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  • Lizard
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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
22
Lizard
Format: Audio CD|Ändern
Preis:12,49 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 28. Juni 2017
Warum gibt man einer Platte wie "Lizard" fünf Sterne?
Speziell für mich gilt: Ich finde das, was Robert Fripp und seine
King Crimson Mitspieler hier abgeliefert haben einfach grandios.
Ja zeitlos gut. Man hört es immer wieder gerne, und stets findet man
neue Klanggebilde. Aber so ist es ja eigentlich bei sämtlichen KC Alben.
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am 25. Oktober 2014
King Krimson hat hiermit einer ihrer besten Ergebnisse hervorgebracht. Für 60ger musik ist der Klang gut, im HiFi/Audiophil sinne. Ein Sound-Karneval. Für Progressive Rock fans ein muß.
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am 20. Januar 2013
Dies ist nach meiner Meinung eine der besten King Crimson Alben. Es ist für die King Crimson Sympatisanten die richtige Wahl, die eher die ruhigere Machart dieser tollen Band mögen. Es hat tolle Melodien, die mit zum Teil orchestralen Einsätzen und tollen Trompeten- oder Flötensolos und dem schönen Gesang einfach nur toll klingen. Das ist old school HiFi Genuss at it`s best !
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am 4. Juli 2013
king crimson kamen aus dem nichts, entwickelten sich rasant und befanden nach sieben fulminanten alben in - bis auf mastermind robert fripp - wechselnden besetzungen, dass es nun auch wieder genug ist.

alles andere nach "red" heißt zwar noch KC, hat aber mit der musik der großen sieben alben nichts zu tun.

wir rasant die entwicklung stattfand, kann man anhand der veränderungen von album zu album gut nachvollziehen. "in the court of the crimson king" war noch irgendwie experimentell, tastend, zu wenig selbstbewußt, trotzdem großartig und - wenn man so will - einer der anfänge des prog-rocks.

"wake of poseidon" strotzt bereits vor selbstbewußtsein, aber man versuchte offenbar, das konzept des erstlings zu kopieren und zu übertrumpfen, was zweifelsfrei mehr als gelungen ist.

bereits ein halbes jahr später kam dann diese hier. auch bei "lizard" befindet sich ein ausgedehntes psychodelicstück auf der zweiten seite aber sonst ist alles anders. die musik ist freier, experimenteller, geworden.

"circus" ist ein im dunkeln funkelndes stück musik, das sich (was irgendwann KC-typisch genannt werden sollte) ständig steigert und dann in das etwas schräge "indoor games" übergeht, eine absichtlich aufgeblasene, kantige nummer in der KC einzigartig dahinrumpeln und -poltern. es folgt der auszählreim "happy family", um den derartig herummusiziert wird, wie man es woanders oder vorher wohl noch nie gehört hat.
als abschluss der ersten seite folgt eine wunderschöne entspannte ballade, hier wird das folgende album "islands" schon vorweggenommen.

tja, zweite seite "lizard"... als gastsänger holte man sich jon anderson, der sich hier durch einen völlig abgehobenen, schwebenden klangkosmos singt und dabei auf gekreische oder überbelastung seiner stimmbänder wie bei "yes" verzichtet. hier singt er genau das, was er kann und bleibt dabei völlig entspannt und das tut seiner stimme bemerkenswert gut.
bei dem folgenden boleroartigen teil entwickeln sich über dem stoischen drumset spannende "gespräche" zwischen diversen blasinstrumenten, im hintergrund klimpert keith tippet völlig abgehoben dahin und trägt auch zur allgemeinen steigerungstendenz bei. und wenn dann das mellotron auch noch reinfährt...

das hier kann man langatmig oder bombastisch finden. wenn man aber drauf einsteigt, abhebt und mitfliegt, könnte "lizard" für mich stunden dauern, so ein stück gab es auch noch nie vorher - und nachher wieder - zu hören.

trotz realtiv leichtem zugang benötigt diese scheibe zeit, um ihre wahren qualitäten zu offenbaren. ich liebe sie und sie zieht mich jedesmal auf's neue in ihren bann!

das originale analogmaster ist schon sehr gut gewesen, das remaster - angeblich unter aufsicht von robert fripp - macht das noch etwas durchhörbarer, vor allem die drums und der bassbereich sind besser belichtet. die 200 gramm pressung ist ohne fehl und tadel, es gibt keinerlei laufgeräusche.

die investition in die LP lohnt sich ohne wenn und aber! die CD hat klanglich keine chance, ebensowenig wie meine originale island-pressung! aber gut, die hat mehr als 40 jahre auf dem buckel und musste in dieser zeit einige runden drehen...
10 sterne!
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am 31. Dezember 2017
den King Crimson ohne Zweifel schon immer hatten, also wohl auch, als sie Lizard aufgenommen haben.
Ein zweiter Punkt ist für das nach meinem Geschmack interessanteste Stück auf dieser Scheibe: Happy Family, eine wunderbar schräge Bluesnummer mit einem abgedrehten E-Piano von Keith Tippet und einem Freejazz-Intermezzo. Der dritte Punkt ist für die letzten beiden Teile der Lizard-Suite.
Ansonsten klingen die jazzigen Passagen für meinen Geschmack zum Teil wie gewollt und nicht ganz gekonnt (z.B. in Lizzard - Bolero). Der Rest mir entweder zu schmalzig bei den Balladen oder nicht weiter erwähnenswert. Meiner Meinung nach haben King Crimson, wie manch andere Progrock-Band auch, oft auf Teufel komm raus versucht, Kunst zu machen oder einfach nur das Publikum zu verstören und Musik zu dekonstruieren. Und so ist das eben mit Kunst: was für die einen genial, ist für die anderen an die Decke geklatschter Müll. Aber man muss das Ganze wohl auch noch im zeitlichen Kontext betrachten, 1970 war eben eine ganz andere Zeit als 2017.
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am 6. September 2005
Liebe Hörerin, lieber Hörer,
"Lizard" ist das dritte Album der britischen Musikergruppe King Crimson und wurde Ende 1970 veröffentlicht. Die instabile Besetzung der Gruppe wird auch hier wieder sichtbar - zahlreiche Gastmusiker treten auf, der Schlagzeuger wurde gewechselt, sogar Jon Anderson von Yes singt beim Titellied.
Musikalisch ist "Lizard" surrealistisch, jazzig, einerseits verstört anderseits ruhige, schöne Momente - mit einem Wort: unberechenbar. Ein Markenzeichen von King Crimson. Wunderschöne Flötensoli, ein Duett zwischen Klavier und Oboe, ein unruhiges Schlagzeug, sanfte Trompeten-Untertöne und natürliche die einzigartige Spielweise von Fripps Gitarre. Doch nicht nur musikalisch geht es hier farbenfroh zu, sondern auch auf dem genial gestaltetem Cover.
Das Titellied handelt übrigens von einem guten Prinzen der gegen böse Eidechsen kämpft und siegt --> "Lizard".
Anspieltipps: Cirkus, Lady Of The Dancing Water, Lizard
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Fazit: Musikalisch sehr interessantes und sehr dichtes Album, ein großer Schritt voran in der Diskografie von King Crimson.
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am 23. August 2014
Nach nur zwei Platten kamen die ersten großen Umsetzungen in die Band. Vom ersten Album ist, ausser Mister KC selber (Fripp) keiner mehr übrig. Reife Leistung nach nicht einmal 2 Jahren....
Das Album ist ein Sammelsurium mit Instrumenten, ausser dem festen Mitglied Mel Collins, später u.a. bei Camel, Roger Waters Tourband in den 80iger Jahren und lange Jahre bei der Helmut Zerlett Band in der Harald Schmidt Show, spielen noch mehrere Gäste weitere Blasinstrumente.
Einen Keyboarder gibt es diesmal nicht, dass erledigt weitestgehend Fripp selber und Keith Tippet als Gastpianist.
Mit Lizard gibt es noch den längsten Song der Bandgeschichte, ein Part wird nicht von (typischen Sänger und Bassisten gesungen, sondern von Yes Sänger Jon Anderson.

Nach fast 30 Jahren auf CD, gibt es das Album (endlich!) richtig remastered. Und was soll man sagen, es klingt endlich großartig. Unter den Fans dürfte das Album endlich ein wenig raus in die Sonne gelangen, dümpelte es doch irgendwie ein wenig im Schatten der anderen 70iger Alben.

Die Bonus DVD beinhaltet neben den Bonustrax der normalen CD das 2009 Remaster, in DTS 5.1, in PCM Stereo 2.0 und die 30th Anniversary Version von 1999.

Ein (inzwischen doch) großes Werk!
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am 29. Januar 2010
Lizard war immer schon das Stiefkind unter den King Crimson Sprösslingen und trotzdem hält sich sein Platz unter meinen drei liebsten Robert Fripp Scheiben.

Durch massive personelle Veränderungen, Druck der Plattenfirma und der Drang nach einem musikalischen Richtungswechsel nach In the Wake of Poseidon wurde Lizard zu einem unvergleichlichen Wechselbad an Stilrichtungen und Stimmungen. Gordon Haskell hat Greg Lake an Stimme und Bass abgelöst und kommt leider nicht an dessen Grösse heran. Fast könnte man ihn als Nicht-Sänger bezeichnen, spröde und trocken, was jedoch den teilweise obskuren Kompositionen keinen Abbruch tut. Cirkus ist ein fantastischer Opener, komplex und visionär, hier scheint man sich buchstäblich in einem Film zu verlieren. Im neuen Remaster kommen wie in der gesamten Produktion alle Instrumente klarer und druckvoller ins Bild und manchmal hat man das Gefühl eine völlig neue Platte zu hören.

Am meisten hat mich Indoor Games überrascht, hier tauchen Gitarrenphrasen auf, die im alten Mix total vergraben waren. Happy Family glänzt durch absolutes Chaos, hier scheinen alle Instrumente einen Kampf miteinander aufgenommen zu haben. Sehr bezeichnend, dass sich der wahrhaft böse Text von Pete Sinfield auf das Ende der Beatles bezieht. (Kann sich jemand vorstellen, dass Pete Sinfield viele Jahre später Songs für Cher schreibt und verantwortlich für deren Comeback ist?) Bei Lady of the Dancing Water gefällt das Bonus Stück in der Piano Version besser, es kommt weicher und flüssiger rüber, allein dieses wunderbare Kleinod ist für den Fan der Kauf wert.

Jetzt kommen wir zum Meisterwerk, King Crimsons` längstes Stück, Lizard. Anfangs noch beeinflusst von Mid-Sixties Sounds a la Donovan, hervorragend gesungen von Yes` Jon Anderson, verändert sich die Stimmung kontinuierlich, um über sanften Jazz in immer ungestümere Territorien vorzudringen. Wild kämpfen sich die Bläser um das fragile, weiche Bass/Snare Gerüst, (hier auch toll: der Bolero Remix mit neuem Bass von Tony Levin) um sich immer weiter von der Urmelodie zu entfernen, um letztendlich wieder aufgefangen zu werden vom versöhnlichen Mellotron und der Oboe. Zum Ende die totale Zerstörung - hier brechen ganze Welten zusammen, thematisch ähnlich wie in The Devils Triangle von der Vorgänger LP.

Porcupine Tree`s Steven Wilson hat hervorragende Arbeit geleistet, dieses komplexe Monster neu zu mixen, das angeblich aus hunderten von Tonschnipseln aus den Originalbändern zusammen zu schneidern war. Somit ist er der wahre Held dieser Neuveröffentlichungen und hat ein Mega Lob verdient. Zum ersten Mal hat man hier die Möglichkeit, tiefer ins Herz von King Crimsons einzutauchen, regelrecht MEHR zu hören und zu fühlen. Auch wenn Lizard eine schwieriges Werk ist, vielleicht auch nur ein Übergang zu Islands bzw. Larks Tongues in Aspic, vergessen wir nicht, hier haben wir 1970 und niemand, ABSOLUT NIEMAND hat zur der Zeit ein derartig bizarres, modernes und mutiges Werk geschrieben, unkommerziell, komplex und zeitlos.

Vielleicht ist ja jetzt die Zeit gekommen, um Lizard endlich seinen gebührenden Platz in der Rockgeschichte einzuräumen.
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am 18. August 2013
"Lizard" ist das dritte Album der englischen Progressive Rock Band "King Crimson", die hiermit ein (unter Fans) als zwiespältig aufgenommenes Album in den Studios von Island Records in der Formation: "Robert Fripp (Gitarre), Mel Collins (Flöte und Saxophon), Gordon Haskell (Bass und Gesang), Andy McCulloch (Drums), Keith Tippett(Klavier und E-Piano), Robin Miller (Oboe und Englischhorn), Mark Charig (Kornett), Nick Evans (Posaune), John Evans (Gesang (bei "Prince Rupert Awakes") und Peter Sinfield (Lyrics und Klänge und Visuelles) einspielten. An der Produktion waren Robert Fripp und Peter Sinfield persönlich beteiligt.

Lange hat "Lizard" ja nicht auf sich warten lassen. Gerade einmal ein halbes Jahr war nach dem Vorgänger "In the Wake of Poseidon" vergangen, ehe King Crimson um "Mastermind" Robert Fripp mit einem neuen Studioalbum aus dem Knick kamen. Einem Album, das leider oftmals missverständlich aufgenommen wird. Sicherlich ist es unter KC-Anhängern nicht unumstritten, da alles beim ersten Mal anhören zu schwer zugänglich und unverdauchlich klingt. Das würde ich gar nicht konterkarieren, auch mir erschloss sich "Lizard" erst nach mehreren Durchläufen. Jedoch ist es bereits der Opener - "Cirkus" - der konsequent alle Stärken des Jazz Rock, die Crimson bis zu jenem Album vorzuweisen hatte, von welchem KC hier besonders beeinflusst geworden zu sein scheint, in sich vereint("Cirkus" dürfte wohl der am ehesten den hohen Bekanntheitsgrad der Scheibe - auch unter Nicht-Fans - ausmachen). "Indoor Games" schlägt dann in eine ähnliche Kerbe wie "Cirkus", ein stark zum Jazz Rock tendierender Titel, im Gesamtbild aber weniger dynamisch im Sound. "Happy Family" erscheint auf den ersten Horcher etwas zu glattgebügelt, merkwürdig und unzugänglich, für KC-Verhältnisse fast schon wie ein Fremdkörper. Bei "Lady of the Dancing Water" scheiden sich die Geister aus oben genannten Gründen, das sphärisch-mystische Klangerlebnis bzw. Klangbild wird von Gordon Haskells Gesang getragen. Ein ruhiger, akustischer Song, der zu gefallen weiß.
Über die komplette zweite Seite der LP erstreckt sich das Titelstück "Lizard", bei dem alle Register gezogen werden, und das zwischen den rockigeren Passagen ruhiger wird. Ein Dreiundzwanzig-Minüter, dessen famoser, ungewöhnlich raumgreifender Stil ins Bild passt. Nach sechs Minuten zeigt sich "Lizard" akustischer und es wird eine zusätzlich wunderschöne, weltfremde Atmosphäre erschaffen. Einschlägiger/Eingängiger als bei jenem Lied haben King Crimson danach nie wieder geklungen.

Das Remastering/die Remaster klingt klarer, als die LP. Bei dieser Musik könnte man aber ohnehin über einen kleinen Makel hinwegsehen.

Fazit: Lizard, das zu Unrecht unterschätzte Drittwerk.
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am 3. Juli 2009
king crimson kamen aus dem nichts, entwickelten sich rasant und befanden nach sieben fulminanten alben in - bis auf mastermind robert fripp - wechselnden besetzungen, dass es nun auch wieder genug ist.

alles andere nach "red" heißt zwar noch KC, hat aber mit der musik der großen sieben alben nichts zu tun.

wir rasant die entwicklung stattfand, kann man anhand der veränderungen von album zu album gut nachvollziehen. "in the court of the crimson king" war noch irgendwie experimentell, tastend, zu wenig selbstbewußt, trotzdem großartig.

"wake of poseidon" strotzt bereits von selbstbewußtsein, aber man versuchte offenbar, das konzept des erstlings zu kopieren und zu übertrumpfen, was zweifelsfrei mehr als gelungen ist.

bereits ein halbes jahr später kam dann diese hier. auch bei "lizard" befindet sich ein ausgedehntes psychodelicstück auf der zweiten seite (ich hörte ja viel länger die LP!) aber sonst ist alles anders. die musik ist freier, experimenteller, geworden.

"circus" ist ein im dunkeln funkelndes stück musik, das sich (was irgendwann KC-typisch genannt werden sollte) ständig steigert und dann in das etwas schräge "indoor games" übergeht, eine absichtlich aufgeblasene, kantige nummer in der KC einzigartig dahinrumpeln und -poltern. es folgt der auszählreim "happy family", um den derartig herummusiziert wird, wie man es woanders oder vorher wohl noch nie gehört hat.
als abschluss der ersten seite folgt eine wunderschöne entspannte ballade, hier wird das folgende album "islands" schon vorweggenommen.

tja, zweite seite "lizard"... als gastsänger holte man sich jon anderson, der sich hier durch einen völlig abgehobenen, schwebenden klangkosmos singt und dabei auf gekreische oder überbelastung seiner stimmbänder wie bei "yes" verzichtet. hier singt er genau das, was er kann und bleibt dabei völlig entspannt und das tut seiner stimme bemerkenswert gut.
bei dem folgenden boleroartigen teil entwickeln sich über dem stoischen drumset spannende "gespräche" zwischen diversen blasinstrumenten, im hintergrund klimpert keith tippet völlig abgehoben dahin und trägt auch zur allgemeinen steigerungstendenz bei. und wenn dann das mellotron auch noch reinfährt...

das hier kann man langatmig oder bombastisch finden. wenn man aber drauf einsteigt, abhebt und mitfliegt, könnte "lizard" für mich stunden dauern, so ein stück gab es auch noch nie vorher - und nachher wieder - zu hören.

trotz realtiv leichtem zugang benötigt diese scheibe zeit, um ihre wahren qualitäten zu offenbaren. ich liebe sie und sie zieht mich jedesmal auf's neue in ihren bann!

das originale analogmaster ist schon sehr gut gewesen, das digitale remaster macht diese musik noch etwas durchhörbarer, vor allem die drums und der bassbereich sind besser belichtet.

10 sterne!
77 Kommentare| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden

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