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Kundenrezensionen

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am 27. Dezember 2005
Das Spiel "Werwöle von Düsterwald" ist eine Art Rollenspiel. Jeder Spieler erhält eine Charakterkarte und dadurch eine bestimmt Rolle, die nur er selbst kennt. Dabei gibt es im Grunde 2 "Mannschaften":
Die Dorfbewohner, die das Ziel haben alle Werwölfe umzubringen und die Werwölfe, die die Dorfbewohner umbringen wollen. (Das Umbringen erfolgt dabei durch eine Abstimmung). Eine Person ist der Spielleiter und somit neutral. Der Spielleiter führt durch das Spiel, verkündet z.B. wer ermordet wurde und kündigt die verschiedenen Phasen an.
Insgesamt besteht das Spiel aus mehreren Tag- und Nachtphasen in denen verschiedene Aktionen durchgeführt werden. Diese Phasen werden vom Spielleiter moderiert.
Im Mittelpunkt des Spiels steht eindeutig die Kommunikation, denn in jeder Runde diskutieren alle Spieler darüber, wer als nächstes umgebracht wird. Dabei kann man ehrlich sein oder auch das Blaue vom Himmel erzählen - gerade dass macht das Spiel so interessant. Man weiß nie, wem man vertrauen kann.
Spannend wird das Spiel auch durch die Vielzahl der Charakterkarten, die man für jedes Spiel beliebig zusammenstellen kann. So gibt es unter den Dorfbewohnern eine Hexe, eine Seherin, einen Jäger, das Mädchen usw. die jeweils eine bestimmte Sonderfunktion haben.
Blöd ist bei dem Spiel zunächst, dass man immer mindesten 9 Leute braucht, um das Spiel zu spielen .... besser noch mehr Leute.
Ich habe festgestellt, dass mir das Spiel mit 11 bis 13 Leuten am meisten Spaß macht, da die einzelnen Runden dann nicht so lange dauern. Wenn man bei 18 Leuten als Erster ermordet wird und somit aus dem Spiel ausscheidet, kann es schon vorkommen, dass man eine Stunde lang da sitzt und sich "langweilt".
Dennoch hat Spiel einen eindeutigen Suchtcharater. Nachdem ich anfangs noch Probleme damit hatte, 8 oder 9 Leute für einen Werwolf-Abend zu finden... stehen mittlerweile die Leute Schlange und wir sind eher zu viele als zu wenige. :-)
Ich konnte auch schon viele Spielemuffel für dieses etwas andere Spiel begeistern und mittlerweile gehört das Spiel zu fast jeder Party dazu!
Prädikat: Absolut empfehlenswert.
22 Kommentare| 202 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Mai 2007
Ein so einfach gemachtes Spiel macht so viel Laune! Ich habe das Spiel zum ersten Mal mit 8 Leuten gespielt, die ich alle nicht kannte, was einen ganz besonderes Schierigkeitsgrad hatte und vor allem knifflig und interessant war, da man sich über jede weitere Spielrunde besser kennenlernte...

Genial an diesem Spiel ist, dass man schnell zu unterscheiden lernt, wer seiner Mitstreiter ein geborenes Pokerface ist und wer seine zugeteilte Identität nicht gut verbergen kann. Es ist in jeder Runde unfassbar spannend, herauszukitzeln, wer welche Karte gezogen hat und wer Lügen auftischt oder die Wahrheit sagt. Im Kopf laufen tausend Theorien ab, man wägt die Aussagen der Mitspieler ab und versucht mathematisch und logisch vorzugehen.

Dieses Spiel schult nicht nur das Gedächtnis, sondern verlangt, dass man hochkonzentriert und professionell psychologisch vorgeht. Was hier vielleicht kompliziert klingt, ist eigentlich eher spannend. Die Regeln sind leicht zu begreifen; nur das Umsetzen ist absolut abenteuerlich. Ein Spiel für große Gruppen, die allesamt spielbegeistert sind!

Ich kann auch wirklich empfehlen, das Spiel mal mit vielen Unbekannten auszuprobieren!
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am 9. Dezember 2016
Das Spiel ist ab 8 Personen konzipiert und macht wirklich süchtig. Es ist ähnlich zu Pen-and-Paper, nur das ein Spiel wesentlich kürzer ist und niemand etwas mit Stift und Zettel notieren muss. Es entführt die Spieler_innen in eine magische Welt, in der es darum geht als Bürger_in zu überleben und die Werwölfe auszuschalten. Für Menschen, die nicht gerne miteinander sprechen ist es nichts, da es zu 100% kommunikativ ist und einfach richtig viel Spaß macht.
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am 30. Mai 2012
Die Idee von 'Werwölfe' ist so einfach wie reizvoll: In absoluter Stille sitzen Werwölfe wie Dorfbewohner mit geschlossenen Augen im Kreis, während ein/e Spielleiter/in Anweisungen an einzelne Personen im Kreis gibt:
- die Werwölfe entscheiden mit offenen Augen, aber in größtmöglicher Ruhe, wer von den Bewohnern 'getötet' werden soll
- eine 'Hexe' entscheidet, ob sie die getötete Person wieder retten möchte oder ob sie einen vermeintlichen Werwolf töten möchte
- eine 'Seherin' darf erfahren, ob eine bestimmte Person ein Werwolf ist oder ein Dorfbewohner
- je nach Anzahl der Mitspieler/innen gibt es weitere Personen mit besonderen Aufgaben
Danach 'wachen' die Dorfbewohner auf, erfahren, dass einer der Ihren getötet wurde und versuchen mit teilweise hitzigen Diskussionen herauszufinden, wer dafür bestraft, also ebenfalls getötet werden soll. Da die Werwölfe mitdiskutieren, ergeben sich teilweise böse Überraschungen...

Der Reiz:
- Dadurch, dass die Dorfbewohner eigentlich keinerlei Anhaltspunkte haben, wer ein Werwolf sein könnte, werden minimale Verdachtsmomente genutzt, um Argumentationen zu stützen: "Er guckt so verdächtig!" - "Sie hat noch gar nichts gesagt, das kommt mir komisch vor!" - "Von rechts habe ich es rascheln gehört!" Das lässt einen nachfühlen, wie es vielleicht im Mittelalter gewesen sein könnte, als jede/r jede/n der Hexerei verdächtigte.
- 'Werwölfe' schärft in jedem Fall die Sinne. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie man plötzlich Rascheln, Atmen, Hüsteln und kleinste Bewegungen wahrnehmen kann - und nicht selten auch deuten kann.
- Ist der/die Spielleiter/in gut, kann sie in der 'Nachtphase' eine durchaus mystische Stimmung verbreiten, die regelrecht ein Kribbeln hervorrufen kann.

Die Schwächen:
- Der oben beschriebene Reiz der wenigen Anhaltspunkte kann auch gleichzeitig Schwäche sein: Wenn die Diskussion ohne jegliche Grundlage ins Leere zu laufen droht. In diesem Fall wird 'Werwölfe' zu einem reinen Ratespiel.
- Ein gelungener Ablauf setzt eine/n absolut fitte/n Spielleiter/in voraus, der/die absolut sicher durch die Nachtphase leitet. Dies kann nicht jede/r leisten.
- Wer 'getötet' wurde, ist draußen und kann nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen. Passiert dies zu Beginn der Partie, wird das Warten lang und äußerst öde. Dies ist für mich der größte Schwachpunkt von 'Werwölfe'.
- Die Werwölfe gewinnen in beinahe allen Partien, die ich bisher gespielt habe.

Mit einer passenden Runde ist 'Werwölfe' ein echtes Geschenk. Ich habe aber auch schon mit Gruppen gespielt, in denen es aus verschiedensten Gründen nicht funktioniert hat. Und: Man sollte ein Ersatzprogramm für die parat haben, die früh ausscheiden.
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am 18. März 2014
... ist dies ein perfektes Kommunikationsspiel.

Zum Ablauf des Spiels wurde in den anderen Rezensionen durchaus genug gesagt, daher beschränke ich mich auf meine Erfahrungen aus vielen unterschiedlichsten Spielerunden.

Man sollte sehr auf die Besetzung achten und nicht jeden versuchen davon zu überzeugen mitzuspielen. Mitspieler, die gerne kommunizieren, spielen gerne nach der ersten Runde noch mindestens eine weitere, meistens noch mehr Runden mit. Leute, die nicht gern bluffen, diskutieren und Geheimnisse behalten, sind bei diesem Spiel eher schlecht aufgehoben. Vor allem ist die Wahl des Moderators extrem wichtig. mit ihm steht und fällt die Stimmung des Spiels und er kann auch nicht ganz so erfahrere Spieler mitziehen.

Insgesamt gibt es von mir keine Altersbeschränkungen nach oben oder unten - allerdings sollte man für das allgemeine Verständnis der Story, dass die Werwölfe die Dorfbewohner töten, das Kind gut einschätzen können. Wir hatten auch schon Runden mit 6-jährigen Mitspielern, die viel Spass hatten... Dann müssen sich allerdings alle Mitspieler darauf einlassen, denn die Diskussionen müssen deutlich abgeschwächt werden. Kinder müssen bluffen auch erst lernen :)

Das einzige Manko, wenn man es denn als Manko sehen möchte, ist, dass schon in der ersten Runde (mind.) 1 Dorfbewohner getötet wird und damit aus der Runde ausscheidet. Also auch nicht mehr mit diskutieren darf. Für mich selbst muss ich allerdings sagen, dass ich dem Spiel dann dennoch gerne weiterhin folge und mit nun allen Informationen die Mitspieler beobachte. Für Folgerunden kann das sehr aufschlussreich sein :)

1 Stern Abzug gibt es, weil es so viele Spiele auf dem Markt gibt, die ich grundsätzlich lieber spiele. Aber in der richtigen Stimmung (Runden am Lagerfeuer oder Kamin steigern diese noch um Einiges) und in der richtigen Gruppe: SUPER!
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am 4. Oktober 2016
+Einfach zu verstehen, schnell zu erlernen
+Für nahezu alle Altersklassen geeignet
+Gut verarbeitet
+Sehr kommunikativ
+Extrem unterhaltsam
+Sehr kompakt und somit leicht mitzunehmen

Dieses Spiel hat meiner Meinung nach keine negativen Eigenschaften.

Preis/Leistung: Bei dem Spielspaß unschlagbar

Empfehlung: Uneingeschränkt empfehlbar, macht sehr viel Spaß in jedem Alter!
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am 9. Januar 2008
Ein wirklich spannendes und abwechslungsreiches Spiel, das man auch 10 mal hintereinander spielen kann. Besonders die Diskussionen, wer denn nun verdächtig ist, wer sich verstellt, wer glaubwürdig ist, etc. sind spannend und überraschend - auch der Ehrlichste wird manchmal zum Werwolf und muss das zu verbergen suchen.
Zur Altersgrenze: Ich habe es schon mit 7-jährigen gespielt, ebenso mit 77-jährigen...
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am 5. Januar 2005
Auch wenn es nicht den Anschein hat, dass ein "Kartenspiel" eine Gruppe von bis zu 18 Leuten unterhalten kann, so trifft es auf dieses Spiel jedoch voll und ganz zu.
Es ist abwechslungsreich, macht sehr viel Spaß und hat einen hohen Suchtfaktor.
Es geht darum das in einem kleinen Dorf 2 Werwölfe ihr unwesen treiben und die Dorfbewohner versuchen müssen diese zu enttarnen, da jedoch am Tag, wo sich die Dorfbewohner beraten, die Werwölfe wieder in Menschen verwandeln und diese natürlich nicht preisgeben wollen das sie Werwölfe sind (sie wollen ja schließlich auch überleben) kommt es zu wüsten anschuldigungen und spekulationen was allen Beteiligten sehr viel Spaß bereitet.
Kann ich wärmstens empfehlen, allerdings erst ab ca. 16 Jahre bis ins hohe Erwachsenenalter.
Das einzige Manko an diesem Spiel ist das es wirklich mindestens 8 Spieler sein sollten und je mehr Spieler sind desdo mehr Spaß macht es, da es auch lustige Zusatzcharaktere gibt. Also nur für größere Gruppen zu empfehlen. Ideal jedoch für Partys.
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am 15. Februar 2005
Die Werwölfe von Düsterwald ist ein geniales Spiel für eine Gruppe von 8 bis 20 Spielern. Wir haben es in verschiedenen Gruppengrößen gespielt. Mit 15-20 Personen war es unglaublich spannend und interessant zu spielen. Die Werwölfe wurden nicht gleich erwischt und mit der passenden Hintergrundmusik und Stimme kann eine entsprechende Spielatmosphäre hergestellt werden. Mit 8-10 Personen waren wir allerdings etwas enttäuscht. Die Spielatmosphäre war zwar sehr gut, aber Spannung kam nur bedingt auf, weil die Werwölfe sofort entdeckt wurden.
Das Preis-Leistungsverhältnis ist einmalig. Bitte mehr davon.
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am 12. März 2008
Dieses Spiel ist großartig. Selten habe ich ein Spiel kennen lernen dürfen, dass mich derart von der ersten Minute an in seinen Bann gezogen hat.
Kennen gelernt habe ich das Spiel auf einer Familienfeier, bei der so ziemlich alle möglichen Leute und Charaktere anwesend waren. Durch die Bank war die Meinung über dieses Spiel aber positiv bis überschwänglich, was deutlich zeigt, welch großen Reiz dieses Spiel auf so ziemlich jeden ausüben kann.

Das Spiel hat einen ähnlichen Kommunikationsfaktor wie andere Partyspiele ala Tabu, Outburst etc. Durch die taktische und intrigante Komponente aber, ist die Langzeitmotivation deutlich höher. Einmal angefangen, möchte man am liebsten gar nicht mehr aufhören und ich fiebere heute schon der nächsten Spielrunde entgegen.
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