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  • Beat
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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
7
4,1 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
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am 23. Dezember 2005
Beat, der Nachfolger von Discipline, kam Fripps Ansicht zufolge zu frueh heraus. Die CD enthaelt auch nur gut 35 Minuten, so viel zur Quantitaet.
Musikalisch setzt sie da an, wo Discipline ein knappes Jahr zuvor aufhoerte. Es gibt viele Verzahnungen der unverzerrten Gitarren, interessante Soli und diszipliniertes, praezises Zusammenspiel der vier Musiker, aber auch kratzbuerstige Klaenge, die Easy listening noch mehr ausschliessen.
Der Sound ist wieder sehr klinisch und steril, was aber auch ganz klar den intellektuellen Charme der 80er Crimsons ausmacht. Abgeschlossen wird das Album von "Requiem", einer Gruppenimprovisation, die einen aehnlichen Ernst hat wie die spaetere "Thrakattak"-Phase, auch insofern aus dem Rahmen faellt und auch ein weiteres Highlight dieser Platte darstellt.
Vielleicht sollte man sich den KC-Platten der 80er erst mit Discipline naehern, aber wenn einem die gefaellt, ist Beat eine super Ergaenzung und um Laengen besser als Three Of A Perfect Pair zwei Jahre spaeter, das Album, das dann auch zur erneuten Aufloesung der Band fuehrte.
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am 12. Mai 2017
Vorbei die Zeiten mit wabbernden Mellotronen im Hintergrund, mit ausufernden Songs...
Und mit längeren Haaren.
Nach Discipline nun das zweite 80iger Werk der Band um Robert Fripp.
Zusammen mit Ex Yes, und von 1973-74 KC-Kollege Bill Bruford, ein wirklicher Könner am Percussiven Instrumenten, Tony Levin (ua Peter Gabriel) an 4-6 Saiter, Multi-lnstrumentalist und hauptamtlicher Sänger (und Amerikaner, Ex Zappa, Talking Heads) Adrian Belew, hat ja Fripp Anfang der 80iger eine völlig neue Richtung in der musikalischen Welt King Crimson's vorgegeben.

Natürlich kommt dieser neue, New Wave ähnliche Sound an den zarten, mit viel Mellotron und Blasinstrumenten geprägten Prog der 70iger nicht heran. Man stieß sogar viele Fans wohl vor dem Kopf damit.
Auch wenn es schwer fällt, aber dieses, auf den ersten Hörblick, schwerfällige, harte, von mir aus auch sterile, Soundgebilde, hat was. Sonst hätte Fripp das ja nicht veröffentlicht.
Das das alles, zum Glück!, gestandene Musiker sind, hört man.

Vielleicht habe ich das Glück der späten Geburt, entdeckt hatte ich als Teenager King Crimson erst Mitte der achtziger, da hatte mir das Cover des Debüts so gut gefallen... So konnte ich in aller Ruhe im Laufe der Zeit alles nachträglich unvoreingenommen mir zu Gemüte führen. Ohne Jahre auf die nächste Platte zu warten...

Ich gebe es zu, es ist schwere Kost, die die vier in den 80igern geboten hatten, aber es lohnt sich allemal.

Aber aufgrund von gerade 35 Minuten ziehe ich einen beleidigten Stern ab....
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TOP 1000 REZENSENTam 6. August 2013
Die meisten Crimson Fans der ersten Inkarnation dieser Band bis 1975 konnten mit der runderneuerten Wiedergeburt der 80er kaum was anfangen. Kalt, steril, zu elektronisch empfanden die ,Discipline, Beat u. Three Of A Perfect Pair` - das mag im Vergleich mit Alben wie ,In The Court...` oder ,Lizard` auch voll zutreffen, aber andererseits - wer ausser Robert Fripp mit der Crimson Besetzung Belew, Levin, Bruford schaffte es denn bisher noch sich komplett neu zu erfinden?

Die musikalische Qualität dieser 3 Alben ist jedenfalls über jeden Zwiefel erhaben. ,Beat` - hier stellvertretend rezensiert - geizt auch mit prägnanten hooks (sowohl auf der Gitarre, als auch auf dem Bass) nicht und selbstverständlich gibt es auch wieder vertraket Rhythmen. Der größten Unterschiede zu den früheren Alben sind die Arrangements, die hier sehr reduziert wirken und die Songformate. Man verschreibt sich hier dem Popformat und ein Song der länger als 6 Min dauert ist hier schon die Ausnahme. Das songwriting ist ebenfalls - trotz aller Ecken und Kanten - zugänglicher und vermittelt ganz und gar keine Progstimmung mehr.

Schräg darf es zwar dazwischen auch mal werden (,Neurotica`), aber natürlich sehr diszipliniert, das versteht sich bei Fripp von selbst.

Auf jeden Fall waren Fripp + Co mit diesen Alben ihrer Zeit sehr weit voraus - Stichwort ,Industrial` - denn was unter diesem Namen sich erst Mitte der 90er Jahre entwickeln sollte, das war hier schon mehr oder weniger völlig ausgereift (natürlich nähern sich acts wie NIN aber auch von anderen Einflüssen wie Tackhead oder Sonic Youth...). Und irgendwie wird hier auch das fortgeführt was bspw. Bowie mit Scary Monsters oder Manzanera mit seinem 801 Projekt davor schon machten.

Der Gnade der späten Geburt ist es zu verdanken, dass der Rezensent zwar mit ,In The Court...` in den frühen 80ern den ersten Kontakt mit dieser Gruppe hatte, aber zum Erscheinungstermin von ,Three Of A Perfect Pair` 1984 auch recht unvoreingenommen mit dieser Variante von Crimson in Kontakt kam und beides - bis heute - faszinierend findet. Dass sich Fripp und Mannschaft dann in den letzten 10 Jahren leider nur mehr im variieren ihrer musikalischen Vergangenheit verliert ist aber schade, denn selbst die 3 Studioalben der Jahre 95-03 hatten interessante Stücke zu bieten.
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am 1. März 2016
Der Artikel kam mit erst mit einwöchiger Verzögerung nach dem angekündigten Termin
10 Tage Lieferzeit waren maximal angekündigt, ich habe 16 Tage gewartet.
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am 25. Mai 2001
Es waren weder "Discipline" noch "Three of a Perfect Pair". Beat ist immer noch mein Lieblingsalbum der 80er Jahre King Crimson. Stücke wie "Neal and Jack and Me" oder "Waiting Man" (mit ihren Ethno-Anleihen und den polyrhythmischen Beats) ergriffen meine Seele und haben sie nie wieder losgelassen. "Heartbeat" ist für mich die beste Popnummer, die eine Band je zustande gebracht hat. Und mit "Requiem" gelang es der Band um Genius Fripp, den Modern-Jazz wirklich modern wirken zu lassen - ohne Anleihen an konservative Standards oder festgeschriebene Musik-Dogmen. Wirklich, ich liebte diese Band fortan noch mehr. Und diese Liebe vermanifestierte sich in den 90 ern bzw. fand ihren vorläufigen Höhepunkt mit "The Power to Believe". BEAT: "Für mich nichtsdestotrotz immer noch eines der besten KC Alben."
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TOP 500 REZENSENTam 30. Juli 2015
Dass es Robert Fripp bewusst war, dass er mit dem Sound der Re-inkarnation von King Crimson 1981 die alteingeschworenen KC Fans vor den Kopf stossen würde liegt auf der Hand. Aber: soll bzw. kann ein innovativer und sich immer nah am Puls der Zeit bewegende Musiker nach 7 Jahren Pause, in denen sich die musikalischen Strömungen völlig veränderten, wirklich dort weitermachen, wo er vor Punk, Electronic, New Wave etc. aufgehört hatte?

King Crimson Mark 80’s waren eine poylrythmisch, von Ethno u. Jazz u. New Wave gleichermassen beeinflusste Band, die eine neue, intelligente Popmusik mit Kunstanspruch schufen, die selbst mehr als 30 Jahre später den Test der Zeit besteht. Kann man dasselbe von den King Crimson Alben der ersten Inkarnation behaupten? Für die die in den 70er Jahren mit diesen Alben aufgewachsen sind, mag das so sein, für jene die erst in den 80er Jahren ihre musikalische Erweckung hatten, klangen Alben von ‚In The Court…‘ bis ‚Red‘ zwar aufregend und interessant, sound- wie arrangement-mäßig aber dann doch etwas angestaubt (wie nahezu der gesamte Progrock der späten 60er bis Mitt-70er).

Wie schon auf ‚Dsicipline‘ dominieren auf ‚Beat‘ komplexe Rhythmusstrukturen, schlanke Arrangements und abgedrehte Melodien. Die Klangästhetik warf alles was an New Wave mglw. noch überflüssig war über Bord, die Art wie Belew singt und wie Fripp seine Gitarre verfremdet, war nicht darauf ausgerichtet maximalen Effekt zu erzielen, sondern die Hörgewohnheiten umzukrempeln und ähnlich wie bei den Alben der Talking Heads ein Spiegel der unangenehmeren menschlichen Emotionen zu sein.

Auf ‚Beat‘ sind Crimson aber noch auf dem Weg zum perfekten, zeitlosen und anspruchsvollen Pop. Der Sound war durchaus schon gefunden, aber die songs waren noch zu komplex, zu fordernd (bis auf ‚Heartbeat‘), um dem Popgedanken Rechnung zu tragen. Mit ‚Three Of A Perfect Pair‘ waren Sie 1984 dann dort angekommen, was wohl auch Fripp klar war, und weswegen KC dann wieder eine 11 jährige Pause einlegten - ‚mission accomplished‘ sozusagen. Dennoch ist ‚Three‘ ohne ‚Beat‘ nicht denkbar und deswegen, und weil es die Ohren richtig durchputzt ist es ein wichtiges Album.
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am 13. Mai 2006
Ich kaufte mir 'Beat', da ich im WDR-Fernsehen einen kurzen Live-Ausschnitt von 'Heartbeat' gesehen hatte. Die typisch frippschen Gitarrenpatterns, die da zu hoeren waren haben mich derart beeindruckt, dass ich die Platte haben musste, in der Hoffnung mehr von sowas zu hoeren. Tja, es war eher wie ein Schlag in die Fresse fuer mich, da die erwaehnten Gitarrensounds nur ganz ganz kurz auftauchen, einmal am Anfang des Stueckes und zwischendrin mal wieder. Ansonsten ist die Nummer eher reiner Pop.

Ich empfand das Album am Anfang als das wesentlich schlechtere 'Discipline', sollte jedoch nach mehrmaligem Hoeren feststellen, dass auch diese Scheibe ein Genuss sein kann. Tatsaechlich gibt es vom Sound her keine Weiterwtwicklung. Immernoch dieser New Wave Sound, ohne Keyboards. Stattdessen immer wieder diese zwei klirrenden, und selten verzerrten E-Gitarren von Belew und Fripp. Auch auf Akkustikgitarren wurde verzichtet. Seltsam, dass man ganze Alben mit solch einem Sound fuellen kann, aber King Crimson waren schliesslich schon immer sehr eigentstaendig. Bereits 'Neal And Jack And Me' beginnt verspielt mit diesen klirrenden Gitarren, doch gegen Ende wird der Gesang poppiger und Fripps Gitarre romanstischer. Guter Opener. Interessant die Verwendung der Gitarren-Synthesizer, die manchmal wie Keyboards oder Violinen klingen. Nach letzteren klingen sie am Anfang von 'Sartori In Tangier', einer Anfangs schraeg-verspielten, und spaeter sehr atmosphaerischen Instrumentalnummer. Erwaehnen muss ich nicht, dass alle vier Musiker immer sehr praezise spielen. Das ist von King Crimson eh bekannt. Das gesangsarme 'Waiting Man' zeigt, wie viel Spannung mit Bass, Percussion und zwei E-Gitarren erzeugen werden kann, wenn die Instrumente so gut aufeinander abstimmt werden. Mir gefallen noch das romantische 'Two Hands', sowie das freejazzige, instrumentale, das Album abschliessende 'Requiem'. Bei letzterem heult und kratzt die Gitarre was das Zeug haelt, die Drumms sind total ausgefallen, und das Ende bietet bedrohliche Synthies und warmen Bass. Wuerde mich nicht wundern, wenn sich da Jaime Salazar und Jonas Reingold von den Flower Kings was abgeguckt haben.

Ein zugleich kopflastiges wie eingaengiges Album. Braucht aber mehrere Hoerdurchgaenge, um verstanden zu werden. Aber auch das ist bei King Crimson nichts Neues.
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