Akzente gesetzt haben. Sicherlich auch deshalb, weil die diversen Mitglieder aus äußerst verschiedenen Szenen zusammenkamen. Und daran sieht man mal wieder wie fruchtbar diese Art von Offenheit sein kann!

Der Spirit-Erstling steht nach all den Jahren noch immer frisch und zeitlos da, die Ideen und Songs darauf sind schlicht der Wahnsinn.
Die einzelnen Songs könnten auch unterschiedlicher nicht ausfallen. Böse Zungen könnten sagen, jeder klingt nach einer anderen Band...;-) So extrem ist es dann doch auch wieder nicht. Aber es bleibt beachtlich ohne Ende, wie sehr die Jungs in die Breite gehen, ohne überambitioniert zu klingen und noch wichtiger, ohne daran zu scheitern.
Man sagt sogar, Led Zeppelin, die früh mit Spirit zusammen getourt haben, ließen sich songlich von jenen außerordentlich inspirieren und waren große Fans der Truppe.

Um noch näher auf die Essenz der Platte einzugehen: Man nehme vielleicht alle große Zutaten der 70s, aller Genres, und vermenge sie alchimistisch, mit reichlich Feeling und Phantasie, ohne zum stumpfen Plagiat zu werden. Willkommen auf einem fantastischen Debut einer beachtlichen Gruppe!

Viel Freude mit dieser tollen Scheibe!
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 22. Februar 2009
Man kann die Band als Wegbereiter des Jazzrock ansehen. Die fünfköpfige Band um den von Hendrix beeinflussten, zur Zeit der Plattenaufnahme erst 17 Jahre alten Gitarristen Randy California und dessen Stiefvater, dem ehemaligen Jazzdrummer Ed Cassidy, lieferte im Jahre 1968 ein faszinierendes Debutalbum ab. Das gilt auch in Anbetracht dessen, dass diese Zeit (so 1967-1974) meines Erachtens die spannendste Ära in der Rockgeschichte war. Diese Melange aus Westcoast-Rock, Jazzimprovisation, spannenden Rhythmen, Chorgesang a la Beatles, Hendrix-Virtuosität, härterem Rock und Folkeinflüssen klang faszinierend und einzigartig. Als Anspieltipp kann ich die Songs Fresh Garbage" oder Mechanical World" empfehlen. Für die spannenden Bläser- und Streicherparts zeichnete der Jazzarrangeur Marty Paich verantwortlich. Solche spannende Debuts waren damals noch möglich - und das Publikum nahm dies auch interessiert an, so dass die Platte bis auf Platz 31 der US-Charts kletterte. Heute leider undenkbar....Zwei Jahre später erreichte die Band mit der vierten Platte Twelve Dreams Of Dr. Sardonicus" ihren kreativen Höhepunkt. Recht bekannt wurde die Band durch einen energetischen Auftritt bei der WDR-Rocknacht im Jahre 1978. Allerdings war zu dieser Zeit die musikalisch spannende Zeit schon etwas vorüber. Deshalb sollten alle anspruchsvollen Musikfans dieser tollen Debutplatte ein offenes Ohr schenken.
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 23. April 2009
Nch 38 Jahren habe ich Spirit wieder neu entdeckt und nahezu alle Spirit CD`s gekauft.
Fazit: Spirit 1-4 (1968-70) sind Pflicht,
Potatoland (1881) Tent of Miracles (1990) und California Blues (1996) sollte man haben.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 24. Juni 2016
Sehr abwechslungsreich, auch vielfältig im Klangbild, aber nie richtig bekannt geworden. Irgendwo zwischen Hendrix und Buffalo Springfield würd ich die einordnen.
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