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Kundenrezensionen

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TOP 100 REZENSENTam 2. Februar 2015
"Rheingold" waren eine der unterschätztesten Formationen der 80ziger. Musikalisch wurden sie zwar der "Neuen Deutschen Welle" zugeordnet, faktisch waren sie aber eher eine späte "Krautrock"- Formation die musikalisch dem Elektropop und Bands wie "Kraftwerk", "Neu" oder "La Düsseldorf" nahe stand. Genaugenommen bestand "Rheingold" eigentlich nur aus Mastermind Bodo Staiger.
Ich denke wenn man "Rheingold" stilistisch richtig einordnen möchte, sollte man sie als "Zwitter" zwischen Elektropop und NDW sehen. "Dreiklangsdimensionen" war 1981 der erste Song der die Charts erreichte und der "Neuen Deutschen Welle" zugeordnet wurde, obwohl "Rheingold" eigentlich von dieser "Welle" weggespült wurde und in deren Sog unterging. Diese Art von Musik war Anfang der 80ziger einfach zu anspruchsvoll, hatte zu wenig Spaß- und Partypotential um sich gegen die starke Konkurrenz dieser einschlägigen Retortenbands durchzusetzen.
Aus heutiger Sicht haben "Rheingold" aber sehr nachhaltige und qualitativ hochwertige Musik geschaffen, die leider völlig unterschätz und auch unterbewertet wurde.
"Rheingold" haben mit ihrem gleichnamigen Album einen Klassiker der deutschen Musikgeschichte geschaffen der leider viel zu wenig Beachtung und Würdigung erfahren durfte.
Anspieltipps? Hört euch einfach das ganze Album an, ich finde es in seiner Gesamtheit einfach unheimlich beeindruckend!
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am 16. Dezember 2013
Ich besitze diese CD auch als Venyl-Scheibe.Als CD kann ich die Musik,die mich in die" gute alte Zeit" zurückversetzt,auch im Auto oder unterwegs hören.Auch der Preis war ein Kriterium,Diese CD zu kaufen.
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am 23. November 2005
Eigentlich kann man dieses Album gar nicht hoch genug würdigen. Als 'Missing Link' zwischen "Neu!" und "Neuer Deutscher Welle"-Schlager wird sein Einfluss leider viel zu oft unterschätzt.
Das Debütalbum von Rheingold steht natürlich im Erbe von "Neu!" und "Kraftwerk". Der einleitende Song "Rein" führt uns zunächst auf die Spur von Klaus Dinger und Michael Rother (NEU!). Eine Reminiszens an die großen Erneuerer aus Düsseldorf. Genauso wie "Kraftwerk". Deren Kompositonsweise und Gesangsstil Bodo Staiger (er allein war RHEINGOLD!!!) in Titeln wie "International" und natürlich "Dreiklangsdimensionen" variiert. Dass hier nicht kopiert wird, sondern die Musik als Tradition verstanden werden darf - ja muss - liegt eben auch an der Düsseldorfer Herkunft von Rheingold.
Und überhaupt "Dreiklangsdimensionen": Dieser Floorfiller von 1980! Im Kern vergleichbar mit "Die Roboter" von "Kraftwerk", jedoch mit der Gitarre als Basis. So genial kann Tanzmusik sein!!
Doch Rheingold spielt nicht nur mit Traditionen, sondern setzt gleichfalls selbst Maßstäbe für kommende Generationen an Musikern. "Pirata" nimmt den Sequenzerbeat von "Fred vom Jupiter" vorweg und die Gitarre von "International" und "Fluß" wird fester Bestandteil aller kommenden Songs von "Jocachim Witt" aus der NDW-Epoche.
Und auch textlich - die Texte stammen übrigens alle von Lothar Manteuffel - weist die Nadel in Richtung Zukunft:
"Wir bauen auf Platinen und wir denken digital.
Töne fliegen wie ein Strom den Fluß hinauf.
Ströme steuern diesen neuen Tonverlauf". (Aus "Fluß")
Richtungsweisend! Bedenkt man, dass Digitalaufnahmen damals noch saumäßig teuer und daher selten waren. Außerdem gab es noch keine CDs, die den Fortschritt hätten transportieren können.
Später versuchte die Industrie immer wieder, mit immer wieder neuen Acts, diesen Erfolg zu wiederholen. Was blieb, waren eben nur Wiederholungen.
Dieses Album darf in keiner Plattensammlung fehlen. Denn ohne sie, wäre die Neue Deutsche Welle nur ein Plätschern am Tegernsee gewesen. Heutige Größen wie "Wir Sind Helden" und allen voran "Mia" und "Klee", klängen ohne Rheingold wohl vielleicht doch eher nach Peter Maffay und Reinhard Mey. DANKE RHEINGOLD!
P.S. Die der CD angehängten Bonustracks (Single B-Seiten, englische Fassungen, Single-Edits) lässt man besser weg oder hört sie sich solo an. Der Genuß des Originals endet nach "Raus". Logisch.
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am 9. Juni 2010
Mit der Neuen Deutschen Welle hat die Scheibe meines Erachtens wenig zu tun! Das ganze klingt eher wie ein Nachhall der großen, durch Electronic geprägten Krautrockjahre der 70er. Man hört Verweise auf CLUSTER und HARMONA ebenso heraus, wie soundtechnische Anspielungen auf NEU! und LA DÜSSELDORF, um nur einige zu nennen. Dabei ist die Musik sehr minimalistisch produziert. Synthetische Drums begleiten konsequent ein durchweg steriles und mitunter auch monotones Album, das ohne echten Höhepunkt auskommt aber mit den altbekannten "Fluss" und "Dreiklangsdimensionen" immerhin zwei eingängige Ohrwürmer zu bieten hat. Die Gitarre rumpelt dabei weitgehend reduziert durch die einzelnen Lieder, was das ganze allerdings keineswegs uninteressant macht. Im Gegenteil. Die gesamte Produktion ist in sich einfach stimmig.
Aber vorsicht: Wer eingängige Songs erwartet, kann auch hier bitter enttäuscht werden! Wie so vieles aus dem Krautrockkatalog, befriedigt auch RHEINGOLD nur bedingt traditionelle Hörgewohnheiten. Wer (noch) keinen Draht zu solchen Spielereien hat, sollte entweder von vornherein die Finger davon lassen oder sich beim Reinhören ausgiebig Zeit nehmen. Wem es gelingt, sich zu öffnen, wird reich belohnt.
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am 21. April 2014
rheingold,ist für die 80-ziger,eine ausnahmeerscheinung.ihr musikstil,war nicht ausschliesslich NDW-sondern handgemachte,deutsche rockmusik.hervorzuheben,ist die tolle gitarre,sprich stahlseiten.sehr gute scheibe,auch mit einigen instrumentaltiteln,was an blonker erinnert....einziger minuspunkt die musik,ist teilweise,sehr basslastig remastert,trotzdem,ein muss
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am 24. November 2005
Rheingold...ein vorbelasteter Name durch Wagner und einen Sonderzug hat in Wirklichkeit nichts mit der federhaften Leichtigkeit dieser Düsseldorfer Avantgarderockgruppe zu tun. Gerade die instrumentalen Stücke schwingen sich, wie z.B. "Himmelgeist", getragen von einem melodiösen Gitarrensound leicht wie eine Feder durch den Gehörgang. Das wohl bekannteste Stück, "Dreiklangdimensionen", groovt auch heute noch richtig gut und wurde in mehreren durch die Bank empfehlenswerten Remixen dem jeweils aktuellen Sound angepasst. Bis auf einige Textpassagen, "Graffittis" ist hier als, Beispiel zu nennen, darf man die Platte als unumwunden gelungenes Beispiel einer Fortführung des Avantgarderocksounds sehen der mit den frühen Kraftwerk, Neu! und LaDüsseldorf begann.
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am 26. Juni 2013
Das Debut der Düsseldorfer Band wird leider zu oft und unkritisch unter "Neue Deutsche Welle" abgehakt, was sachlich richtig ist, aber dieses elektronische Kunstwerk auch leider in die Nähe aller Auswüchse rückt, die noch unter diesem Sammelbegriff vertreten sind. Hier treffen schöne Melodien und Texte auf einander, die sich auch nach 30 Jahren immer noch gut anhören. Manchmal geht ja der Versuch, sich die Jugend mittels Tonträger aus derselben zurück zu holen, gründlich schief. "Rheingold" hingegen klingt wie frisch gepresst. Die Unart, CD-Versionen mit irgendwelchen 12"-Mixes oder "Alternate Versions" zuzukleistern, hat auch hier Einzug gehalten - weniger wäre mehr gewesen. Ich kann mich auch nur einem anderen Rezensenten anschließen: anfangen mit "Rein", Schluss mit "raus". Natürlich, ist doch logisch.
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am 13. September 2015
Ich höre die Platte noch heute immer gerne wieder durch.
Die LP funktioniert im Ganzen und hat dort eindeutig seine Stärken.
Ich liebe die minimale Produktionsweise.
Ein Klassiker!!!
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am 9. April 2005
Mit "Fluß" oder "Dreiklangdimensionen" sind hier über jeden Zweifel erhabene Klassiker vertreten. Einiges an peinlichem Füllmaterial ("Graffitis") ist aber auch dabei. Mein Tip: die Maxi von "Dreiklangdimensionen", damit hast Du alles, was Du brauchst.
Gelungener, weil insgesamt auf höherem Niveau, ist außerdem die Platte "R".
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am 5. August 2009
Dieses Album ist lediglich interessant für NDW-liebhaber und hat in keinster Weise etwas mit dem hervorragenden R.-album von 82 zu tun, welches durchaus Kraftwerk-qualitäten besitzt ; zu dem sind die beiden tracks, die hier dann doch herausragend sind, auch in einer anderen überarbeiteten version auf R. anzutreffen. Der wahre F.A.N. hat natürlich alle Versionen von Fluß und 3-Klang-D; auf diesem Album sind auch die englischen Versionen vertreten. Allenfalls sonst noch interessant die Rheingold-single und die B-Seite ( Staiger Walzer ); ansonsten sind hier neben den peinlich mag ich nicht sagen; es gibt ja NDW-liebhaber, die das schätzen; noch so zwei drei sachen für Bodo Staigers Familienalbum, bei denen er sich Mark Knopfler vorstellt; Himmelgeist, ha! kann man hören-muß man aber nicht. Die R. ist und bleibt wohl das non-plus-ultra!!
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